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		<title>Stadtf&#252;hrung ohne Barrieren</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 13:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachtrag zum LiNK_pr2
Wie angek&#252;ndigt, hier ein erster Nachtrag zur Abschlussveranstaltung unseres Lehrgangs LiNK_pr2, genauer gesagt zu den Projektarbeiten. Denn w&#228;hrend und nach dem Event wurde vielfach der Wunsch an uns herangetragen, mehr &#252;ber die Projektarbeiten beim LiNK_pr2 zu erfahren. Dem wollen wir nachkommen und vorerst einmal eines der insgesamt vier Projekte n&#228;her vorstellen. Weitere Infos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Nachtrag zum LiNK_pr2</h2>
<p>Wie angek&#252;ndigt, hier ein erster Nachtrag zur Abschlussveranstaltung unseres Lehrgangs LiNK_pr2, genauer gesagt zu den Projektarbeiten. Denn w&#228;hrend und nach dem Event wurde vielfach der Wunsch an uns herangetragen, mehr &#252;ber die Projektarbeiten beim LiNK_pr2 zu erfahren. Dem wollen wir nachkommen und vorerst einmal eines der insgesamt vier Projekte n&#228;her vorstellen. Weitere Infos zum Lehrgang und zum Event finden sich hier im MAIN_blog in den Beitr&#228;gen <a href="/blog/2007/05/06/link_pr2-im-finale/">LiNK_pr2 im Finale</a> und <a href="/blog/2007/06/25/missing-link_pr/">Missing LiNK_pr</a>.</p>
<p>Zum Hintergrund f&#252;r jene, die nicht im Bilde sind: Beim zweiten Lehrgang f&#252;r inklusive Kommunikation und barrierefreie Public Relations, LiNK_pr2, entwickelten die TeilnehmerInnen in Kleingruppen Ideen und PR-Strategien f&#252;r barrierefreie Angebote. Unterst&#252;tzt wurden sie dabei durch Fachleute aus den Bereichen Accessibility, Kommunikation, Event- und Kulturmanagement, die als Coaches f&#252;r die Projektarbeiten fungierten.</p>
<p>Herausgekommen sind dabei spannende Konzepte, allesamt fundiert und ausgegoren. Es handelt sich um ambitionierte Vorhaben, die sich um die Zug&#228;nglichkeit von Tourismus, Kultur, Kulinarik und Events drehen und die Potenziale von barrierefreien Angeboten f&#252;r die Wirtschaft erschlie&#223;en und aufzeigen m&#246;chten. Das ist auch im Sinne der Nachhaltigkeit des LiNK_pr2 erfreulich. Denn es ist geplant, dass die Projektarbeiten  in n&#228;chster Zeit schrittweise realisiert und praktisch umgesetzt werden.</p>
<h2>Projekt: Barrierefreie Wiener Stadtf&#252;hrungen </h2>
<p>Die beiden Kulturvermittlerinnen Brigitte Hauptner und Susanne Cerepak haben sich f&#252;r ihr Praxisprojekt zum LiNK_pr2 das Thema  &#8220;Barrierefreie Wiener Stadtf&#252;hrungen&#8221; gew&#228;hlt. Als Coach betreute sie dabei der Kulturmanager Christian Henner-Fehr.</p>
<h3>Bedarfsanalyse</h3>
<p>Die Gruppe startete die Projektarbeit mit einer Analyse des Ist-Zustandes. Als Grundlage daf&#252;r diente eine Befragung der beiden als relevant definierten Dialoggruppen: Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen einerseits und die Wiener Fremdenf&#252;hrerInnen andererseits. Ziel war es, zu ermitteln, ob es &#252;berhaupt Bedarf und Interesse an barrierefreien Wiener Stadtf&#252;hrungen gibt. Wie die Auswertung der Frageb&#246;gen zeigte, lautet die Antwort eindeutig: Ja.</p>
<p>So haben beinahe drei Viertel der befragten Menschen mit Behinderungen bereits an Wiener Stadtf&#252;hrungen teilgenommen. Ungef&#228;hr gleich viele Fremdenf&#252;hrerInnen haben bereits Erfahrungen mit der Teilnahme von Menschen mit Behinderungen an ihren Angeboten gemacht. Eine gro&#223;e Nachfrage an diesen kulturellen Aktivit&#228;ten ist damit eindeutig erkennbar.   </p>
<p>Im krassen Gegensatz dazu bietet derzeit aber nur ein geringer Teil aller Fremdenf&#252;hrerInnen eigene Touren f&#252;r Menschen mit Behinderungen an. Die &#252;berwiegende Mehrheit der Stadtf&#252;hrerInnen zeigt jedoch gro&#223;es Interesse, M&#246;glichkeiten zur barrierefreien Gestaltung ihrer Touren kennenzulernen. </p>
<h3>Marktpotenzial</h3>
<p>Aus diesen Ergebnissen leitete die Projektgruppe Argumente ab, die das wirtschaftliche Potenzial f&#252;r den Tourismus in Wien benennen. Sie besagen, dass aufgrund der demografischen Entwicklung die Nachfrage nach barrierefreien Angeboten steigt. Barrierefreier Tourismus ist somit als wachsendes Marktsegment mit einem immer gr&#246;&#223;er werdenden KundenInnen-Potenzial zu betrachten. Dazu kommt auch eine Imagesteigerung f&#252;r die Kulturstadt Wien und eine m&#246;gliche Erweiterung des BesucherInnen-Kreises innerhalb des St&#228;dtetourismus. </p>
