<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
>

<channel>
	<title>MAIN_web &#187; webaccessibility</title>
	<atom:link href="http://www.mainweb.at/blog/tag/webaccessibility/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.mainweb.at</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Dec 2009 09:39:45 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<!-- podcast_generator="podPress/8.8" -->
		<copyright>&#xA9;MAIN_Medienarbeit Integrativ </copyright>
		<managingEditor>maria.putzhuber@chello.at (MAIN_Medienarbeit Integrativ)</managingEditor>
		<webMaster>maria.putzhuber@chello.at(MAIN_Medienarbeit Integrativ)</webMaster>
		<category></category>
		<ttl>1440</ttl>
		<itunes:keywords>accessibility, web, barrierefreiheit, internet, blog, disability, integration, communication</itunes:keywords>
		<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
		<itunes:summary></itunes:summary>
		<itunes:author>MAIN_Medienarbeit Integrativ</itunes:author>
		<itunes:category text="Society &amp; Culture"/>
<itunes:category text="Government &amp; Organizations">
  <itunes:category text="Non-Profit"/>
</itunes:category>
<itunes:category text="Technology"/>
		<itunes:owner>
			<itunes:name>MAIN_Medienarbeit Integrativ</itunes:name>
			<itunes:email>maria.putzhuber@chello.at</itunes:email>
		</itunes:owner>
		<itunes:block>No</itunes:block>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:image href="http://www.mainweb.at/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress_large.jpg" />
		<image>
			<url>http://www.mainweb.at/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress.jpg</url>
			<title>MAIN_web</title>
			<link>http://www.mainweb.at</link>
			<width>144</width>
			<height>144</height>
		</image>
		<item>
		<title>A-Tag &#8216;08 &#8211; Die Zukunft ist heute</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/06/a-tag-08-die-zukunft-ist-heute/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/06/a-tag-08-die-zukunft-ist-heute/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 08:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Papst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[WCAG]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[webaccessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/?p=924</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Interessanter Titel&#8221;, sagt ein Bekannter, als ich ihn zur gemeinsamen Veranstaltung von accessible media und dem Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Familie und Jugend einlade. Er steht knapp vor dem Abschluss seines Informatikstudiums und wird eine Arbeit zum Thema Accessibility schreiben. Ich freue mich, dass ihm der Titel gef&#228;llt, aber dann f&#252;gt er hinzu: &#8220;Was genau bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Interessanter Titel&#8221;, sagt ein Bekannter, als ich ihn zur gemeinsamen Veranstaltung von <a href="http://atag.accessiblemedia.at" lang="en" xml:lang="en">accessible media</a> und dem <a href="http://www.bmgfj.gv.at">Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Familie und Jugend</a> einlade. Er steht knapp vor dem Abschluss seines Informatikstudiums und wird eine Arbeit zum Thema Accessibility schreiben. Ich freue mich, dass ihm der Titel gef&#228;llt, aber dann f&#252;gt er hinzu: &#8220;Was genau bedeutet das: Die Zukunft ist heute?&#8221;</p>
<p>Ich denke &#252;ber eine passende Antwort nach und erinnere mich an einen &#220;bungssatz, den mein Lehrer uns seinerzeit als Maschinschreib&#252;bung aufgegeben hat. Als blo&#223;e &#220;bung gedacht, hat er mich irgendwie mein ganzes Leben begleitet. Er scheint mir als Erl&#228;uterung des diesj&#228;hrigen Titels unserer Veranstaltung ziemlich passend: &#8220;Der Kluge horcht in die Vergangenheit, handelt nach der Gegenwart und denkt an die Zukunft.&#8221;</p>
<h3>Generationskonflikte</h3>
<p>Betrachtet man die Weblandschaft, scheint es zumindest drei Generationen von Seiten zu geben:</p>
<p>Da sind die &#8220;ewig Gestrigen&#8221;, die mit festgezurrten Tabellen-<span lang="en" xml:lang="en">Layouts</span> daherkommen, HTML- und andere Standards scheinbar nur vom H&#246;rensagen kennen und daher meist ignorieren. Sie weisen h&#228;ufig keinerlei strukturierende Elemente wie &#220;berschriften, Abs&#228;tze oder Listen auf. Dass von <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> wenig bis nichts zu finden ist, kann nicht verwundern, zumal diese Seiten auch in keiner Weise dem Stand der heutigen Technik entsprechen. Das trifft nicht nur mich als jemanden hart, der auf <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> angewiesen ist, sondern muss dar&#252;ber hinaus jedem seri&#246;sen Webworker wie ein Schlag in die Magengrube vorkommen. Dass etliche dieser Seiten im Jahr 2008 neu entstanden sind, ist geradezu ein Affront.</p>
