<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
>

<channel>
	<title>MAIN_web &#187; Kunst</title>
	<atom:link href="http://www.mainweb.at/blog/tag/kunst/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.mainweb.at</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Dec 2009 09:39:45 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<!-- podcast_generator="podPress/8.8" -->
		<copyright>&#xA9;MAIN_Medienarbeit Integrativ </copyright>
		<managingEditor>maria.putzhuber@chello.at (MAIN_Medienarbeit Integrativ)</managingEditor>
		<webMaster>maria.putzhuber@chello.at(MAIN_Medienarbeit Integrativ)</webMaster>
		<category></category>
		<ttl>1440</ttl>
		<itunes:keywords>accessibility, web, barrierefreiheit, internet, blog, disability, integration, communication</itunes:keywords>
		<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
		<itunes:summary></itunes:summary>
		<itunes:author>MAIN_Medienarbeit Integrativ</itunes:author>
		<itunes:category text="Society &amp; Culture"/>
<itunes:category text="Government &amp; Organizations">
  <itunes:category text="Non-Profit"/>
</itunes:category>
<itunes:category text="Technology"/>
		<itunes:owner>
			<itunes:name>MAIN_Medienarbeit Integrativ</itunes:name>
			<itunes:email>maria.putzhuber@chello.at</itunes:email>
		</itunes:owner>
		<itunes:block>No</itunes:block>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:image href="http://www.mainweb.at/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress_large.jpg" />
		<image>
			<url>http://www.mainweb.at/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress.jpg</url>
			<title>MAIN_web</title>
			<link>http://www.mainweb.at</link>
			<width>144</width>
			<height>144</height>
		</image>
		<item>
		<title>Sehenswert!</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2009/02/06/sehenswert/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2009/02/06/sehenswert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 15:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Muesum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/?p=1281</guid>
		<description><![CDATA[Im Kunsthistorischen Museum l&#228;uft gerade eine Ausstellung von Bildern und Skulpturen von K&#252;nstlerInnen mit Behinderung aus den Werkst&#228;tten von Jugend am Werk.

Stadtlandschaft von Hannes Lehner
Mein Favorit ist ein mit Kugelschreiber gezeichnetes, 2m breites Stadtpanorama von Hannes Lehner. Ein Netz von Stra&#223;en durchzieht ein H&#228;usermeer in ganz eigenartiger Vogelperspektive&#8230;toll!
Ich w&#252;rde es sofort haben wollen, aber f&#252;rchte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kunsthistorischen Museum l&#228;uft gerade eine Ausstellung von Bildern und Skulpturen von K&#252;nstlerInnen mit Behinderung aus den Werkst&#228;tten von <a href="http://www.jaw.at">Jugend am Werk</a>.</p>
<p><span class="floatbox"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2009/02/stadtlandschaft_lehner.jpg"  alt="Stadtlandschaft von Hannes Lehner" class="alignnone size-full wp-image-1282" /></span><br />
<strong>Stadtlandschaft von Hannes Lehner</strong></p>
<p>Mein Favorit ist ein mit Kugelschreiber gezeichnetes, 2m breites Stadtpanorama von Hannes Lehner. Ein Netz von Stra&#223;en durchzieht ein H&#228;usermeer in ganz eigenartiger Vogelperspektive&#8230;toll!</p>
<p>Ich w&#252;rde es sofort haben wollen, aber f&#252;rchte, das ist nicht mehr ganz meine Preisklasse. Vielleicht sehe ich es eines Tages in der Albertina wieder?</p>
<p class="alignleft"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2009/02/7_vision_weissenbacher_klein.jpg" alt="Vision von Thomas Weissenbacher" class="alignnone size-full wp-image-1283" /></p>
<p>Die Lithographien von <strong>Thomas Weissenbacher</strong>, hier eine mit dem Titel &#8220;<strong>Vision</strong>&#8220;, gefallen mir auch besonders gut.</p>
<p>Insgesamt ist die Ausstellung sehr sehenswert. Sie enth&#228;lt Einzelarbeiten von 20 K&#252;nstlerInnen sowie Gruppenarbeiten von 6 K&#252;nstlergruppen.</p>
<p><strong>Ausstellung KUNSTWERK<br />
Kunst von Menschen mit Behinderung<br />
aus den Werkst&#228;tten von Jugend am Werk<br />
3. bis 15. Februar 2009<br />
Kunsthistorisches Museum, Bassano Saal</strong></p>
<div class="clearleft"><br/></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2009/02/06/sehenswert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kunst barrierefrei vermitteln, aber wie?</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/12/04/kunst-barrierefrei-vermitteln-aber-wie/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/12/04/kunst-barrierefrei-vermitteln-aber-wie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 11:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/?p=1211</guid>
		<description><![CDATA[&#220;ber Zug&#228;nge zur Zug&#228;nglichkeit der Museumslandschaft
Am 21. November 2008 fand in der &#214;sterreichischen Galerie Belvedere eine Veranstaltung zur barrierefreien Kunst- und Kulturvermittlung in Museen und Ausstellungen statt. Titel: &#8220;Wie soll das denn bitte gehen?&#8221; Gekommen waren knapp 20 Kulturvermittlerinnen (ausschlie&#223;lich Frauen) aus renommierten Museen in Wien, Nieder&#246;sterreich und Ober&#246;sterreich, wie etwa dem Wien Museum, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&#220;ber Zug&#228;nge zur Zug&#228;nglichkeit der Museumslandschaft</h2>
<p>Am 21. November 2008 fand in der &#214;sterreichischen Galerie Belvedere eine Veranstaltung zur barrierefreien Kunst- und Kulturvermittlung in Museen und Ausstellungen statt. Titel: &#8220;Wie soll das denn bitte gehen?&#8221; Gekommen waren knapp 20 Kulturvermittlerinnen (ausschlie&#223;lich Frauen) aus renommierten Museen in Wien, Nieder&#246;sterreich und Ober&#246;sterreich, wie etwa dem Wien Museum, dem Stift Klosterneuburg, der Sammlung Essl und dem Belvedere selbst. Als ReferentInnen waren Manfred Fischer, <span lang="en">Jo</span> Spelbrink und meine Wenigkeit geladen, um einen Einblick in die Situation behinderter Menschen im Museumsbetrieb zu geben. </p>
<h3>Was war</h3>
<p>&#8220;Kultur wird barrierefrei&#8221; lautete der mutige Titel einer Impulsveranstaltung, mit der wir von MAIN vor rund 2 ½ Jahren in &#214;sterreich ein St&#252;ck Pionierarbeit leisteten und dem Kulturbetrieb konkrete Anst&#246;&#223;e gaben. Gro&#223;es Interesse, positive Resonanz und einige Initiativen in Richtung Barrierefreiheit waren der Erfolg. Jetzt setzte der Verband der KulturvermittlerInnen gemeinsam mit dem Verein &#8220;Konsensio kultur.barrierefrei.gestalten&#8221; mit dem aktuellen <span lang="en" xml:lang="en">Event</span> eine neue Initiative. &#8220;Dieser Tag soll ein Startschuss f&#252;r mehr Barrierefreiheit sein.&#8221;, erkl&#228;rt Brigitte Hauptner, die Mitbegr&#252;nderin von Konsensio und neue Pr&#228;sidentin des Verbandes der KulturvermittlerInnen. </p>
