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		<title>Blaue M&#252;tzen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 17:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist uns das eine Meldung wert? 
Am Montag, den 26. November 2007 tragen Mann und Frau inz Amerika (und &#252;berschwappend &#252;berall?) blaue M&#252;tzchen &#8211; Blue Beanies &#8211; um ihre Unterst&#252;tzung f&#252;r Webstandards und Accessibility zu demonstrieren. 
Der Webstandards Vorreiter, Autor (Designing with Webstandards) und M&#252;tzentr&#228;ger Jeffrey Zeldman findets jedenfalls unterst&#252;tzenswert: Blue Beanie Day und sagt:
Is [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/11/dwws.jpg' alt='Zeldman mit blauer M&#252;tze auf Buchcover von Designing with Webstandards' />Ist uns das eine Meldung wert? </p>
<p>Am Montag, den 26. November 2007 tragen Mann und Frau inz Amerika (und &#252;berschwappend &#252;berall?) blaue M&#252;tzchen &#8211; Blue Beanies &#8211; um ihre Unterst&#252;tzung f&#252;r Webstandards und Accessibility zu demonstrieren. </p>
<p>Der Webstandards Vorreiter, Autor (Designing with Webstandards) und M&#252;tzentr&#228;ger Jeffrey Zeldman findets jedenfalls unterst&#252;tzenswert: <a href="http://www.zeldman.com/2007/11/19/blue-beanie-day/">Blue Beanie Day</a> und sagt:</p>
<blockquote lang="en" xml:lang="en"><p>Is this silly or serious? Seems to me, it’s a bit of both. If enough people do it on enough social networks, it might even raise web standards awareness in a small but positive way. (As opposed to, say, busting people for a validation error, which, surprisingly, doesn’t win you their love.)</p></blockquote>
<p>Er liefert auch die n&#246;tigen Instruktionen: Blaue M&#252;tze tragen, abfotografieren, auf <a href="http://www.flickr.com/groups/bluebeanieday2007/pool/">Flickr (Blue Beanie Day group)</a> stellen und bei <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> (<strong>der DWWS Gruppe dort ist das eingefallen</strong>) und all den anderen Social Networks posten.</p>
<p>Da bin ich mal gespannt, ob auch beim <a href="http://www.mainweb.at/aktuell/termine/tag-der-barrierefreiheit-im-internet/">Tag der Barrierefreiheit</a> am Montag im Sozialministerium ein paar blaue M&#252;tzen rumlaufen werden&#8230; Sehr verehrter Herr Minister Buchinger, ach halten Sie doch bitte wieder Ihren Kopf hin f&#252;r die gute Sache und machen Sie mit <img src='http://www.mainweb.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> !</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Notiz Blog Parade 1</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/10/10/notiz-blog-parade-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 14:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwischendurch &#252;ber Barrieren im Netz
Die Accessibility Blog Parade absolviert am Er&#246;ffnungstag erfolgreich ihre ersten Runden und zieht ihre Kreise schon von Wien aus &#252;ber K&#228;rnten bis nach Deutschland. Wir sammeln laufend alle aktuellen Beitr&#228;ge zur Blog Parade im Twitter Feed Accessibility. 

Twitter zwitschert germanglisch
Leider ist Twitter nicht barrierefrei benutzbar, wie uns NutzerInnen mit Screenreader und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zwischendurch &#252;ber Barrieren im Netz</h2>
<p><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/bannerstatisch_accessibility_blogparade_150x150.gif"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/bannerstatisch_accessibility_blogparade_150x150.gif' alt='Banner 150 x 150, statisch: 10.10. bis 11.11.2007 Accessibility Blog Parade' /></a>Die Accessibility Blog Parade absolviert am Er&#246;ffnungstag erfolgreich ihre ersten Runden und zieht ihre Kreise schon von Wien aus &#252;ber K&#228;rnten bis nach Deutschland. Wir sammeln laufend alle aktuellen Beitr&#228;ge zur Blog Parade im <a href="http://twitter.com/accessibility"><span lang="en" xml:lang="en">Twitter Feed Accessibility</span></a>. </p>
<p><br/><br />
<h3><span lang="en" xml:lang="en">Twitter</span> zwitschert germanglisch</h3>
<p>Leider ist <span lang="en" xml:lang="en">Twitter</span> nicht barrierefrei benutzbar, wie uns NutzerInnen mit Screenreader und Sprachausgabe erkl&#228;rt haben. Denn die Seite sagt dem Screenreader, der Inhalt sei englischsprachig. Die Sprachausgabe schaltet daher immer auf Englisch um. Die Texte in unserem <span lang="en" xml:lang="en">Twitter Feed</span> sind allerdings nicht in englischer, sondern in deutscher Sprache. Was verst&#228;ndlicherweise v&#246;llig unverst&#228;ndlich ist, wenn der deutsche Inhalt mit englischer Ausprache vorgelesen wird.   </p>
<p>Wir m&#246;chten daher hier im MAIN_blog demn&#228;chst eine &#220;berblicksseite einrichten, die parallel zu <span lang="en" xml:lang="en">Twitter</span> ebenfalls alle aktuellen Beitr&#228;ge dokumentiert.</p>
<h3>Parade auf Schienen</h3>
<p>Wie sich am Beispiel <span lang="en" xml:lang="en">Twitter</span> zeigt, verl&#228;uft diese Accessibility Blog Parade f&#252;r uns sozusagen mehrgleisig. Denn es ist nur eine Schiene, &#252;ber Barrierefreiheit im Web zu schreiben und zu theoretisieren. Eine andere Sache ist es, ganz konkret auch den eigenen Webauftritt zug&#228;nglicher zu machen, wie dies etwa unser Paraden-Partner Robert Lender bei seinem <a href="http://www.robertlender.info/blog/">Nur ein Blog</a> oder auch Achim und Monika Meurer bei ihrem <a href="http://www.bullsfield-studio.de/2007/10/10/blogparade-barrierefrei-im-internet/">Relaunch des Weblogs soisses.at</a> in Angriff nehmen wollen.</p>
<p>Wir vom MAIN_blog sehen unseren Auftrag bei dieser Web-Initiative vor allem in der &#214;ffentlichkeitsarbeit und Vernetzung f&#252;r barrierefreies Internet. Dabei nutzen wir praktisch verschiedene Werkzeuge des Web 2.0 (Twitter, Blogs, die Parade selbst &#8230;). Und dies, obwohl eben viele dieser neuen M&#246;glichkeiten der Kommunikation (noch) nicht zug&#228;nglich und nutzbar sind. Das ist f&#252;r uns irgendwie widerspr&#252;chlich und birgt die Gefahr einer Doppelgleisigkeit, weil wir damit eine Aktion setzen, bei der die &#8220;Betroffenen&#8221; wieder nicht einen gleichwertigen Zugang zu den Informationen haben.</p>
<p>Aber genau darin liegt auch die Herausforderung, um die es uns bei der Accessibility Blog Parade geht: neue Schienen zu legen f&#252;r einen ungezwungenen Dialog &#252;ber Barrieren im Netz, von dem alle profitieren k&#246;nnen.</p>
<h3>Ziele beweglich</h3>
<p>Wir sind also gespannt, wohin uns diese Reise noch f&#252;hrt. Dabei ist eine barrierefreie geografische Abbildung der Stationen, an denen die Parade Einzug h&#228;lt, auch noch nicht gel&#246;st, aber ein Ziel, wenn auch derzeit noch ein fernes.</p>
<p>PS: Das MAIN_blog wird im Zuge der Parade als n&#228;chstes ein &#8220;bewegliches Ziel&#8221; anfliegen. Aber erst morgen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Russische Begegnung</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/09/15/russische-begegnung/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/09/15/russische-begegnung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 13:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Besuch aus Russland&#8221; hie&#223; es f&#252;r MAIN am vergangenen Montag, den 10. September 2007. Unsere G&#228;ste waren drei Frauen und ein Mann aus dem F&#246;derationskreis Wolga. Diese von der Wolga durchquerte Verwaltungseinheit liegt im S&#252;dwesten der Russischen F&#246;deration und wird auch &#8220;Privolzhsky Federalny Okrug&#8221; genannt. (Siehe auch Wikipedia: F&#246;derationskreis Wolga und Politische Gliederung Russlands.)
