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	<title>MAIN_web &#187; WCAG</title>
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		<itunes:author>MAIN_Medienarbeit Integrativ</itunes:author>
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		<title>Showcase 1: Flexibles Layout</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 14:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[In loser Folge zeigen wir barrierefreie Webseiten, die uns gefallen&#8230;
Fluides, liquides, flexibles Layout&#8230;es passt sich der Bildschirmbreite an.
Die Angabe einer Maximalbreite ist zu empfehlen, damit die Textbl&#246;cke bei gro&#223;en Bildschirmen nicht zu breit werden.
Der Vorteil:
Das Layout vergibt nicht unn&#246;tig Platz bei gr&#246;&#223;erer Bildschirmaufl&#246;sung (z.B. 1680px), sondern passt sich prozentuell an.
Bei Schriftvergr&#246;&#223;erung m&#252;ssen Sie, falls Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In loser Folge zeigen wir barrierefreie Webseiten, die uns gefallen&#8230;</p>
<p>Fluides, liquides, flexibles Layout&#8230;es passt sich der Bildschirmbreite an.<br />
Die Angabe einer Maximalbreite ist zu empfehlen, damit die Textbl&#246;cke bei gro&#223;en Bildschirmen nicht zu breit werden.</p>
<h3>Der Vorteil:</h3>
<p>Das Layout vergibt nicht unn&#246;tig Platz bei gr&#246;&#223;erer Bildschirmaufl&#246;sung (z.B. 1680px), sondern passt sich prozentuell an.<br />
Bei Schriftvergr&#246;&#223;erung m&#252;ssen Sie, falls Sie keinen Riesenbildschirm haben, nicht so schnell querscrollen wie bei Zoomlayouts.<br />
Lange Begriffe in Navigationsleisten haben &#8211; bei gr&#246;&#223;eren Bildschirmen &#8211; mehr Spielraum f&#252;r Vergr&#246;&#223;erung als bei fixen Layouts.</p>
<h3>Beispiel 1: duesselenergie.de</h3>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.duesselenergie.de"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/duesselenergie.jpg" alt="D&#252;sselenergie" class="alignnone size-full wp-image-1039" /></a></span></p>
<p>Ungew&#246;hnliches, niedliches Web 2.0 Design f&#252;r die Stadtwerke D&#252;sseldorf, Formulare mit klaren, mehrfach markierten Fehlermeldungen und mit JavaSript versteckter Hilfe.</p>
<h3>Beispiel 2: holocaust-chronologie.de</h3>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.holocaust-chronologie.de"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/holocaustchronologielinks.jpg" alt="Chronologie des Holocausts" class="alignnone size-full wp-image-1040" /></a></span></p>
<p>Wirkt cool und klar, mit sehr &#252;berlegter Programmierung. Zu Schriftvergr&#246;&#223;erungs- und Kontrast Switchern mag man stehen, wie man will. Der Kontrast reicht f&#252;r WCAG 2.0 nicht 100%ig aus, auch nicht in der kontrastreichen Version.<br />
Bronze BIENE Award 2006, Sonderpreis „Barrierefreiheit in der IT“ im Rahmen des &#246;sterreichischen <span lang="en" xml:lang="en">ebiz egovernment award</span> 2008.</p>
<h3>Beispiel 3: linz.at</h3>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.linz.at"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/linz.jpg" alt="" title="Stadt Linz" class="alignnone size-full wp-image-1041" /></a></span></p>
<p>Eine klare, &#252;bersichtlich wirkende, seri&#246;se &#246;ffentliche Webseite, Manko: keine Maximalbreite.<br />
Bundespreis „Barrrierefreiheit in der IT“ im Rahmen des &#246;sterreichischen <span lang="en" xml:lang="en">ebiz egovernment awards</span> 2008.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Web Accessibility Showcase</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 14:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<category><![CDATA[WCAG]]></category>
		<category><![CDATA[Web Accessibility]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun fange ich auch mit der l&#228;stigen Mode an,  Showcase Listen zu publizieren, damit was passiert im Blog&#8230;aber keine Sorge, es geht um Barrierefreiheit von Webseiten, und das ist ein noch &#252;berschaubares Gebiet.
