Letzten Samstag war’s mal wieder soweit. Ich hatte schon lange keine Ribs mehr gemacht und hatte richtig Lust drauf. Also bin ich frühmorgens auf den Naschmarkt gegangen und hab mir frische Rippchen vom Metzger meines Vertrauens geholt. Ihr kennt ihn vielleicht, der stand mit dem kleinen Standl ganz hinten.
Zuhause angekommen, hab ich erstmal die Küche vorbereitet und meine Zutaten zusammen gesucht. Salz, Pfeffer, Paprika, ein bisschen Honig für die Marinade – nix Besonderes, aber genau das Richtige. Ich leg die Rippchen in eine große Glasschüssel und würz sie ordentlich. Beim Marinieren sollte man echt nicht sparen, die Ribs sollen ja richtig Geschmack bekommen. Dann hab ich sie ein paar Stunden ziehen lassen, damit alles schön einwirken kann. Und so sah das ganze aus, bevor es in den Ofen kam:

Während die Rippchen mariniert haben, hab ich Kartoffeln vorbereitet. Dicke Kartoffelspalten geschnitten, mit Öl und Gewürzen vermengt. So, dann war alles bereit für den Ofen.
Als die Rippchen fertig mariniert waren, hab ich sie in den Ofen geschoben. Die ganze Wohnung hat bald herrlich nach Gewürzen und Fleisch gerochen. Das ist einer der großen Vorteile vom Selberkochen – dieser Duft, der sich in der ganzen Wohnung verbreitet. Nicht so wie im Restaurant, wo man zwar gut isst, aber dann wieder raus in die Kälte muss.
Als die Rippchen endlich fertig waren, hab ich sie rausgeholt und auf den Teller gelegt. Schön knusprig, genau richtig. Die Kartoffeln waren auch perfekt, goldbraun und knusprig. Ich war richtig stolz auf mich, muss ich sagen. Und so sah das Endergebnis aus:

Also, das Essen war der Hammer. Ich denke das Foto sagt schon alles und ich kann euch versprechen, es schmeckte besser als es aussieht, auch wenn es glaube ich schwer zu glaube ist. Klar, es dauert ein bisschen länger als im Restaurant einfach nur zu bestellen, aber es lohnt sich. Man spart auch echt Geld, wenn man bedenkt, was man für so ein Essen im Restaurant zahlen würde. Außerdem weiß man genau, was drin ist, keine versteckten Zutaten oder so. Und man hat die ganze Zeit die Vorfreude auf das fertige Gericht.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man beim Selberkochen immer was Neues lernen kann. Jedes Mal wird man ein bisschen besser und entwickelt seine eigenen Tricks. Ich hab zum Beispiel gelernt, dass es besser ist, die Rippchen auf niedriger Temperatur länger zu garen, damit sie richtig zart werden.
Am Ende des Tages hab ich mich dann mit meinem Teller auf die Couch gesetzt, ein gutes Bier aufgemacht und einfach nur genossen. Das ist für mich der perfekte Samstag. Kochen kann so eine entspannende und belohnende Tätigkeit sein.