Organisiert wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Besuch aus Russland&#8221; hie&#223; es f&#252;r MAIN am vergangenen Montag, den 10. September 2007. Unsere G&#228;ste waren drei Frauen und ein Mann aus dem F&#246;derationskreis Wolga</a>. Diese von der Wolga durchquerte Verwaltungseinheit liegt im S&#252;dwesten der Russischen F&#246;deration und wird auch &#8220;Privolzhsky Federalny Okrug&#8221; genannt. (Siehe auch Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolga_(F%C3%B6derationskreis)">F&#246;derationskreis Wolga</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Gliederung_Russlands">Politische Gliederung Russlands</a>.)</p>
<p>Organisiert wurde das Treffen von Franz Kumpl, einem &#246;sterreichischen Slawisten und Russlandexperten, der die &#214;sterreich-Tour der Gruppe auch selbst begleitete. Der international t&#228;tige Sozialmanager lebt und arbeitet derzeit in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nischni_Nowgorod">Nischni Nowgorod</a>, der Hauptstadt des F&#246;derationkreises Wolga. Er ist Teamleiter eines gro&#223; angelegten Projektes mit dem Titel &#8220;Soziale Integration behinderter Menschen im f&#246;deralen Bezirk Privolzhsky&#8221;, das im Rahmen eines europ&#228;isch-russischen Kooperationsprogrammes durchgef&#252;hrt und von der Europ&#228;ischen Union finanziert wird. </p>
<h3>Selbstbestimmung</h3>
<p>Das ambitionierte Projekt startete Mitte 2005 und l&#228;uft noch bis Ende 2007. Es umfasst komplexe und vielf&#228;ltige Aktivit&#228;ten in verschiedenen Regionen des Bezirkes Privolzhsky, die sich ein Ziel setzen: eine Infrastruktur zu entwickeln und aufzubauen, die es Menschen mit Behinderungen erm&#246;glicht, als selbstbestimmte und gleichberechtigte Mitglieder der russischen Gesellschaft zu leben.</p>
<p><span class="floatbox"><a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/poster_modell.jpg' title='Modell mit Puppen, eine davon im Rollstuhl, die von Plastik umhuellt ist.'><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/poster_modell.jpg' alt='Modell mit Puppen, eine davon im Rollstuhl, die von Plastik umhuellt ist.' /></a></span> </p>
<p class="small"> Poster, das beim Projekt-Wettbewerb &#8220;Eine Welt f&#252;r alle&#8221; eingereicht wurde.</p>
<p>So wurde etwa ein &#8220;Disability Resource Network&#8221; geschaffen, um die Vernetzung von Fachleuten und den Know-how-Transfer zu erleichtern, ein Modul &#8220;Empowerment f&#252;r NGOs&#8221; im Behindertenbereich gestartet oder ein neues Modell von &#8220;Rehabilitationszentrum&#8221; eingerichtet, das Angebote zur beruflichen und sozialen Integration von Menschen mit k&#246;rperlichen Behinderungen setzt. (Wer mehr &#252;ber die verschiedenen Projektmodule wissen m&#246;chte, findet n&#228;here Infos auf der englischsprachigen Website zum Projekt: <a href="http://www.sid-vd.ru/?id=226"><span lang="en" xml:lang="en">Social Integration of the Disabled People in the Privolzhky Federal Okrug</span></a>.)</p>
<h3>Bewusstseinsbildung</h3>
<p>Eines der Pilotprojekte, das im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Samara">Oblast Samara</a> (einem Verwaltunsgbezirks des F&#246;derationskreises Wolga) stationiert ist, befasst sich schwerpunktm&#228;&#223;ig auch mit Bewusstseinsbildung, Sensibilisierung und Public Relations f&#252;r die Anliegen und Rechte von behinderten Menschen in Russland.</p>
<p><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/poster_rollstulfaher_wettbewerb.jpg' alt='Poster aus dem Wettbewerb, das einen Rollstuhlfahrer zeigt, der am Meer sitzt und symbolisch mit ausgestreckten Armen die Welt umarmt' />Als &#246;ffentlichkeitswirksame Aktion wurde dabei unter dem Motto &#8220;<span lang="en" xml:lang="en" title="Eine Welt f&#252;r alle">One World for Everyone</span>&#8221; ein Wettbewerb f&#252;r soziale Werbung in den Kategorien Poster, Kurzfilm, Website und Event durchgef&#252;hrt.</p>
<p>Die Einreichfrist endete mit April 2007 und die Ergebnisse k&#246;nnen sich sehen lassen: 365 Einreichungen von kreativen K&#246;pfen mit und ohne Behinderungen aus allen Teilen des F&#246;derationskreises, eine Ausstellung im Samara Regional Museum, die im Juni 2007 feierlich er&#246;ffnet wurde, ein dazugeh&#246;riger Katalog, der eindrucksvoll die hohe Qualit&#228;t der Beitr&#228;ge veranschaulicht, und vier GewinnerInnen in der jeweiligen Kategorie, die von einer fachkundigen Jury gek&#252;rt wurden &#8211; womit ich sch&#246;n langsam wieder auf das eingangs erw&#228;hnte Treffen zur&#252;ckkomme. Denn als Preis f&#252;r die ersten Pl&#228;tze gab es eine &#214;sterreichreise, bei der auch der fachliche Austausch mit MAIN auf dem Programm stand. </p>
<h3>Horizonterweiterung</h3>
<p><a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/ausstellung_samara_museum_web.jpg' title='Plakat zur Ausstellung “Die Welt auf Fingerspitzen”: Aus einer Weltkugel ragen Baudenkmaeler, die von Haenden ertastet werden.'><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/ausstellung_samara_museum_web.jpg' alt='Plakat zur Ausstellung “Die Welt auf Fingerspitzen”: Aus einer Weltkugel ragen Baudenkmaeler, die von Haenden ertastet werden.' /></a>F&#252;r uns war der Besuch der russischen Delegation nicht nur nett, sondern auch in jeder Hinsicht Horizont erweiternd. Denn die TeilnehmerInnen hatten viele interessante Informationen im Gep&#228;ck.</p>
<p>Beispielsweise berichtete Irina Alexandrovna, die den Wettbewerb in der Kategorie Event gewonnen hat, &#252;ber ihre Arbeit. Sie zeichnet im historisch-landeskundlichen <a href="http://www.alabin.ru/">Samara Regional Museum &#8220;Petr Alabin&#8221;</a> (Website in Russisch) als Projektmanagerin f&#252;r die Ausstellung &#8220;Die Welt auf den Fingerspitzen&#8221; verantwortlich, die blinden BesucherInnen anhand von Tastmodellen eine Reihe von Architekturdenkm&#228;lern in Samara und ber&#252;hmte Bauwerke der Weltarchitektur zug&#228;nglich macht. </p>
<p><span class="floatright"><a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/video_anton.jpg' title='Standbild aus Video-Clip, das eine junge, gehoerlose Frau zeigt, die in Gebaerdensprache spricht.'><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/video_anton.jpg' alt='Standbild aus Video-Clip, das eine junge, gehoerlose Frau zeigt, die in Gebaerdensprache spricht.' /></a></span></p>
<p>Der junge Student und Videok&#252;nstler Anton &#252;berreichte uns wiederum seinen <span lang="en" xml:lang="en">Clip</span>, mit dem er den Wettbewerb in der Kategorie Video gewonnen hat. Im Mittelpunkt des Werbespots steht eine junge, geh&#246;rlose Frau, die humorvoll und in Geb&#228;rdensprache erl&#228;utert, wo es aus ihrer Sicht lang geht mit &#252;berkommenen Vorstellungen von behinderten Menschen. Anton lebt in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ischewsk">Ischewsk</a>, der Hauptstadt der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Udmurtien">Republik Udmurtien</a>, und will sich beruflich weiter mit &#8220;<span lang="en" xml:lang="en" title="Soziale Werbung">Social Advertising</span>&#8221; besch&#228;ftigen.</p>