<p>Eine erfreulicherweise im Wachsen begriffene Generation bem&#252;ht sich nicht nur um standardkonformen Code und zeitgem&#228;&#223;e Techniken (wie etwa Trennung von Inhalt und <span lang="en" xml:lang="en">Layout</span>), sondern oft auch um die Einhaltung von <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span>-Richtlinien. Neben der Nutzung technischer Checkprogramme legt man dar&#252;ber hinaus Wert auf Tests durch NutzerInnen, um vor allem der Surfpraxis gerecht zu werden.</p>
<p><span lang="en" xml:lang="en">Last but not least</span> sind da noch jene VorreiterInnen modernster Webtechniken, die schon lange ungeduldig in den Startl&#246;chern scharren, um <span lang="en"  xml:lang="en">Flash, AJAX</span> &amp; Co zum Nutzen der AnwenderInnen und nat&#252;rlich auch m&#246;glichst barrierearm einsetzen zu k&#246;nnen. Moderne Webapplikationen und <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> schlie&#223;en einander n&#228;mlich keineswegs aus, soferne man wei&#223;, welche Standards und Richtlinien dabei zu beachten sind.</p>
<h3>Gemeinsamer Nenner</h3>
<p>Mit der Themenvielfalt der diversen Referate beim A-Tag &#8216;08 versuchen die VeranstalterInnen den unterschiedlichsten Bed&#252;rfnissen unseres heterogenen Publikums und somit allen Generationen der WebgestalterInnen gerecht zu werden. Ob Richtlinien, Standards, Organisation, <span lang="en" xml:lang="en" title="Pr&#252;fwerkzeuge">Checktools</span> oder moderne Webtechnologie &#8211; es ist sicher f&#252;r jeden etwas dabei, das den Generationskonflikt der Weblandschaft verringern helfen kann.</p>
<p><em>Die Zukunft ist heute</em> steht daf&#252;r, dass die Zukunft unserer Weblandschaft vor allem in den H&#228;nden der in Ausbildung befindlichen Generation liegt. Darum wendet sich diese Veranstaltung in verst&#228;rktem Ma&#223;e an die Jugend und somit an die SeitenmacherInnen von morgen. Von ihrer Qualifikation und ihrem Wissen um moderne Technik und <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> wird es abh&#228;ngen, ob wir in f&#252;nf Jahren bei einem Relaunch ebenso b&#246;se &#220;berraschungen erleben k&#246;nnen wie im Jahr 2008.</p>
<p>Daf&#252;r sind neben Fortbildungsveranstaltungen aber auch entsprechend gut gestaltete Beispielseiten der Generation von heute und eine sp&#252;rbare Aufholjagd des Schlussfeldes &#8220;von gestern&#8221; erforderlich.</p>
<p>Der A-Tag &#8216;08 wird hoffentlich dazu beitragen, diese Kluft zwischen den Generationen von Webseiten zu verringern und vor allem Barrieren in den K&#246;pfen der Menschen abzubauen.</p>
<h3>N&#228;here Infos:</h3>
<p>Anmeldung und Programm auf der Website zum A-Tag &#8216;08: <a href="http://atag.accessiblemedia.at">http://atag.accessiblemedia.at</a><br />
Termin: 21. November 2008, Beginn 9.00 Uhr, Open end.<br />
Ort: <a href="http://atag.accessiblemedia.at/anfahrt/">TechGate Vienna</a>, Donau-City-Stra&#223;e 1, 1220 Wien.<br />
Die Veranstaltung ist gratis, die Pl&#228;tze sind jedoch limitiert.</p>
<p>Eva Papst ist Vorsitzende des Vereins <a href="http://www.accessiblemedia.at/" lang="en" xml:lang="en">accessible media</a> und wird den A-Tag &#8216;08 er&#246;ffnen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/06/a-tag-08-die-zukunft-ist-heute/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Accessibility Consulting Alltag</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/09/24/accessibility-consulting-alltag/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/09/24/accessibility-consulting-alltag/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 17:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Accessibility Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[WCAG]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[webaccessibility]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/?p=860</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;wird z&#228;h mit der Zeit. Man braucht eine missionarische Ader, um ihn dauerhaft zu m&#246;gen oder zumindestens mehr Ferien.