<h3>Qualit&#228;tskriterien</h3>
<p>In den Frageb&#246;gen wurden von den behinderten Menschen vielf&#228;ltige Barrieren aufgez&#228;hlt, mit denen sie bei Stadtf&#252;hrungen konfrontiert waren. Diese betrafen in erster Linie bauliche Barrieren, aber auch zum Beispiel das unzul&#228;ngliche Angebot an F&#252;hrungen in Geb&#228;rdensprache wurde beanstandet.</p>
<p>Die genannten M&#228;ngel fanden Eingang in die Qualit&#228;tskriterien, die Brigitte Hauptner und Susanne Cerepak in einem n&#228;chsten Arbeitsschritt zur Frage &#8220;Was sind barrierefreie Stadtf&#252;hrungen?“ erstellt haben. Als barrierefrei sind ihrer Definition nach Touren dann zu bezeichnen, wenn zumindest alle Wege und Orte einer Route f&#252;r Menschen mit Bewegungsbehinderungen zug&#228;nglich sind, alle Orte f&#252;r blinde und sehbeeintr&#228;chtigte Menschen sinnlich erfahrbar sind und bei allen Touren eine Dolmetschung in Geb&#228;rdensprache angeboten wird. Eine Adaption von angebotenen Touren f&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten und/oder mehrfach behinderte Menschen k&#246;nnte in einer weiteren Projektphase konzipiert und vorgenommen werden.</p>
<p>Als Qualit&#228;tskriterien f&#252;r ihr Projekt definieren die beiden Kulturvermittlerinnen unter anderem die enge Einbindung von Menschen mit Behinderungen in das Projektteam, die Qualifikation der Tour-LeiterInnen sowie die laufende &#220;berpr&#252;fung der gef&#252;hrten Routen auf Hindernisse und Barrieren. </p>
<h3>Sensibilisierungs-Tour</h3>
<p>Zur praktischen Umsetzung des Projektes haben Brigitte Hauptner und Susanne Cerepak eine Reihe konkreter Ma&#223;nahmen ins Auge gefasst. Sie reichen von Test-Touren von Menschen mit Behinderungen &#252;ber  Sensibilisierungs-Touren f&#252;r Fremdenf&#252;hrerInnen bis hin zu Kommunikations-Workshops f&#252;r alle Beteiligten.</p>
<p>Zun&#228;chst einmal soll aber durch eine Projektf&#246;rderung dem barrierefreien Wiener Stadtspaziergang weiter auf die Spr&#252;nge geholfen werden. Danach ist f&#252;r die beiden Kultur-Fachfrauen eine Ausweitung des Angebotes zum Bummel ohne Barrieren in alle m&#246;glichen Richtungen vorstellbar. </p>
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		<title>Seitenblicke 2: Missing Link</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 13:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Reihe 2 unserer Ein- und Seitenblicke zum Lehrgangsabschluss beginnt mit Blumen, &#252;berreicht von &#8230;

&#8230; Mag. Isabelle Lurf von der Wiener Landesstelle des Bundessozialamtes an die AbsolventInnen des LiNK_pr2: &#8230;

&#8230; die Kulturvermittlerin Mag. Brigitte Hauptner mit Zertifikat in H&#228;nden, ihre Kollegin &#8230;

&#8230; Susa Cerepak, Kulturvermittlerin im &#214;sterreichischen Belvedere, &#8230;

&#8230; die Journalistin Mag. Elke Salomon mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe 2 unserer Ein- und Seitenblicke zum Lehrgangsabschluss beginnt mit Blumen, &#252;berreicht von &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image559" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4753.jpg" alt="Isabelle Lurf" /></span></p>
<p>&#8230; Mag. Isabelle Lurf von der Wiener Landesstelle des Bundessozialamtes an die AbsolventInnen des LiNK_pr2: &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image561" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4755.jpg" alt="Brigitte Hauptner" /></span></p>
<p>&#8230; die Kulturvermittlerin Mag. Brigitte Hauptner mit Zertifikat in H&#228;nden, ihre Kollegin &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image574" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4720.jpg" alt="Susanne Cerepak" /></span></p>
<p>&#8230; Susa Cerepak, Kulturvermittlerin im &#214;sterreichischen Belvedere, &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image563" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4759.jpg" alt="Elke Salomon, Christian Henner-Fehr" /></span></p>
<p>&#8230; die Journalistin Mag. Elke Salomon mit dem Kulturmanager und Projektbetreuer Christian Henner-Fehr, hinter dem Bl&#252;mchen links im R&#252;cken, &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image573" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4632.jpg" alt=" Paulina Sarbinowska" /></span></p>