<p>Wer ist die so genannte Zielgruppe der &#8220;Menschen mit Behinderungen&#8221;? Gehen diese Leute &#252;berhaupt ins Museum und wie erleben Menschen mit unterschiedlichen K&#246;rper- und Sinnesbehinderungen Ausstellungsangebote bzw. wie k&#246;nnen sie diese nutzen? Mit diesen Fragen haben wir uns in Impulsreferaten und Diskussionen auseinandergesetzt. Ein <span lang="en">Workshop</span> am Ende des Tages gab den Teilnehmenden dann auch noch die Gelegenheit, Barrieren in einer aktuellen Ausstellung zu entdecken und sich selbst an einer Bildbeschreibung f&#252;r blinde und sehbehinderte AusstellungsbesucherInnen zu versuchen.</p>
<h3>Was ist</h3>
<p>Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich mich f&#252;r das angefragte Impulsreferat vorbereitet habe. Zug&#228;ngliche Kulturangebote sind die Ausnahme und nicht die Regel. Das ist wie vor 2 ½ Jahren. Doch dass Menschen mit Behinderungen potenzielle Besucherinnen und Besucher sind, spricht sich zunehmend herum. So haben sich die Informationsangebote zum Thema Barrierefreiheit auf der Website des Belvederes und des Wien Museums verbessert. Das sind nur zwei positive Beispiele, die mir auf meiner Recherche begegnet sind. Um die Barrierefreiheit der musealen Websites selbst ist es dagegen nach wie vor recht schlecht bestellt. Da kann ich leider keine Glanzlichter nennen. Falls mir da etwas entgangen sein sollte, bitte ich um entsprechende Hinweise. Infos, wie es in den einzelnen Museen um die konkreten barrierearmen Angebote steht, kann ich derzeit leider noch nicht bieten. </p>
<h3>Was bleibt</h3>
<p>Bei dieser Veranstaltung wurde mir wieder einmal bewusst, wie wichtig es ist, Barrierefreiheit in einem inklusiven Sinne zu denken. Wir haben uns in den unterschiedlichen Impulsreferaten mit den unterschiedlichen Bed&#252;rfnissen von Menschen mit diversen Behinderungen besch&#228;ftigt, also welche Angebote brauchen etwa blinde oder geh&#246;rlose oder mobilit&#228;tsbehinderte Menschen in Museen, Galerien, Austellungen. Diese Ann&#228;herung hat ihre Berechtigung, weil nichtbehinderte Personen nat&#252;rlich auch verstehen sollen, wie behinderte MuseumsbesucherInnen Kulturangebote erleben. Es ist aber auch gef&#228;hrlich, denn die passende Schublade mit dem daf&#252;r gemachten Angebot f&#252;r jede Art von Behinderung, das ist f&#252;r mich noch nicht das angepeilte &#8220;Museum f&#252;r alle&#8221;. Viel mehr scheint es mir erstrebenswert, die BesucherInnen als Individuen mit unterschiedlichen Bed&#252;rfnissen, Wahrnehmungsm&#246;glichkeiten und Erfahrungen zu begreifen und im Sinne des inklusiven <span lang="en">Designs</span> Ausstellungen zu konzipieren. </p>
<p>Die Basis daf&#252;r ist Normalit&#228;t im Umgang mit behinderten BesucherInnen. So stellte eine Veranstaltungsteilnehmerin fest: &#8220;Wir d&#252;rfen keine Angst haben, wenn wir Vermittlungsangebote f&#252;r Menschen mit Behinderungen setzen und m&#252;ssen den G&#228;sten im Museum mit Normalit&#228;t begegnen. Dann gibt es kaum Probleme.&#8221; </p>
<p>Warum mir der inklusive Zugang zu Kulturangeboten so wichtig ist, liegt am Mehrwert, der f&#252;r m&#246;glichst viele Menschen geschaffen werden soll. Dieser Mehrwert bringt Menschen mit Behinderungen die Chance auf ein autonomes Kulturerlebnis. Das Bild, dass behinderte Menschen nur in Gruppen mit Begleitung ins Museum gehen, sollte nicht mehr das sein, das in den K&#246;pfen pr&#228;sent ist. Ist es aber noch. Das stand auch beim Workshop zur Diskussion. Klar, Spezialangebote, wie beispielsweise <span lang="en" xml:lang="en">Touch Tours</span> f&#252;r Gruppen von blinden BesucherInnen oder F&#252;hrungen in Geb&#228;rdensprache f&#252;r geh&#246;rlose BesucherInnen, sind nat&#252;rlich auch gefragt. Sie sollten aber erstens regelm&#228;&#223;ig stattfinden, was in vielen Museen nicht der Fall ist, und zweitens, so wie bei anderen Gruppen von BesucherInnen, auch auf deren Interessen zugeschnitten werden. Es bleibt also noch viel zu tun.</p>
<h3>Was kommt</h3>
<p>Hoffentlich weiterhin viel Interesse auf Seiten der KulturvermittlerInnen und vermehrt auch den Kultureinrichtungen und nat&#252;rlich weitere Initiativen in Richtung Barrierefreiheit. Der Wunsch der Teilnehmenden danach wurde artikuliert. </p>
<h3>Was fehlt</h3>
<p>Barrierefreiheit als strukturelles Element, das von Anfang an in der Planung und Konzeption mitgedacht wird. Das w&#252;rde die Umsetzung erleichtern und ein neues Kulturerlebnis f&#252;r alle schaffen. Das ist nichts Neues, muss aber immer wieder gesagt werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2008/12/04/kunst-barrierefrei-vermitteln-aber-wie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kulturblog mit Ideen</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/16/kulturblog-mit-ideen/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/16/kulturblog-mit-ideen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 08:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[notizblog]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/?p=1111</guid>
		<description><![CDATA[Ideenb&#246;rse f&#252;r das Kulturmarketing nennt sich ein neues Webprojekt, das der Kulturmanager Christian Henner-Fehr gemeinsam mit einigen KollegInnen vor kurzem gestartet hat. Das Gemeinschaftsblog widmet sich der Frage, was den Kulturbetrieb sympathisch macht und sammelt dazu gute Ideen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kulturmarketing.wordpress.com/"><br />
Ideenb&#246;rse f&#252;r das Kulturmarketing</a> nennt sich ein neues Webprojekt, das der <a href=" http://kulturmanagement.wordpress.com/">Kulturmanager Christian Henner-Fehr</a> gemeinsam mit einigen KollegInnen vor kurzem gestartet hat. Das Gemeinschaftsblog widmet sich der Frage, was den Kulturbetrieb sympathisch(er) macht und sammelt dazu gute Ideen.</p>
<h3>Drumherum</h3>
<p>&#8220;Nicht die k&#252;nstlerische Leistung steht dabei im Vordergrund, sondern das Drumherum&#8221;, hei&#223;t es dazu im <a href=" http://kulturmarketing.wordpress.com/about-2/"><span lang="en" xml:lang="en" title="&#220;ber">About</span></a> des Blogs. &#8220;Ob das nun der Regenschirm ist, den man/frau sich bei Regen ausleihen kann oder der Limousinenservice f&#252;r BesucherInnen, die am Veranstaltungstag Geburtstag haben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und damit wir nicht immer wieder das Rad neu erfinden m&#252;ssen, stellen wir Beispiele hier im Blog vor.&#8221;</p>
<p>Mittlerweile versammelt die Ideenb&#246;rse rund zwanzig Beitr&#228;ge mit allerlei Anregungen, die dem Kulturbetrieb Schwung verleihen wollen. Die Palette reicht dabei von einfachen, kundenorientieren Dienstleistungen, etwa dem erw&#228;hnten <a href="http://kulturmarketing.wordpress.com/2008/10/21/ein-konigreich-fur-einen-regenschirm/">Regenschirm</a>, bis hin zu komplexeren Methoden im Web 2.0, etwa dem <a href="http://kulturmarketing.wordpress.com/2008/10/17/alternate-reality-game-arg/">Viralen Marketing</a>, das Kultureinrichtungen st&#228;rker nutzen k&#246;nnten, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen und neue Zielgruppen zu erreichen. </p>