Seit Jahren ern&#228;hre ich mich unter anderem mit dem Verfassen von Accessibility Pr&#252;fberichten f&#252;r Webseiten. Ich schreibe dort z.B. hinein, dass ein versteckter Skiplink &#8220;Zum Inhalt&#8221; am Anfang einer Seite stehen, bei Tastaturfokus sichtbar werden und in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;wird z&#228;h mit der Zeit. Man braucht eine missionarische Ader, um ihn dauerhaft zu m&#246;gen oder zumindestens mehr Ferien.</p>
<p>Seit Jahren ern&#228;hre ich mich unter anderem mit dem Verfassen von <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> Pr&#252;fberichten f&#252;r Webseiten. Ich schreibe dort z.B. hinein, dass ein versteckter Skiplink &#8220;Zum Inhalt&#8221; am Anfang einer Seite stehen, bei Tastaturfokus sichtbar werden und in der englischen Version der Seite auch &#252;bersetzt werden soll. Oder ich schreibe hinein, dass von den 15 gutgemeinten Skiplinks 14 wieder raus sollen und der eine &#252;briggebliebene nicht mit display:none verborgen werden darf. Solches Barrierefreiheits Basiswissen liegt auch im Internet nur einen Suchbegriff entfernt, aber die Web Frontend EntwicklerInnen haben sichtlich nach wie vor keine Lust, danach zu suchen. </p>
<p>Und so verdiene ich jahraus jahrein mein Brot mit den immer gleichen Ratschl&#228;gen.</p>
<h3>Sie wissen Bescheid</h3>
<p>Alle (vermutlich zwangsbegl&#252;ckt) Beratenen behaupten, eh Bescheid zu wissen, aber sie wissen oft die einfachsten Dinge nicht, wie etwa den sinnvollen Einsatz von alt und <span lang="en" xml:lang="en">title</span> Attributen.<br />
Wie eine Volksschullehrerin vom alten Schlag mit Rotstift sitze ich vor einem Sto&#223; von Webseiten und sch&#252;ttle best&#228;ndig konsterniert den Kopf.<br />
Ich wundere mich nicht nur &#252;ber unn&#246;tige Barrieren, sondern auch &#252;ber generell schlampige Programmierung, bei ganz simplen Seiten etwa &#252;ber sinnlos aufgeblasene div Konstrukte und sich wiederholende unn&#246;tige <span lang="en" xml:lang="en">Inline Styles</span>. Ich erkl&#228;re den gescheiten ProgrammiererInnen Anf&#228;nger CSS und Internet Explorer Bugs, die jedes Webkind kennt.</p>
<p>Dabei sind es gar nicht St&#252;mper, die ich beraten darf, sondern oft hochbegabte Profis, die nur vor lauter Cleverness anscheinend die Webgrundschule &#252;bersprungen haben. Sie haben ihr HTML, CSS, JavaScript Alphabet nie richtig gelernt und Sch&#246;nschreiben <ins datetime="2008-09-25T15:34:33+00:00">plus Rechtschreiben</ins> &#8211; Webstandards, zu denen ich auch die <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility Guidelines</span> z&#228;hle, schon gar nicht.<br />
Vielleicht genieren sie sich daf&#252;r und haben auch deshalb Hemmschwellen, sich Grundschulwissen im Nachhinein anzueignen.</p>
<h3>&#8230;und sie wissen nicht, was sie tun</h3>
<p>Sie bauen supercoole, raffinierte, beeindruckende, teure Seiten, mit allen erdenklichen Funktionen, aber ohne Fallback L&#246;sungen bei fehlendem JavaScript f&#252;r ihre Web 2.0 Widgets, Akkordeons und Tabs, nicht tastaturbedienbar, nicht skalierbar und schludrig im Quellcode. Und die, die sich angeblich mit <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> auseinandergesetzt haben, streuen noch gro&#223;z&#252;gig Skiplinks,  Accesskeys, Tabindexes und title Attribute, die den Linktext wiederholen, dazu.</p>
<h3>Sch&#246;n, wenn man gebraucht wird&#8230;</h3>
<p>Es spricht vieles daf&#252;r, die Qualit&#228;tskontrolle von Websites an externe Pr&#252;ferInnen auszulagern. Sie sind nicht betriebsblind, objektiv und ExpertInnen in ihrem Fach. Auch wenn es bei uns noch kein offizielles Pickerl gibt, das die Kosten sichtbar legitimiert, lohnt sich eine &#220;berpr&#252;fung durch eine extra Kontrollinstanz, nicht zuletzt um AuftragnehmerInnen, die Qualit&#228;t behaupten, die sie nicht liefern, auf die Finger zu klopfen.</p>
<h3>&#8230;aber eigentlich m&#246;chten wir uns abschaffen</h3>