<p>&#8230; Paulina Sarbinowska, die J&#252;ngste in der Runde, die f&#252;r die Jugendkommission des &#214;sterreichischen Geh&#246;rlosenbundes &#214;ffentlichkeitsarbeit betreibt, gefolgt &#8230; </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image571" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4764.jpg" alt="Rosa Breiteneder, Markus Pirchner" /></span></p>
<p>&#8230; von &#8220;alten Hasen&#8221; der PR-Branche, den beiden futurebytes und Profis f&#252;r Online-Kommunikation Rosa Breiteneder und Markus B. Pirchner, und &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image576" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4676.jpg" alt="Anja Lenz" /></span></p>
<p>&#8230; Anja Lenz, die sich mit ihrem Reiseb&#252;ro auf barrierefreie Urlaubsangebote spezialisieren will und in der Steiermark zu Hause ist, so wie auch &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image562" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4756.jpg" alt="Klaus Tolliner" /></span></p>
<p>&#8230; der Logistiker und Projektmanager Dipl. Ing. Klaus Tolliner, der sich beim Event im Leobner Kittel zeigte. Ebenfalls am Lehrgang teilgenommen hat &#8230; </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image568" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4672.jpg" alt=" Jo Spelbrink bei der Moderation" /></span></p>
<p>&#8230; der Multimediadesigner Johannes Peter, alias &#8220;Jo&#8221;, Spelbrink, der bei der Abschlussveranstaltung in &#214;sterreichischer Geb&#228;rdensprache moderierte und dabei in Lautsprache gedolmetscht wurde, und zwar von &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image564" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4783.jpg" alt="George Nussbaumer am Klavier und Musikdolmetsch Christian Bruna" /></span></p>
<p>&#8230; Christian Bruna, der auch ein Lied von George Nussbaumer in Geb&#228;rdensprache interpretierte, was f&#252;r den &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image565" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4787.jpg" alt="George Nussbaumer singt" /></span></p>
<p>&#8230; blinden Vorarlberger Blues- und Soulmusiker, eine der schw&#228;rzesten Stimmen &#214;sterreichs, eine Premiere war und &#8230; </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image566" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4809.jpg" alt="Publikum von oben 2" /></span></p>
<p>&#8230; so wie das gesamte Konzert beim Publikum gro&#223;en Anklang fand. Dies auch sehr zur Freude von &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image567" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4870.jpg" alt="Beate Firlinger bei der Schlussmoderation" /></span></p>
<p>&#8230; einer zunehmend entspannten Lehrgangsleiterin und Moderatorin Beate Firlinger.</p>
<p class="small">Alle Fotos: Sandra Seitner / MAIN</p>
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		<title>Seitenblicke 1: Missing Link</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 11:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Nachtrag zu den Berichten &#252;ber die Abschlussveranstaltung des Lehrgangs LiNK_pr2 am 22. Juni 2007 im Wien Museum am Karlsplatz hier die erste Reihe an Fotos mit ein paar Ein- und Seitenblicken &#8230;

&#8230; von der Begr&#252;&#223;ung durch Beate Firlinger, Co-Moderator Jo Spelbrink und Geb&#228;rdensprachdolmetscherin Patricia Br&#252;ck &#8230;

&#8230; vor rund 90 interessierten G&#228;sten im Atrium des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Nachtrag zu den Berichten &#252;ber die Abschlussveranstaltung des Lehrgangs LiNK_pr2 am 22. Juni 2007 im Wien Museum am Karlsplatz hier die erste Reihe an Fotos mit ein paar Ein- und Seitenblicken &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image548" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4636.jpg" alt="Begruessung durch Beate Firlinger, Jo Spelbrink und Gebaerdensprachdolmetscherin Patricia Brueck" /></span></p>
<p>&#8230; von der Begr&#252;&#223;ung durch Beate Firlinger, Co-Moderator Jo Spelbrink und Geb&#228;rdensprachdolmetscherin Patricia Br&#252;ck &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image549" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4637.jpg" alt="Publikum" /></span></p>
