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	<title>MAIN_web &#187; e-Government</title>
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		<title>Petitionssystem mit H&#252;rden</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 16:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern landete ein interessanter Hinweis im elektronischen Postfach von MAIN, auf den ich gerne auch hier im Blog verweisen m&#246;chte.
Hallo in Richtung S&#252;den!
Das E-Mail betrifft die neue Online Petitionssystem des deutschen Bundestages, das erst j&#252;ngst ins Netz ging und dennoch ziemlich alt aussieht. Das befindet jedenfalls Alvar Freude, der das deutsche Perl-Blog betreibt und darin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern landete ein interessanter Hinweis im elektronischen Postfach von MAIN, auf den ich gerne auch hier im Blog verweisen m&#246;chte.</p>
<h3>Hallo in Richtung S&#252;den!</h3>
<p>Das <span lang="en" xml:lang="en">E-Mail</span> betrifft die neue <a href="https://epetitionen.bundestag.de/"><span lang="en" xml:lang="en">Online</span> Petitionssystem des deutschen Bundestages</a>, das erst j&#252;ngst ins Netz ging und dennoch ziemlich alt aussieht. Das befindet jedenfalls Alvar Freude, der das deutsche <span lang="en" xml:lang="en"><a href="http://www.perl-blog.de/">Perl-Blog</a></span> betreibt und darin &#252;ber die Programmiersprache <span lang="en" xml:lang="en">Perl</span> &#8220;und so manches, was irgendwie damit zu tun hat&#8221; bloggt. Das <span lang="en" xml:lang="en">E-Mail</span> hat Alvar geschickt, weil er meint, dass uns dieses &#8220;Beispiel f&#252;r &#8216;Barrierefreiheit&#8217; der besonderen (deutschen) Art&#8221; vielleicht interessieren k&#246;nnte: &#8220;Des Bundestags neue Online-Petitions-Webseite, mit viel Tam-Tam gestartet, ist alles andere als barrierefrei &#8211; und das obwohl die Anforderungen eindeutig die Einhaltung der entsprechenden Standards verlangt haben. Aber offensichtlich hat dies niemand kontrolliert &#8230;&#8221; </p>
<p>Ja, klingt interessant, vor allem auch, weil Alvar auch die Links zu seinen Blogbeitr&#228;gen mitgeschickt hat, wo er die bundest&#228;gliche <span lang="en" xml:lang="en">e-Petitions</span> Webseite gr&#252;ndlich unter die Lupe nimmt. Fazit seiner ausf&#252;hrlichen Analyse:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dass die Umsetzung der Online-Petitions-Webseite alles andere als optimal ist, ist deutlich zu sehen: Schlechte Bedienung, fehlende Funktionalit&#228;t bzw. nicht eingehaltene Anforderungen, mangelnde Barrierefreiheit, sicherheitskritische Basis, altbackenes Design und rechtswidrige Datenabfrage. Man kriegt eben das, was man bezahlt. Nat&#252;rlich kann man in einigen der hier genannten Kritikpunkte anderer Meinung sein, aber bei einem Projekt des Bundestages habe ich einfach besonders hohe Anspr&#252;che!&#8221;</p></blockquote>
<h3>Vorw&#228;rts in die Vergangenheit</h3>
<p>Nachzulesen ist das Dossier im <span lang="en" xml:lang="en">Perl-Blog</span> unter dem Titel: <a href="http://www.perl-blog.de/2008/11/bundestag-web-einsnull.html ">Mit dem Bundestag zur&#252;ck ins Web 1.0</a>. Und nicht nur das. Auch zum H&#246;ren gibt&#8217;s was, weil Alvar Freude als Erg&#228;nzung zu seiner Kritik an der <span lang="en" xml:lang="en">Online</span>-Petitions-Webseite auch einige <a href=" http://www.perl-blog.de/2008/11/bundestag-reaktionen--screenreader-mp3.html">Audio-Aufzeichnungen mit <span lang="en" xml:lang="en">Screenreadern</span></a> angefertigt und als MP3 <span lang="en" xml:lang="en">Files</span> ins Web gestellt hat. Damit l&#228;sst sich akkustisch nachvollziehen, wie sich die neue Website des Bundestages f&#252;r blinde Menschen anh&#246;rt. Klingt, soviel ich hineingeh&#246;rt habe, nicht so toll. </p>