<h3>Mitmach-Idee</h3>
<p>Die im Blog ver&#246;ffentlichten Ideen sind sozusagen <span lang="en" xml:lang="en">Open Source</span>. Das hei&#223;t, es ist allen freigestellt, diese Ideen zu &#252;bernehmen, zu adaptieren oder weiter zu entwickeln, wie die InitiatorInnen erkl&#228;ren: &#8220;Vielleicht gef&#228;llt Ihnen die eine oder andere Idee und Sie beschlie&#223;en, sie einfach mal auszuprobieren. In diesem Fall w&#252;rden wir uns freuen, wenn Sie uns dar&#252;ber kurz berichten.&#8221; </p>
<p>Nat&#252;rlich steht die Plattform auch allen Interessierten offen, die selber mitbloggen wollen, um die Kulturwelt noch ein bisserl besser und bunter zu machen. Auch was die Barrierefreiheit von Kultureinrichtungen, (Museen, Theatern, Veranstaltungen, etc.)  betrifft, ist da wohl sicher die eine oder andere Anregung sehr gefragt.</p>
<p>Mir pers&#246;nlich gef&#228;llt die einfache Grundidee hinter dieser Ideenb&#246;rse. Und da ich gerne Ausstellungen besuche, habe ich mir auch schon ein paar einschl&#228;gige Gedanken gemacht, die unter dem Titel <a href=" http://kulturmarketing.wordpress.com/2008/11/15/fotografieren-erwunscht/">Fotografieren erw&#252;nscht</a> als Beitrag im neuen Blog von Christian und Co. gepostet sind.</p>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/kempinas_klein-mainblog.jpg"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/kempinas_klein-mainblog.jpg" alt="" title="kempinas_klein-mainblog" class="alignnone size-full wp-image-1115" /></a></span>
<p class="small">Aufnahme aus der Ausstellung von Zilvinas Kempinas.<br />
Derzeit zu sehen in der Kunsthalle Wien im Museumsquartier.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/16/kulturblog-mit-ideen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webtalk: Christian Henner-Fehr &#252;ber Kultur 2.0</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/07/20/webtalk-christian-henner-fehr-ueber-kultur-20/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/07/20/webtalk-christian-henner-fehr-ueber-kultur-20/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 13:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[w2atTalk]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[webtalk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/blog/2007/07/20/webtalk-christian-henner-fehr-ueber-kultur-20/</guid>
		<description><![CDATA[Wir setzen unsere lose Reihe der Webtalks fort und haben diesmal den Kulturmanager Christian Henner-Fehr zum Interview per Email gebeten. Er betreibt ein lesenswertes Weblog, in dem er &#252;ber aktuelle Trends im Kultur- und Projektmanagement berichtet.
Unser Webtalk bewegt sich thematisch in ein Gebiet, das wir mit dem Schlagwort &#8220;Kultur 2.0&#8243; umrei&#223;en m&#246;chten. Die Fragen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir setzen unsere lose Reihe der <span lang="en" xml:lang="en">Webtalks</span> fort und haben diesmal den Kulturmanager Christian Henner-Fehr zum Interview per Email gebeten. Er betreibt ein lesenswertes <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/ ">Weblog</a>, in dem er &#252;ber aktuelle Trends im Kultur- und Projekt<span lang="en" xml:lang="en">management</span> berichtet.</p>
<p>Unser Webtalk bewegt sich thematisch in ein Gebiet, das wir mit dem Schlagwort &#8220;Kultur 2.0&#8243; umrei&#223;en m&#246;chten. Die Fragen und Antworten drehen sich dabei um das Spannungsfeld von Kultur, Kommunikation, Partizipation und Web, mit dem sich Christian Henner-Fehr eingehend und professionell befasst. </p>
<h2>1. Welche Fragen wirft das Stichwort &#8220;Kultur 2.0&#8243; f&#252;r dich auf?</h2>
<p>Zu diesem Stichwort fallen mir einige Fragen ein. Aber nachdem der Webtalk ja doch eher so gedacht ist, dass ich hier Antworten liefere, verkneife ich mir meine Fragen und st&#252;rze mich auf den Begriff Kultur 2.0.</p>
<p>Dieses 2.0, das man da an die unterschiedlichsten Begriffe h&#228;ngt, also Web 2.0, PR 2.0 oder eben auch Kultur 2.0, ist ja eigentlich vor allem eine Provokation, denn die Aussagekraft ist eher begrenzt. Wenn man sich das, was da alles als 2.0 verkauft wird, anschaut, dann geht es vor allem, wie Du auch eingangs erw&#228;hnt hast, um Kommunikation und Partizipation.</p>
<p>Diese beiden Begriffe sind f&#252;r den Kunst- und Kulturbereich auf sehr unterschiedlichen Ebenen interessant. Zuerst einmal auf der k&#252;nstlerischen Ebene. Kultur 2.0 kann die Aufforderung sein, Kunst nicht nur zu konsumieren, sondern aktiv daran teilzuhaben und selbst Kunst zu produzieren. Robert Scharfenberg hat dazu auf <a href="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1464/">mindestens haltbar</a> einen sehr sch&#246;nen Text geschrieben. Es k&#246;nnte aber auch auf der programmatischen Ebene bedeuten, dass wir alle es in der Hand haben, Kunst und Kultur zu definieren. Insofern lassen sich dann K&#252;nstler wie Marcel Duchamp oder Joseph Beuys vielleicht als Vorreiter von Kultur 2.0 bezeichnen.</p>
<p>Der Begriff l&#228;sst sich aber auch noch anderweitig verwenden, zum Beispiel in der Kommunikation der Kultureinrichtung mit ihrem Publikum, in der Zusammenarbeit mit anderen Kulturbetrieben und schlussendlich innerhalb der eigenen Organisation. In jedem Fall besagt 2.0, das sich etwas im Verhalten, in der Kommunikation ver&#228;ndert. Wenn wir jetzt aber den Begriff Publikum durch Kunden ersetzen, dann sehen wir, dass Kultureinrichtungen in den drei Punkten vor &#228;hnlichen Herausforderungen stehen wie jedes normale Unternehmen auch. Was nicht &#252;berraschend ist, denn eine Kultureinrichtung ist ja in gewisser Weise auch ein Unternehmen. Das hei&#223;t, wir m&#252;ssen uns eigentlich &#252;ber das 2.0 unterhalten.</p>
<h2>2. Welche Herausforderungen und Chancen er&#246;ffnen sich f&#252;r den Kulturbetrieb im Zeitalter des Web 2.0? </h2>
<p>Das Internet bietet, und da bin ich bei den Chancen, zum Beispiel kleineren Kultureinrichtungen die M&#246;glichkeit, durch geschicktes Agieren eine viel gr&#246;&#223;ere Zahl an Menschen zu erreichen als das fr&#252;her m&#246;glich war. Schaffe ich es, mit diesen Menschen in einen Dialog zu treten – und da gibt es unter dem Stichwort Web 2.0 einige hilfreiche Tools wie z.B. Weblogs, Foto- oder Videoplattformen – dann wird es mir unter Umst&#228;nden gelingen, meine Kultureinrichtung bekannter zu machen und die Zahl der BesucherInnen zu steigern.</p>
<p>Die Herausforderung besteht darin, mich auf etwas einzulassen, was ich letzten Endes nicht steuern kann. Wenn ich das Gespr&#228;ch, den Dialog suche, dann habe ich keinerlei Garantien, dass mein Gegen&#252;ber auch das denkt und sagt, was ich gerne h&#228;tte. Das hei&#223;t, der Schuss kann auch nach hinten losgehen.</p>