<h3>Engagement</h3>
<p>&#8220;Bei uns ist die &#214;ffentlichkeitsarbeit und die Werbung im Sozialbereich noch sehr schlecht entwickelt&#8221;, erkl&#228;rte Irina Alexandrovna bei unserem Gespr&#228;ch. Wir, meine Kollegin Brigitta Aubrecht und ich, k&#246;nnen das nicht beurteilen, da wir auf dem Gebiet der russischen F&#246;deration so gut wie gar nicht bewandert sind. Aber der Eindruck, den wir durch unsere G&#228;ste gewinnen konnten, ist ein &#252;beraus guter. Jedenfalls die Beispiele und Botschaften des Wettbewerbes, die uns gezeigt wurden, brauchen den Vergleich mit &#246;sterreichischen Initiativen ebensowenig zu scheuen wie das Engagement f&#252;r eine integrative und barrierefreie &#214;ffentlichkeit und Gesellschaft, das die russischen KollegInnen an den Tag legen.</p>
<p>Danke f&#252;r diese Begegnung. Spasiba.<span class="floatbox"><br />
<a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/delegation_russland_web.JPG' title='Delegation aus Russland vor dem Eingang von MAIN'><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/delegation_russland_web.JPG' alt='Delegation aus Russland vor dem Eingang von MAIN' /></a></span>
<p class="small">Foto: Beate Firlinger</p>
<p>PS: Barrierefreies Internet war den G&#228;sten aus Russland &#252;brigens noch weitgehend unbekannt. Doch das w&#228;re ein eigenes Thema.</p>
<p>PPS: Alle Bilder von Beitr&#228;gen zum Wettbewerb sind der CD-ROM entnommen, die dem Katalog zur Ausstellung &#8220;<span lang="en" xml:lang="en" title="Eine Welt f&#252;r alle">One World for Everyone</span>&#8221; beiliegt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seitenblicke 2: Missing Link</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/06/26/seitenblicke-2-missing-link/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/06/26/seitenblicke-2-missing-link/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 13:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Reihe 2 unserer Ein- und Seitenblicke zum Lehrgangsabschluss beginnt mit Blumen, &#252;berreicht von &#8230;

&#8230; Mag. Isabelle Lurf von der Wiener Landesstelle des Bundessozialamtes an die AbsolventInnen des LiNK_pr2: &#8230;

&#8230; die Kulturvermittlerin Mag. Brigitte Hauptner mit Zertifikat in H&#228;nden, ihre Kollegin &#8230;

&#8230; Susa Cerepak, Kulturvermittlerin im &#214;sterreichischen Belvedere, &#8230;

&#8230; die Journalistin Mag. Elke Salomon mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe 2 unserer Ein- und Seitenblicke zum Lehrgangsabschluss beginnt mit Blumen, &#252;berreicht von &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image559" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4753.jpg" alt="Isabelle Lurf" /></span></p>
<p>&#8230; Mag. Isabelle Lurf von der Wiener Landesstelle des Bundessozialamtes an die AbsolventInnen des LiNK_pr2: &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image561" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4755.jpg" alt="Brigitte Hauptner" /></span></p>
<p>&#8230; die Kulturvermittlerin Mag. Brigitte Hauptner mit Zertifikat in H&#228;nden, ihre Kollegin &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image574" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4720.jpg" alt="Susanne Cerepak" /></span></p>
<p>&#8230; Susa Cerepak, Kulturvermittlerin im &#214;sterreichischen Belvedere, &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image563" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4759.jpg" alt="Elke Salomon, Christian Henner-Fehr" /></span></p>
<p>&#8230; die Journalistin Mag. Elke Salomon mit dem Kulturmanager und Projektbetreuer Christian Henner-Fehr, hinter dem Bl&#252;mchen links im R&#252;cken, &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image573" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4632.jpg" alt=" Paulina Sarbinowska" /></span></p>
<p>&#8230; Paulina Sarbinowska, die J&#252;ngste in der Runde, die f&#252;r die Jugendkommission des &#214;sterreichischen Geh&#246;rlosenbundes &#214;ffentlichkeitsarbeit betreibt, gefolgt &#8230; </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image571" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4764.jpg" alt="Rosa Breiteneder, Markus Pirchner" /></span></p>
<p>&#8230; von &#8220;alten Hasen&#8221; der PR-Branche, den beiden futurebytes und Profis f&#252;r Online-Kommunikation Rosa Breiteneder und Markus B. Pirchner, und &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image576" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4676.jpg" alt="Anja Lenz" /></span></p>
<p>&#8230; Anja Lenz, die sich mit ihrem Reiseb&#252;ro auf barrierefreie Urlaubsangebote spezialisieren will und in der Steiermark zu Hause ist, so wie auch &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image562" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4756.jpg" alt="Klaus Tolliner" /></span></p>
<p>&#8230; der Logistiker und Projektmanager Dipl. Ing. Klaus Tolliner, der sich beim Event im Leobner Kittel zeigte. Ebenfalls am Lehrgang teilgenommen hat &#8230; </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image568" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4672.jpg" alt=" Jo Spelbrink bei der Moderation" /></span></p>
<p>&#8230; der Multimediadesigner Johannes Peter, alias &#8220;Jo&#8221;, Spelbrink, der bei der Abschlussveranstaltung in &#214;sterreichischer Geb&#228;rdensprache moderierte und dabei in Lautsprache gedolmetscht wurde, und zwar von &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image564" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4783.jpg" alt="George Nussbaumer am Klavier und Musikdolmetsch Christian Bruna" /></span></p>
<p>&#8230; Christian Bruna, der auch ein Lied von George Nussbaumer in Geb&#228;rdensprache interpretierte, was f&#252;r den &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image565" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4787.jpg" alt="George Nussbaumer singt" /></span></p>
<p>&#8230; blinden Vorarlberger Blues- und Soulmusiker, eine der schw&#228;rzesten Stimmen &#214;sterreichs, eine Premiere war und &#8230; </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image566" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4809.jpg" alt="Publikum von oben 2" /></span></p>
<p>&#8230; so wie das gesamte Konzert beim Publikum gro&#223;en Anklang fand. Dies auch sehr zur Freude von &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image567" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4870.jpg" alt="Beate Firlinger bei der Schlussmoderation" /></span></p>
<p>&#8230; einer zunehmend entspannten Lehrgangsleiterin und Moderatorin Beate Firlinger.</p>
<p class="small">Alle Fotos: Sandra Seitner / MAIN</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Seitenblicke 1: Missing Link</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 11:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[main &#038; co ...]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[link-pr]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Nachtrag zu den Berichten &#252;ber die Abschlussveranstaltung des Lehrgangs LiNK_pr2 am 22. Juni 2007 im Wien Museum am Karlsplatz hier die erste Reihe an Fotos mit ein paar Ein- und Seitenblicken &#8230;