<p>Die sture Ignoranz gegen&#252;ber Basisqualit&#228;tsanforderungen an eine Website, mit der ich im Beratungsalltag und in Zusammenarbeit mit anderen Agenturen manchmal konfrontiert bin, geht mir aber zunehmend auf die Nerven. Wenn meine Ratschl&#228;ge dann auch noch in der Schublade verschwinden und auf einer getesteten Seite nach Wochen noch Accesskeys und onfocus:blur Scripts bei jedem Men&#252;punkt stehen oder wunderbare Tipps von Typo3 im title Attribut von Links wie  &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">opens internal link in current window</span>&#8220;, dann w&#252;rde ich meinen KundInnen das erhaltene Honorar gerne vor die F&#252;&#223;e schmei&#223;en.</p>
<p>W&#228;hrend ich den Rohrstock hervorholen m&#246;chte, geht ein entspannterer Berufskollege wie Tomas Caspers heiterer mit dem Dilemma um, dass uns ern&#228;hrt, was uns verr&#252;ckt macht. Launig wie immer hat er beim Webkongress in Erlangen aus dem N&#228;hk&#228;stchen und Berufsalltag eines Accessibility Gurus geplaudert. <a href="http://www.webkongress.uni-erlangen.de/vortraege/details.shtml?id=07">MP3-Podcast und Folien davon hier</a>.</p>
<p>Als Pflichthaus&#252;bung f&#252;r alle, die noch von mir beraten werden m&#246;chten: Lesen Sie den WebAIM Artikel <a href="http://www.webaim.org/articles/gonewild/" lang="en" xml:lang="en">Web Accessibility Gone Wild</a>. Jared Smith beschreibt dort typische Fehler, die barrierefreiheitsbem&#252;hten Webmenschen regelm&#228;&#223;ig unterlaufen.</p>
<p>Er hat dort auch dem Fachmann in mir ein paar mal auf den Schlips getreten:<br />
Ja, Hinweise auf brave Programmierung mit XHTML, CSS und WCAG auf jeder Seite, die keiner versteht, sind sinnloser <span lang="en" xml:lang="en">Page Clutter</span>.<br />
Ja, ich wei&#223;, dass Schriftvergr&#246;&#223;erungsbuttons kein wirklich sinnvolles <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility Feature</span> sind, aber unerfahrene InternetnutzerInnen finden sie trotzdem nett.<br />
Und ja, ein Formular mit ja / nein Radiobuttons habe ich neulich auch gebaut, ohne die dazugeh&#246;rigen kilometerlangen Fragen als Legend zu markieren. Ich stehe dazu! </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2008/09/24/accessibility-consulting-alltag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BOA &#8211; Best of Accessibility 2008</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/08/26/boa-best-of-accessibility-2008/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/08/26/boa-best-of-accessibility-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 13:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ansgar Hein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[webaccessibility]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/?p=831</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r das zweite Best of Accessibility Symposium am 25.09.2008 in D&#252;sseldorf konnten wir erneut hochkar&#228;tige Referenten und Referentinnen gewinnen und zudem das Programm deutlich ausweiten. Nach dem gro&#223;en Erfolg des ersten BOA-Symposiums im vergangenen Jahr wurde der Schwerpunkt der kommenden Veranstaltung noch mehr auf die Praxis gelegt. Damit EinsteigerInnen und ExpertInnen gleicherma&#223;en informiert werden, wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r das zweite <a href="http://www.best-of-accessibility.de" title="Externer Link: Website zum BOA-Symposium 2008"><span lang="en" xml:lang="en">Best of Accessibility</span> Symposium</a> am 25.09.2008 in D&#252;sseldorf konnten wir erneut hochkar&#228;tige Referenten und Referentinnen gewinnen und zudem das Programm deutlich ausweiten. Nach dem gro&#223;en Erfolg des ersten <acronym lang="en" xml:lang="en" title="Best of Accessibility"><span lang="de" xml:lang="de">BOA</span></acronym><a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/08/logo_boa.jpg'><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/08/logo_boa.jpg" alt="Logo BOA Symposium 2008" title="logo_boa" class="alignleft size-medium wp-image-832" /></a>-Symposiums im vergangenen Jahr wurde der Schwerpunkt der kommenden Veranstaltung noch mehr auf die Praxis gelegt. Damit EinsteigerInnen und ExpertInnen gleicherma&#223;en informiert werden, wurden zwei verschiedene Themen-Reihen vorbereitet: Einmal Vortr&#228;ge und Workshops f&#252;r EinsteigerInnen, ganz ohne Vorwissen und mit einer inhaltlichen Steigerung und Vertiefung im Laufe des Tages, sowie absolute Experten-Workshops, die zum Teil erhebliches Vorwissen voraussetzen und klar an Profis im Bereich Barrierefreiheit gerichtet sind.</p>