<p>Das Web 2.0 bietet aber auch die M&#246;glichkeit, das in einer Kultureinrichtung vorhandene Wissen zum Beispiel in einem Wiki zu sammeln und allen MitarbeiterInnen zug&#228;nglich zu machen. Social Bookmarking erlaubt es mir, meine „Favoriten“ im Internet mit anderen zu teilen. Bis jetzt haben wir immer alleine vor uns hingesammelt. Jetzt k&#246;nnen wir unsere Fundstellen mit anderen teilen und voneinander profitieren. Auf diese Weise lassen sich etwa Hintergrundinformationen zu einem Kunstprojekt ohne gro&#223;en Aufwand an Interessierte weitergeben. Es gibt also sehr viele M&#246;glichkeiten f&#252;r Kunst- und Kultureinrichtungen, Web 2.0-Anwendungen zu verwenden.</p>
<h2>3. Wie werden diese M&#246;glichkeiten der neuen Webkultur von den Kultureinrichtungen wahrgenommen und genutzt?</h2>
<p>Noch viel zu wenig. Aber es ist nat&#252;rlich nicht damit getan, ein paar Videos auf YouTube zu stellen und darauf zu warten, dass das Theater oder der Konzertsaal von einer riesigen Zahl von <span lang="en" xml:lang="en">YouTube-UserInnen</span> gest&#252;rmt wird.</p>
<p>Web 2.0 hei&#223;t f&#252;r mich nicht nur, mich &#252;ber ein paar neue Anwendungen zu freuen und sie auszuprobieren. Web 2.0 verlangt, wenn es erfolgreich sein soll, nach einer entsprechenden Unternehmenskultur. Ich muss im konkreten Fall bereit sein, Kontrolle abzugeben, egal, ob das den Umgang mit meinem Publikum, den Medien oder den eigenen MitarbeiterInnen betrifft.</p>
<p>Die Ver&#228;nderungen, die wir uns vom Web 2.0 erwarten, k&#246;nnen nur dann erfolgreich sein, wenn wir gleichzeitig die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen. Die Einf&#252;hrung einer neuen Software macht aus meinem Unternehmen kein neues Unternehmen. Das ist ein Wechselspiel und die Technologie liefert vielleicht den Input f&#252;r Ver&#228;nderungen im Unternehmen.</p>
<p>In Amerika nutzt man die M&#246;glichkeiten von Web 2.0 bereits sehr viel intensiver, z.B. gibt es dort eine recht gro&#223;e Zahl an Blogs, die von den Kultureinrichtungen betrieben wird. &#220;ber diese Blogs erreicht man nicht nur potenzielle BesucherInnen, sondern Kultureinrichtungen k&#246;nnen auch &#252;ber mehrere Blogs hinweg untereinander diskutieren und so ein Netzwerk aufbauen, in dem es um ihre Themen geht.</p>
<h2>4. Welche guten Beispiele, innovativen Ans&#228;tze und interessanten Projekte an der Schnittstelle von Kultur und Web kannst du nennen?</h2>
<p>Da ist zum Beispiel das <a href="http://www.nationaltheatre.org.uk/">Royal National Theatre</a>, das auf YouTube einen eigenen <a href="http://www.youtube.com/profile?user=NationalTheatre">Channel</a> eingerichtet hat, auf dem in Kurzvideos die n&#228;chsten Inszenierungen angek&#252;ndigt werden.</p>
<p>Sehr aktiv ist aber auch die <span lang="en" xml:lang="en"><a href="http://www.tate.org.uk/">Tate</a></span> in dieser Hinsicht. Auf der Website finden sich Podcasts und seit kurzem mit <span lang="en" xml:lang="en"><a href="http://www.tate.org.uk/tateshots/issue9111/default.htm">Tate Shots</a></span> auch eine monatlich aktualisierte Sammlung von kurzen Videos. Diese zwei Beispiele zeigen schon, dass wir hier im deutschsprachigen Raum noch etwas hinten nach sind. Aber ich bin mir sicher, dass sich das &#228;ndern wird.</p>
<p>Ein ganz interessantes Projekt ist <a href="http://www.steve.museum/index.php?option=com_content&#038;task=category&#038;sectionid=20&#038;id=38&#038;Itemid=66">Steve</a>, ein Forschungsprojekt aus dem Museumsbereich, das sich mit dem Thema Social Tagging befasst. Ziel ist es, mehr Menschen dazu zu bewegen, in Museen zu gehen. Die Idee: Nicht die ExpertInnen erkl&#228;ren die Kunstwerke, sondern Menschen wie Du und ich taggen zum Beispiel Bilder von van Gogh. Vielleicht f&#252;hlen sich auf diese Weise Menschen nicht mehr so &#252;berfordert, wenn sie einen Ausstellungsbesuch in Betracht ziehen.</p>
<p>Einen innovativen Ansatz habe ich in Darmstadt entdeckt. Das dortige Staatstheater integriert sogenannte <span lang="en" xml:lang="en">Quick Response (QR) Codes</span> in seine Plakate. Dabei handelt es sich um briefmarkengro&#223;e Punktraster, die verschl&#252;sselte Informationen enthalten. &#220;ber die <span lang="en" xml:lang="en">QR Codes</span> bekomme ich, wie im Fall des Staatstheaters Darmstadt, kostenlose Videoclips auf mein Handy gespielt, die mich zum Beispiel &#252;ber die aktuelle Inszenierung informieren.</p>
<p>Es tut sich also sehr viel und wir k&#246;nnen gespannt sein, wie die Kunst- und Kultureinrichtungen die technischen Neuerungen einsetzen. Wichtig ist es in meinen Augen, dass die Ziele klar sind. Und dann hei&#223;t es einfach ausprobieren, ob das, was man sich &#252;berlegt hat, auch wirklich funktioniert.</p>
<h2>5. Welchen Stellenwert hat deiner Meinung nach das Thema Barrierefreiheit im Zusammenhang mit &#8220;Kultur 2.0&#8243;?</h2>
<p>Ich glaube, Barrierefreiheit hat nichts mit 2.0 zu tun, sondern ist eine Haltung, die es in unserer Gesellschaft zu entwickeln gilt. Es gibt in den angels&#228;chsischen L&#228;ndern viel zu kritisieren, aber beim Thema Barrierefreiheit sind sie uns einfach voraus.</p>
<p>Dort bedeutet Barrierefreiheit: Es gibt Menschen, die Einschr&#228;nkungen unterliegen und die Aufgabe der Gesellschaft – und damit von uns allen – ist es, daf&#252;r zu sorgen, dass diese Menschen die gleichen Chancen und M&#246;glichkeiten bekommen wie wir alle.</p>
<p>Bei uns denkt man bei diesem Thema eher an &#8220;Behinderte&#8221;. Statt Menschen mit Behinderungen einen barrierefreien Museums- oder Theaterbesuch zu erm&#246;glichen, ziehen wir es vor, diesen Menschen verbilligte Eintrittskarten anzubieten. Das ist dann eher so eine  Art Schadensersatz.</p>
<p>Ja, und was Kultureinrichtungen konkret machen k&#246;nnen, das, denke ich, wisst Ihr bei MAIN wesentlich besser als ich. Bis jetzt sind es vor allem barrierefreie Webseiten und die Behindertenparkpl&#228;tze vor der T&#252;r. Das ist alles sehr wichtig, aber wie gesagt, Barrierefreiheit endet dort nicht. Und wenn man bedenkt, dass es in Europa vierzig Millionen Menschen mit den verschiedensten Behinderungen gibt und mehr als zwanzig Prozent der Bev&#246;lkerung &#228;lter als sechzig Jahre alt sind, dann sollte klar sein, dass es sich Kunst- und Kultureinrichtungen gar nicht leisten k&#246;nnen, auf diese gro&#223;e Zahl potenzieller BesucherInnen zu verzichten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2007/07/20/webtalk-christian-henner-fehr-ueber-kultur-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>M:0:07 Award</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/06/20/m007-award/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/06/20/m007-award/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 07:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärdensprache]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/blog/2007/06/20/m007-award/</guid>
		<description><![CDATA[Barrierefreie Ausstellung Maler Ahoi!