<p>Plattformen zur <span lang="en" xml:lang="en">e-Petition</span> sollen es k&#252;nftig den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern erleichtern, auf einfache Weise Eingaben (siehe auch Wikipedia unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Petition">Petiton</a>) online an das Parlament bzw. die jeweiligen Aussch&#252;sse zu richten. Eine komfortable und zeitgem&#228;&#223;e Benutzerf&#252;hrung ist dabei ebenso zwingend wie die Einhaltung von Kritierien der Web Accessibility. Weil sonst die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger in die Webw&#252;ste geschickt werden, was ja nicht im Sinne der aktuell so gerne erw&#228;hnten <span lang="en" xml:lang="en">e-Participation</span> und <span lang="en" xml:lang="en">e-Democracy</span> sein kann. Mal sehen und recherchieren, wie sich das in &#214;sterreich gestalten wird &#8230;</p>
<p>Dankesch&#246;n jedenfalls in Richtung Norden f&#252;r das E-Mail.</p>
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		<title>Gesetz und Urteilsverm&#246;gen</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/10/15/gesetz-und-urteilsvermoegen/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 13:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Papst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Blog Parade]]></category>
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		<description><![CDATA[Im ersten Beitrag zur Accessibility Blog Parade hat Jan Erik Hellbusch bereits verst&#228;ndlich definiert, was Barrierefreiheit meint und auch f&#252;r wen.
Wie aber Stefan Blanz in einem weiteren Beitrag zur Blog Parade glaubhaft aufzeigt, rufen auch scheinbar klare Antworten weitere Fragen hervor, z.B. die nach dem Begriff Behinderung.

Behindert sein &#8211; behindert werden
Wer vor dem Gesetz als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Beitrag zur Accessibility Blog Parade hat Jan Erik Hellbusch bereits verst&#228;ndlich definiert, was Barrierefreiheit meint und auch f&#252;r wen.</p>
<p>Wie aber Stefan Blanz in einem weiteren <a href="http://www.blanzelot.de/2007/accessibility_blog_parade/">Beitrag zur Blog Parade</a> glaubhaft aufzeigt, rufen auch scheinbar klare Antworten weitere Fragen hervor, z.B. die nach dem Begriff Behinderung.</p>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/banner2_accessibility_blogparade_468x60_statisch.gif"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/banner2_accessibility_blogparade_468x60_statisch.gif' alt='Banner 468 x 60, statisch: ueber barrieren im netz. 10.10. bis 11.11.2007. Accessibility Blog Parade. ' /></a></span></p>
<h3>Behindert sein &#8211; behindert werden</h3>
<p>Wer vor dem Gesetz als behindert gilt, ist einigerma&#223;en definiert, wer tats&#228;chlich bei der Benutzung des Informationsmediums Internet durch bestehende Barrieren behindert wird, l&#228;sst sich nicht ganz leicht feststellen.</p>
<p>Sicher ist, dass Webseiten, die nach den Zug&#228;nglichkeits-Richtlinien (zumindest Level AA) gestaltet sind, auch von Menschen, die auf assistive Technologien angewiesen sind, leichter benutzbar sind als Webseiten, die diese Richtlinien nicht ber&#252;cksichtigen. Dennoch ist die richtliniengetreue Erf&#252;llung aller m&#246;glichen Check-Punkte noch lange keine Garantie, dass sich die Zielgruppen auch zurechtfinden.</p>
