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Kampagnen

Kommunikationskampagne GEGEN UNFAIR

Die Kommunikationskampagne unter dem Motto “GEGEN UNFAIR. barrierefrei vernetzt”, die MAIN im Zeitraum 2007 bis März 2008 durchführte, baute auf den Ergebnissen des Vorläuferprojektes “b_part” auf und setzte sich zum Ziel, die zugängliche und barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Informationen, Publikationen und Webauftritten anzuregen.

Projekt b_part. Für barrierefreie Partizipation.

Das Projekt b_part, das MAIN 2006 gestartet hatte, zielte darauf ab, die barrierefreie Kommunikation und Partizipation in der Informationsgesellschaft zu fördern. Für die öffentliche Kampagne zum Projekt b_part wurde der Slogan “GEGEN UNFAIR. Für barrierefreie Partizipation” gewählt.

Logo Kampagne: Gegen unfair Gegen unfair Anliegen war es, mit Informationen und Diskussionen, Analysen und Aktionen, Vernetzungen und Veranstaltungen die Fachleute in Medien, Unternehmen und Kultureinrichtungen dazu anzuregen, ihre Kommunikationsangebote zugänglich, inklusiv und fair zu gestalten.



Studie: Mediennutzung ohne Barrieren

Als Grundlage für die Projektaktivitäten von b_part diente die Studie “Mediennutzung ohne Barrieren”, die das Institut Karmasin.Motivforschung im Auftrag von MAIN durchgeführt hat. Die Studie wurde am 27. Juni 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die qualitative Untersuchung ging der Frage nach, wie fair und barrierefrei sich der Zugang für Menschen mit Behinderungen zur öffentlichen Information und Kommunikation gestaltet. In mehr als 100 Interviews wurden die Möglichkeiten und Grenzen barrierefreier Mediennutzung von zwei Seiten beleuchtet, aus Sicht von Menschen mit Behinderungen und aus Sicht von Fachleuten in Medien und Unternehmenskommunikation.

Wie die Ergebnisse zeigen, orten die 51 befragten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in ihrer täglichen Mediennutzung ein vielfältiges Spektrum an Barrieren, insbesondere bei den Online-Medien, ihrer wichtigsten Informationsquelle. Die Mehrheit fühlt sich dadurch in ihrer Teilhabe an der Wissensgesellschaft benachteiligt. Diese Einschätzung teilen auch die 50 befragten KommunikatorInnen und InformationsanbieterInnen, die großteils angeben, dass behinderte Menschen noch nicht ausreichend als Zielgruppe von Marktkommunikation und Medien wahrgenommen werden. Sie wünschen sich einen intensiveren Kontakt und Informationsaustausch mit den Betroffenen und sehen einen großen Bedarf an Öffentlichkeitsarbeit, die das Anliegen der barrierefreien Kommunikation und Partizipation transportiert und greifbar macht.

Handouts

Download: Handout MAIN Studie Mediennutzung.pdf (PDF, 581.9 KB)

Download: Handout MAIN Studie Mediennutzung.doc (Word ohne Grafik, 118 KB)

Präsentation Martin Ladstätter, BIZEPS

Download: Praesentation_Ladstaetter_Recht.pdf (PDF, 53.2 KB)

Download: Praesentation_Ladstaetter_Recht.txt (Text ohne Grafik, 4 KB)

Interaktiv GEGEN UNFAIR

Diesem Bedarf an Aufklärung und Sensibilisierung wollte MAIN mit dem Projekt b_part unter dem Motto “GEGEN UNFAIR. Für barrierefreie Partizipation” Rechnung tragen. Aufbauend auf die Ergebnisse der Studie wurden Vernetzungsaktivitäten und Briefings für Kommunikationsfachleute durchgeführt und Ende 2006 / Anfang 2007 in österreichischen Online-Medien mit Anzeigen auf das Anliegen der barrierefreien Kommunikation aufmerksam gemacht.


Logo Kampagne: Gegen Unfair. Fuer barrierefreie Partizipation

Logo Bundessozialamt

Gefördert wurde das Kommunikationsprojekt “GEGEN UNFAIR. barrierefrei vernetzt” vom Bundessozialamt aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der österreichischen Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen.

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