Museum Online, eine Initiative von Kultur Kontakt Austria, f&#246;rdert Kunstvermittlung von Museen und daraus resultierende Webprojekte an Schulen. Beim diesj&#228;hrigen Wettbewerb zum Thema „Unbekannte Sammlungen“ hat auch die barrierefreie virtuelle Ausstellung „Maler Ahoi!“ von Belvedere, Bundesrealgymnasium Franklinstra&#223;e (F21) und der Hauptschule des Bundesblindeninstituts (BBI) einen Preis gewonnen. 
Ausstellungstipp f&#252;r die Mittagspause: www.museumonline-belvedere07.at
Weils [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Barrierefreie Ausstellung Maler Ahoi!</h2>
<p><a href="http://www.museumonline.at">Museum Online</a>, eine Initiative von Kultur Kontakt Austria, f&#246;rdert Kunstvermittlung von Museen und daraus resultierende Webprojekte an Schulen. Beim diesj&#228;hrigen Wettbewerb zum Thema „Unbekannte Sammlungen“ hat auch die barrierefreie virtuelle Ausstellung „<a href="http://www.museumonline-belvedere07.at">Maler Ahoi!</a>“ von Belvedere, Bundesrealgymnasium Franklinstra&#223;e (F21) und der Hauptschule des Bundesblindeninstituts (BBI) einen Preis gewonnen. </p>
<h2>Ausstellungstipp f&#252;r die Mittagspause: <a href="http://www.museumonline-belvedere07.at">www.museumonline-belvedere07.at</a></h2>
<p>Weils schade w&#228;r, wenns nach Projektende keine/r mehr ansieht, will ich  (selbst beteiligt als professionelle Webdesignunterst&#252;tzung) ein wenig klappern: Herausgekommen nach mehrmonatiger Arbeit in Belvedere und Schule ist eine spannende Ausstellung zum 150-j&#228;hrigen Jubil&#228;um der &#246;sterreichischen Novara Expedition, kuratiert von Sch&#252;lerInnen aus 1. Klassen des Floridsdorfer Gymnasiums,  mit sch&#246;nen Bildern, haupts&#228;chlich vom Expeditionsmaler Joseph Selleny aus dem Depot vom Belvedere, unverbl&#252;mten und sehr genauen Bildbeschreibungen der 11-J&#228;hrigen, die teils auch in Geb&#228;rdensprache &#252;bersetzt wurden, vielen Zusatzinfos und tollen Skulpturen von Hauptsch&#252;lerInnen des BBI.</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image541" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/mo-route.jpg" alt="Reliefkarte der Route der Novara" /><br />
Die Route der Novara, (c) BBI,  S. Cerepak<br />
</span></p>
<h2>Keine Langeweile auf der Novara</h2>
<p>Man muss sich ein wenig einlassen auf die sehr umfangreiche Webseite und hineinlesen in die Texte der Sch&#252;lerInnen und wird dann beeindruckt davon sein, was Kinder, die letztes Jahr erst die Volksschule hinter sich gelassen haben, zustandebringen.<br />
Die Webseite dokumentiert das gesamte Projekt: Interessant sind auch die Hintergrundinformationen zur Novaraexpedition und zum Weg eines Kunstwerks vom Depot in eine Ausstellung. Im Logbuch gibt’s viele Fotos, die die Arbeit der Sch&#252;lerInnen dokumentieren und von ihnen selbst ins Netz gestellte Texte. </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image543" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/mo_schule1.JPG" alt="Sch&#252;lerInnen am Computer" /><br />
Texte schreiben in Wordpress, (c) F21, D. H&#246;fferer<br />
</span></p>
<h2>Engagement</h2>
<p>Projektarbeit an Schulen braucht besonderes Engagement von allen Beteiligten. Dieses Beispiel scheint mir recht gelungen zu sein: f&#228;cher&#252;bergreifend und in den Unterricht integrierbar. Neben der Kunstvermittlung wurden allerhand Textsorten aus dem Deutschlehrplan abgehandelt (und die Rechtschreibfehler waren wunderbar bis furchterregend). </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image544" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/mo-startseite.jpg" alt="Kopie eines Bildes von Selleny wird zurechtgeschnitten" /><br />
Arbeit mit Bildern, (c) F21, D. H&#246;fferer<br />
</span></p>
<p>Beim bildnerischen Gestalten der Route der Novara im BBI wurde ganz nebenbei auch jede Menge Geographie und Geschichte r&#252;bergebracht. Das Thema Expedition wurde diskutiert, gespielt, gemalt, in Texte und Skulpturen verarbeitet, im Internet recherchiert und nach verschiedenen Blickwinkeln in Ausstellungsr&#228;ume gebracht.</p>
<h2>Integration</h2>
<p>Bei einem gemeinsamen Termin von Kindern beider Schulen im Belvedere war&#8217;s sch&#246;n zu sehen, wie selbstverst&#228;ndlich die sehenden M&#228;dchen ihre blinden Kolleginnen bei der Hand genommen haben. </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image542" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/06/mo_originaleansehen.JPG" alt="2 M&#228;dchen vor einem Gem&#228;lde" /><br />
Ansehen der Originale aus dem Depot, (c) Belvedere, S. Cerepak<br />
</span></p>
<p>Hemmungen im Umgang mit Behinderung haben eher Erwachsene als Kinder. Bei der Preisverleihung h&#228;tte ein 13-j&#228;hriger Sch&#252;ler keine Angst gehabt, vor &#252;ber 100 Leuten zu demonstrieren, wie er als Blinder mit dem Internet umgeht. Ein wenig Angst hatte aber wohl die Moderatorin, dass eine Projektpr&#228;sentation mehr Raum beansprucht als die anderen und ihr Zeitplan durcheinanderkommt. Sie hat&#8217;s abgew&#252;rgt und der Bub konnte sein angeschlepptes Equipment wieder einpacken und sich fragen, wozu er sich auf die Pr&#228;sentation so gut vorbereitet hat. Schad: Interessant w&#228;r&#8217;s gewesen.</p>
<p>PS: Sehr sehenswert sind &#252;brigens auch <a href="http://www.museumonline.at/teilnehmer/">die anderen  Projekte</a>: gro&#223;er Respekt f&#252;r die  tolle Arbeit – vier der neun Ausstellungswebseiten sind auch bereits sehr professionell nach aktuellen Webstandards programmiert. Da braucht&#8217;s dann f&#252;r Barrierefreiheit nicht mehr soviel &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2007/06/20/m007-award/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kulturlehrpfad f&#252;r alle</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/06/17/kulturlehrpfad-fuer-alle/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/06/17/kulturlehrpfad-fuer-alle/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2007 10:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/blog/2007/06/17/kulturlehrpfad-fuer-alle/</guid>
		<description><![CDATA[Die Stadt Linz plant, einen „Kulturlehrpfad f&#252;r ALLE“ einzurichten. Der Lehrpfad soll so gestaltet und ausgestattet sein, dass er von allen BesucherInnen problemlos genutzt werden kann. Auch von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die damit k&#252;nftig besseren Zugang zum kulturellen Geschehen in der ober&#246;sterreichischen Landeshauptstadt erhalten sollen. 