&#8230; von der Begr&#252;&#223;ung durch Beate Firlinger, Co-Moderator Jo Spelbrink und Geb&#228;rdensprachdolmetscherin Patricia Br&#252;ck &#8230;

&#8230; vor rund 90 interessierten G&#228;sten im Atrium des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Nachtrag zu den Berichten &#252;ber die Abschlussveranstaltung des Lehrgangs LiNK_pr2 am 22. Juni 2007 im Wien Museum am Karlsplatz hier die erste Reihe an Fotos mit ein paar Ein- und Seitenblicken &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image548" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4636.jpg" alt="Begruessung durch Beate Firlinger, Jo Spelbrink und Gebaerdensprachdolmetscherin Patricia Brueck" /></span></p>
<p>&#8230; von der Begr&#252;&#223;ung durch Beate Firlinger, Co-Moderator Jo Spelbrink und Geb&#228;rdensprachdolmetscherin Patricia Br&#252;ck &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image549" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4637.jpg" alt="Publikum" /></span></p>
<p>&#8230; vor rund 90 interessierten G&#228;sten im Atrium des Wien Museum, dessen &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image550" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4658.jpg" alt="Mag. Christian Kircher vom Wien Museum und Geb&#228;rdensprachdolmetsch Christian Bruna" /></span></p>
<p>&#8230; kaufm&#228;nnischer Leiter Mag. Christian Kircher in seinen Er&#246;ffnungsworten &#252;ber die Herausforderungen der Barrierefreiheit auf dem Weg zum &#8220;Wien Museum f&#252;r alle&#8221; sprach, gedolmetscht in &#214;sterreichische Geb&#228;rdensprache von Christian Bruna. Auf das Thema &#8230;  </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image551" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4660.jpg" alt="Dr. G&#252;nther Schuster, Patricia Brueck" /></span></p>
<p>&#8230; &#8220;Barrierefreiheit als gesellschaftlicher Auftrag&#8221; ging auch der Leiter der Wiener Landesstelle des Bundessozialamtes Dr. G&#252;nther Schuster in seinem Statement ein. Im Anschluss referierte &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image553" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4685.jpg" alt="Christian Schmitz von der Aktion Mensch" /></span></p>
<p>&#8230; Christian Schmitz von der Aktion Mensch &#252;ber den BIENE-Wettbewerb f&#252;r barrierefreies Webdesign in Deutschland, was von &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image554" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4697.jpg" alt="Martin Ladstaetter" /></span></p>
<p>&#8230; Martin Ladst&#228;tter aufmerksam verfolgt und live f&#252;r BIZEPS INFO online berichtet wurde, bevor der Accessibility Experte &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image558" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4737.jpg" alt="Eva Papst, Martin Ladstaetter" /></span></p>
<p>&#8230; gemeinsam mit Eva Papst, der Obfrau von accessible media, die noch nicht befriedigende Umsetzung von barrierefrei zug&#228;nglichen Internetauftritten in &#214;sterreich beschrieb. Die guten Geister &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image556" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4717.jpg" alt="Nikoloaus Heinelt, Brigitta Aubrecht" /></span></p>
<p>&#8230; im Hintergrund: der Eventmanager Niki Heinelt, der gemeinsam mit Brigitta Aubrecht von MAIN  f&#252;r den reibungslosen Ablauf sorgte und &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image555" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4713.jpg" alt="Tontechniker am Mischpult" /></span></p>
<p>&#8230; der Tontechniker Robert Gergelyi von r.g.audio, der f&#252;r den guten Ton verantwortlich zeichnete. Alles unter Kontrolle hatte auch &#8230; </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image569" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4623.jpg" alt=" Angela-Jacqueline Rakuscha vom Wien Muesum" /></span></p>
<p>&#8230; Angela-Jacqueline Rakuscha, die im Wien Museum unter anderem f&#252;r Veranstaltungsorganisation zust&#228;ndig ist, und &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image570" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4827.jpg" alt=" Vorbereitung des Buffets" /></span></p>
<p>&#8230; Walter Slama, der Mann vom Catering apartment02, das sp&#228;ter zum leiblichen Wohl beitragen wird.</p>
<p class="small">Alle Fotos: Sandra Seitner / MAIN</p>
]]></content:encoded>
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		<title>LiNK_pr2 im Finale</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/05/06/link_pr2-im-finale/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2007 08:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[link-pr]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen Barrierefreiheit und &#214;ffentlichkeitsarbeit fehlt noch oft ein kleines Bindeglied: das Verst&#228;ndnis und das Fachwissen f&#252;r die barrierefreie Gestaltung von Informations- und Kommunikationsangeboten.
Seien es winzig gedruckte Texte, unleserliche Brosch&#252;ren, unauffindbare Wegbeschreibungen, unverst&#228;ndliche Bedienungsanleitungen, un&#252;bersichtliche Websites oder unbedienbare Online-Shops &#8230; Beispiele f&#252;r mangelnde Benutzerfreundlichkeit &#246;ffentlicher Informationen gibt es viele. F&#252;r behinderte oder &#228;ltere Menschen erweisen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Barrierefreiheit und &#214;ffentlichkeitsarbeit fehlt noch oft ein kleines Bindeglied: das Verst&#228;ndnis und das Fachwissen f&#252;r die barrierefreie Gestaltung von Informations- und Kommunikationsangeboten.</p>
<p>Seien es winzig gedruckte Texte, unleserliche Brosch&#252;ren, unauffindbare Wegbeschreibungen, unverst&#228;ndliche Bedienungsanleitungen, un&#252;bersichtliche Websites oder unbedienbare Online-Shops &#8230; Beispiele f&#252;r mangelnde Benutzerfreundlichkeit &#246;ffentlicher Informationen gibt es viele. F&#252;r behinderte oder &#228;ltere Menschen erweisen sich diese M&#228;ngel h&#228;ufig als un&#252;berwindliche Barrieren, die ihren Zugang zum Wissen und damit auch die Teilhabe an der wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft behindern. </p>
<p>Wie k&#246;nnen Events, Publikationen, Kulturangebote oder Internetauftritte barrierefrei und inklusiv gestaltet werden? Wie werden Menschen mit Behinderungen als Zielgruppen der &#214;ffentlichkeitsarbeit wahrgenommen und angesprochen? &#220;ber welche Kan&#228;le sind sie am besten zu erreichen und welche Anforderungen stellen sich dabei an die PR-Profis? </p>
<h3>Pilotprojekt LiNK_pr</h3>
