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	<title>MAIN_web &#187; Kultur</title>
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		<title>Kunst barrierefrei vermitteln, aber wie?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 11:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#220;ber Zug&#228;nge zur Zug&#228;nglichkeit der Museumslandschaft
Am 21. November 2008 fand in der &#214;sterreichischen Galerie Belvedere eine Veranstaltung zur barrierefreien Kunst- und Kulturvermittlung in Museen und Ausstellungen statt. Titel: &#8220;Wie soll das denn bitte gehen?&#8221; Gekommen waren knapp 20 Kulturvermittlerinnen (ausschlie&#223;lich Frauen) aus renommierten Museen in Wien, Nieder&#246;sterreich und Ober&#246;sterreich, wie etwa dem Wien Museum, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&#220;ber Zug&#228;nge zur Zug&#228;nglichkeit der Museumslandschaft</h2>
<p>Am 21. November 2008 fand in der &#214;sterreichischen Galerie Belvedere eine Veranstaltung zur barrierefreien Kunst- und Kulturvermittlung in Museen und Ausstellungen statt. Titel: &#8220;Wie soll das denn bitte gehen?&#8221; Gekommen waren knapp 20 Kulturvermittlerinnen (ausschlie&#223;lich Frauen) aus renommierten Museen in Wien, Nieder&#246;sterreich und Ober&#246;sterreich, wie etwa dem Wien Museum, dem Stift Klosterneuburg, der Sammlung Essl und dem Belvedere selbst. Als ReferentInnen waren Manfred Fischer, <span lang="en">Jo</span> Spelbrink und meine Wenigkeit geladen, um einen Einblick in die Situation behinderter Menschen im Museumsbetrieb zu geben. </p>
<h3>Was war</h3>
<p>&#8220;Kultur wird barrierefrei&#8221; lautete der mutige Titel einer Impulsveranstaltung, mit der wir von MAIN vor rund 2 ½ Jahren in &#214;sterreich ein St&#252;ck Pionierarbeit leisteten und dem Kulturbetrieb konkrete Anst&#246;&#223;e gaben. Gro&#223;es Interesse, positive Resonanz und einige Initiativen in Richtung Barrierefreiheit waren der Erfolg. Jetzt setzte der Verband der KulturvermittlerInnen gemeinsam mit dem Verein &#8220;Konsensio kultur.barrierefrei.gestalten&#8221; mit dem aktuellen <span lang="en" xml:lang="en">Event</span> eine neue Initiative. &#8220;Dieser Tag soll ein Startschuss f&#252;r mehr Barrierefreiheit sein.&#8221;, erkl&#228;rt Brigitte Hauptner, die Mitbegr&#252;nderin von Konsensio und neue Pr&#228;sidentin des Verbandes der KulturvermittlerInnen. </p>
<p>Wer ist die so genannte Zielgruppe der &#8220;Menschen mit Behinderungen&#8221;? Gehen diese Leute &#252;berhaupt ins Museum und wie erleben Menschen mit unterschiedlichen K&#246;rper- und Sinnesbehinderungen Ausstellungsangebote bzw. wie k&#246;nnen sie diese nutzen? Mit diesen Fragen haben wir uns in Impulsreferaten und Diskussionen auseinandergesetzt. Ein <span lang="en">Workshop</span> am Ende des Tages gab den Teilnehmenden dann auch noch die Gelegenheit, Barrieren in einer aktuellen Ausstellung zu entdecken und sich selbst an einer Bildbeschreibung f&#252;r blinde und sehbehinderte AusstellungsbesucherInnen zu versuchen.</p>
<h3>Was ist</h3>
<p>Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich mich f&#252;r das angefragte Impulsreferat vorbereitet habe. Zug&#228;ngliche Kulturangebote sind die Ausnahme und nicht die Regel. Das ist wie vor 2 ½ Jahren. Doch dass Menschen mit Behinderungen potenzielle Besucherinnen und Besucher sind, spricht sich zunehmend herum. So haben sich die Informationsangebote zum Thema Barrierefreiheit auf der Website des Belvederes und des Wien Museums verbessert. Das sind nur zwei positive Beispiele, die mir auf meiner Recherche begegnet sind. Um die Barrierefreiheit der musealen Websites selbst ist es dagegen nach wie vor recht schlecht bestellt. Da kann ich leider keine Glanzlichter nennen. Falls mir da etwas entgangen sein sollte, bitte ich um entsprechende Hinweise. Infos, wie es in den einzelnen Museen um die konkreten barrierearmen Angebote steht, kann ich derzeit leider noch nicht bieten. </p>
