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Unterstützte Kommunikation

Viele Menschen können aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Behinderung gar nicht oder nicht ausreichend sprechen oder können gesprochene Sprache nur schwer verstehen. Damit reduzieren sich auch die Möglichkeiten, Umwelt, Beziehungen und viele andere persönliche Lebensbereiche selbstbestimmt zu gestalten. Um mit der Umwelt in Beziehung treten zu können, ist Kommunikation unerlässlich. Das ist nicht nur durch Sprache alleine zu bewerkstelligen.

Das Konzept der Unterstützten Kommunikation setzt unterschiedliche Kommunikationsformen ein, die gesprochene Sprache unterstützen, ergänzen oder ersetzen, um Verständigung und somit soziale Integration zu ermöglichen. Viele der Methoden fließen ganz automatisch auch in die alltägliche Kommunikation “normal sprechender” Menschen ein. Die unterstützte Kommunikation setzt sie bewusster und systematischer ein.

Beispiele für Methoden der unterstützten Kommunikation sind die Basale Kommunikation, Facilitated Communication – FC, Picture Exchange Communication System – PECS oder GUK, aber auch Symbolsysteme wie Bliss oder LÖB. Nicht zuletzt sind es auch oft Elektronische Kommunikationsmittel, die zur Unterstützung herangezogen werden.

Eine Fülle von Informationen zu diesem Thema findet sich bei ISAAC-Gesellschaft für unterstützte Kommunikation e.V. (Deutschsprachige Sektion der “International Society for Argumentative and Alternative Communication”):
www.isaac-online.de

Weitere Infos online unter:
www.buk.ch
www.behinderte-kinder.de
www.behinderung.org

Wege zur Verständigung – eine Ausstellung mit Fotos und Texten zur Unterstützten Kommunikation:
www.paritaet.org/bvkm/isaac/Seiten/bilderaus/bilderaus.html

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