Der Kulturlehrpfad wird sich zwischen verschiedenen Stationen erstrecken, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Linz plant, einen „Kulturlehrpfad f&#252;r ALLE“ einzurichten. Der Lehrpfad soll so gestaltet und ausgestattet sein, dass er von allen BesucherInnen problemlos genutzt werden kann. Auch von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die damit k&#252;nftig besseren Zugang zum kulturellen Geschehen in der ober&#246;sterreichischen Landeshauptstadt erhalten sollen. </p>
<p>Der Kulturlehrpfad wird sich zwischen verschiedenen Stationen erstrecken, die in unmittelbarer N&#228;he von kulturell wichtigen Geb&#228;uden oder Pl&#228;tzen positioniert werden. In der ersten Ausbaustufe bis zum Fr&#252;hjahr 2008 sind vorerst vier Standorte ber&#252;cksichtigt, n&#228;mlich der Linzer Hauptplatz, das Museum Lentos, das Brucknerhaus und das Ars Electronica Center. </p>
<h3>Multisensorische Infopoints</h3>
<p>Diese Infopoints sollen nicht nur physisch barrierefrei zug&#228;nglich sein, sondern auch inhaltliche Zug&#228;nge bieten, die alle Sinne ansprechen. Demenstrechend sollen die Inhalte nach dem „Design f&#252;r alle“ multisensorisch aufbereitet, pr&#228;sentiert und vermittelt werden. So ist etwa geplant, jeden Infopoint mit einer Videoeinheit auszustatten, die geh&#246;rlosen BesucherInnen die Informationen in &#214;sterreichischer Geb&#228;rdensprache &#252;bermitteln. Sehbehinderte und blinde Menschen sollen sich anhand detailgenauer, taktil wahrnehmbarer Modelle die jeweiligen Geb&#228;ude oder die Pl&#228;tze erschlie&#223;en k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich sollen Audiomodule &#252;ber kulturgeschichtliche Hintergr&#252;nde, Baustile und architektonische Besonderheiten informieren. </p>
<p>Um die barrierefreie Orientierung auf dem Linzer Kulturlehrpfad f&#252;r ALLE zu erm&#246;glichen, ist au&#223;erdem ein eigener, auch taktil gestalteter Stadtplan angedacht, dem zu entnehmen ist, wo und in welchem Abstand sich die Infopoints befinden.</p>
<h3>Barrierefreier Kulturgenuss</h3>
<p>Mit dieser Investition in den barrierefreien Kulturgenuss unterstreiche Linz einmal mehr die Wichtigkeit, dass Kultur f&#252;r alle Menschen leicht zug&#228;nglich sein muss, hei&#223;t es dazu in einer <a href="http://www.linz.at/Aktuell/2007/aktuell_45702.asp">aktuellen Mitteilung auf linz.at</a>. Vor allem auch im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr 2009 k&#246;nne Linz mit dem neuen Kulturlehrpfad f&#252;r ALLE eine Vorbildfunktion aus&#252;ben. </p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass dieser Initiative viele weitere folgen, damit Linz 2009 zur ersten barrierefreien Kulturhauptstadt Europas wird. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2007/06/17/kulturlehrpfad-fuer-alle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>PR-Strategien, die noch fehlen</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/02/23/pr-strategien-die-noch-fehlen/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/02/23/pr-strategien-die-noch-fehlen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 08:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/blog/2007/02/23/pr-strategien-die-noch-fehlen/</guid>
		<description><![CDATA[K&#252;rzlich erhielt ich eine Anfrage der deutschen Zeitschrift f&#252;r Museumsp&#228;dagogik „Standbein – Spielbein“, ob ich einen Beitrag zum Thema PR f&#252;r barrierefreie Kulturangebote schreiben k&#246;nnte. Ich nahm an.
