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Down Syndrom
Der englische Arzt John Langdon Down verglich 1866 Menschen mit Down Syndrom mit Mongolen. Er beschrieb das Gesicht als platt, die Augen als schrägstehend und das Haar schütterer als bei echten Mongolen. Durch diese Beschreibung prägte er den Begriff Mongoloismus, der bis in die 80-er Jahre des 20. Jahrhunderts gebräuchlich war. Down glaubte gemäß Darwins Theorien, das das später nach ihm benannte Syndrom eine Rückwandlung in einen “primitiven Rassetypen” darstelle. Der Begriff Mongoloismus ist deshalb diskriminierend, und auch aus medizinischer Sicht nicht haltbar. Das Down Syndrom hat nichts mit den Bewohnern der Mongolei zu tun. Es ist eine Behinderungsart, die auf das Erbgut der Eltern zurückführt und in der Medizin auch als Trisomie 21 bezeichnet wird.