<h3>Was bleibt</h3>
<p>Bei dieser Veranstaltung wurde mir wieder einmal bewusst, wie wichtig es ist, Barrierefreiheit in einem inklusiven Sinne zu denken. Wir haben uns in den unterschiedlichen Impulsreferaten mit den unterschiedlichen Bed&#252;rfnissen von Menschen mit diversen Behinderungen besch&#228;ftigt, also welche Angebote brauchen etwa blinde oder geh&#246;rlose oder mobilit&#228;tsbehinderte Menschen in Museen, Galerien, Austellungen. Diese Ann&#228;herung hat ihre Berechtigung, weil nichtbehinderte Personen nat&#252;rlich auch verstehen sollen, wie behinderte MuseumsbesucherInnen Kulturangebote erleben. Es ist aber auch gef&#228;hrlich, denn die passende Schublade mit dem daf&#252;r gemachten Angebot f&#252;r jede Art von Behinderung, das ist f&#252;r mich noch nicht das angepeilte &#8220;Museum f&#252;r alle&#8221;. Viel mehr scheint es mir erstrebenswert, die BesucherInnen als Individuen mit unterschiedlichen Bed&#252;rfnissen, Wahrnehmungsm&#246;glichkeiten und Erfahrungen zu begreifen und im Sinne des inklusiven <span lang="en">Designs</span> Ausstellungen zu konzipieren. </p>
<p>Die Basis daf&#252;r ist Normalit&#228;t im Umgang mit behinderten BesucherInnen. So stellte eine Veranstaltungsteilnehmerin fest: &#8220;Wir d&#252;rfen keine Angst haben, wenn wir Vermittlungsangebote f&#252;r Menschen mit Behinderungen setzen und m&#252;ssen den G&#228;sten im Museum mit Normalit&#228;t begegnen. Dann gibt es kaum Probleme.&#8221; </p>
<p>Warum mir der inklusive Zugang zu Kulturangeboten so wichtig ist, liegt am Mehrwert, der f&#252;r m&#246;glichst viele Menschen geschaffen werden soll. Dieser Mehrwert bringt Menschen mit Behinderungen die Chance auf ein autonomes Kulturerlebnis. Das Bild, dass behinderte Menschen nur in Gruppen mit Begleitung ins Museum gehen, sollte nicht mehr das sein, das in den K&#246;pfen pr&#228;sent ist. Ist es aber noch. Das stand auch beim Workshop zur Diskussion. Klar, Spezialangebote, wie beispielsweise <span lang="en" xml:lang="en">Touch Tours</span> f&#252;r Gruppen von blinden BesucherInnen oder F&#252;hrungen in Geb&#228;rdensprache f&#252;r geh&#246;rlose BesucherInnen, sind nat&#252;rlich auch gefragt. Sie sollten aber erstens regelm&#228;&#223;ig stattfinden, was in vielen Museen nicht der Fall ist, und zweitens, so wie bei anderen Gruppen von BesucherInnen, auch auf deren Interessen zugeschnitten werden. Es bleibt also noch viel zu tun.</p>
<h3>Was kommt</h3>
<p>Hoffentlich weiterhin viel Interesse auf Seiten der KulturvermittlerInnen und vermehrt auch den Kultureinrichtungen und nat&#252;rlich weitere Initiativen in Richtung Barrierefreiheit. Der Wunsch der Teilnehmenden danach wurde artikuliert. </p>
<h3>Was fehlt</h3>
<p>Barrierefreiheit als strukturelles Element, das von Anfang an in der Planung und Konzeption mitgedacht wird. Das w&#252;rde die Umsetzung erleichtern und ein neues Kulturerlebnis f&#252;r alle schaffen. Das ist nichts Neues, muss aber immer wieder gesagt werden.</p>
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		<title>Kulturblog mit Ideen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 08:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ideenb&#246;rse f&#252;r das Kulturmarketing nennt sich ein neues Webprojekt, das der Kulturmanager Christian Henner-Fehr gemeinsam mit einigen KollegInnen vor kurzem gestartet hat. Das Gemeinschaftsblog widmet sich der Frage, was den Kulturbetrieb sympathisch macht und sammelt dazu gute Ideen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kulturmarketing.wordpress.com/"><br />