<h3>International erfahrene Vortragende</h3>
<p>Ein klarer Fokus der Veranstaltung liegt auf dem Top-Thema Web 2.0, das nat&#252;rlich auch f&#252;r barrierefreie <span lang="en" xml:lang="en">Websites</span> eine gro&#223;e Bedeutung hat. Interessant ist hier sicherlich die Demonstration von Marco Zehe, der f&#252;r die Qualit&#228;tssicherung des Browsers <span lang="en" xml:lang="en">Firefox</span> bei Mozilla zust&#228;ndig ist. Wer nicht nur wissen m&#246;chte, wie blinde Menschen mit dem Web 2.0 umgehen, sondern Interesse an der praktischen Umsetzung hat, ist bei Dirk Ginader von <span lang="en" xml:lang="en">Yahoo!</span> gut aufgehoben. Er wird in einem Workshop erkl&#228;ren, wie man mit verschiedenen Javascript-<span lang="en" xml:lang="en">Frameworks</span> die Barrierefreiheit einer Seite verbessern kann und dem Ger&#252;cht, dass Javascript b&#246;se ist, entschieden entgegentreten. Wem das noch nicht genug ist, der kann mit Martin Kliehm einen Blick in die Zukunft wagen und sich das <abbr lang="en" xml:lang="en" title="Web Accessibility Initiative"><span lang="de" xml:lang="de">WAI</span></abbr> <acronym lang="en" xml:lang="en" title="Accessible Rich Internet Applications"><span lang="de" xml:lang="de">ARIA</span></acronym> Konzept in der Praxis ansehen, denn die Zukunft steht mit neuen Browsern schon vor der T&#252;r, die EntwicklerInnen m&#252;ssen sie nur hereinlassen. </p>
<h3>Vielschichtiges Themen-Paket</h3>
<p>Das Programm des <acronym lang="en" xml:lang="en" title="Best of Accessibility"><span lang="de" xml:lang="de">BOA</span></acronym>-Symposiums 2008 bietet f&#252;r jeden etwas. Mehr Zeit f&#252;r Pausen-Diskussionen, ein <span lang="en" xml:lang="en">Get-Together</span> im direkten Anschluss an die Workshops des Nachmittags und zahlreiche Themen f&#252;r Einsteigende wie Fachleute sind das Ergebnis einer langen Planungsphase und der gezielten Auswertung des letzten Symposiums. Beachten Sie bitte den erm&#228;&#223;igten Studenten-Tarif: Wer sich <a href="http://www.best-of-accessibility.de/index.php/anmeldung/" title="Externer Link: Online-Anmeldung zum BOA-Symposium">schnell anmeldet</a>, profitiert von den 20 Pl&#228;tzen, die speziell f&#252;r Studierende zur Verf&#252;gung stehen und mit 75 Euro einen g&#252;nstigen Einstieg in die Thematik Barrierefreies <span lang="en" xml:lang="en">Webdesign</span> bieten.</p>
<p>Anmerkung Beate Firlinger:<br />
Ansgar Hein ist Gastautor im MAIN_blog. Er betreibt gemeinsam mit J&#246;rg Morsbach die Agentur <a href="http://www.anatom5.de/">anatom5 perception marketing</a>, Veranstalter des Best of Accessibility Symposiums zum Thema Barrierefreies Webdesign. MAIN wird auch bei der Veranstaltung dabei sein, zwar aus Zeitgr&#252;nden leider nicht pers&#246;nlich, aber in Form des <a href="/wissen/publikationen/elogbuch-accessibility/">logbuchs accessibility</a>, das heuer dort kostenfrei an die Teilnehmenden ausgegeben wird. Informative Lekt&#252;re zu den Themen Accessibility &#038; Usability bietet &#252;brigens auch das Online-Magazin und Weblog <a href="http://www.barrierekompass.de/">Barrierekompass.de</a>, hinter dem die beiden D&#252;sselsdorfer Barrierefreiheits-Experten stecken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2008/08/26/boa-best-of-accessibility-2008/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Automatisch durchgefallen</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/07/17/automatisch-durchgefallen/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/07/17/automatisch-durchgefallen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 18:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[eAccessibility]]></category>
		<category><![CDATA[eGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[eu]]></category>
		<category><![CDATA[evaluierung]]></category>
		<category><![CDATA[webaccessibility]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/?p=827</guid>
		<description><![CDATA[Web Accessibility will nicht Mainstream werden. Das zeigen einige  EU-weit im gro&#223;en Stil durchgef&#252;hrte Vergleichsstudien von &#246;ffentlichen und privaten Websites der letzten Jahre. Die Ergebnisse sind durchwegs &#8211; nicht &#252;berraschend &#8211; eher traurig.