<p>&#8230; vor rund 90 interessierten G&#228;sten im Atrium des Wien Museum, dessen &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image550" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4658.jpg" alt="Mag. Christian Kircher vom Wien Museum und Geb&#228;rdensprachdolmetsch Christian Bruna" /></span></p>
<p>&#8230; kaufm&#228;nnischer Leiter Mag. Christian Kircher in seinen Er&#246;ffnungsworten &#252;ber die Herausforderungen der Barrierefreiheit auf dem Weg zum &#8220;Wien Museum f&#252;r alle&#8221; sprach, gedolmetscht in &#214;sterreichische Geb&#228;rdensprache von Christian Bruna. Auf das Thema &#8230;  </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image551" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4660.jpg" alt="Dr. G&#252;nther Schuster, Patricia Brueck" /></span></p>
<p>&#8230; &#8220;Barrierefreiheit als gesellschaftlicher Auftrag&#8221; ging auch der Leiter der Wiener Landesstelle des Bundessozialamtes Dr. G&#252;nther Schuster in seinem Statement ein. Im Anschluss referierte &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image553" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4685.jpg" alt="Christian Schmitz von der Aktion Mensch" /></span></p>
<p>&#8230; Christian Schmitz von der Aktion Mensch &#252;ber den BIENE-Wettbewerb f&#252;r barrierefreies Webdesign in Deutschland, was von &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image554" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4697.jpg" alt="Martin Ladstaetter" /></span></p>
<p>&#8230; Martin Ladst&#228;tter aufmerksam verfolgt und live f&#252;r BIZEPS INFO online berichtet wurde, bevor der Accessibility Experte &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image558" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4737.jpg" alt="Eva Papst, Martin Ladstaetter" /></span></p>
<p>&#8230; gemeinsam mit Eva Papst, der Obfrau von accessible media, die noch nicht befriedigende Umsetzung von barrierefrei zug&#228;nglichen Internetauftritten in &#214;sterreich beschrieb. Die guten Geister &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image556" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4717.jpg" alt="Nikoloaus Heinelt, Brigitta Aubrecht" /></span></p>
<p>&#8230; im Hintergrund: der Eventmanager Niki Heinelt, der gemeinsam mit Brigitta Aubrecht von MAIN  f&#252;r den reibungslosen Ablauf sorgte und &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image555" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4713.jpg" alt="Tontechniker am Mischpult" /></span></p>
<p>&#8230; der Tontechniker Robert Gergelyi von r.g.audio, der f&#252;r den guten Ton verantwortlich zeichnete. Alles unter Kontrolle hatte auch &#8230; </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image569" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4623.jpg" alt=" Angela-Jacqueline Rakuscha vom Wien Muesum" /></span></p>
<p>&#8230; Angela-Jacqueline Rakuscha, die im Wien Museum unter anderem f&#252;r Veranstaltungsorganisation zust&#228;ndig ist, und &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image570" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/dsc_4827.jpg" alt=" Vorbereitung des Buffets" /></span></p>
<p>&#8230; Walter Slama, der Mann vom Catering apartment02, das sp&#228;ter zum leiblichen Wohl beitragen wird.</p>
<p class="small">Alle Fotos: Sandra Seitner / MAIN</p>
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		<title>Missing LiNK_pr</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/06/25/missing-link_pr/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 15:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der LiNK_pr2 ist vorbei. Am Freitag, 22. Juni 2007, schloss unser zweiter Lehrgang f&#252;r inklusive Kommunikation und barrierefreie Public Relations mit einer &#246;ffentlichen Veranstaltung erfolgreich ab. Das Motto des Abends lautete &#8220;Missing Link &#8211; Impulse zur barrierefreien &#214;ffentlichkeitsarbeit&#8221;. Rund 80 G&#228;ste sind der Einladung ins Wien Museum am Karlsplatz gefolgt, um den Referaten und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der LiNK_pr2 ist vorbei. Am Freitag, 22. Juni 2007, schloss unser zweiter Lehrgang f&#252;r inklusive Kommunikation und barrierefreie Public Relations mit einer &#246;ffentlichen Veranstaltung erfolgreich ab. Das Motto des Abends lautete &#8220;Missing Link &#8211; Impulse zur barrierefreien &#214;ffentlichkeitsarbeit&#8221;. Rund 80 G&#228;ste sind der Einladung ins Wien Museum am Karlsplatz gefolgt, um den Referaten und dem Auftritt von George Nussbaumer aufmerksam zu lauschen. </p>