<p>Neben Kenntnis der Richtlinien und der Gesetzeslage brauchen WebanbieterIn und Agentur daher mehr als eine lange Todo-Liste, deren Punkte nach und nach abgehakt werden k&#246;nnen, n&#228;mlich Verst&#228;ndnis und Know-how &#252;ber assistive Technologien und deren Einsatz in der Praxis, verbunden mit der Ber&#252;cksichtigung allgemein bekannten Anwenderverhaltens aus den Erkenntnissen diverser Usability-Studien. Auf eine dieser Studien, die speziell mit AnwenderInnen von <span lang="en" xml:lang="en">Screen Readern</span> gemacht wurde, sei hier erinnert, vereint sie doch beides: Erkenntnisse &#252;ber Accessibility und Usability:<br />
<a href="http://www.access-for-all.ch/de/userreport.html">Erfahrungsberichte mit Internetauftritten und Vorlesesoftware</a></p>
<p>Die folgenden &#220;berlegungen m&#246;chte ich nicht als Interpretation gesetzlicher Bestimmungen verstanden wissen, sondern eher als einen Appell an das Urteilsverm&#246;gen des einzelnen Menschen, ob nun WebanbieterIn, Agentur oder NutzerIn.</p>
<h3>Spielraum f&#252;r Interpretation</h3>
<p>Sowohl die WAI-Richtlinien als auch Gesetze wie das E-Government-Gesetz oder das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz sind als Rahmen zu verstehen, innerhalb dessen ein gewisser Spielraum genutzt werden kann. Dies gilt f&#252;r den Begriff Behinderung ebenso wie den Begriff der Barriere.</p>
<p>Die Frage ist also nicht so sehr, wer rein aus Gesetzessicht als behindert gilt, sondern wer im Alltag durch auftretende Barrieren tats&#228;chlich behindert wird. Die im Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz verwendete Formulierung &#8220;Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenst&#228;nde, Systeme der Informationsverarbeitung sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie f&#252;r Menschen mit Behinderungen in der allgemein &#252;blichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grunds&#228;tzlich ohne fremde Hilfe zug&#228;nglich und nutzbar sind&#8221; liefert eigentlich schon den wichtigsten Hinweis, ab wann eine Behinderung anzunehmen ist.</p>
<p>&#8220;&#8230; in der &#252;blichen Weise &#8230;&#8221; bedeutet etwa, dass jemand, der Webseiten prinzipiell nur mittels Tastatur bedienen kann, dies nicht nur auf Seite A k&#246;nnen muss, sondern auch auf Seite B. Ist dies bei B nicht m&#246;glich, liegt eine Barriere vor, die beseitigt werden muss.</p>
<p>Schon aus diesem Beispiel kann daher entnommen werden, dass die WAI-Richtlinien auf die Nutzbarkeit in der &#8220;allgemein &#252;blichen Weise&#8221; abgestimmt sind, ohne Art und Grad der Behinderung n&#228;her zu pr&#228;zisieren. Wenn also jemand aufgrund einer k&#246;rperlichen Einschr&#228;nkung die Maus nicht nutzen kann und auf die Bedienung mittels Tastatur angewiesen ist, f&#228;llt diese Person vermutlich auch dann unter den Begriff der Behinderung, wenn diese im Gesetz nicht exakt definiert ist.</p>
<p>&#8220;&#8230; in der &#252;blichen Weise &#8230;&#8221; beinhaltet aber auch die Verpflichtung der NutzerInnen, die bestehenden technischen M&#246;glichkeiten im zumutbaren Rahmen auch zu nutzen. Wer also an v&#246;llig veralteter Software oder &#252;berholten Arbeitstechniken festh&#228;lt, obwohl er/sie dies &#228;ndern k&#246;nnte, behindert sich zweifellos selbst, denn Sturheit und Tr&#228;gheit z&#228;hlen sicher nicht zu den anerkannten Behinderungen.</p>
<h3>Der Mensch ist das Ma&#223;</h3>
<p>Erlaubt also die Behinderung grunds&#228;tzlich die Nutzung des Internets, wenn die Seiten nach den WAI-Richtlinien gestaltet sind und &#8220;in der &#252;blichen Weise&#8221; gesurft wird, liegt vielleicht nicht eine k&#246;rperliche Behinderung im gesetzlichen, jedoch im faktischen Sinne vor, n&#228;mlich eine Behinderung durch Umst&#228;nde.</p>
<p>Ziel der Accessibility ist unbestritten die M&#246;glichkeit &#8220;ohne fremde Hilfe und ohne erheblichen Mehraufwand <strong>in der &#252;blichen</strong> Weise eine Webseite benutzen zu k&#246;nnen. Richtlinien und Gesetze sind Hilfsmittel, um dieses Ziel zu erreichen.</p>