Barrierefreie Webseiten d&#252;rfen – nein sollten! &#8211; auch ein professionelles Design haben. Das hat sich noch immer nicht ganz herumgesprochen, nicht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun fange ich auch mit der l&#228;stigen Mode an,  <span lang="en" xml:lang="en">Showcase</span> Listen zu publizieren, damit was passiert im Blog&#8230;aber keine Sorge, es geht um Barrierefreiheit von Webseiten, und das ist ein noch &#252;berschaubares Gebiet.<br />
Barrierefreie Webseiten d&#252;rfen – nein sollten! &#8211; auch ein professionelles Design haben. Das hat sich noch immer nicht ganz herumgesprochen, nicht in der kleinen Szene und au&#223;erhalb schon gar nicht.</p>
<p>F&#252;r gutes Design gibt es Kriterien, ebenso wie f&#252;r Barrierefreiheit. 100% seri&#246;s wollen wir das hier aber nicht handhaben, sondern strikt blogm&#228;&#223;ig subjektiv.<br />
Die gelisteten Beispiele entsprechen also prim&#228;r meinem Sch&#246;nheits- und Professionalit&#228;tsempfinden. D.h. Sie finden hier Beispiele von Seiten, die mir gefallen.</p>
<h3>Machen Sie mit</h3>
<p>Damit ich aber nicht schamlos nur f&#252;r meine Freunde und mich Werbung machen muss, bitte ich Sie um Ihre Teilnahme. Per E-Mail oder per Kommentar k&#246;nnten Sie barrierefreie Webseiten vorschlagen, die Ihnen wirklich gefallen und m&#246;glichst auch noch dazuschreiben, wieso.</p>
<p>Wenn ich Sie dann auch herausragend finde, mache ich einen <span lang="en" xml:lang="en">Screenshot</span> davon. </p>
<p>Ein – nicht zu strenger &#8211; Nachweis der Barrierearmut ist allerdings Voraussetzung. Ich zeige hier Seiten, die einen Preis gewonnen haben, ein ernstzunehmendes <span lang="en" xml:lang="en">Label </span>tragen, irgendwo als barrierefrei gelistet sind oder durch die Szene einigerma&#223;en abgesegnet wurden. Und die <acronym title="In my humble opinion" lang="en" xml:lang="en">IMHO</acronym> schick sind!</p>
<p>Die Kategorien, in die ich die Beispiele stecke, entsprechen der Tageslaune. Heute sind das z.B. die folgenden, aber wer wei&#223;, was uns &#8211; gemeinsam &#8211; noch einf&#228;llt:</p>
<ul>
<li>Fixes Layout</li>
<li>Zoom Layout</li>
<li>Flexibles Layout</li>
<li>Dunkler Hintergrund</li>
<li>Typographie</li>
<li>Ungew&#246;hnlich</li>
<li>Webzweinullig &#252;bersichtlich</li>
<li>Seri&#246;s</li>
<li>Jung</li>
<li>Brave Dropdownmen&#252;s</li>
<li>Progressive Disclosure</li>
<li>Widgets</li>
<li>Gute Formulare</li>
<li>Gute Datentabellen</li>
</ul>
<p>Beginnen wir mit <a href="http://www.mainweb.at/blog/2008/11/05/showcase-1-flexibles-layout/">Showcase Nr. 1: Flexibles Layout</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der WCAG-Song</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/03/der-wcag-song/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/03/der-wcag-song/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 18:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[WCAG]]></category>
		<category><![CDATA[Webstandards]]></category>

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		<description><![CDATA[Der WCAG-Song (mp3, 4,4 MB) von David MacDonald hat mir heute die schlechte Montag Morgen Laune in gute Montag Morgen Laune verwandelt. Er soll also auch hier verlinkt werden. Text + MP3 gibts bei E-Ramp.
Im letzten Technikw&#252;rze Podcast, wo von ihm die Rede war, gibts auch sonst noch allerlei Accessibility und Webstandards Neuigkeiten und spa&#223;ig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href='http://www.eramp.com/music/wcag_theme_by_David_MacDonald.mp3' >WCAG-Song (mp3, 4,4 MB) von David MacDonald</a> hat mir heute die schlechte Montag Morgen Laune in gute Montag Morgen Laune verwandelt. Er soll also auch hier verlinkt werden. Text + MP3 gibts bei <a href="http://www.eramp.com/wcag_theme_song.htm">E-Ramp</a>.</p>
<p>Im letzten <a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze121/">Technikw&#252;rze Podcast</a>, wo von ihm die Rede war, gibts auch sonst noch allerlei <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> und Webstandards Neuigkeiten und spa&#223;ig Kluges, wie z.B. das <a href="http://webwithoutwords.com/" lang="en" xml:lang="en">web.without.words</a>, mit der Kernfrage, welche Geschichte eine Webseite erz&#228;hlt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>A-Tag &#8216;08 &#8211; Die Zukunft ist heute</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/06/a-tag-08-die-zukunft-ist-heute/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/06/a-tag-08-die-zukunft-ist-heute/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 08:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Papst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Interessanter Titel&#8221;, sagt ein Bekannter, als ich ihn zur gemeinsamen Veranstaltung von accessible media und dem Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Familie und Jugend einlade. Er steht knapp vor dem Abschluss seines Informatikstudiums und wird eine Arbeit zum Thema Accessibility schreiben. Ich freue mich, dass ihm der Titel gef&#228;llt, aber dann f&#252;gt er hinzu: &#8220;Was genau bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Interessanter Titel&#8221;, sagt ein Bekannter, als ich ihn zur gemeinsamen Veranstaltung von <a href="http://atag.accessiblemedia.at" lang="en" xml:lang="en">accessible media</a> und dem <a href="http://www.bmgfj.gv.at">Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Familie und Jugend</a> einlade. Er steht knapp vor dem Abschluss seines Informatikstudiums und wird eine Arbeit zum Thema Accessibility schreiben. Ich freue mich, dass ihm der Titel gef&#228;llt, aber dann f&#252;gt er hinzu: &#8220;Was genau bedeutet das: Die Zukunft ist heute?&#8221;</p>