<p>Um Fragen wie diese geht es im zweiten Lehrgang f&#252;r inklusive Kommunikation und barrierefreie Public Relations, kurz LiNK_pr2. Der berufsbegleitende Lehrgang wird von MAIN_Medienarbeit Integrativ in Wien durchgef&#252;hrt und von der Landesstelle Wien des Bundessozialamtes aus Mitteln der Besch&#228;ftigungsoffensive der der &#246;sterreichischen Bundesregierung f&#252;r Menschen mit Behinderungen gef&#246;rdert. Es handelt sich dabei um das zweite Pilotprojekt unter dem Titel LiNK_pr, das sich allerdings von seinem Vorg&#228;nger unterscheidet. So ging es beim ersten LiNK_pr um die Schulung und Professionalisierung von &#214;ffentlichkeitsarbeitInnen im Behindertenbereich, die mit den Grundlagen, Instrumenten und Strategien der Public Relations vertraut gemacht wurden. Der Lehrgang Nummer 2 hat eine andere inhaltliche Ausrichtung und zielt st&#228;rker darauf ab, Kommunikationsfachleute in die vielf&#228;ltigen Aspekte von Barrierefreiheit einzuf&#252;hren und f&#252;r die Anliegen behinderter Menschen zu sensibilisieren. </p>
<p>Der LiNK_pr2 startete Ende November 2006 und dauert noch bis Ende Juni 2007. Die Weiterbildung umfasst insgesamt acht Wochenend-Module. Zehn TeilnehmerInnen nutzen das Angebot und erwerben Wissen und Know-how zu den „Missing Links“ an den Schnittstellen von Kommunikation, &#214;ffentlichkeitsarbeit und Barrierefreiheit. Da zwei der Teilnehmenden geh&#246;rlos sind, werden alle Kurse in &#214;sterreichische Geb&#228;rdensprache gedolmetscht.</p>
<h3>Bindeglied LiNK_pr</h3>
<p>Am Stundenplan des LiNK_pr2 finden sich Vortr&#228;ge und Workshops zu Themen wie: Geb&#228;rdensprache und Geh&#246;rlosenkultur, Assistive Technologien f&#252;r blinde und sehbehinderte Menschen, Gleichstellungsgesetz und das Recht auf Information, Theorie und Praxis der Web Accessibility, Wirtschaftlichkeit und Mehrwert barrierefreier Online-PR, &#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r Menschen mit Behinderungen, Einf&#252;hrungen in Corporate Social Responsibility oder Diversity Kompetenz. </p>
<p>Die Vortragenden sind anerkannte PR- bzw. Accessibility-ExpertInnen aus &#214;sterreich und anderen L&#228;ndern, etwa &#8211; um nur einige zu erw&#228;hnen: Heike Zirden, Pressesprecherin der deutschen Aktion Mensch, Matthieu Decraene, Leiter der Abteilung &#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r Menschen mit Behinderungen am Pariser Louvre, Michael Charlier, Autor des Fachbuches &#8220;Barrierefreies Webdesign&#8221;, die &#246;sterreichischen PR-Profis Leo Hauska und Christian Kollmann sowie eine Reihe von erfahrenen ReferentInnen mit Behinderungen, die die Grundlagen von Inklusion und Gleichstellung kompetent und authentisch zu vermitteln wissen.</p>
<p><span class="floatbox"><br />
<img id="image518" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/05/link_pr_april07_web2.jpg" alt="Workhop mit Referentin Heike Zirden und KursteilnehmerInnen" /></span>
<p class="small">Workshop beim LiNK_pr2 mit Heike Zirden am 28. April 2007. Foto: Sandra Seitner</p>
<p>In einer begleitenden Projektarbeit entwickeln die TeilnehmerInnen, unterst&#252;tzt durch Coaches, Ideen, Konzepte und PR-Strategien f&#252;r barrierefreie Angebote, die auch realisiert und praktisch umgesetzt werden sollen. Sie haben sich daf&#252;r spannende und ambitionierte Aufgabenstellungen gew&#228;hlt, die sich um die Zug&#228;nglichkeit von Tourismus, Kultur, Kulinarik und Events drehen. </p>
<h3>Missing LiNK_pr</h3>
<p>Nun geht unser Lehrgang bereits in die letzten Runden. Danach steht zum Finale des LiNK_pr2 am 22. Juni 2007 eine &#246;ffentliche Abschlussveranstaltung im Wien Museum am Karlsplatz auf dem Programm. Das Motto des Abends lautet: Missing Link &#8211; Impulse zur barrierefreien &#214;ffentlichkeitsarbeit. Geplant sind Statements und Referate von Dr. Wolfgang Kos (Direktor Wien Museum), Sozialminister Dr. Erwin Buchinger (angefragt), Dr. G&#252;nther Schuster (Leiter Wiener Landesstelle Bundessozialamt), Eva Papst und Martin Ladst&#228;tter (accessible media) sowie ein Gastvortrag zum BIENE-Wettbewerb in Deutschland von Christian Schmitz (&#214;ffentlichkeitsarbeit Aktion Mensch). Im Anschluss erhalten die AbsolventInnen des LiNK_pr2 ihre Zertifikate, danach gibt es ein Buffet und Blues, live serviert mit Gesang und Klavier von George Nussbaumer. </p>
<p>Mit Abschluss des Pilotprojektes hei&#223;t es dann wohl auch f&#252;r uns: Missing LiNK_pr. Denn einen weiteren, dritten Lehrgang haben wir von MAIN vorerst nicht ins Auge gefasst. Unsere Arbeit zur inhaltlichen Vernetzung von Barrierefreiheit und Kommunkation setzt sich aber fort &#8211; so wie hoffentlich auch der eine oder andere Impuls, den sich die Teilnehmenden aus den beiden LiNK_pr in ihre berufliche Praxis mitnehmen k&#246;nnen.</p>
<h3>Zum Nach- und Weiterlesen:</h3>
<p>Das genaue <a href="/aktuell/termine/abschlussveranstaltung-link_pr2/">Programm zur Abschlussveranstaltung des LiNK_pr2</a> gibt es im MAIN_web unter Termine &#038; News.</p>
<p>Michaela Braunreiter hat im MAIN_blog anl&#228;sslich des Workshops mit Matthieu Decraene beim LiNK_pr2 einen Beitrag mit dem Titel <a href="/blog/2007/03/06/louvre-setzt-auf-zugaenglichkeit-fuer-alle/">Louvre setzt auf Zug&#228;nglichkeit f&#252;r alle</a> verfasst. </p>
<p>Fachbuch: Barrierefreies Webdesign. Attraktive Websites zug&#228;nglich gestalten / Angie Radtke, Michael Charlier. &#8211; M&#252;nchen; Boston [u.a.]: <span lang="en" xml:lang="en">Addison-Wesley</span>, 2006. 252 S.</p>
<p>Website von Michael Charlier: <a href="http://www.kommkonzept.de/">kommkonzept &#8211; Agentur f&#252;r Webkommunikation und Interaktionsdesign</a>.</p>
<p>Website zur <a href="http://www.biene-award.de/award/">BIENE</a> &#8211; Wettbewerb und Auszeichnung f&#252;r barrierefreies Webdesign der <a href="http://www.digitale-chancen.de/">Stiftung Digitale Chancen</a> und <a href="http://www.aktion-mensch.de/amportal/portal">Aktion Mensch</a> in Deutschland.</p>
<p>Der Verein <a href="http://www.accessiblemedia.at/">accessible media</a> ist eine Plattform von &#246;sterreichischen ExpertInnen f&#252;r barrierefreies Internet.</p>
<p>Der S&#228;nger und Pianist <a href="http://www.george.ch/">George Nussbaumer</a> hat eine Vorliebe f&#252;r Blues und Soul und gilt als eine der besten &#8220;schwarzen&#8221; Stimmen &#214;sterreichs. Der blinde Vorarlberger Musiker bet&#228;tigt sich auch als Sprecher, arbeitet f&#252;rs Radio und befasst sich mit der Zug&#228;nglichkeit von Audiosoftware.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Louvre setzt auf Zug&#228;nglichkeit f&#252;r alle</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/03/06/louvre-setzt-auf-zugaenglichkeit-fuer-alle/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/03/06/louvre-setzt-auf-zugaenglichkeit-fuer-alle/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2007 09:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[link-pr]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Louvre in Paris z&#228;hlt zu den bedeutendsten Museen der Welt. Seit etwa f&#252;nf Jahren wird intensiv daran gearbeitet, barrierefreiere Angebote zu setzen. Um die Zug&#228;nglichkeit zu verbessern wird eine umfassende Strategie verfolgt, die neben zug&#228;nglichen Angeboten, die Auseinandersetzung mit Behinderung in der Kunstgeschichte und eine gezielte &#214;ffentlichkeitsarbeit zur Erreichung von Menschen mit Behinderungen umfasst.
Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Louvre in Paris z&#228;hlt zu den bedeutendsten Museen der Welt. Seit etwa f&#252;nf Jahren wird intensiv daran gearbeitet, barrierefreiere Angebote zu setzen. Um die Zug&#228;nglichkeit zu verbessern wird eine umfassende Strategie verfolgt, die neben zug&#228;nglichen Angeboten, die Auseinandersetzung mit Behinderung in der Kunstgeschichte und eine gezielte &#214;ffentlichkeitsarbeit zur Erreichung von Menschen mit Behinderungen umfasst.</p>
<p>Im Rahmen des Lehrgangs f&#252;r inklusive Kommunikation und barrierefreie Public Relations war k&#252;rzlich Matthieu Decraene bei MAIN zu Gast. Er ist im Louvre f&#252;r Public Relations f&#252;r die Zielgruppe Menschen mit Behinderungen und Barrierefreiheit zust&#228;ndig und hat uns einen Einblick gegeben, was im Louvre unternommen wird, um f&#252;r ein breiteres Publikum zug&#228;nglich zu werden.</p>
<p><img id="image489" alt="Matthieu Decraene beim LiNK_pr-Workshop" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/03/dsc00151.jpg" /><br />
<br/>Matthieu Decraene (Bild Mitte) beim LiNK_pr-Workshop mit Franz&#246;sischdolmetscherin und Geb&#228;rdensprachdolmetscher.<br />
(Foto: Firlinger/MAIN)
<div class="clearleft"><br/></div>
<p>Ich halte diesen umfassenden und strategischen Ansatz f&#252;r sehr interessant. Deshalb hier ein paar Eindr&#252;cke aus dem Workshop. Ich selbst konnte die Zug&#228;nglichkeit des Louvre noch nicht testen. Vielleicht gibt es ja Erfahrungen eurerseits.</p>
<h3>Barrierefreiheit mit Strategie</h3>
<p>Im Louvre wird Zug&#228;nglichkeit auf drei Ebenen betrachtet und vorangetrieben: im baulichen Bereich, in der Ausstellungsgestaltung und in Belangen der Kommunikation. Dass H&#252;rden in der Zug&#228;nglichkeit auf diesen drei Ebenen wahrgenommen werden, halte ich f&#252;r einen sehr wichtigen Schritt. Denn wer z.B. tolle Angebote setzt und diese nicht oder falsch kommuniziert wird kaum interessierte Leute erreichen und die besten Aktivit&#228;ten werden nur <span lang="en" xml:lang="en">Insidern </span>vorbehalten bleiben.</p>
<p>Der Louvre machte deshalb mit einer breit angelegten Kampagne auf die Zug&#228;nglichkeit seiner Angebote aufmerksam. Mit Plakaten, Foldern und intensiver Medienarbeit wurde versucht neue Besucherinnen und Besucher ins Museum zu locken. So werden etwa eine Tastgalerie, Workshops und F&#252;hrungen f&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten angeboten oder Kulturevents wie die Nacht „Ber&#252;hren um zu sehen“ veranstaltet, die f&#252;r alle Museumsg&#228;ste ein Kunsterlebnis der anderen Art bieten, oder Tage gestaltet, an denen verschiedenste Ausstellungen durch geh&#246;rlose K&#252;nstlerInnen pr&#228;sentiert werden.</p>
<h3>Bewusstsein schaffen</h3>
<p>Damit solche Angebote auch wirklich funktionieren, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Louvre geschult. Eine gro&#223;e Herausforderung in einem Betrieb, der &#252;ber 2.000 Personen besch&#228;ftigt. Angeboten werden Eintagesschulungen mit Basiswissen und Selbsterfahrung rund ums Thema Behinderung. In der Kulturvermittlung sind geh&#246;rlose ExpertInnen, und Fachleute f&#252;r Audiodeskription und Kunstvermittlung f&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten besch&#228;ftigt.</p>
<h3>Barrierefreiheit gibt es nicht</h3>
<p>Im Louvre wird Barrierefreiheit als Prozess verstanden. H&#252;rden bestehen noch viele. Damit Angebote und Kommunikationsstrategien gezielt verbessert werden k&#246;nnen, wurde eine Studie mit einem detaillierten Zug&#228;nglichkeits-Audit durchgef&#252;hrt. </p>
<p>Ein Problembereich der Kommunikation liegt derzeit noch in der nicht barrierefrei benutzbaren Homepage. Ein Relaunch ist in Arbeit. Damit sich Menschen mit Behinderungen trotzdem &#252;ber aktuelle Angebote informieren k&#246;nnen, setzt Decraene auf einen Newsletter, gezielte Kooperation mit und Information von Verb&#228;nden und die Pr&#228;senz auf einem Online-Veranstaltungskalender, der s&#228;mtliche barrierefrei zug&#228;nglichen Veranstaltungshinweise bereitstellt.</p>
<h3>Echte Zeichen setzen</h3>
<p>Im Bereich der Barrierefreiheit sind unterschiedlichste Symbole und Piktogramme in Gebrauch. Durch die Auswahl dieser Symbole wird transportiert, wie Menschen angesprochen werden. So gibt es etwa f&#252;r Geh&#246;rlosigkeit das Symbol mit einem durchgestrichenen Ohr oder die H&#228;nde, die Geb&#228;rdensprache symbolisieren. Der Louvre hat sich f&#252;r zweiteres entschieden und setzt so ein positives Zeichen in der Kommunikation, wie ich meine. </p>
<p>Zeichen anderer Art sind G&#252;tesiegel, von denen es reichlich viele gibt. In Frankreich wurde das Siegel „Tourisme et Handicap“ entwickelt, das f&#252;r einen gewissen Standard an Barrierefreiheit steht. Museen werden neben dem gesetzlichen Auftrag zur sozialen Inklusion durch diese Auszeichnung, die auch anderen, f&#252;r TouristInnen interessanten Einrichtungen wie Restaurants verliehen wird, motiviert, Schritte f&#252;r mehr Zug&#228;nglichkeit zu setzen. Wenn Barrierefreiheit Teil einer allgemeinen Auszeichnung f&#252;r Qualit&#228;t wird, hielte ich das f&#252;r einen guten Ansatz. Denn dann hie&#223;e gute Qualit&#228;t Barrierefreiheit inklusive.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>PR-Strategien, die noch fehlen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 08:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>

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		<description><![CDATA[K&#252;rzlich erhielt ich eine Anfrage der deutschen Zeitschrift f&#252;r Museumsp&#228;dagogik „Standbein – Spielbein“, ob ich einen Beitrag zum Thema PR f&#252;r barrierefreie Kulturangebote schreiben k&#246;nnte. Ich nahm an.
