Es ist schon lustig, wie bestimmte Schauspieler einen durch die Jahre begleiten. Als ich hörte, dass George Clooney und Brad Pitt in „Wolfs“ wieder zusammen auf der Leinwand stehen, war ich sofort dabei. Man denkt an die alten „Oceans“-Zeiten, an das lockere Spiel, den Witz. Nostalgie pur.
Also, ab auf die Couch und Apple TV+ gestartet. Doch nach den ersten zwanzig Minuten war ich skeptisch. Klar, Clooney und Pitt funktionieren – das tun sie immer – aber irgendwas fehlt. Ich habe mir gedacht, vielleicht war’s diese unfassbare Leere in den Straßen von New York. Ich meine, New York! Die Stadt, die niemals schläft. Wo sind die Menschen? Keine Passanten, keine Hektik. Alles fühlte sich irgendwie unnatürlich an.
Der Plot selbst? Okay. Zwei „Cleaner“, die sich zusammenraufen müssen, obwohl sie sich nicht ausstehen können. Es gibt lustige Momente, keine Frage, aber oft wirkte es zu gezwungen. Ich habe mich an „The Nice Guys“ erinnert, und ehrlich gesagt – da war mehr Pep.
Als Filmfan hat man halt Erwartungen, vor allem wenn zwei Schwergewichte wie Clooney und Pitt beteiligt sind. Doch manchmal fragt man sich, ob es reicht, nur die beiden vor die Kamera zu stellen. Für mich persönlich, war das Highlight tatsächlich ein Monolog von Austin Abrams. Da blitzte das Potenzial auf.
Am Ende? Es war okay. Kein Meisterwerk, aber auch kein Reinfall. Vielleicht habe ich einfach zu viel erwartet. Hast du ihn schon gesehen? Was denkst du?