Ideenb&#246;rse f&#252;r das Kulturmarketing</a> nennt sich ein neues Webprojekt, das der <a href=" http://kulturmanagement.wordpress.com/">Kulturmanager Christian Henner-Fehr</a> gemeinsam mit einigen KollegInnen vor kurzem gestartet hat. Das Gemeinschaftsblog widmet sich der Frage, was den Kulturbetrieb sympathisch(er) macht und sammelt dazu gute Ideen.</p>
<h3>Drumherum</h3>
<p>&#8220;Nicht die k&#252;nstlerische Leistung steht dabei im Vordergrund, sondern das Drumherum&#8221;, hei&#223;t es dazu im <a href=" http://kulturmarketing.wordpress.com/about-2/"><span lang="en" xml:lang="en" title="&#220;ber">About</span></a> des Blogs. &#8220;Ob das nun der Regenschirm ist, den man/frau sich bei Regen ausleihen kann oder der Limousinenservice f&#252;r BesucherInnen, die am Veranstaltungstag Geburtstag haben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und damit wir nicht immer wieder das Rad neu erfinden m&#252;ssen, stellen wir Beispiele hier im Blog vor.&#8221;</p>
<p>Mittlerweile versammelt die Ideenb&#246;rse rund zwanzig Beitr&#228;ge mit allerlei Anregungen, die dem Kulturbetrieb Schwung verleihen wollen. Die Palette reicht dabei von einfachen, kundenorientieren Dienstleistungen, etwa dem erw&#228;hnten <a href="http://kulturmarketing.wordpress.com/2008/10/21/ein-konigreich-fur-einen-regenschirm/">Regenschirm</a>, bis hin zu komplexeren Methoden im Web 2.0, etwa dem <a href="http://kulturmarketing.wordpress.com/2008/10/17/alternate-reality-game-arg/">Viralen Marketing</a>, das Kultureinrichtungen st&#228;rker nutzen k&#246;nnten, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen und neue Zielgruppen zu erreichen. </p>
<h3>Mitmach-Idee</h3>
<p>Die im Blog ver&#246;ffentlichten Ideen sind sozusagen <span lang="en" xml:lang="en">Open Source</span>. Das hei&#223;t, es ist allen freigestellt, diese Ideen zu &#252;bernehmen, zu adaptieren oder weiter zu entwickeln, wie die InitiatorInnen erkl&#228;ren: &#8220;Vielleicht gef&#228;llt Ihnen die eine oder andere Idee und Sie beschlie&#223;en, sie einfach mal auszuprobieren. In diesem Fall w&#252;rden wir uns freuen, wenn Sie uns dar&#252;ber kurz berichten.&#8221; </p>
<p>Nat&#252;rlich steht die Plattform auch allen Interessierten offen, die selber mitbloggen wollen, um die Kulturwelt noch ein bisserl besser und bunter zu machen. Auch was die Barrierefreiheit von Kultureinrichtungen, (Museen, Theatern, Veranstaltungen, etc.)  betrifft, ist da wohl sicher die eine oder andere Anregung sehr gefragt.</p>
<p>Mir pers&#246;nlich gef&#228;llt die einfache Grundidee hinter dieser Ideenb&#246;rse. Und da ich gerne Ausstellungen besuche, habe ich mir auch schon ein paar einschl&#228;gige Gedanken gemacht, die unter dem Titel <a href=" http://kulturmarketing.wordpress.com/2008/11/15/fotografieren-erwunscht/">Fotografieren erw&#252;nscht</a> als Beitrag im neuen Blog von Christian und Co. gepostet sind.</p>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/kempinas_klein-mainblog.jpg"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/kempinas_klein-mainblog.jpg" alt="" title="kempinas_klein-mainblog" class="alignnone size-full wp-image-1115" /></a></span>
<p class="small">Aufnahme aus der Ausstellung von Zilvinas Kempinas.<br />
Derzeit zu sehen in der Kunsthalle Wien im Museumsquartier.</p>
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		<title>Salsa Seele</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/03/04/salsa-seele/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 15:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich gerade (mehr oder weniger erfolgreich) einen Salsa-Kurs f&#252;r Anf&#228;ngerInnen hinter mich bringe, habe ich im Web nach geeignetem Anschauungsmaterial gest&#246;bert. Auf YouTube bin ich f&#252;ndig geworden und auf dieses Video gesto&#223;en, das mich nicht nur wegen der t&#228;nzerischen Leistung beeindruckt.
