Österreich das freundlichstes Land Europas? WOOOOT?

Als ich vor kurzem gelesen habe, dass Österreich von Condé Nast Traveller zum freundlichsten Land Europas gewählt wurde, war ich erst mal baff. Das klingt vielleicht komisch, weil ich selbst Österreicher bin, aber wenn ich ehrlich bin, war das nicht das Bild, das ich von uns hatte. Vielleicht, weil ich schon oft erlebt habe, wie grantig die Leute hier sein können. Aber dann hab ich mir gedacht: Ist es wirklich so?

Ich erinnere mich an einen Sommer in der Steiermark, als wir in einem kleinen Gasthaus zu Mittag gegessen haben. Der Wirt, ein älterer Herr, hat uns mit einem breiten Lächeln begrüßt. Er hat uns Geschichten erzählt, Empfehlungen gegeben, und bevor wir gegangen sind, hat er noch einen Schnaps auf’s Haus ausgegeben. „Damit’s wiederkommt’s!“, hat er gesagt. Solche Momente bleiben hängen.

Aber dann gibt’s auch die andere Seite. Ich hab genug Zeit in Wien verbracht, um zu wissen, dass man hier nicht immer mit offenen Armen empfangen wird. Frag mal einen Wiener nach dem Weg – die Antwort ist oft eher kurz und knapp. Und doch, vielleicht liegt in diesem Widerspruch auch das Geheimnis. Es kommt drauf an, wo man gerade ist und wen man trifft.

Die Kommentare auf Instagram zu dieser Umfrage haben mich dann doch zum Schmunzeln gebracht. „Wien fix nicht oida“ – typisch, oder? Am Ende denk ich mir: Vielleicht hat Österreich einfach eine charmante, leicht schroffe Freundlichkeit, die am Ende doch überzeugt.

Warum Clooney und Pitt in Wolfs nicht ganz überzeugen konnten!

Es ist schon lustig, wie bestimmte Schauspieler einen durch die Jahre begleiten. Als ich hörte, dass George Clooney und Brad Pitt in „Wolfs“ wieder zusammen auf der Leinwand stehen, war ich sofort dabei. Man denkt an die alten „Oceans“-Zeiten, an das lockere Spiel, den Witz. Nostalgie pur.

Also, ab auf die Couch und Apple TV+ gestartet. Doch nach den ersten zwanzig Minuten war ich skeptisch. Klar, Clooney und Pitt funktionieren – das tun sie immer – aber irgendwas fehlt. Ich habe mir gedacht, vielleicht war’s diese unfassbare Leere in den Straßen von New York. Ich meine, New York! Die Stadt, die niemals schläft. Wo sind die Menschen? Keine Passanten, keine Hektik. Alles fühlte sich irgendwie unnatürlich an.

Der Plot selbst? Okay. Zwei „Cleaner“, die sich zusammenraufen müssen, obwohl sie sich nicht ausstehen können. Es gibt lustige Momente, keine Frage, aber oft wirkte es zu gezwungen. Ich habe mich an „The Nice Guys“ erinnert, und ehrlich gesagt – da war mehr Pep.

Als Filmfan hat man halt Erwartungen, vor allem wenn zwei Schwergewichte wie Clooney und Pitt beteiligt sind. Doch manchmal fragt man sich, ob es reicht, nur die beiden vor die Kamera zu stellen. Für mich persönlich, war das Highlight tatsächlich ein Monolog von Austin Abrams. Da blitzte das Potenzial auf.

Am Ende? Es war okay. Kein Meisterwerk, aber auch kein Reinfall. Vielleicht habe ich einfach zu viel erwartet. Hast du ihn schon gesehen? Was denkst du?

Ribs – Leeeeckere Spareribs!

Letzten Samstag war’s mal wieder soweit. Ich hatte schon lange keine Ribs mehr gemacht und hatte richtig Lust drauf. Also bin ich frühmorgens auf den Naschmarkt gegangen und hab mir frische Rippchen vom Metzger meines Vertrauens geholt. Ihr kennt ihn vielleicht, der stand mit dem kleinen Standl ganz hinten.