<p>Ich denke &#252;ber eine passende Antwort nach und erinnere mich an einen &#220;bungssatz, den mein Lehrer uns seinerzeit als Maschinschreib&#252;bung aufgegeben hat. Als blo&#223;e &#220;bung gedacht, hat er mich irgendwie mein ganzes Leben begleitet. Er scheint mir als Erl&#228;uterung des diesj&#228;hrigen Titels unserer Veranstaltung ziemlich passend: &#8220;Der Kluge horcht in die Vergangenheit, handelt nach der Gegenwart und denkt an die Zukunft.&#8221;</p>
<h3>Generationskonflikte</h3>
<p>Betrachtet man die Weblandschaft, scheint es zumindest drei Generationen von Seiten zu geben:</p>
<p>Da sind die &#8220;ewig Gestrigen&#8221;, die mit festgezurrten Tabellen-<span lang="en" xml:lang="en">Layouts</span> daherkommen, HTML- und andere Standards scheinbar nur vom H&#246;rensagen kennen und daher meist ignorieren. Sie weisen h&#228;ufig keinerlei strukturierende Elemente wie &#220;berschriften, Abs&#228;tze oder Listen auf. Dass von <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> wenig bis nichts zu finden ist, kann nicht verwundern, zumal diese Seiten auch in keiner Weise dem Stand der heutigen Technik entsprechen. Das trifft nicht nur mich als jemanden hart, der auf <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> angewiesen ist, sondern muss dar&#252;ber hinaus jedem seri&#246;sen Webworker wie ein Schlag in die Magengrube vorkommen. Dass etliche dieser Seiten im Jahr 2008 neu entstanden sind, ist geradezu ein Affront.</p>
<p>Eine erfreulicherweise im Wachsen begriffene Generation bem&#252;ht sich nicht nur um standardkonformen Code und zeitgem&#228;&#223;e Techniken (wie etwa Trennung von Inhalt und <span lang="en" xml:lang="en">Layout</span>), sondern oft auch um die Einhaltung von <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span>-Richtlinien. Neben der Nutzung technischer Checkprogramme legt man dar&#252;ber hinaus Wert auf Tests durch NutzerInnen, um vor allem der Surfpraxis gerecht zu werden.</p>
<p><span lang="en" xml:lang="en">Last but not least</span> sind da noch jene VorreiterInnen modernster Webtechniken, die schon lange ungeduldig in den Startl&#246;chern scharren, um <span lang="en"  xml:lang="en">Flash, AJAX</span> &amp; Co zum Nutzen der AnwenderInnen und nat&#252;rlich auch m&#246;glichst barrierearm einsetzen zu k&#246;nnen. Moderne Webapplikationen und <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> schlie&#223;en einander n&#228;mlich keineswegs aus, soferne man wei&#223;, welche Standards und Richtlinien dabei zu beachten sind.</p>
<h3>Gemeinsamer Nenner</h3>
<p>Mit der Themenvielfalt der diversen Referate beim A-Tag &#8216;08 versuchen die VeranstalterInnen den unterschiedlichsten Bed&#252;rfnissen unseres heterogenen Publikums und somit allen Generationen der WebgestalterInnen gerecht zu werden. Ob Richtlinien, Standards, Organisation, <span lang="en" xml:lang="en" title="Pr&#252;fwerkzeuge">Checktools</span> oder moderne Webtechnologie &#8211; es ist sicher f&#252;r jeden etwas dabei, das den Generationskonflikt der Weblandschaft verringern helfen kann.</p>
<p><em>Die Zukunft ist heute</em> steht daf&#252;r, dass die Zukunft unserer Weblandschaft vor allem in den H&#228;nden der in Ausbildung befindlichen Generation liegt. Darum wendet sich diese Veranstaltung in verst&#228;rktem Ma&#223;e an die Jugend und somit an die SeitenmacherInnen von morgen. Von ihrer Qualifikation und ihrem Wissen um moderne Technik und <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> wird es abh&#228;ngen, ob wir in f&#252;nf Jahren bei einem Relaunch ebenso b&#246;se &#220;berraschungen erleben k&#246;nnen wie im Jahr 2008.</p>
<p>Daf&#252;r sind neben Fortbildungsveranstaltungen aber auch entsprechend gut gestaltete Beispielseiten der Generation von heute und eine sp&#252;rbare Aufholjagd des Schlussfeldes &#8220;von gestern&#8221; erforderlich.</p>
<p>Der A-Tag &#8216;08 wird hoffentlich dazu beitragen, diese Kluft zwischen den Generationen von Webseiten zu verringern und vor allem Barrieren in den K&#246;pfen der Menschen abzubauen.</p>
<h3>N&#228;here Infos:</h3>
<p>Anmeldung und Programm auf der Website zum A-Tag &#8216;08: <a href="http://atag.accessiblemedia.at">http://atag.accessiblemedia.at</a><br />
Termin: 21. November 2008, Beginn 9.00 Uhr, Open end.<br />
Ort: <a href="http://atag.accessiblemedia.at/anfahrt/">TechGate Vienna</a>, Donau-City-Stra&#223;e 1, 1220 Wien.<br />
Die Veranstaltung ist gratis, die Pl&#228;tze sind jedoch limitiert.</p>
<p>Eva Papst ist Vorsitzende des Vereins <a href="http://www.accessiblemedia.at/" lang="en" xml:lang="en">accessible media</a> und wird den A-Tag &#8216;08 er&#246;ffnen. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Accessibility Consulting Alltag</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/09/24/accessibility-consulting-alltag/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/09/24/accessibility-consulting-alltag/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 17:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Accessibility Prüfung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;wird z&#228;h mit der Zeit. Man braucht eine missionarische Ader, um ihn dauerhaft zu m&#246;gen oder zumindestens mehr Ferien.