<h3>R&#252;ckblicke</h3>
<p>F&#252;r uns von MAIN war es zwar ein anstrengendes, aber gelungenes und sch&#246;nes Ereignis. Erfreulicherweise haben gesch&#228;tzte Kollegen &#252;ber das Programm und seine Inhalte bereits ausf&#252;hrlich online berichtet. So hat Martin Ladst&#228;tter, der auch einer der Redner beim Event war, einen genauen <a href="http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=7965">R&#252;ckblick zur Abschlussveranstaltung LiNK_pr2</a> f&#252;r BIZEPS INFO gemacht.</p>
<p>Auch Robert Lender schreibt in seinem Weblog <a href="http://www.robertlender.info/blog/">Nur ein Blog</a> &#252;ber den Lehrgangsabschluss. Er hat unserer Veranstaltung gleich drei Beitr&#228;ge gewidmet, auf die ich hier gerne verweisen m&#246;chte. Und zwar einen allgemeinen Bericht &#252;ber <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2095-Abschlussveranstaltung-LiNK_pr2.html">Abschlussveranstaltung LiNK_pr2</a>, eine Nachlese des Vortrags von Christian Schmitz zum <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2096-Christian-Schmitz-ueber-den-BIENE-Wettbewerb-in-Deutschland.html">BIENE-Wettbewerb in Deutschland</a> sowie eine Nachlese des Impulsreferates von Eva Papst und Martin Ladst&#228;tter zur <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2099-Web-Accessibility-in-OEsterreich.html">Web Accessibility in &#214;sterreich</a>. Vielen Dank an Robert Lender f&#252;r diese umfassende Dokumentation.</p>
<h3>Ausblicke</h3>
<p>Gerne werde ich auch eine Anregung aufgreifen, die an mich von einigen Interessierten herangetragen wurde. Sie betrifft die Projektarbeiten, die von den TeilnehmerInnen des LiNK_pr2 erstellt wurden. Es geht dabei um PR-Konzepte und Kommunikationsstrategien f&#252;r barrierefreie Angebote, die in n&#228;chster Zeit, zumindest teilweise, auch realisiert und praktisch umgesetzt werden sollen. Ich werde mich bem&#252;hen, dem Wunsch nach Information zu den Praxisprojekten nachzukommen und, in Absprache mit den AutorInnen, demn&#228;chst hier im MAIN_blog mehr dar&#252;ber berichten. Schnappsch&#252;sse vom Event folgen ebenfalls in B&#228;lde.</p>
<p>Vorerst m&#246;chte ich mich im Namen von MAIN nochmals ganz herzlich bei allen G&#228;sten und Mitwirkenden bedanken. </p>
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		<title>LiNK_pr2 im Finale</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2007 08:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[link-pr]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen Barrierefreiheit und &#214;ffentlichkeitsarbeit fehlt noch oft ein kleines Bindeglied: das Verst&#228;ndnis und das Fachwissen f&#252;r die barrierefreie Gestaltung von Informations- und Kommunikationsangeboten.
Seien es winzig gedruckte Texte, unleserliche Brosch&#252;ren, unauffindbare Wegbeschreibungen, unverst&#228;ndliche Bedienungsanleitungen, un&#252;bersichtliche Websites oder unbedienbare Online-Shops &#8230; Beispiele f&#252;r mangelnde Benutzerfreundlichkeit &#246;ffentlicher Informationen gibt es viele. F&#252;r behinderte oder &#228;ltere Menschen erweisen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Barrierefreiheit und &#214;ffentlichkeitsarbeit fehlt noch oft ein kleines Bindeglied: das Verst&#228;ndnis und das Fachwissen f&#252;r die barrierefreie Gestaltung von Informations- und Kommunikationsangeboten.</p>
<p>Seien es winzig gedruckte Texte, unleserliche Brosch&#252;ren, unauffindbare Wegbeschreibungen, unverst&#228;ndliche Bedienungsanleitungen, un&#252;bersichtliche Websites oder unbedienbare Online-Shops &#8230; Beispiele f&#252;r mangelnde Benutzerfreundlichkeit &#246;ffentlicher Informationen gibt es viele. F&#252;r behinderte oder &#228;ltere Menschen erweisen sich diese M&#228;ngel h&#228;ufig als un&#252;berwindliche Barrieren, die ihren Zugang zum Wissen und damit auch die Teilhabe an der wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft behindern. </p>