Zuhause angekommen, hab ich erstmal die Küche vorbereitet und meine Zutaten zusammen gesucht. Salz, Pfeffer, Paprika, ein bisschen Honig für die Marinade – nix Besonderes, aber genau das Richtige. Ich leg die Rippchen in eine große Glasschüssel und würz sie ordentlich. Beim Marinieren sollte man echt nicht sparen, die Ribs sollen ja richtig Geschmack bekommen. Dann hab ich sie ein paar Stunden ziehen lassen, damit alles schön einwirken kann. Und so sah das ganze aus, bevor es in den Ofen kam:

Während die Rippchen mariniert haben, hab ich Kartoffeln vorbereitet. Dicke Kartoffelspalten geschnitten, mit Öl und Gewürzen vermengt. So, dann war alles bereit für den Ofen.

Als die Rippchen fertig mariniert waren, hab ich sie in den Ofen geschoben. Die ganze Wohnung hat bald herrlich nach Gewürzen und Fleisch gerochen. Das ist einer der großen Vorteile vom Selberkochen – dieser Duft, der sich in der ganzen Wohnung verbreitet. Nicht so wie im Restaurant, wo man zwar gut isst, aber dann wieder raus in die Kälte muss.

Als die Rippchen endlich fertig waren, hab ich sie rausgeholt und auf den Teller gelegt. Schön knusprig, genau richtig. Die Kartoffeln waren auch perfekt, goldbraun und knusprig. Ich war richtig stolz auf mich, muss ich sagen. Und so sah das Endergebnis aus:

Also, das Essen war der Hammer. Ich denke das Foto sagt schon alles und ich kann euch versprechen, es schmeckte besser als es aussieht, auch wenn es glaube ich schwer zu glaube ist. Klar, es dauert ein bisschen länger als im Restaurant einfach nur zu bestellen, aber es lohnt sich. Man spart auch echt Geld, wenn man bedenkt, was man für so ein Essen im Restaurant zahlen würde. Außerdem weiß man genau, was drin ist, keine versteckten Zutaten oder so. Und man hat die ganze Zeit die Vorfreude auf das fertige Gericht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man beim Selberkochen immer was Neues lernen kann. Jedes Mal wird man ein bisschen besser und entwickelt seine eigenen Tricks. Ich hab zum Beispiel gelernt, dass es besser ist, die Rippchen auf niedriger Temperatur länger zu garen, damit sie richtig zart werden.

Am Ende des Tages hab ich mich dann mit meinem Teller auf die Couch gesetzt, ein gutes Bier aufgemacht und einfach nur genossen. Das ist für mich der perfekte Samstag. Kochen kann so eine entspannende und belohnende Tätigkeit sein.

Wochenende in Maria Taferl verbracht!

Mit meinem Schatzi zusammen hab ich letztes Wochenende einen kleinen Trip nach Maria Taferl gemacht. Du weißt schon, manchmal muss man einfach raus aus dem Alltag und was Neues erleben. Also hab‘ ich mein Schatzi geschnappt und wir sind losgefahren, ohne groß zu planen. Maria Taferl, das klang irgendwie magisch, und so einen Ort wollte ich schon immer mal sehen. Ab und zu muss man Dinge spontan entscheiden und sofort in die tat umsetzen.

Das erste, was mir auffiel, als wir ankamen, war die unglaubliche Aussicht. Du stehst da oben auf 443 Metern und schaust weit über die Donau und das Voralpenland. Kein Witz, die Aussicht reicht bis zu 300 Kilometer. Wir haben in einem Hotel übernachtet, das seit 350 Jahren familiengeführt ist. Ein Mix aus Tradition und Moderne, und die Kulinarik – einfach wow. Das Hotel hat so ein spezielles Flair, das dich gleich in seinen Bann zieht. Besonders das WACHAUF-Spa mit Infinity-Pool war der Hammer. Da lässt’s sich gut abschalten und aufladen.

Hier unsere Aussicht. Ein Hammer, nicht oder?