Seit Jahren ern&#228;hre ich mich unter anderem mit dem Verfassen von Accessibility Pr&#252;fberichten f&#252;r Webseiten. Ich schreibe dort z.B. hinein, dass ein versteckter Skiplink &#8220;Zum Inhalt&#8221; am Anfang einer Seite stehen, bei Tastaturfokus sichtbar werden und in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;wird z&#228;h mit der Zeit. Man braucht eine missionarische Ader, um ihn dauerhaft zu m&#246;gen oder zumindestens mehr Ferien.</p>
<p>Seit Jahren ern&#228;hre ich mich unter anderem mit dem Verfassen von <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> Pr&#252;fberichten f&#252;r Webseiten. Ich schreibe dort z.B. hinein, dass ein versteckter Skiplink &#8220;Zum Inhalt&#8221; am Anfang einer Seite stehen, bei Tastaturfokus sichtbar werden und in der englischen Version der Seite auch &#252;bersetzt werden soll. Oder ich schreibe hinein, dass von den 15 gutgemeinten Skiplinks 14 wieder raus sollen und der eine &#252;briggebliebene nicht mit display:none verborgen werden darf. Solches Barrierefreiheits Basiswissen liegt auch im Internet nur einen Suchbegriff entfernt, aber die Web Frontend EntwicklerInnen haben sichtlich nach wie vor keine Lust, danach zu suchen. </p>
<p>Und so verdiene ich jahraus jahrein mein Brot mit den immer gleichen Ratschl&#228;gen.</p>
<h3>Sie wissen Bescheid</h3>
<p>Alle (vermutlich zwangsbegl&#252;ckt) Beratenen behaupten, eh Bescheid zu wissen, aber sie wissen oft die einfachsten Dinge nicht, wie etwa den sinnvollen Einsatz von alt und <span lang="en" xml:lang="en">title</span> Attributen.<br />
Wie eine Volksschullehrerin vom alten Schlag mit Rotstift sitze ich vor einem Sto&#223; von Webseiten und sch&#252;ttle best&#228;ndig konsterniert den Kopf.<br />
Ich wundere mich nicht nur &#252;ber unn&#246;tige Barrieren, sondern auch &#252;ber generell schlampige Programmierung, bei ganz simplen Seiten etwa &#252;ber sinnlos aufgeblasene div Konstrukte und sich wiederholende unn&#246;tige <span lang="en" xml:lang="en">Inline Styles</span>. Ich erkl&#228;re den gescheiten ProgrammiererInnen Anf&#228;nger CSS und Internet Explorer Bugs, die jedes Webkind kennt.</p>
<p>Dabei sind es gar nicht St&#252;mper, die ich beraten darf, sondern oft hochbegabte Profis, die nur vor lauter Cleverness anscheinend die Webgrundschule &#252;bersprungen haben. Sie haben ihr HTML, CSS, JavaScript Alphabet nie richtig gelernt und Sch&#246;nschreiben <ins datetime="2008-09-25T15:34:33+00:00">plus Rechtschreiben</ins> &#8211; Webstandards, zu denen ich auch die <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility Guidelines</span> z&#228;hle, schon gar nicht.<br />
Vielleicht genieren sie sich daf&#252;r und haben auch deshalb Hemmschwellen, sich Grundschulwissen im Nachhinein anzueignen.</p>
<h3>&#8230;und sie wissen nicht, was sie tun</h3>
<p>Sie bauen supercoole, raffinierte, beeindruckende, teure Seiten, mit allen erdenklichen Funktionen, aber ohne Fallback L&#246;sungen bei fehlendem JavaScript f&#252;r ihre Web 2.0 Widgets, Akkordeons und Tabs, nicht tastaturbedienbar, nicht skalierbar und schludrig im Quellcode. Und die, die sich angeblich mit <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> auseinandergesetzt haben, streuen noch gro&#223;z&#252;gig Skiplinks,  Accesskeys, Tabindexes und title Attribute, die den Linktext wiederholen, dazu.</p>
<h3>Sch&#246;n, wenn man gebraucht wird&#8230;</h3>
<p>Es spricht vieles daf&#252;r, die Qualit&#228;tskontrolle von Websites an externe Pr&#252;ferInnen auszulagern. Sie sind nicht betriebsblind, objektiv und ExpertInnen in ihrem Fach. Auch wenn es bei uns noch kein offizielles Pickerl gibt, das die Kosten sichtbar legitimiert, lohnt sich eine &#220;berpr&#252;fung durch eine extra Kontrollinstanz, nicht zuletzt um AuftragnehmerInnen, die Qualit&#228;t behaupten, die sie nicht liefern, auf die Finger zu klopfen.</p>
<h3>&#8230;aber eigentlich m&#246;chten wir uns abschaffen</h3>