<p>Wie k&#246;nnen Events, Publikationen, Kulturangebote oder Internetauftritte barrierefrei und inklusiv gestaltet werden? Wie werden Menschen mit Behinderungen als Zielgruppen der &#214;ffentlichkeitsarbeit wahrgenommen und angesprochen? &#220;ber welche Kan&#228;le sind sie am besten zu erreichen und welche Anforderungen stellen sich dabei an die PR-Profis? </p>
<h3>Pilotprojekt LiNK_pr</h3>
<p>Um Fragen wie diese geht es im zweiten Lehrgang f&#252;r inklusive Kommunikation und barrierefreie Public Relations, kurz LiNK_pr2. Der berufsbegleitende Lehrgang wird von MAIN_Medienarbeit Integrativ in Wien durchgef&#252;hrt und von der Landesstelle Wien des Bundessozialamtes aus Mitteln der Besch&#228;ftigungsoffensive der der &#246;sterreichischen Bundesregierung f&#252;r Menschen mit Behinderungen gef&#246;rdert. Es handelt sich dabei um das zweite Pilotprojekt unter dem Titel LiNK_pr, das sich allerdings von seinem Vorg&#228;nger unterscheidet. So ging es beim ersten LiNK_pr um die Schulung und Professionalisierung von &#214;ffentlichkeitsarbeitInnen im Behindertenbereich, die mit den Grundlagen, Instrumenten und Strategien der Public Relations vertraut gemacht wurden. Der Lehrgang Nummer 2 hat eine andere inhaltliche Ausrichtung und zielt st&#228;rker darauf ab, Kommunikationsfachleute in die vielf&#228;ltigen Aspekte von Barrierefreiheit einzuf&#252;hren und f&#252;r die Anliegen behinderter Menschen zu sensibilisieren. </p>
<p>Der LiNK_pr2 startete Ende November 2006 und dauert noch bis Ende Juni 2007. Die Weiterbildung umfasst insgesamt acht Wochenend-Module. Zehn TeilnehmerInnen nutzen das Angebot und erwerben Wissen und Know-how zu den „Missing Links“ an den Schnittstellen von Kommunikation, &#214;ffentlichkeitsarbeit und Barrierefreiheit. Da zwei der Teilnehmenden geh&#246;rlos sind, werden alle Kurse in &#214;sterreichische Geb&#228;rdensprache gedolmetscht.</p>
<h3>Bindeglied LiNK_pr</h3>
<p>Am Stundenplan des LiNK_pr2 finden sich Vortr&#228;ge und Workshops zu Themen wie: Geb&#228;rdensprache und Geh&#246;rlosenkultur, Assistive Technologien f&#252;r blinde und sehbehinderte Menschen, Gleichstellungsgesetz und das Recht auf Information, Theorie und Praxis der Web Accessibility, Wirtschaftlichkeit und Mehrwert barrierefreier Online-PR, &#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r Menschen mit Behinderungen, Einf&#252;hrungen in Corporate Social Responsibility oder Diversity Kompetenz. </p>
<p>Die Vortragenden sind anerkannte PR- bzw. Accessibility-ExpertInnen aus &#214;sterreich und anderen L&#228;ndern, etwa &#8211; um nur einige zu erw&#228;hnen: Heike Zirden, Pressesprecherin der deutschen Aktion Mensch, Matthieu Decraene, Leiter der Abteilung &#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r Menschen mit Behinderungen am Pariser Louvre, Michael Charlier, Autor des Fachbuches &#8220;Barrierefreies Webdesign&#8221;, die &#246;sterreichischen PR-Profis Leo Hauska und Christian Kollmann sowie eine Reihe von erfahrenen ReferentInnen mit Behinderungen, die die Grundlagen von Inklusion und Gleichstellung kompetent und authentisch zu vermitteln wissen.</p>
<p><span class="floatbox"><br />
<img id="image518" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/05/link_pr_april07_web2.jpg" alt="Workhop mit Referentin Heike Zirden und KursteilnehmerInnen" /></span>
<p class="small">Workshop beim LiNK_pr2 mit Heike Zirden am 28. April 2007. Foto: Sandra Seitner</p>
<p>In einer begleitenden Projektarbeit entwickeln die TeilnehmerInnen, unterst&#252;tzt durch Coaches, Ideen, Konzepte und PR-Strategien f&#252;r barrierefreie Angebote, die auch realisiert und praktisch umgesetzt werden sollen. Sie haben sich daf&#252;r spannende und ambitionierte Aufgabenstellungen gew&#228;hlt, die sich um die Zug&#228;nglichkeit von Tourismus, Kultur, Kulinarik und Events drehen. </p>
<h3>Missing LiNK_pr</h3>
<p>Nun geht unser Lehrgang bereits in die letzten Runden. Danach steht zum Finale des LiNK_pr2 am 22. Juni 2007 eine &#246;ffentliche Abschlussveranstaltung im Wien Museum am Karlsplatz auf dem Programm. Das Motto des Abends lautet: Missing Link &#8211; Impulse zur barrierefreien &#214;ffentlichkeitsarbeit. Geplant sind Statements und Referate von Dr. Wolfgang Kos (Direktor Wien Museum), Sozialminister Dr. Erwin Buchinger (angefragt), Dr. G&#252;nther Schuster (Leiter Wiener Landesstelle Bundessozialamt), Eva Papst und Martin Ladst&#228;tter (accessible media) sowie ein Gastvortrag zum BIENE-Wettbewerb in Deutschland von Christian Schmitz (&#214;ffentlichkeitsarbeit Aktion Mensch). Im Anschluss erhalten die AbsolventInnen des LiNK_pr2 ihre Zertifikate, danach gibt es ein Buffet und Blues, live serviert mit Gesang und Klavier von George Nussbaumer. </p>