Video Alma Salsera (Salsa Seele), Reynaldo Ojeda and Claudia Lopez, Bogotá, Kolumbien
Link: YouTube
 Privates [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich gerade (mehr oder weniger erfolgreich) einen Salsa-Kurs f&#252;r Anf&#228;ngerInnen hinter mich bringe, habe ich im Web nach geeignetem Anschauungsmaterial gest&#246;bert. Auf YouTube bin ich f&#252;ndig geworden und auf dieses Video gesto&#223;en, das mich nicht nur wegen der t&#228;nzerischen Leistung beeindruckt.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hnsz8Uc3enE&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hnsz8Uc3enE&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed><br/>Video Alma Salsera (Salsa Seele), Reynaldo Ojeda and Claudia Lopez, Bogotá, Kolumbien</object><br/><br />
Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hnsz8Uc3enE">YouTube</a></p>
<p  class="invisible"> Privates Tanzvideo, aufgenommen in einer Wohnung, der T&#228;nzer hat nur ein Bein und tanzt mithilfe einer Kr&#252;cke mit seiner Partnerin professionell Salsa nach allen Regeln der Kunst.</p>
<p>PS: Kleiner Hinweis zur Accessibility: Dies ist ein erster Versuch, ein Video von YouTube ins MAIN_blog einzubetten. Wir haben eine Kurzbeschreibung des Bildinhalts in class=&#8221;invisible&#8221; versteckt, die so &#8211; hoffentlich &#8211; von NutzerInnen mit Screenreader ausgelesen werden kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Russische Begegnung</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/09/15/russische-begegnung/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 13:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Besuch aus Russland&#8221; hie&#223; es f&#252;r MAIN am vergangenen Montag, den 10. September 2007. Unsere G&#228;ste waren drei Frauen und ein Mann aus dem F&#246;derationskreis Wolga. Diese von der Wolga durchquerte Verwaltungseinheit liegt im S&#252;dwesten der Russischen F&#246;deration und wird auch &#8220;Privolzhsky Federalny Okrug&#8221; genannt. (Siehe auch Wikipedia: F&#246;derationskreis Wolga und Politische Gliederung Russlands.)
Organisiert wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Besuch aus Russland&#8221; hie&#223; es f&#252;r MAIN am vergangenen Montag, den 10. September 2007. Unsere G&#228;ste waren drei Frauen und ein Mann aus dem F&#246;derationskreis Wolga</a>. Diese von der Wolga durchquerte Verwaltungseinheit liegt im S&#252;dwesten der Russischen F&#246;deration und wird auch &#8220;Privolzhsky Federalny Okrug&#8221; genannt. (Siehe auch Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolga_(F%C3%B6derationskreis)">F&#246;derationskreis Wolga</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Gliederung_Russlands">Politische Gliederung Russlands</a>.)</p>
<p>Organisiert wurde das Treffen von Franz Kumpl, einem &#246;sterreichischen Slawisten und Russlandexperten, der die &#214;sterreich-Tour der Gruppe auch selbst begleitete. Der international t&#228;tige Sozialmanager lebt und arbeitet derzeit in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nischni_Nowgorod">Nischni Nowgorod</a>, der Hauptstadt des F&#246;derationkreises Wolga. Er ist Teamleiter eines gro&#223; angelegten Projektes mit dem Titel &#8220;Soziale Integration behinderter Menschen im f&#246;deralen Bezirk Privolzhsky&#8221;, das im Rahmen eines europ&#228;isch-russischen Kooperationsprogrammes durchgef&#252;hrt und von der Europ&#228;ischen Union finanziert wird. </p>
<h3>Selbstbestimmung</h3>
