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Fahrtendienst
ist ein Sammeltaxi, das Rollstuhlfahrer/innen, blinde und nachweislich gehbehinderte Personen um den Preis eines Fahrscheines benützen können. Der Fahrtendienst soll als Ausgleich für die nicht barrierefreien Verkehrsmittel dienen.
Mit Kleinbussen, die durch Rampen auch von Rollstuhlfahrer/innen berollbar sind, kann der/die Nutzer/in unabhängig von den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Freizeiteinrichtungen, Ausbildungs- und Arbeitsstätten gelangen.
Service und Richtlinien sind je nach Bundesland verschieden, es gibt jedoch häufig Beschwerden von behinderten Nutzer/innen über mangelnde Flexibilität (der Fahrtendienst muss ein bis zwei Tage im voraus für eine fixe Uhrzeit bestellt werden) und schlechtes Service (zu spät kommende Busse, Unverlässlichkeit, unnötig lange Wegstrecken aufgrund des Sammeltaxisystems).
Daher weichen viele Betroffene auf Alternativen aus, wie z.B. die Benützung eigener PKWs oder öffentliche Verkehrsmittel mit Hilfe persönlicher Assistenz. Fahrtendienste gibt es vor allem in größeren Städten wie Wien, Linz, Graz, etc. Im ländlichen Raum steht meist kein Fahrtendienst zur Verfügung. Diese Versorgungslücke muss oft von der Familie gestopft werden.