<p>Die sture Ignoranz gegen&#252;ber Basisqualit&#228;tsanforderungen an eine Website, mit der ich im Beratungsalltag und in Zusammenarbeit mit anderen Agenturen manchmal konfrontiert bin, geht mir aber zunehmend auf die Nerven. Wenn meine Ratschl&#228;ge dann auch noch in der Schublade verschwinden und auf einer getesteten Seite nach Wochen noch Accesskeys und onfocus:blur Scripts bei jedem Men&#252;punkt stehen oder wunderbare Tipps von Typo3 im title Attribut von Links wie  &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">opens internal link in current window</span>&#8220;, dann w&#252;rde ich meinen KundInnen das erhaltene Honorar gerne vor die F&#252;&#223;e schmei&#223;en.</p>
<p>W&#228;hrend ich den Rohrstock hervorholen m&#246;chte, geht ein entspannterer Berufskollege wie Tomas Caspers heiterer mit dem Dilemma um, dass uns ern&#228;hrt, was uns verr&#252;ckt macht. Launig wie immer hat er beim Webkongress in Erlangen aus dem N&#228;hk&#228;stchen und Berufsalltag eines Accessibility Gurus geplaudert. <a href="http://www.webkongress.uni-erlangen.de/vortraege/details.shtml?id=07">MP3-Podcast und Folien davon hier</a>.</p>
<p>Als Pflichthaus&#252;bung f&#252;r alle, die noch von mir beraten werden m&#246;chten: Lesen Sie den WebAIM Artikel <a href="http://www.webaim.org/articles/gonewild/" lang="en" xml:lang="en">Web Accessibility Gone Wild</a>. Jared Smith beschreibt dort typische Fehler, die barrierefreiheitsbem&#252;hten Webmenschen regelm&#228;&#223;ig unterlaufen.</p>
<p>Er hat dort auch dem Fachmann in mir ein paar mal auf den Schlips getreten:<br />
Ja, Hinweise auf brave Programmierung mit XHTML, CSS und WCAG auf jeder Seite, die keiner versteht, sind sinnloser <span lang="en" xml:lang="en">Page Clutter</span>.<br />
Ja, ich wei&#223;, dass Schriftvergr&#246;&#223;erungsbuttons kein wirklich sinnvolles <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility Feature</span> sind, aber unerfahrene InternetnutzerInnen finden sie trotzdem nett.<br />
Und ja, ein Formular mit ja / nein Radiobuttons habe ich neulich auch gebaut, ohne die dazugeh&#246;rigen kilometerlangen Fragen als Legend zu markieren. Ich stehe dazu! </p>
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		<title>Todeslinien</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/02/04/todeslinien/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 23:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[WCAG]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie gedacht, was ist wohl das wieder f&#252;r ein bl&#246;de Meldung der Anglizismen LiebhaberInnen von MAIN und haben hingeklickt? Sehr gut! 
Bis 6. 2.
Sie werden nicht erschossen, wie im Milit&#228;r Gef&#228;ngnis, wenn Sie die Deadline &#252;berschreiten und die Online-Umfrage der Aktion Mensch zur Nutzung des Web 2.0 durch Menschen mit Behinderung nicht ausf&#252;llen bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie gedacht, was ist wohl das wieder f&#252;r ein bl&#246;de Meldung der Anglizismen LiebhaberInnen von MAIN und haben hingeklickt? Sehr gut! </p>
<h3>Bis 6. 2.</h3>
<p>Sie werden nicht erschossen, wie im Milit&#228;r Gef&#228;ngnis, wenn Sie die <span lang="en" xml:lang="en">Deadline</span> &#252;berschreiten und die <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/umfrage/">Online-Umfrage der Aktion Mensch</a> zur Nutzung des Web 2.0 durch Menschen mit Behinderung nicht ausf&#252;llen bis Mittwoch. </p>
<p>Aber schade w&#228;rs. Mehr als 500 Leute haben bereits mitgemacht. Der Fragebogen ist ganz gescheit, kann ich sagen und kann dabei auch gleich, bevor die Fastenzeit beginnt, Beichte ablegen, dass ich ihn auch ausgef&#252;llt habe, ohne zur Zielgruppe zu geh&#246;ren, aus purer professioneller Neugier. Ich sch&#228;me mich auch wirklich! Hoffentlich gibt es einen statistischen Messwert, der solche S&#252;nderInnen rauskalkuliert!  </p>
<p>Machen Sie mit, aber bitte nur, wenn Sie wirklich betroffen sind!! Die Ergebnisse werden im Mai im Rahmen eines Fachkongresses vorgestellt und tragen dazu bei, Barrierefreiheit auch im Web 2.0 zu verankern!</p>
<h3>Bis 18. 2.</h3>