<p>Das ambitionierte Projekt startete Mitte 2005 und l&#228;uft noch bis Ende 2007. Es umfasst komplexe und vielf&#228;ltige Aktivit&#228;ten in verschiedenen Regionen des Bezirkes Privolzhsky, die sich ein Ziel setzen: eine Infrastruktur zu entwickeln und aufzubauen, die es Menschen mit Behinderungen erm&#246;glicht, als selbstbestimmte und gleichberechtigte Mitglieder der russischen Gesellschaft zu leben.</p>
<p><span class="floatbox"><a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/poster_modell.jpg' title='Modell mit Puppen, eine davon im Rollstuhl, die von Plastik umhuellt ist.'><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/poster_modell.jpg' alt='Modell mit Puppen, eine davon im Rollstuhl, die von Plastik umhuellt ist.' /></a></span> </p>
<p class="small"> Poster, das beim Projekt-Wettbewerb &#8220;Eine Welt f&#252;r alle&#8221; eingereicht wurde.</p>
<p>So wurde etwa ein &#8220;Disability Resource Network&#8221; geschaffen, um die Vernetzung von Fachleuten und den Know-how-Transfer zu erleichtern, ein Modul &#8220;Empowerment f&#252;r NGOs&#8221; im Behindertenbereich gestartet oder ein neues Modell von &#8220;Rehabilitationszentrum&#8221; eingerichtet, das Angebote zur beruflichen und sozialen Integration von Menschen mit k&#246;rperlichen Behinderungen setzt. (Wer mehr &#252;ber die verschiedenen Projektmodule wissen m&#246;chte, findet n&#228;here Infos auf der englischsprachigen Website zum Projekt: <a href="http://www.sid-vd.ru/?id=226"><span lang="en" xml:lang="en">Social Integration of the Disabled People in the Privolzhky Federal Okrug</span></a>.)</p>
<h3>Bewusstseinsbildung</h3>
<p>Eines der Pilotprojekte, das im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Samara">Oblast Samara</a> (einem Verwaltunsgbezirks des F&#246;derationskreises Wolga) stationiert ist, befasst sich schwerpunktm&#228;&#223;ig auch mit Bewusstseinsbildung, Sensibilisierung und Public Relations f&#252;r die Anliegen und Rechte von behinderten Menschen in Russland.</p>
<p><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/poster_rollstulfaher_wettbewerb.jpg' alt='Poster aus dem Wettbewerb, das einen Rollstuhlfahrer zeigt, der am Meer sitzt und symbolisch mit ausgestreckten Armen die Welt umarmt' />Als &#246;ffentlichkeitswirksame Aktion wurde dabei unter dem Motto &#8220;<span lang="en" xml:lang="en" title="Eine Welt f&#252;r alle">One World for Everyone</span>&#8221; ein Wettbewerb f&#252;r soziale Werbung in den Kategorien Poster, Kurzfilm, Website und Event durchgef&#252;hrt.</p>
<p>Die Einreichfrist endete mit April 2007 und die Ergebnisse k&#246;nnen sich sehen lassen: 365 Einreichungen von kreativen K&#246;pfen mit und ohne Behinderungen aus allen Teilen des F&#246;derationskreises, eine Ausstellung im Samara Regional Museum, die im Juni 2007 feierlich er&#246;ffnet wurde, ein dazugeh&#246;riger Katalog, der eindrucksvoll die hohe Qualit&#228;t der Beitr&#228;ge veranschaulicht, und vier GewinnerInnen in der jeweiligen Kategorie, die von einer fachkundigen Jury gek&#252;rt wurden &#8211; womit ich sch&#246;n langsam wieder auf das eingangs erw&#228;hnte Treffen zur&#252;ckkomme. Denn als Preis f&#252;r die ersten Pl&#228;tze gab es eine &#214;sterreichreise, bei der auch der fachliche Austausch mit MAIN auf dem Programm stand. </p>
<h3>Horizonterweiterung</h3>
<p><a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/ausstellung_samara_museum_web.jpg' title='Plakat zur Ausstellung “Die Welt auf Fingerspitzen”: Aus einer Weltkugel ragen Baudenkmaeler, die von Haenden ertastet werden.'><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/ausstellung_samara_museum_web.jpg' alt='Plakat zur Ausstellung “Die Welt auf Fingerspitzen”: Aus einer Weltkugel ragen Baudenkmaeler, die von Haenden ertastet werden.' /></a>F&#252;r uns war der Besuch der russischen Delegation nicht nur nett, sondern auch in jeder Hinsicht Horizont erweiternd. Denn die TeilnehmerInnen hatten viele interessante Informationen im Gep&#228;ck.</p>
