Barrierefreiheit, das heißt nicht nur Niederflurstraßenbahn und Blindenleitstreifen in U-Bahnen. Der Begriff ist viel weiter zu denken: ausreichend große Preisauszeichnung am Supermarktregal, barrierefreie Sportanlagen, entsprechend hoch montierte Verkehrsschilder, damit sehbehinderte Menschen nicht mit dem Kopf dagegendonnern, Hotellifte mit Braille-Beschriftung und akustischer Durchsage der Stockwerke, Baustellenabsicherungen, die nicht unterlaufen werden können, unterfahrbare Geldautomaten, Induktionsschleifen für hörbehinderte Menschen, öffentliche Fax-Geräte in Krankenhäusern, Gebärdensprachdolmetsch in Theatern, optische Infotafeln für gehörlose und Audioguides für blinde MuseumsbesucherInnen, Texte, die leicht zu verstehen sind, Webseiten, die einfach für alle gestaltet sind ...
Teil I des MAINual präsentiert Ideen und Anwendungen für innovatives und interaktives Informations- und Kommunikationsdesign. Die AutorInnen berichten über positive und negative Erfahrungen mit Barrieren im realen und im virtuellen Raum, beschreiten kulturelle Pfade und geben Anleitungen, die den barrierefreien Zugang zur Öffentlichkeit ermöglichen.
Seitenanfang