Dass die Aufgabe keine einfache ist, war mir bewusst, denn PR f&#252;r barrierefreie Kulturangebote gibt es in &#214;sterreich weder als Fachdisziplin noch kann man auf einen praktischen Erfahrungsschatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#252;rzlich erhielt ich eine Anfrage der deutschen Zeitschrift f&#252;r Museumsp&#228;dagogik „Standbein – Spielbein“, ob ich einen Beitrag zum Thema PR f&#252;r barrierefreie Kulturangebote schreiben k&#246;nnte. Ich nahm an.</p>
<p>Dass die Aufgabe keine einfache ist, war mir bewusst, denn PR f&#252;r barrierefreie Kulturangebote gibt es in &#214;sterreich weder als Fachdisziplin noch kann man auf einen praktischen Erfahrungsschatz zur&#252;ckgreifen. Also stellte ich mir die Frage nach dem „Warum?“ f&#252;r diese Situation und nach der Bedeutung inklusiver PR im Kulturbereich, die ich f&#252;r diskussionsw&#252;rdig halte. Deshalb hier einige Gedanken dazu:</p>
<h2>&#8220;Menschen mit Behinderungen geh&#246;ren noch nicht zur Zielgruppe&#8221;</h2>
<p>Den Ausgangspunkt bildet f&#252;r mich die &#246;sterreichische Situation, die ich aus eigener Erfahrung und Perspektive einer sehbehinderten kulturinteressierten Frau kenne. Kulturangebote und ma&#223;geschneiderte Infos f&#252;r mich als Vertreterin der so genannten „Zielgruppe“ der Menschen mit Behinderungen sind keineswegs die Regel, sondern wenn es diese gibt leider noch eine freudige &#220;berraschung.</p>
<p>In &#214;sterreich m&#252;ssen also Menschen mit Behinderungen grunds&#228;tzlich davon ausgehen, dass ein Museum wenig f&#252;r sie zu bieten hat. Und dies, obwohl ein gro&#223;er Personenkreis von einer barrierefreien Informationsgestaltung in den Kunst- und Kulturst&#228;tten profitieren w&#252;rde. Dennoch werden Bed&#252;rfnisse, die &#252;ber die des so genannten Durchschnittsbesuchers hinausgehen, bislang kaum ber&#252;cksichtigt. </p>
<p>Einer der Gr&#252;nde daf&#252;r ist, dass Menschen mit Behinderungen (noch) nicht als Zielgruppe von Kunst- und Kulturangeboten wahrgenommen werden. Sie werden somit auch nicht als Dialoggruppen der kulturellen Public Relations und Kommunikation mitbedacht. Zwar gibt es Versuche einer inklusiv gestalteten &#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r barrierefreie Kulturangebote. Diese beschr&#228;nken sich aber in &#214;sterreich noch auf Einzelaktivit&#228;ten. </p>
<p>Wer keine Angebote setzt, wird in der Kommunikationsarbeit Menschen mit Behinderungen auch nicht ansprechen. Ein erster Ansatz k&#246;nnte jedoch sein, die eigenen Angebote zu durchforsten und auf ihre Benutzbarkeit zu pr&#252;fen. Wer sich solche Fragen stellt, hat Menschen mit Behinderungen als Dialoggruppe erkannt und wird feststellen, dass es einen gro&#223;en Kommunikationsbedarf an Informationen gibt, die f&#252;r Menschen mit Behinderungen interessant sind. </p>
<p>Unternehmen und Einrichtungen, die z.B. mit ihrer Online-Kommunikation auch Menschen mit Behinderungen ansprechen wollen, beantworten auf ihrer Website gleich vorneweg einige wichtige Fragen, etwa ob ein Geb&#228;ude f&#252;r RollstuhlfahrerInnen zug&#228;nglich ist, ob und wo es Behindertenparkpl&#228;tze gibt, ob Assistenzhunde erlaubt oder ob die R&#228;umlichkeiten auch mit rollstuhlgerechten WCs ausgestattet sind. Vielleicht stehen zus&#228;tzlich Geb&#228;rdensprachvideos oder Bildbeschreibungen bereit. Damit diese Infos bei den BesucherInnen des virtuellen Museumsportals auch ankommen, ist eine barrierefreie Gestaltung der Homepage Voraussetzung.</p>
<p>Die Bedeutung von PR und inklusiver Kommunikation ist aus meiner Sicht zentral. Sie spricht neue Personengruppen an, lockt sie ins Museum und macht Inhalte wahrnehmbar. </p>
<h2>Barrierefreie PR als Strategie</h2>
<p>Die Auseinandersetzung mit inklusiver PR und zug&#228;nglichen Kulturangeboten hat f&#252;r mich die Bedeutung strategischer Konzepte f&#252;r die Umsetzung inklusiver PR in Unternehmen verdeutlicht. Eine solche Strategie zieht sich durch verschiedenste Unternehmensbereiche und reicht vom Leitbild &#252;ber die interne Kommunikation, den Sprachgebrauch, die Gestaltung von PR-Materialien bis hin zur barrierefreien Organisation von Veranstaltungen.</p>
<p>Ein gutes Beispiel f&#252;r eine solche Strategische Realisierung ist f&#252;r mich das <a href="http://www.vam.ac.uk/">Victoria &#038; Albert Museum </a>in London, das ich in einem fr&#252;heren Beitrag bereits erw&#228;hnt habe. Hier werden behinderte G&#228;ste sowohl im Online-Portal als auch mit dem so genannten „<span lang="en" xml:lang="en">Access Guide</span>“, der auch in Braille erh&#228;ltlich ist, umfassend informiert. Im Web werden unter dem Men&#252;punkt <a href="http://www.vam.ac.uk/your_visit/disability/index.html">„Your Visit / Disability&#8221; </a> Infos &#252;ber Erreichbarkeit, Assistenz-Angebote f&#252;r den Museumsbesuch, „<span lang="en" xml:lang="en">Touch Tours</span>“, F&#252;hrungen in Geb&#228;rdensprache oder z.B. die M&#246;glichkeit mittels <span lang="en" xml:lang="en">Audioguide</span> f&#252;r blinde Menschen eine Ausstellung auf eigene Faust zu erkunden, pr&#228;sentiert. Dabei handelt es sich nicht um selten stattfindende Spezialangebote, sondern um eine Strategie, die das Museum f&#252;r Menschen mit Behinderungen attraktiv macht.</p>
<p>Strategische Konzepte f&#252;r barrierefreie PR nehmen Menschen mit Behinderungen als Kundinnen und Kunden ernst, setzen umfangreiche Informationsangebote und machen auf zug&#228;ngliche Ausstellungsangebote aufmerksam. Diese Strategien m&#252;ssen in &#214;sterreich erst entwickelt und eingefordert werden. Sie w&#252;rden es erlauben, behinderte oder &#228;ltere Menschen und insgesamt ein breiteres  kulturinteressiertes Publikum gezielt anzusprechen und zu erreichen. </p>
<p>Wir schauen uns deshalb nach guten Beispielen f&#252;r gelungene inklusive PR- und Kommunikationsstrategien um und werden diese demn&#228;chst hier vorstellen. Wenn Sie Erfahrungen mit der strategischen Umsetzung von Barrierefreiheit im Kulturbereich haben oder Kulturbetriebe kennen, die Menschen mit Behinderungen als Kundinnen und Kunden ansprechen, dann lassen Sie doch die Blog-Gemeinde daran teilhaben.</p>
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		<title>Markenzeichen Inklusion</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 16:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[notizblog]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>

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		<description><![CDATA[Special Brands for Special Needs