<p>Beispielsweise berichtete Irina Alexandrovna, die den Wettbewerb in der Kategorie Event gewonnen hat, &#252;ber ihre Arbeit. Sie zeichnet im historisch-landeskundlichen <a href="http://www.alabin.ru/">Samara Regional Museum &#8220;Petr Alabin&#8221;</a> (Website in Russisch) als Projektmanagerin f&#252;r die Ausstellung &#8220;Die Welt auf den Fingerspitzen&#8221; verantwortlich, die blinden BesucherInnen anhand von Tastmodellen eine Reihe von Architekturdenkm&#228;lern in Samara und ber&#252;hmte Bauwerke der Weltarchitektur zug&#228;nglich macht. </p>
<p><span class="floatright"><a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/video_anton.jpg' title='Standbild aus Video-Clip, das eine junge, gehoerlose Frau zeigt, die in Gebaerdensprache spricht.'><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/video_anton.jpg' alt='Standbild aus Video-Clip, das eine junge, gehoerlose Frau zeigt, die in Gebaerdensprache spricht.' /></a></span></p>
<p>Der junge Student und Videok&#252;nstler Anton &#252;berreichte uns wiederum seinen <span lang="en" xml:lang="en">Clip</span>, mit dem er den Wettbewerb in der Kategorie Video gewonnen hat. Im Mittelpunkt des Werbespots steht eine junge, geh&#246;rlose Frau, die humorvoll und in Geb&#228;rdensprache erl&#228;utert, wo es aus ihrer Sicht lang geht mit &#252;berkommenen Vorstellungen von behinderten Menschen. Anton lebt in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ischewsk">Ischewsk</a>, der Hauptstadt der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Udmurtien">Republik Udmurtien</a>, und will sich beruflich weiter mit &#8220;<span lang="en" xml:lang="en" title="Soziale Werbung">Social Advertising</span>&#8221; besch&#228;ftigen.</p>
<h3>Engagement</h3>
<p>&#8220;Bei uns ist die &#214;ffentlichkeitsarbeit und die Werbung im Sozialbereich noch sehr schlecht entwickelt&#8221;, erkl&#228;rte Irina Alexandrovna bei unserem Gespr&#228;ch. Wir, meine Kollegin Brigitta Aubrecht und ich, k&#246;nnen das nicht beurteilen, da wir auf dem Gebiet der russischen F&#246;deration so gut wie gar nicht bewandert sind. Aber der Eindruck, den wir durch unsere G&#228;ste gewinnen konnten, ist ein &#252;beraus guter. Jedenfalls die Beispiele und Botschaften des Wettbewerbes, die uns gezeigt wurden, brauchen den Vergleich mit &#246;sterreichischen Initiativen ebensowenig zu scheuen wie das Engagement f&#252;r eine integrative und barrierefreie &#214;ffentlichkeit und Gesellschaft, das die russischen KollegInnen an den Tag legen.</p>
<p>Danke f&#252;r diese Begegnung. Spasiba.<span class="floatbox"><br />
<a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/delegation_russland_web.JPG' title='Delegation aus Russland vor dem Eingang von MAIN'><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/delegation_russland_web.JPG' alt='Delegation aus Russland vor dem Eingang von MAIN' /></a></span>
<p class="small">Foto: Beate Firlinger</p>
<p>PS: Barrierefreies Internet war den G&#228;sten aus Russland &#252;brigens noch weitgehend unbekannt. Doch das w&#228;re ein eigenes Thema.</p>
<p>PPS: Alle Bilder von Beitr&#228;gen zum Wettbewerb sind der CD-ROM entnommen, die dem Katalog zur Ausstellung &#8220;<span lang="en" xml:lang="en" title="Eine Welt f&#252;r alle">One World for Everyone</span>&#8221; beiliegt.</p>
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