<p>Wer im Webgesch&#228;ft ist, kann &#8211; mit Behinderung oder ohne &#8211; gerne noch bis 18. 2. bei einer anderen Umfrage mitmachen: der <a href="http://www.webkrauts.de/2008/01/07/wir-wollen-es-wissen-webworker-umfrage-2008/">Webworker-Umfrage 2008</a> der webkrauts. Da haben schon 2500 Leute ausgef&#252;llt, die vermutlich alle wissen wollen, wie wenig sie im Vergleich zu KollegInnen verdienen. Wom&#246;glich wird auch da geschummelt und hochgestapelt. Man sch&#228;mt sich ja schon vor sich selbst im Prekariat.</p>
<h3>Bis 22. 2.</h3>
<p>Wer WebarbeiterIn auch nicht ist, kann &#8211; hmmm &#8211; z.B. noch bis 22. Februar bei der Aktion Lebendiges Deutsch <a href="http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/wortdmForm.php">Wortvorschl&#228;ge f&#252;r: <span lang="en" xml:lang="en">hotline</span> einreichen</a>.</p>
<p>Das ist eine gar nicht bl&#246;de Organisation, die ohne Deutscht&#252;melei &#8220;f&#252;r jenes unbefangene Vertrauen in die eigene Muttersprache werben (will), wie es Engl&#228;ndern und Franzosen, Polen, Spaniern und Italienern selbstverst&#228;ndlich ist&#8221;. F&#252;r <span lang="en" xml:lang="en">Deadline</span> schlagen sie schlicht Termin vor, nicht Stichtag oder Frist(ablauf).</p>
<h3>Verpasst</h3>
<p>Den Termin f&#252;r Kommentare zu den WCAG 2.0 haben Sie gl&#252;cklich verpasst. Jetzt k&#246;nnen Sie nachlesen, wer aller konstruktiv gemeckert hat: <a href="http://lists.w3.org/Archives/Public/public-comments-wcag20/" lang="en" xml:lang="en">archive for the WCAG 2.0 public comments mailing list</a>.</p>
<h3>Nie zu sp&#228;t</h3>
<p>Daf&#252;r k&#246;nnen Sie immer noch unterschreiben, dass Sie gegen die Ausweitung der polizeilichen &#220;berwachung auf Handys, Internet und ihre UserInnen sind: <a href="https://www.ueberwachungsstaat.at/index.php?id=42218">SOS &#220;berwachung</a>. Damit erwischst du nur die doofen B&#246;sen, Polizei, nicht die, die wirklich gef&#228;hrlich sind! Wer nicht selbst katholisch beichten oder sich exhibitionieren will, muss anonym bleiben d&#252;rfen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>WCAG 2.0 Last Call will kommentiert werden</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/01/10/wcag-20-last-call-will-kommentiert-werden/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 16:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[WAI]]></category>
		<category><![CDATA[WCAG]]></category>

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		<description><![CDATA[Bin ein flei&#223;iges Lischen und hab die Last Call Draft Version der WCAG 2.0 durchgeackert und flott (und schludrig) zu eigenen Verdauungszwecken &#252;bersetzt: F&#252;r eilige BerufskollegInnen WCAG 2.0 A, WCAG 2.0 AA, WCAG 2.0 AAA. 
F&#252;r die Nichteingeweihten: das ist die 
Last Call Entwurfsversion der Web Content Accessibility Guidelines, die nun noch bis 1. Februar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ein flei&#223;iges Lischen und hab die Last Call Draft Version der WCAG 2.0 durchgeackert und flott (und schludrig) zu eigenen Verdauungszwecken &#252;bersetzt: F&#252;r eilige BerufskollegInnen <a href="http://www.putzhuber.net/2008/01/01/wcag-20-a/">WCAG 2.0 A</a>, <a href="http://www.putzhuber.net/2008/01/01/wcag-20-aa/">WCAG 2.0 AA</a>, <a href="http://www.putzhuber.net/2008/01/01/wcag-20-aaa/">WCAG 2.0 AAA</a>. </p>
<p>F&#252;r die Nichteingeweihten: das ist die <a href="http://www.w3.org/TR/2007/WD-WCAG20-20071211/"><br />
Last Call Entwurfsversion der Web Content Accessibility Guidelines</a>, die nun noch bis 1. Februar <a href="http://lists.w3.org/Archives/Public/w3c-wai-ig/2007OctDec/0060.html">kommentiert und kritisiert werden darf</a> (auch von Ihnen &#252;brigens), bevor sie dann den Status einer Candidate Recommendation erlangen soll. Betreffen tun die WCAG vorallem WebseitenmacherInnen, die sich dran halten sollten, um das Internet auch f&#252;r Menschen mit Behinderungen gut zug&#228;nglich zu machen. Geht schon, ist das Fazit. Damit kann man ganz gut leben, oder doch nicht?</p>