Im Online-Magazin brandchannel.com ist ein informativer Artikel mit dem Titel &#8220;Special Brands for Special Needs&#8221; (in Englisch) zu lesen. Der Beitrag befasst sich mit der Tatsache, dass die Marketing-Fachleute (in den USA und allgemein) die Wirtschafts- und Kaufkraft der KonsumentInnen mit Behinderungen noch untersch&#228;tzen. Nach wie vor werde dieses Marktsegment von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Special Brands for Special Needs</h2>
<p>Im Online-Magazin brandchannel.com ist ein informativer Artikel mit dem Titel &#8220;Special Brands for Special Needs&#8221; (in Englisch) zu lesen. Der Beitrag befasst sich mit der Tatsache, dass die Marketing-Fachleute (in den USA und allgemein) die Wirtschafts- und Kaufkraft der KonsumentInnen mit Behinderungen noch untersch&#228;tzen. Nach wie vor werde dieses Marktsegment von den Unternehmen und ihren Marktingabteilungen weitgehend ignoriert, und das, obwohl der &#8220;special-needs market&#8221; heute den gr&#246;&#223;ten &#8220;Minderheiten-Markt&#8221; &#252;berhaupt bilde und dieser aufgrund der alternden Gesellschaft wachse.</p>
<h3>Inklusive Marken</h3>
<p>Glaubw&#252;rdigkeit sei eine der wesentlichen Voraussetzungen f&#252;r den Aufbau einer &#8220;inklusiven Marke&#8221;, hei&#223;t es in dem Fachartikel. Daher m&#252;sse, um diese KundInnengruppen zu erreichen, mehr getan werden, als Spendenkampagnen zu unterst&#252;tzen und ein soziales Image nach au&#223;enhin zu pflegen. Die Firmen sollten ihr Bekenntnis zur Inklusion auch innerhalb ihrer Organisationen aktiv umsetzen, beispielsweise indem sie behinderte oder &#228;ltere Menschen einstellen. Auch sei es kein &#8220;mystischer Prozess&#8221;, Verst&#228;ndnis f&#252;r die Bed&#252;rfnisse von Menschen mit Behinderungen zu entwickeln, sondern ein Muss, um qualit&#228;tsvolle Produkte und Dienstleitungen f&#252;r diese gro&#223;e K&#228;uferInnengruppe anbieten zu k&#246;nnen.</p>
<h3>Service f&#252;r alle</h3>
<p>Generell sei ein offenes, inklusives Verst&#228;ndnis von KundInnen-Orientierung und Service angesagt, das den W&#252;nschen aller KundInnen (also auch von jenen mit Behinderungen und deren Angeh&#246;rigen) Rechnung tr&#228;gt. Eine Philosophie, die sich jedenfalls im Tourismus lohnt, wie ein befragter Kommunikationsfachmann einer gro&#223;en internationalen Hotelkette in dem Artikel meint. Denn nur wer sich um seine Kundschaft k&#252;mmert, gewinnt schlie&#223;lich ihre Loyalit&#228;t und das Vertrauen in die (inklusive) Marke.</p>
<p>Wie der Artikel veranschaulicht, haben Marketingmenschen wohl noch einiges zu tun, um &#8220;inklusives Branding&#8221; zu etablieren. Das gilt sicher nicht nur f&#252;r die USA, sondern vor allem auch f&#252;r unsere Breiten, wo der Mehrwert von Inklusion als Markenzeichen von Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen bislang noch kaum erkannt wurde.</p>
<p>Link zum Artikel: <a title="Neues Fenster" href="http://www.brandchannel.com/start.asp?fa_id=353" target="_blank">Special Brands for Special Needs</a> (von Vivian Manning-Schaffel)</p>
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		<title>PR von und f&#252;r Menschen mit Behinderungen</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2006/10/21/oeffentlichkeitsarbeit-von-und-fuer-menschen-mit-behinderungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Oct 2006 10:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Bilanz zum Lehrgang LiNK_pr1 aus Sicht des Begleitforschers:
Das Internet bringt nicht nur Nachteile mit sich &#8211; wie etwa Computersucht oder die im akademischen Umfeld grassierende Copy/Paste-Kultur. F&#252;r Menschen mit Behinderungen oder Beeintr&#228;chtigungen bedeutet das Internet einen deutlich verbesserten und auf die/den Einzelnutzer/in abgestimmten Zugang zu Informationen.
Die Studie &#8220;&#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r Menschen mit Behinderungen in &#214;sterreich&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine Bilanz zum Lehrgang LiNK_pr1 aus Sicht des Begleitforschers:</h3>
<p>Das Internet bringt nicht nur Nachteile mit sich &#8211; wie etwa Computersucht oder die im akademischen Umfeld grassierende Copy/Paste-Kultur. F&#252;r Menschen mit Behinderungen oder Beeintr&#228;chtigungen bedeutet das Internet einen deutlich verbesserten und auf die/den Einzelnutzer/in abgestimmten Zugang zu Informationen.</p>
<p>Die Studie &#8220;&#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r Menschen mit Behinderungen in &#214;sterreich&#8221; hat ergeben, dass das Netzmedium f&#252;r die PR von den befragten Organisationen produktiv und offensiv genutzt wird. Dennoch (oder gerade deshalb!) besteht gerade im Bereich der Online-PR der zweitgr&#246;&#223;te Weiterbildungsbedarf &#8211; sowohl bei den 16 LiNK_pr-TeilnehmerInnen als auch bei den 41 zus&#228;tzlich befragten PR-Schaffenden. Und: PR ist zwar mehr als klassische Medienarbeit &#8211; aber das Schreiben von guten Pressemeldungen und das Networken mit JournalistInnen bleibt in der Weiterbildung ein weiteres zentrales Thema.</p>
<p>Die m&#252;ndlichen Interviews haben ergeben, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von LiNK_pr mit dem Lehrgang sehr zufrieden waren und im Anschluss an den Lehrgang in einer Reihe von &#246;sterreichischen Organisationen ohne Zweifel eine beachtliche Qualit&#228;tssteigerung in der PR zu verzeichnen sein wird. Die vier enstandenden PR-Konzepte zeugen von einem gro&#223;en Wissensgewinn und lesen sich durchwegs beeindruckend.</p>
<p>Virtualisierung, Feminisierung, Akademisierung und &#8211; &#252;ber allen Trends stehend &#8211; Professionalisierung sind die entscheidenden Entwicklungslinien in der PR. Ich denke, dass der Lehrgang LiNK_pr einen deutlichen Beitrag dazu geleistet hat, im Bereich der PR f&#252;r Menschen mit Behinderungen f&#252;r einen Professionalisierungsschub zu sorgen. Die gelungensten Forschungsprojekte sind jene, aus denen neue spannende Fragen entstehen. Diese kamen bei der Diskussion der empirischen Daten von den TeilnehmerInnen selbst und sind am Ende des Forschungsberichts nachzulesen.</p>
<p>Download: <a id="p405" href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2006/10/Endbericht_Forschung_LiNK_pr.doc">Endbericht_Forschung_LiNK_pr</a> (Word, 3,18 MB)</p>
<p>Mit dem Schwerpunkt auf Online-PR und barrierefreiem Web setzt der neue Lehrgang <a href="/projekte/link_pr2/">LiNK_pr2</a> dieses Programm konsequent fort, indem auf den erhobenen Weiterbildungsbedarf ad&#228;quat reagiert wird.</p>
<p>Priv. Doz. Dr. Stefan Weber<br />
Publizistik und Medienforschung</p>
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