Dass die Aufgabe keine einfache ist, war mir bewusst, denn PR f&#252;r barrierefreie Kulturangebote gibt es in &#214;sterreich weder als Fachdisziplin noch kann man auf einen praktischen Erfahrungsschatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#252;rzlich erhielt ich eine Anfrage der deutschen Zeitschrift f&#252;r Museumsp&#228;dagogik „Standbein – Spielbein“, ob ich einen Beitrag zum Thema PR f&#252;r barrierefreie Kulturangebote schreiben k&#246;nnte. Ich nahm an.</p>
<p>Dass die Aufgabe keine einfache ist, war mir bewusst, denn PR f&#252;r barrierefreie Kulturangebote gibt es in &#214;sterreich weder als Fachdisziplin noch kann man auf einen praktischen Erfahrungsschatz zur&#252;ckgreifen. Also stellte ich mir die Frage nach dem „Warum?“ f&#252;r diese Situation und nach der Bedeutung inklusiver PR im Kulturbereich, die ich f&#252;r diskussionsw&#252;rdig halte. Deshalb hier einige Gedanken dazu:</p>
<h2>&#8220;Menschen mit Behinderungen geh&#246;ren noch nicht zur Zielgruppe&#8221;</h2>
<p>Den Ausgangspunkt bildet f&#252;r mich die &#246;sterreichische Situation, die ich aus eigener Erfahrung und Perspektive einer sehbehinderten kulturinteressierten Frau kenne. Kulturangebote und ma&#223;geschneiderte Infos f&#252;r mich als Vertreterin der so genannten „Zielgruppe“ der Menschen mit Behinderungen sind keineswegs die Regel, sondern wenn es diese gibt leider noch eine freudige &#220;berraschung.</p>
<p>In &#214;sterreich m&#252;ssen also Menschen mit Behinderungen grunds&#228;tzlich davon ausgehen, dass ein Museum wenig f&#252;r sie zu bieten hat. Und dies, obwohl ein gro&#223;er Personenkreis von einer barrierefreien Informationsgestaltung in den Kunst- und Kulturst&#228;tten profitieren w&#252;rde. Dennoch werden Bed&#252;rfnisse, die &#252;ber die des so genannten Durchschnittsbesuchers hinausgehen, bislang kaum ber&#252;cksichtigt. </p>
<p>Einer der Gr&#252;nde daf&#252;r ist, dass Menschen mit Behinderungen (noch) nicht als Zielgruppe von Kunst- und Kulturangeboten wahrgenommen werden. Sie werden somit auch nicht als Dialoggruppen der kulturellen Public Relations und Kommunikation mitbedacht. Zwar gibt es Versuche einer inklusiv gestalteten &#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r barrierefreie Kulturangebote. Diese beschr&#228;nken sich aber in &#214;sterreich noch auf Einzelaktivit&#228;ten. </p>
<p>Wer keine Angebote setzt, wird in der Kommunikationsarbeit Menschen mit Behinderungen auch nicht ansprechen. Ein erster Ansatz k&#246;nnte jedoch sein, die eigenen Angebote zu durchforsten und auf ihre Benutzbarkeit zu pr&#252;fen. Wer sich solche Fragen stellt, hat Menschen mit Behinderungen als Dialoggruppe erkannt und wird feststellen, dass es einen gro&#223;en Kommunikationsbedarf an Informationen gibt, die f&#252;r Menschen mit Behinderungen interessant sind. </p>
<p>Unternehmen und Einrichtungen, die z.B. mit ihrer Online-Kommunikation auch Menschen mit Behinderungen ansprechen wollen, beantworten auf ihrer Website gleich vorneweg einige wichtige Fragen, etwa ob ein Geb&#228;ude f&#252;r RollstuhlfahrerInnen zug&#228;nglich ist, ob und wo es Behindertenparkpl&#228;tze gibt, ob Assistenzhunde erlaubt oder ob die R&#228;umlichkeiten auch mit rollstuhlgerechten WCs ausgestattet sind. Vielleicht stehen zus&#228;tzlich Geb&#228;rdensprachvideos oder Bildbeschreibungen bereit. Damit diese Infos bei den BesucherInnen des virtuellen Museumsportals auch ankommen, ist eine barrierefreie Gestaltung der Homepage Voraussetzung.</p>
<p>Die Bedeutung von PR und inklusiver Kommunikation ist aus meiner Sicht zentral. Sie spricht neue Personengruppen an, lockt sie ins Museum und macht Inhalte wahrnehmbar. </p>
<h2>Barrierefreie PR als Strategie</h2>
<p>Die Auseinandersetzung mit inklusiver PR und zug&#228;nglichen Kulturangeboten hat f&#252;r mich die Bedeutung strategischer Konzepte f&#252;r die Umsetzung inklusiver PR in Unternehmen verdeutlicht. Eine solche Strategie zieht sich durch verschiedenste Unternehmensbereiche und reicht vom Leitbild &#252;ber die interne Kommunikation, den Sprachgebrauch, die Gestaltung von PR-Materialien bis hin zur barrierefreien Organisation von Veranstaltungen.</p>
<p>Ein gutes Beispiel f&#252;r eine solche Strategische Realisierung ist f&#252;r mich das <a href="http://www.vam.ac.uk/">Victoria &#038; Albert Museum </a>in London, das ich in einem fr&#252;heren Beitrag bereits erw&#228;hnt habe. Hier werden behinderte G&#228;ste sowohl im Online-Portal als auch mit dem so genannten „<span lang="en" xml:lang="en">Access Guide</span>“, der auch in Braille erh&#228;ltlich ist, umfassend informiert. Im Web werden unter dem Men&#252;punkt <a href="http://www.vam.ac.uk/your_visit/disability/index.html">„Your Visit / Disability&#8221; </a> Infos &#252;ber Erreichbarkeit, Assistenz-Angebote f&#252;r den Museumsbesuch, „<span lang="en" xml:lang="en">Touch Tours</span>“, F&#252;hrungen in Geb&#228;rdensprache oder z.B. die M&#246;glichkeit mittels <span lang="en" xml:lang="en">Audioguide</span> f&#252;r blinde Menschen eine Ausstellung auf eigene Faust zu erkunden, pr&#228;sentiert. Dabei handelt es sich nicht um selten stattfindende Spezialangebote, sondern um eine Strategie, die das Museum f&#252;r Menschen mit Behinderungen attraktiv macht.</p>
<p>Strategische Konzepte f&#252;r barrierefreie PR nehmen Menschen mit Behinderungen als Kundinnen und Kunden ernst, setzen umfangreiche Informationsangebote und machen auf zug&#228;ngliche Ausstellungsangebote aufmerksam. Diese Strategien m&#252;ssen in &#214;sterreich erst entwickelt und eingefordert werden. Sie w&#252;rden es erlauben, behinderte oder &#228;ltere Menschen und insgesamt ein breiteres  kulturinteressiertes Publikum gezielt anzusprechen und zu erreichen. </p>
<p>Wir schauen uns deshalb nach guten Beispielen f&#252;r gelungene inklusive PR- und Kommunikationsstrategien um und werden diese demn&#228;chst hier vorstellen. Wenn Sie Erfahrungen mit der strategischen Umsetzung von Barrierefreiheit im Kulturbereich haben oder Kulturbetriebe kennen, die Menschen mit Behinderungen als Kundinnen und Kunden ansprechen, dann lassen Sie doch die Blog-Gemeinde daran teilhaben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2007/02/23/pr-strategien-die-noch-fehlen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In Linz beginnt&#8217;s &#8230;</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2006/09/16/in-linz-beginnts/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2006/09/16/in-linz-beginnts/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2006 07:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mainweb.at/blog/2006/09/16/in-linz-beginnts/</guid>