Unser Zimmer hatte eine gigantische Aussicht. Ich hab‘ morgens die Vorhänge aufgezogen und der Weitblick hat mir echt den Atem geraubt. Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Kleiner Fun Fact, wo ich Schmunzeln musste. Der Zimmer Safe ist ein Tresor von ProFIRST, und uuuuuungelogen, der selbe den ich auch zu Hause verbaut habe *g hab vergessen jetzt ein Foto davon zu machen, aber muss ich dann Patrick erzählen, der ja dort auch arbeitet.

In der Früh haben uns dann erstmal ein ausgiebiges Frühstück gegönnt und die Sonne auf der Terrasse genossen. Danach ging’s los, die Gegend erkunden.

Maria Taferl selbst ist klein, nur 872 Einwohner, aber es hat was ganz Besonderes. Die Basilika ist beeindruckend, kein Wunder, dass es nach Mariazell der wichtigste Wallfahrtsort in Österreich ist. Die Ruhe dort, das hat mich echt berührt. Es ist nicht nur ein Ort zum Beten, sondern auch um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Nachmittags haben wir uns dann in die Natur gestürzt. Wandern, die frische Luft genießen und einfach mal den Kopf freikriegen. Der Blick über die Felder und Wälder, das war echt Balsam für die Seele. Die Gegend ist einfach traumhaft schön, und die Bilder, die wir gemacht haben, sprechen für sich. Diese endlosen Grünflächen und der Fluss, der sich durch die Landschaft schlängelt – einfach nur schön.

Zum Abendessen zurück im Hotel gab’s dann regionale Spezialitäten. Ein echtes Highlight war der Wein aus der Region. Wir saßen lange zusammen, haben geplaudert und den Tag Revue passieren lassen. Es war so ein richtiger Wohlfühlmoment. Und das Beste: Kein Stress, keine Hektik, einfach nur genießen.

Was ich gelernt hab‘ aus dem Trip? Es muss nicht immer die große Fernreise sein. Manchmal sind es die kleinen Auszeiten, die am meisten bringen. Maria Taferl war perfekt dafür – einfach mal abschalten, die Natur genießen und Zeit mit dem Lieblingsmenschen verbringen. Ich kann’s echt jedem empfehlen!

Houdini von Eminem – Ned schlecht!

Wow, ich hab jetzt gerade Eminems neue Single „Houdini“ gehört und das Musikvideo dazu angeschaut. Ihr kennt das, wenn man schon ewig auf etwas wartet und dann wird’s endlich veröffentlicht? Genau so hab ich mich gefühlt. Die Erinnerungen an „Without Me“ aus 2002 kamen sofort hoch – kann kaum glauben, dass das schon so lange her ist. Wie schnell die Zeit vergeht, oder?

Hier das Video auf Youtube auf Em’s offiziellen YT Account:

Das Musikvideo zu „Houdini“ hat mich echt umgehauen. Wieder im Robin-Kostüm wie damals, und dann all diese prominenten Cameos! Dr. Dre und Snoop Dogg waren natürlich dabei, das hat mich gar nicht überrascht, die zwei sind ja schon lange mit Eminem unterwegs. Aber Pete Davidson und Shane Gillis? Das war unerwartet und hat dem Ganzen eine echt witzige Note gegeben. Ich musste mehrmals lachen, weil die Anspielungen und der Humor einfach typisch Eminem sind.

Und dann dieser Teaser mit David Blaine! Habt ihr das gesehen? Blaine isst einfach ein Weinglas und Eminem macht wieder so einen seiner selbstironischen Sprüche: „Nun, für meinen letzten Trick werde ich meine Karriere verschwinden lassen“. Ich liebe diesen Humor, weil er zeigt, dass Eminem sich selbst nicht zu ernst nimmt. Obwohl, man muss sagen, dass er mit seinen überraschenden und provokanten Statements immer wieder für Gesprächsstoff sorgt.

Ich kann’s kaum erwarten, das ganze Album zu hören. „The Death of Slim Shady (Coup de Grâce)“ soll es heißen. Noch gibt’s kein genaues Release-Datum, aber ich hoffe, es kommt wirklich im Sommer raus. Das wird bestimmt wieder ein Hammer-Album, so wie „Music to Be Murdered By“ 2020. Freu mich schon darauf, das neue Album mit euch zu diskutieren.