<p>Die Level A Erfolgskriterien tun nicht arg weh, AA schon mehr, aber im Normalfall ist das alles machbar mit etwas Engagement.</p>
<p>Au&#223;er es scheitert bereits an grundlegenden Sachzw&#228;ngen, f&#252;r die die bereits vielgepr&#252;gelten Richtlinien EntwerferInnen nichts k&#246;nnen. Gescholten wurden sie bislang weniger f&#252;r zu strenge Vorgaben, mehr f&#252;r Umst&#228;ndlichkeit,  Unverst&#228;ndlichkeit und Verzettelung. Seit 2002 versucht sich die WAI &#8211; und mit ihr viel zu viele verschiedene InteressensvertreterInnen &#8211; an einer Neuauflage der Web-Zug&#228;nglichkeits-Richtlinien WCAG 1.0 von 1999. Was nun vorliegt, ist ein gutes Konsensprodukt, nach einem langen, m&#252;hevollen Prozess.</p>
<p>Der Level AAA wird wie auch bisher sch&#246;nes Kann Ziel f&#252;r besonders Ambitionierte und Preisanw&#228;rterInnen bleiben. Einige der Kriterien davon sind sehr einfach erf&#252;llbar, andere im Weballtag aber ziemlich unrealistisch.</p>
<h3>Standards f&#252;r Profis</h3>
<p>Leicht verdaulich sind die Dokumente (normative Richtlinien mit Erfolgskriterien, dazu nichtnormative technische Best Practice Info und Verst&#228;ndnishilfen) immer noch nicht. Es ist aber auch kein leicht verdauliches Thema, und Webgestaltung ist generell ein anspruchsvolles Berufsfeld, in dem sich viel zu viele AmateurInnen wichtig machen. Wer also &#252;ber die unzumutbar gewundene Formulierung von technischen Standards Dokumenten jammert, muss sich wom&#246;glich auch selbstkritisch fragen, ob der eigene professionelle Standard gen&#252;gt.</p>
<h3>Ein paar Problempunkte</h3>
<p>Hier nun ein paar schnelle Anmerkungen, zu Punkten, wo ich auch bei meinen eigenen Webprojekten auf Probleme sto&#223;e. Vielleicht dient es als Diskussionsansto&#223;&#8230;.</p>
<h3>1.1 Textalternativen bieten</h3>
<p>&#220;ber Textalternativen, Alternativtexte f&#252;r Bilder im speziellen, sollte man eigentlich kein Wort mehr verlieren m&#252;ssen. Sie sollten selbstverst&#228;ndlich sein. Sie sind es im Weballtag aber keineswegs: f&#252;r h&#228;ufig aktualisierte Bildergalerien beispielsweise oder User Uploads von gro&#223;en Bildermengen wird es vermutlich niemals zur Regel werden, dass sinnvolle Alternativtexte vergeben werden.<br />
Das sind nun vielleicht f&#252;r blinde UserInnen auch keine sehr relevanten Inhalte, WCAG konform kann und wird es aber niemals sein.</p>
<p>Akustische Alternativen f&#252;r grafische CAPCHAS werden nur Standard, wenn sie out of the box &#8211; in Formulargeneratoren, CMS Plugins &#8211; bereits vorhanden sind. Ebenso m&#252;ssten sich kurze Textalternativen f&#252;r eingebundene Medien in den vorgegebenen Player Plugins leicht vergeben lassen. Niemand bindet Audio und Video Files oder Flashanimationen heute noch manuell ein.</p>
<h3>1.2 Synchronized Media zug&#228;nglich machen</h3>
<p>Die WAI verwendet nun den Begriff &#8220;Synchronized Media&#8221; anstelle von Multimedia, um wer wei&#223; welche spitzfindigen F&#228;lle abzufangen. Jedes Wort ist in diesen Richtlinien wohl mittlerweile 2x umgedreht und abgewogen worden und man kommt sich etwas destruktiv vor, da wieder herumzukritisieren, aber eine Standardsorganisation wirkt lebensfremd, wenn sie Fachtermini festlegt, die die Fachwelt nicht verwendet. Lustig: im Google bin ich mit der &#220;bersetzung &#8220;Synchronisierte Medien&#8221; an erste Stelle gerutscht (die einzige bin ich aber doch nicht). Diese &#220;bersetzung ist sicher falsch und ich bin die Bl&#246;de. Ich kanns nicht &#252;bersetzen und bitte um Hilfe!</p>
<p>Mit WAI AA Konformit&#228;t wird sich die Webwelt bei diesem Punkt &#8211; wie ja auch bisher schon &#8211; schwer tun, weil Live Video- und Audioinhalte rasant zunehmen. Aber es ist klar, ein Video mit Ton ist ohne Untertitel, Textalternative oder Audiobeschreibung unzug&#228;nglich f&#252;r geh&#246;rlose und blinde Menschen. Bei multimedialen Inhalten m&#252;sste meines Erachtens aber die Wichtigkeit gewertet werden. Bei allt&#228;glicher Schnellproduktion sind Untertitel und Transkriptionen h&#228;ufig nicht drin.</p>