<p>Mit Abschluss des Pilotprojektes hei&#223;t es dann wohl auch f&#252;r uns: Missing LiNK_pr. Denn einen weiteren, dritten Lehrgang haben wir von MAIN vorerst nicht ins Auge gefasst. Unsere Arbeit zur inhaltlichen Vernetzung von Barrierefreiheit und Kommunkation setzt sich aber fort &#8211; so wie hoffentlich auch der eine oder andere Impuls, den sich die Teilnehmenden aus den beiden LiNK_pr in ihre berufliche Praxis mitnehmen k&#246;nnen.</p>
<h3>Zum Nach- und Weiterlesen:</h3>
<p>Das genaue <a href="/aktuell/termine/abschlussveranstaltung-link_pr2/">Programm zur Abschlussveranstaltung des LiNK_pr2</a> gibt es im MAIN_web unter Termine &#038; News.</p>
<p>Michaela Braunreiter hat im MAIN_blog anl&#228;sslich des Workshops mit Matthieu Decraene beim LiNK_pr2 einen Beitrag mit dem Titel <a href="/blog/2007/03/06/louvre-setzt-auf-zugaenglichkeit-fuer-alle/">Louvre setzt auf Zug&#228;nglichkeit f&#252;r alle</a> verfasst. </p>
<p>Fachbuch: Barrierefreies Webdesign. Attraktive Websites zug&#228;nglich gestalten / Angie Radtke, Michael Charlier. &#8211; M&#252;nchen; Boston [u.a.]: <span lang="en" xml:lang="en">Addison-Wesley</span>, 2006. 252 S.</p>
<p>Website von Michael Charlier: <a href="http://www.kommkonzept.de/">kommkonzept &#8211; Agentur f&#252;r Webkommunikation und Interaktionsdesign</a>.</p>
<p>Website zur <a href="http://www.biene-award.de/award/">BIENE</a> &#8211; Wettbewerb und Auszeichnung f&#252;r barrierefreies Webdesign der <a href="http://www.digitale-chancen.de/">Stiftung Digitale Chancen</a> und <a href="http://www.aktion-mensch.de/amportal/portal">Aktion Mensch</a> in Deutschland.</p>
<p>Der Verein <a href="http://www.accessiblemedia.at/">accessible media</a> ist eine Plattform von &#246;sterreichischen ExpertInnen f&#252;r barrierefreies Internet.</p>
<p>Der S&#228;nger und Pianist <a href="http://www.george.ch/">George Nussbaumer</a> hat eine Vorliebe f&#252;r Blues und Soul und gilt als eine der besten &#8220;schwarzen&#8221; Stimmen &#214;sterreichs. Der blinde Vorarlberger Musiker bet&#228;tigt sich auch als Sprecher, arbeitet f&#252;rs Radio und befasst sich mit der Zug&#228;nglichkeit von Audiosoftware.</p>
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		<title>Louvre setzt auf Zug&#228;nglichkeit f&#252;r alle</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2007 09:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[link-pr]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Louvre in Paris z&#228;hlt zu den bedeutendsten Museen der Welt. Seit etwa f&#252;nf Jahren wird intensiv daran gearbeitet, barrierefreiere Angebote zu setzen. Um die Zug&#228;nglichkeit zu verbessern wird eine umfassende Strategie verfolgt, die neben zug&#228;nglichen Angeboten, die Auseinandersetzung mit Behinderung in der Kunstgeschichte und eine gezielte &#214;ffentlichkeitsarbeit zur Erreichung von Menschen mit Behinderungen umfasst.
Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Louvre in Paris z&#228;hlt zu den bedeutendsten Museen der Welt. Seit etwa f&#252;nf Jahren wird intensiv daran gearbeitet, barrierefreiere Angebote zu setzen. Um die Zug&#228;nglichkeit zu verbessern wird eine umfassende Strategie verfolgt, die neben zug&#228;nglichen Angeboten, die Auseinandersetzung mit Behinderung in der Kunstgeschichte und eine gezielte &#214;ffentlichkeitsarbeit zur Erreichung von Menschen mit Behinderungen umfasst.</p>
<p>Im Rahmen des Lehrgangs f&#252;r inklusive Kommunikation und barrierefreie Public Relations war k&#252;rzlich Matthieu Decraene bei MAIN zu Gast. Er ist im Louvre f&#252;r Public Relations f&#252;r die Zielgruppe Menschen mit Behinderungen und Barrierefreiheit zust&#228;ndig und hat uns einen Einblick gegeben, was im Louvre unternommen wird, um f&#252;r ein breiteres Publikum zug&#228;nglich zu werden.</p>