Nur ca. 4% der &#246;ffentlichen Websites Europas erf&#252;llen automatisch testbare WCAG 1.0 Double-A Kriterien, nur ca. 4% der zentralen kommerziellen Websites gehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Web <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> will nicht <span lang="en" xml:lang="en">Mainstream</span> werden. Das zeigen einige  EU-weit im gro&#223;en Stil durchgef&#252;hrte Vergleichsstudien von &#246;ffentlichen und privaten Websites der letzten Jahre. Die Ergebnisse sind durchwegs &#8211; nicht &#252;berraschend &#8211; eher traurig.<br />
Nur ca. 4% der &#246;ffentlichen <span lang="en" xml:lang="en">Websites</span> Europas erf&#252;llen automatisch testbare WCAG 1.0 Double-A Kriterien, nur ca. 4% der zentralen kommerziellen <span lang="en" xml:lang="en">Websites</span> gehen bei automatisch testbaren Single-A Kriterien durch. </p>
<p>Zur Abwechslung positiv betrachtet &#8211; es ist ja alles eine Frage der Interpretation &#8211; sind 2005 noch 70% aller &#246;ffentlichen Website Kandidaten automatisch komplett durchgefallen, 2008 waren es nur noch ca. 50%. </p>
<p>Egoistisch eingesch&#228;tzt bieten diese mindestens 50%, die in &#214;sterreich ja seit 1. 1. 2008 barrrierefrei programmiert sein m&#252;ssten, es aber  100%ig nicht sind, immer noch ein erfreuliches Kundenpotential f&#252;r Webagenturen mit <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> <span lang="en" xml:lang="en">Know-How</span>. Es lohnt sich f&#252;r WebarbeiterInnen also immer noch, sich dieses Wissen endlich anzueignen.</p>
<p>Nachfolgend eine kurze Darstellung der  vier umfassendsten Web <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> Studien der letzten Jahre. Die Infos stammen zu einem guten Teil aus einem <span lang="en" xml:lang="en">Paper</span> (<span lang="en" xml:lang="en">Monitoring Accessibility of Governmental Web Sites in Europe</span>), das von Annika Nietzio bei der diesj&#228;hrigen ICCHP in Linz pr&#228;sentiert wurde. Diese &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">International Conference on Computers Helping People with Special Needs</span>&#8221; war recht spannend und horizonterweiternd, weils nicht nur um die kleine Webnische ging und weltweit ziemlich viele Leute ziemlich gute Arbeit leisten im weiten Feld <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span>.</p>
<h3>UK Cabinet Office, 2005</h3>
<p>Die Studie &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">eAccessibility of Public Sector Services in the European Union</span>&#8221; wurde 2005 w&#228;hrend der EU Pr&#228;sidentschaft Grossbritanniens in Auftrag gegeben. Sie enthielt eine Untersuchung der <span lang="en" xml:lang="en">eAccessibility</span> Strategien der 25 Mitgliedsl&#228;nder und Analysen von 436  &#246;ffentlichen Websites mit automatischen Tests. 31 Websites wurden nachfolgend auch detailliert manuell auf WCAG 1.0 Konformit&#228;t getestet. </p>
<p>4 Noten wurden vergeben: </p>
<ul>
<li>Pass:  3% &#8211; WCAG 1.0 Level Single-A bestanden, dies inkludierte auch manuelle Tests, keine Website erreichte WCAG 1.0 AA Konformit&#228;t</li>
<li>Limited Pass: 10% &#8211; Websites, die alle automatisch testbaren Level A Checkpunkte erf&#252;llten</li>
<li><span lang="en" xml:lang="en">Marginal Fail</span>: 17% &#8211; teilweise, bis zu einem gewissen Grad ok</li>
<li><span lang="en" xml:lang="en">Fail</span>: 70% &#8211; durchgefallen</li>
</ul>
<h3><span lang="en" xml:lang="en">United Nations</span>, 2006</h3>
<p>2006 gabs eine von der UNO beauftragte Studie: &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">United Nations Global Audit of Web Accessibility</span>&#8220;.<br />
100 Websites aus 20 L&#228;ndern weltweit, davon eine von f&#252;nf pro Land aus dem &#246;ffentlichen Sektor, wurden evaluiert.<br />
Aus Europa wurden Seiten aus Frankreich, Deutschland, Spanien und Grossbritannien getestet. Auch hier wurde mit einer Kombination aus automatischen und manuellen Tests gepr&#252;ft, diesmal auf WCAG 1.0 Triple-A Konformit&#228;t.<br />
