International und vor allem im angloamerikanischen Raum gibt es eine Reihe von Initiativen zur Vielfalt in den Medien. Ihr Ziel ist es, die mediale Präsenz gesellschaftlicher Minderheiten zu fördern und JournalistInnen dazu zu bewegen, nicht nur die Sichtweisen der Mehrheitsbevölkerung zu präsentieren.
Das Media Diversity Institute (MDI) mit Hauptsitz
in London arbeitet weltweit daran, die Berichterstattung
über ethnische, soziale, religiöse und andere
Minderheiten zu verbessern. Zu den vielfältigen
Aktivitäten des MDI zählen etwa Projekte in Südosteuropa,
die MultiplikatorInnen für inter-ethnische
Beziehungen sensibilisieren. Die MitarbeiterInnen
führen Medienbeobachtung durch und erstellen
Lehrbücher mit professionellen Ratschlägen für
MedienpraktikerInnen, die über marginalisierte
Gruppen berichten. In Schulungen werden JournalistInnen
von Minderheitenmedien beruflich weitergebildet.
Die unabhängige Non-Profit-Organisation ist
Mitglied des Reporting Diversity Networks, eines
internationalen Netzwerks zur Förderung der medialen
Vielfalt. Auf der mehrsprachigen MDI-Website finden
sich auch zum Thema „Disability“ interessante
Materialien zum Download, etwa Leitlinien zum
Schreiben über Menschen mit Behinderungen (in englischer Sprache).
www.media-diversity.org
Das amerikanische National Center on Disability
and Journalism (NCDJ) mit Sitz in Boston engagiert
sich für eine faire und bessere Berichterstattung zum
Thema Behinderung. Die unabhängige Organisation
veranstaltet Seminare und erstellt Materialien und
Leitlinien für Medienprofis, die zum Thema
Behinderung arbeiten.
www.ncdj.org
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