<h3>1.4 Unterscheidbar sein</h3>
<p>1.4.3 Ein Kontrastverh&#228;ltnis von 5:1 f&#252;r AA Conformance: da scheitert bald mal eine Seite, das ist aber auch nicht Neues. Es sind gepr&#252;fte Werte, wer sie nicht einhalten kann, ist nicht barrierefrei f&#252;r viele UserInnen mit Sehbehinderung.</p>
<p>1.4.4 Eine Textvergr&#246;&#223;erung von 200% vertr&#228;gt vermutlich kein business&#252;bliches Design. Zoomen ist kein Problem, aber nur Textvergr&#246;&#223;erung funktioniert auch bei gut programmierten Seiten oft maximal 2 Stufen. Bei 1.0em ist 200% jedenfalls 2.0em, nicht 1.2em. Der Punkt ist etwas unklar formuliert.</p>
<h3>2.2 Gen&#252;gend Zeit geben</h3>
<p>2.2.2 Bewegung, Blinken, Scrollen oder automatischer Update von Information k&#246;nnen unterbrochen werden, wenn sie l&#228;nger als 3 sec. dauern.</p>
<p>Werbung ist wohl nicht mitgemeint, oder? Gen&#252;gt ein Werbeblocker? Ansonsten kann keine Seite, die animierte Werbung schaltet, Barrierefreiheit beanspruchen.</p>
<h3>3.1 Lesbar und verst&#228;ndlich sein</h3>
<p>3.1.2 Sprachauszeichnung f&#252;r fremdsprachige Passagen und Begriffe, mit einigen Ausnahmen. Die Vorgaben in den WCAG 2.0 sind deutlich moderater als bislang und akzeptabel. In der freien Wildbahn wird sie aber nach wie vor keiner machen und also strenggenommen nicht AA konform sein.</p>
<h3>Information zu nicht W3C Techniken</h3>
<p>Technische Hilfestellungen zur Erreichung von WCAG Konformit&#228;t gibt es von der WAI derzeit nur zu HTML, CSS, ECMAScript, SMIL, ARIA und Web Servern. Propriet&#228;re Formate wie PDF oder Flash werden nicht erw&#228;hnt. Die klaren Accessibility Richtlinien hierzu m&#252;ssen von den Herstellern selbst kommen. Ich h&#228;tte  trotzdem gerne von der WAI eine klare Ansage, wie die z.B.: PDFs im Web m&#252;ssen getaggt werden zur Erreichung von Level So und So. Ansonsten verstehe ich, PDFs m&#252;ssen nur als Text verf&#252;gbar sein.</p>
<h2>Fazit: Barrierefreiheit kostet nach wie vor Zeit und Geld und Einsatz</h2>
<p>Die neuen Richtlinien sind besser als die bestehenden. Und weiterhin wird nur ein Bruchteil aller Webseiten sie ganz erf&#252;llen. Jeder und jede im Webgesch&#228;ft sollte sich aber damit auseinandersetzen, weil es Qualit&#228;tskriterien sind, die man mit etwas Berufsethos im Leib kennen muss, um dann auch bewu&#223;t entscheiden zu k&#246;nnen, das ist f&#252;r mich machbar und das ist es nicht.</p>
<p>Webseiten, die unters E-Government Gesetz fallen, sind zwar in den Inhalten umfangreich, aber meist einfacher gestrickt. Hier gibt es zudem klare Budgets und klare Verpflichtung. Barrierefreiheit ist damit leistbar. Business Seiten lassen sich weniger leicht &#252;ber einen Kamm scheren, aber auch hier handelt es sich in der Regel um simplen Content, der mit Qualit&#228;tsbewu&#223;tsein im Hinterkopf ziemlich gut zug&#228;nglich gestaltbar ist.</p>
<p>Formulargestaltung mit Eingabehilfen, Fehlerhandling und Kontrollm&#246;glichkeit ist einfach eine Sache professioneller Programmierung.</p>
<p>Interaktive Seiten &#8211; E-Commerce, News- und Community Seiten sind aufwendig. Es muss gar nicht um Ajax Barrierefreiheitsh&#252;rden gehen, simple Produkt und Inhaltsvielfalt, st&#228;ndige Aktualisierung unter Zeitdruck und Multimedialisierung gen&#252;gen, um die hehren Barrierefreiheitskriterien f&#252;r im Alltag nicht mehr machbar zu halten.</p>
<p>Positiv: Die Trennung von Struktur und Layout &#8211; das ist so logisch, dass es g&#228;ngiger Standard werden muss.</p>
<p>Standard Konformit&#228;t &#8211; die Internet Explorer Entwickler freuten sich wie die Schneek&#246;nige, weil der kommende IE8 den Webstandards <a href="http://www.webstandards.org/action/acid2/">Acid2 Test</a> bestanden hat. Sie haben anscheinend den Spagat geschafft, einen standardkonformen Browser zu schaffen, der gleichzeitig die Fehlerhaftigkeit und Fehlertoleranz bisheriger IE-Versionen weiter unterst&#252;tzt. Hier geht auch mal der Mainstream in die richtige Richtung.</p>
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