Nur 3% der Seiten, alles &#246;ffentliche Webauftritte aus Europa,  erf&#252;llten WCAG 1.0 Single-A.</p>
<h3>MeAC, 2007 </h3>
<p>&#8220;<span lang="en" xml:lang="en">Measuring progress of the Status of eAccessibility in Europe</span>&#8220;, war ein von der Europ&#228;ischen Kommission beauftragtes Evaluierungsprojekt, das in einer breitangelegten Studie resultierte &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">Assessment of the Status of eAccessibility in Europe</span>&#8220;.</p>
<p>Telekommunikation, Fernsehen, Computer Hardware und Software, Selbst-Bedienungs-Systeme wie Bankomaten, Ticketautomaten etc, &#246;ffentliche und Unternehmens Websites wurden untersucht. Neben der Statusbestimmung wurden auch eine Untersuchung politischer Vorgaben und Strategien durchgef&#252;hrt und Frageb&#246;gen an <span lang="en" xml:lang="en">Stakeholder</span> Gruppen verschickt.</p>
<p>Der <span lang="en" xml:lang="en">eAccessibility</span> Status in Europa wurde mit dem in den USA, in Kanada und Australien verglichen. Europa schneidet in den meisten Bereichen wesentlich und schockierend schlechter ab.<br />
Nur Grossbritannien befindet sich in der selben Liga wie die 3 Vergleichsstaaten. In einem <span lang="en" xml:lang="en">Scorecard</span> System von w&#252;nschenswerten 5 erreichen sie ca. 3, die EU im Durchschnitt 1. </p>
<p>F&#252;r einzelne L&#228;nder, u.a. auch &#214;sterreich gibt es detaillierte L&#228;nderberichte. &#214;sterreich liegt unter EU Durchschnitt. </p>
<p>Einzig &#246;ffentliche Websites sind in Europa etwas besser als in &#220;bersee. &#214;sterreich liegt auch hier etwas unter EU-Durchschnitt. L&#228;nder, die hier mehr als doppelt so gut abschneiden wie der EU-Durchschnitt sind Deutschland, Niederlande, Portugal, Italien, Tschechien und Grossbritannien. Bei den privaten Websites sind  Grossbritannien, D&#228;nemark,  Tschechien und Italien am zug&#228;nglichsten. Aber weniger als 4% der getesteten Unternehmens Websites bestanden die automatisierten Tests.</p>
<p>314 Websites insgesamt wurden erfolgreich automatisiert und teils manuell getestet auf WCAG 1.0 Single-A, jeweils 25 Seiten pro Website. Die Einstufung  entspricht der UK Cabinet Studie. Pass involvierte wieder manuelle Pr&#252;fung, Limited Pass hei&#223;t automatisch pr&#252;fbare Checkpunkte von WCAG 1.0 Single-A bestanden.</p>
<h4>Schl&#252;ssel-Regierungs-Websites:</h4>
<ul>
<li>5,3% Pass</li>
<li>12,5% Limited Pass</li>
</ul>
<h4>Zentrale Unternehmens Websites (Bahn, Medien, Telekommunikation, Banken&#8230;):</h4>
<ul>
<li>0 % Pass</li>
<li>3,9 % Limited Pass</li>
</ul>
<p>Besonders interessant an dieser Studie ist der breitere Fokus, der den <span lang="en" xml:lang="en">Web Accessibility</span> Status im richtigen Ma&#223;stab zu anderen Bereichen von eAccessiblity, die weniger &#246;ffentliche Aufmerksamkeit erhalten, darstellt.</p>
<h3>EIAO, 2008</h3>
<p>Das &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">European Internet Accessibility Observatory</span>&#8221; war  ein von der Europ&#228;ischen Kommission kofinanzierte Evaluierungsprojekt nach dem Monitoring Verfahren UWEM (<span lang="en" xml:lang="en">Unified Web Evaluation Methology</span>). Diese Methode wurde EC finanziert von <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> Institutionen mehrerer europ&#228;ischer L&#228;nder entwickelt. EIAO entwickelte die technische Basis f&#252;r die Durchf&#252;hrung von automatisierten <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> Tests auf WCAG 1.0 Double-A in gro&#223;em Stil.</p>
<p>Im M&#228;rz 2008 f&#252;hrte das EIAO eine Untersuchung von 2317 europ&#228;ischen &#246;ffentlichen Websites durch. Der Schlussbericht liegt noch nicht online vor. Die hier angef&#252;hrten etwas ungenauen Zahlen stammen aus dem <span lang="en" xml:lang="en">Paper</span>, das auf der ICCHP 2008 in Linz pr&#228;sentiert wurde.</p>
<ul>
<li>B+: ca. 4% (alle automatisierten Tests f&#252;r WCAG 1.0 Double-A bestanden, entspricht Limited Pass)</li>
<li>B:  ca. 46% (entspricht <span lang="en" xml:lang="en">Marginal Fail</span>)</li>