		<description><![CDATA[In Linz beginnt’s, angeblich. Als geb&#252;rtiges Stahlstadtkind kann ich diesen Ausspruch nat&#252;rlich nur best&#228;tigen. Und auf so manchen Bereich mag er vielleicht sogar zutreffen. Etwa auf die Ars Electronica, zu der ich am 4. September 2006 meine Kollegin Michaela Braunreiter begleitete. Sie war als Vertreterin von MAIN eingeladen, um gemeinsam mit anderen Fachleuten an einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Linz beginnt’s, angeblich. Als geb&#252;rtiges Stahlstadtkind kann ich diesen Ausspruch nat&#252;rlich nur best&#228;tigen. Und auf so manchen Bereich mag er vielleicht sogar zutreffen. Etwa auf die Ars Electronica, zu der ich am 4. September 2006 meine Kollegin Michaela Braunreiter begleitete. Sie war als Vertreterin von MAIN eingeladen, um gemeinsam mit anderen Fachleuten an einem Table Talk, einer Art Podiumsdiskussion, teilzunehmen. Thema: &#8220;Access to all areas &#8211; Technologien ohne Barrieren&#8221;.</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image389" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2006/09/Lentos.JPG" alt="Foto: Aussenansicht Museum Lentos in Linz mit Rollstuhlfahrerin im Vordergrund" />Museum Lentos in Linz. Foto: Firlinger</span></p>
<p>Dass die Frage nach der Zug&#228;nglichkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien auf dem Programm des diesj&#228;hrigen Ars Electronica Festivals stand, ist nicht zuletzt den beiden &#214;1-Journalistinnen Ina Zwerger und Sonja Bettel zu verdanken. Sie organisierten den Table Talk in Kooperation mit der &#214;1-Sendung Matrix, moderierten fachkundig die Diskussion und gestalteten einen interessanten <a href="http://oe1.orf.at/club/downloads/65065.html">Matrix-Beitrag zum Thema barrierefreie Technologien</a>.</p>
<p><span class="floatbox"><img id="image390" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2006/09/Braunreiter_Zwerger.JPG" alt="Foto: Michaela Braunreiter und Ina Zwerger im Gespraech" />Michaela Braunreiter im Gespr&#228;ch mit Ina Zwerger. Foto: Firlinger</span></p>
<p>Der m&#246;glichst barrierefreie Zugang zu Information, Kommunikation und Technologie ist ein Grundrecht. Dar&#252;ber waren sich die ExpertInnen beim Table Talk einig. Michaela Braunreiter berichtete unter anderem von der Studie &#8220;Mediennutzung ohne Barrieren&#8221;, die von MAIN_Medienarbeit Integrativ durchgef&#252;hrt wurde. Wie die Ergebnisse zeigen, werden Menschen mit Behinderungen noch nicht ausreichend als KundInnen und Zielgruppen von Medien und Marktkommunikation wahrgenommen. Dementsprechend gro&#223; sei auch der Bedarf an &#214;ffentlichkeitsarbeit und Aufkl&#228;rung, so Michaela Braunreiter, um alle jene f&#252;r Barrierefreiheit zu sensibilisieren, die Inhalte anbieten und gestalten.</p>
<p class="alignleft">
<img id="image380" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2006/09/Kabeln.JPG" alt="Foto: Kunstobjekt mit Kabeln" /></p>
<p><br/></p>
<p>Auch Klaus Miesenberger vom <a href="http://www.integriert-studieren.jku.at/"> Institut Integriert Studieren </a> an der Johannes Kepler Universit&#228;t Linz ortete mangelndes Bewusstsein f&#252;r die Vorteile der Accessibility. Das sei eine wesentliche Ursache daf&#252;r, warum in &#214;sterreich nach wie vor so wenig an barrierefreiem Web- und Informationsdesign umgesetzt wird. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, da es immer mehr m&#252;ndige NutzerInnen g&#228;be, die ihr Recht auf zug&#228;ngliche und nutzbare Information und Kommunikation einfordern. Auch immer mehr Unternehmen, so Miesenberger, w&#252;rden die Marktnischen sehen und die wirtschaftlichen Vorteile von Barrierefreiheit entdecken.</p>
<p>Dass sich langsam, aber sicher ein Wandel zu Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit vollziehen werde, meinte auch Manfred Tscheligi vom &#8220;center for usability research &#038; engineering&#8221;, kurz <a href="http://www.cure.at">CURE</a>. Bei den Usability-Projekten von CURE geht es darum, methodisch die Bed&#252;rfnisse von BenutzerInnen in die Technologieentwicklung miteinzubeziehen. Ein breites Forschungsfeld, so Tscheligi. Schlie&#223;lich h&#228;tten alle NutzerInnen spezielle Bed&#252;rfnisse. Es sei aber doch recht m&#252;hsam und ein z&#228;her Motivationsprozess, bei den heimischen Unternehmen eine Akzeptanz f&#252;r neue, andere Zug&#228;nge zu Entwicklungen und Anwendungen zu erreichen. </p>
<p><span class="floatbox"><img id="image393" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2006/09/Buchstaben.JPG" alt="Foto: Kunstobjekt mit Buchstaben in Glaesern" /></span><br />
Ein weiterer Gast beim Tischgespr&#228;ch war der Videok&#252;nstler Antoni Abad aus Barcelona. Er berichtete &#252;ber das von ihm initiierte Projekt &#8220;canal*ACCESSIBLE&#8221;, das 2006 mit der Goldenen Nica in der Kategorie “Digital Communities” ausgezeichnet wurde. F&#252;r das Projekt hat sich eine Gemeinschaft von 40 mobilit&#228;tsbehinderten Personen zusammengefunden, die die zahlreichen Hindernisse auf ihrem Weg durch Barcelona mit Mobiltelefonen fotografieren und diese per Multimedia Message ins Internet transferieren. Bislang wurden auf diese Weise rund 3.600 bauliche Stolpersteine im Web dokumentiert und auf einem Stadtplan verortet. Ein ambitioniertes Unterfangen, das die Zug&#228;nglichkeit bzw. Unzug&#228;nglichkeit in der Topographie Barcelonas sichtbar werden l&#228;sst. “Empowerment von benachteiligten Bev&#246;lkerungsgruppen einmal nicht als leere Phrase”, hei&#223;t es in der Begr&#252;ndung zur Vergabe der Goldenen Nica an die Community aus Barcelona.<br />
<span class="floatbox"><br />
<img id="image394" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2006/09/Abad.JPG" alt="Foto: Der Videokuenstler Antoni Abad aus Barcelona bei der Praesentation im Linzer Brucknerhaus" />Der Videok&#252;nstler Antoni Abad aus Barcelona praesentiert das Projekt canal*ACCESSIBLE im Brucknerhaus in Linz.</span></p>
<p>Leider ist die <a href="http://www.zexe.net/BARCELONA/">Website von &#8220;canal*ACCESSIBLE&#8221; </a>selbst aber nicht barrierefrei und gestaltet sich f&#252;r blinde und sehbehinderte NutzerInnen als &#228;u&#223;ert unzug&#228;ngliches Gel&#228;nde.</p>
<p>Auch die <a href="http://www.aec.at/en/index.asp">Website der Ars Electronica</a> kann nicht gerade als barrierefrei bezeichnet werden. Ebensowenig finden sich beim Besuch der Ausstellung <a href="http://www.ok-centrum.at/ausstellungen/ars_06/cyberarts_2006.html">&#8220;Cyberarts 2006&#8243;</a> barrierefreie Angebote, die die Schau der bei der Ars Electronica pr&#228;mierten Kunstobjekte sinnesbeeintr&#228;chtigen Menschen zug&#228;nglich machen. Immerhin gibt es eine Rampe und einen Lift im OK, dem Centrum f&#252;r Gegenwartskunst in Linz, wo die Ausstellung zu sehen ist. Und r&#228;tselhafte Braillzeichen, die in den G&#228;ngen des OK den Fu&#223;boden zieren. Ein dekoratives Detail ohne Informationswert, wie Michaela Braunreiter erkundete.</p>
<p class="alignleft"><img id="image395" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2006/09/Braille.JPG" alt="Foto: Braillezeichen am Boden mit Fuss" /></p>
<p><br/><br/><br/>In Linz beginnt&#8217;s also doch noch nicht ganz &#8211; zumindest was die barrierefreie Vermittlung von Kunst bei der Ars Electronica betrifft.<br/><br/><br/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mainweb.at/blog/2006/09/16/in-linz-beginnts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