<p><img id="image489" alt="Matthieu Decraene beim LiNK_pr-Workshop" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/03/dsc00151.jpg" /><br />
<br/>Matthieu Decraene (Bild Mitte) beim LiNK_pr-Workshop mit Franz&#246;sischdolmetscherin und Geb&#228;rdensprachdolmetscher.<br />
(Foto: Firlinger/MAIN)
<div class="clearleft"><br/></div>
<p>Ich halte diesen umfassenden und strategischen Ansatz f&#252;r sehr interessant. Deshalb hier ein paar Eindr&#252;cke aus dem Workshop. Ich selbst konnte die Zug&#228;nglichkeit des Louvre noch nicht testen. Vielleicht gibt es ja Erfahrungen eurerseits.</p>
<h3>Barrierefreiheit mit Strategie</h3>
<p>Im Louvre wird Zug&#228;nglichkeit auf drei Ebenen betrachtet und vorangetrieben: im baulichen Bereich, in der Ausstellungsgestaltung und in Belangen der Kommunikation. Dass H&#252;rden in der Zug&#228;nglichkeit auf diesen drei Ebenen wahrgenommen werden, halte ich f&#252;r einen sehr wichtigen Schritt. Denn wer z.B. tolle Angebote setzt und diese nicht oder falsch kommuniziert wird kaum interessierte Leute erreichen und die besten Aktivit&#228;ten werden nur <span lang="en" xml:lang="en">Insidern </span>vorbehalten bleiben.</p>
<p>Der Louvre machte deshalb mit einer breit angelegten Kampagne auf die Zug&#228;nglichkeit seiner Angebote aufmerksam. Mit Plakaten, Foldern und intensiver Medienarbeit wurde versucht neue Besucherinnen und Besucher ins Museum zu locken. So werden etwa eine Tastgalerie, Workshops und F&#252;hrungen f&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten angeboten oder Kulturevents wie die Nacht „Ber&#252;hren um zu sehen“ veranstaltet, die f&#252;r alle Museumsg&#228;ste ein Kunsterlebnis der anderen Art bieten, oder Tage gestaltet, an denen verschiedenste Ausstellungen durch geh&#246;rlose K&#252;nstlerInnen pr&#228;sentiert werden.</p>
<h3>Bewusstsein schaffen</h3>
<p>Damit solche Angebote auch wirklich funktionieren, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Louvre geschult. Eine gro&#223;e Herausforderung in einem Betrieb, der &#252;ber 2.000 Personen besch&#228;ftigt. Angeboten werden Eintagesschulungen mit Basiswissen und Selbsterfahrung rund ums Thema Behinderung. In der Kulturvermittlung sind geh&#246;rlose ExpertInnen, und Fachleute f&#252;r Audiodeskription und Kunstvermittlung f&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten besch&#228;ftigt.</p>
<h3>Barrierefreiheit gibt es nicht</h3>
<p>Im Louvre wird Barrierefreiheit als Prozess verstanden. H&#252;rden bestehen noch viele. Damit Angebote und Kommunikationsstrategien gezielt verbessert werden k&#246;nnen, wurde eine Studie mit einem detaillierten Zug&#228;nglichkeits-Audit durchgef&#252;hrt. </p>
<p>Ein Problembereich der Kommunikation liegt derzeit noch in der nicht barrierefrei benutzbaren Homepage. Ein Relaunch ist in Arbeit. Damit sich Menschen mit Behinderungen trotzdem &#252;ber aktuelle Angebote informieren k&#246;nnen, setzt Decraene auf einen Newsletter, gezielte Kooperation mit und Information von Verb&#228;nden und die Pr&#228;senz auf einem Online-Veranstaltungskalender, der s&#228;mtliche barrierefrei zug&#228;nglichen Veranstaltungshinweise bereitstellt.</p>
<h3>Echte Zeichen setzen</h3>
<p>Im Bereich der Barrierefreiheit sind unterschiedlichste Symbole und Piktogramme in Gebrauch. Durch die Auswahl dieser Symbole wird transportiert, wie Menschen angesprochen werden. So gibt es etwa f&#252;r Geh&#246;rlosigkeit das Symbol mit einem durchgestrichenen Ohr oder die H&#228;nde, die Geb&#228;rdensprache symbolisieren. Der Louvre hat sich f&#252;r zweiteres entschieden und setzt so ein positives Zeichen in der Kommunikation, wie ich meine. </p>
<p>Zeichen anderer Art sind G&#252;tesiegel, von denen es reichlich viele gibt. In Frankreich wurde das Siegel „Tourisme et Handicap“ entwickelt, das f&#252;r einen gewissen Standard an Barrierefreiheit steht. Museen werden neben dem gesetzlichen Auftrag zur sozialen Inklusion durch diese Auszeichnung, die auch anderen, f&#252;r TouristInnen interessanten Einrichtungen wie Restaurants verliehen wird, motiviert, Schritte f&#252;r mehr Zug&#228;nglichkeit zu setzen. Wenn Barrierefreiheit Teil einer allgemeinen Auszeichnung f&#252;r Qualit&#228;t wird, hielte ich das f&#252;r einen guten Ansatz. Denn dann hie&#223;e gute Qualit&#228;t Barrierefreiheit inklusive.</p>
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