<li>C, D, E: ca. 50% (entspricht <span lang="en" xml:lang="en">Fail</span>)</li>
</ul>
<p>Die geringere Anzahl von B+ / Limited Pass in der EIAO Studie (4%) verglichen mit der MeAc Studie (12,5) resultiert daraus, dass auf WCAG 1.0 Double-A gepr&#252;ft wurde, auch das gepr&#252;fte Seiten-Sample  war weit gr&#246;&#223;er. Insgesamt ist aber doch ein positiver Trend festzustellen.</p>
<p>Bis zu 6000 Seiten einer Website wurden erfasst, davon wurde ein Zufallssample von 600 Seiten automatisiert gepr&#252;ft mit den 26 Tests, die laut UWEM automatisiert m&#246;glich sind. Ergebnis ist der UWEM <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility Score</span>, ein 5 Stufen-System, das sich aus der Prozentzahl an nicht bestandenen Tests pro Seite errechnet. A ist die beste <span lang="en" xml:lang="en">Score Card</span> Kategorie von UWEM (erfordert auch manuelle Tests, diese werden von EIAO nicht durchgef&#252;hrt), E ist die schlechteste. Reports gibt es in Textform und in der maschinenlesbaren Evaluierungssprache EARL.</p>
<h4>Der Sinn von automatischen Testverfahren</h4>
<p>Man kann die Sinnhaftigkeit dieses Erbsenz&#228;hlens im gro&#223;en Ausma&#223; nat&#252;rlich hinterfragen. Wem n&#252;tzt es, wenn allmonatlich das gleiche Verfahren durchgef&#252;hrt wird und sich &#252;ber die Jahre die zu erwartenden kleinen Prozentverschiebungen zum Positiven abzeichnen?</p>
<p>Vorteile des rein automatisierten Testens sind die Vergleichbarkeit gro&#223;er Datenmengen und die leichte und billige Wiederholbarkeit von Tests. Nachteil ist die begrenzte Aussagekraft: Checkpunkte, die manuelle Experten Evaluierung ben&#246;tigen, werden nicht erfasst, Inhalt, der  vorherige <span lang="en" xml:lang="en">User</span> Interaktion erfordert, wie Flash oder JavaScript Content, kann nicht &#252;berpr&#252;ft werden. Die Fachleute von EIAO sehen die automatisierten Tests deshalb auch als wertvolle Zusatz Information zu qualitativen <span lang="en" xml:lang="en">eAccessibility</span> Untersuchungen, nicht als deren vollwertigen Ersatz. Interessant sind die Zahlen allemal.<br />
Das Projekt ist Anfang 2008 ausgelaufen, ob es die geplanten EU-weiten Folgetests und die Migration auf WCAG 2.0 gibt, war online nicht herauszufinden. Ein norwegisches Folgeprojekt wird auf der EIAO Seite angek&#252;ndigt.</p>
<h3>Links zu den Studien</h3>
<p><a href="http://www.mortengoodwin.net/publicationfiles/ICCHP2008.pdf"><span lang="en" xml:lang="en">Monitoring Accessibility of Governmental Web Sites in Europe</span>, ICCHP 2008 (PDF, 286kB)</a></p>
<p><a href="http://www.rnib.org.uk/xpedio/groups/public/documents/publicwebsite/public_euacc.pdf "><span lang="en" xml:lang="en">eAccessibility of public sector services in the European Union</span> (PDF, 1MB)</a> </p>
<p><a href="http://www.nomensa.com/resources/research/united-nations-global-audit-of-accessibility.html"><span lang="en" xml:lang="en">United Nations Global Audit of Web Accessibility</span></a></p>
<p><a href="http://www.eaccessibility-progress.eu">MeAC &#8211; <span lang="en" xml:lang="en">Measuring Progress of eAccessibility in Europe</span></a></p>
<p><a href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/docs/meac_study/meac_report_exec_sum_05_11.pdf">MeAC-<span lang="en" xml:lang="en">Assessment of the Status of eAccessibility in Europe. Executive Summary</span>. October 2007 (PDF 125kB)</a></p>
<p><a href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/docs/meac_study/meac_report_06_11_final.pdf">MeAC &#8211; <span lang="en" xml:lang="en">Assessment of the Status of eAccessibility in Europe, Final Report</span> (PDF 1 MB)</a></p>
<p><a href="http://www.eaccessibility-progress.eu/country-profiles/austria/">MeAC L&#228;nderbericht &#214;sterreich</a></p>
<p><a href="http://www.eiao.net/">eiao.net</a></p>
<p><a href="http://www.wabcluster.org/">wabcluster.org</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2008/07/17/automatisch-durchgefallen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