<p>F&#252;r den Erfolg entscheidend ist aber letztlich das Urteilsverm&#246;gen der SeitenanbieterInnen, SeitengestalterInnen und letztlich auch der NutzerInnen.</p>
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		<item>
		<title>Webevents Juni 07</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/05/08/webevents-juni-07/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2007 08:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<category><![CDATA[e-Government]]></category>

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		<description><![CDATA[In n&#228;chster Zeit h&#228;ufen sich Veranstaltungen, die sich rund ums Internet und seine aktuellen Entwicklungen drehen. So gibt es im Juni 2007 mehrere Webevents, wo offene Fragen eingebracht und Erfahrungen ausgetauscht werden k&#246;nnen. Hier eine kleine Auswahl:
Stammtisch
Am 4. Juni 2007 organisiert die Plattform accessible media erstmals einen Stammtisch zum Thema &#8220;Barrierefreies Internet&#8221; und l&#228;dt dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In n&#228;chster Zeit h&#228;ufen sich Veranstaltungen, die sich rund ums Internet und seine aktuellen Entwicklungen drehen. So gibt es im Juni 2007 mehrere <span lang="en" xml:lang="en">Webevents</span>, wo offene Fragen eingebracht und Erfahrungen ausgetauscht werden k&#246;nnen. Hier eine kleine Auswahl:</p>
<h3>Stammtisch</h3>
<p>Am <strong>4. Juni 2007</strong> organisiert die Plattform <a href="http://www.accessiblemedia.at/">accessible media</a> erstmals einen Stammtisch zum Thema &#8220;Barrierefreies Internet&#8221; und l&#228;dt dazu alle Interessierten ein. Das informelle Treffen steht auch Nicht-Mitgliedern des Vereins offen und soll k&#252;nftig regelm&#228;&#223;ig stattfinden. Wer gerne eine Fragestellung diskutieren oder Ideen kurz vorstellen m&#246;chte, kann dies beim Stammtisch formlos machen. Ort des Geschehens: <a href="http://www.michls.at/">Café Restaurant Michl&#8217;s</a>, Social Club, Obergescho&#223;, Reichsratsstra&#223;e 11, 1010 Wien. Beginn: 18:30 Uhr. Weitere Angaben dazu auf <a href="http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=7777">BIZEPS-INFO</a>.</p>
<h3>BarCamps</h3>
<p>Im deutschsprachigen Raum finden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">BarCamps</a> am laufenden Band statt. Auch in &#214;sterreich sind aktuell zwei dieser Nicht-Konferenzen geplant, bei denen die Mitwirkenden das Programm bestimmen. Und zwar wird am <strong>8. Juni 2007</strong> das erste BarCamp in Salzburg stattfinden. Gleich zwei Tage sp&#228;ter, am <strong>10. Juni 2007</strong>, schl&#228;gt in Wien das BarCamp Vienna zum zweiten Mal sein Zelt auf. Bei beiden <span lang="en" xml:lang="en">Webevents</span> wird es wie &#252;blich um Social Software, Blogs und Co. gehen. Welche konkreten Inhalte tats&#228;chlich pr&#228;sentiert werden, ist derzeit den Informationen auf <a href="http://www.barcamp.at/Home">BarCamp Austria</a> noch nicht zu entnehmen. </p>
<h3>Chancengleichheit durch Technologie</h3>
<p>Unter diesem Motto l&#228;uft eine Tagung zum europ&#228;ischen Jahr der Chancengleichheit, die von der Oesterreichischen Computergesellschaft &#8211; OCG und dem Bundessozialamt am <strong>11. Juni 2007</strong> im <span lang="en" xml:lang="en">Vienna Tech Gate</span> veranstaltet wird. Beginn: 09:00 Uhr. N&#228;here Infos dazu auf der <a href="http://www.ocg.at/cfb/tagung07.html">Website der OCG</a>.</p>
<h3>Web 2.0 barrierefrei?</h3>
<p>Die Barrierefreiheit im Web 2.0 ist das spannende und nicht ganz einfache Thema einer Veranstaltung, die ebenfalls im Juni, aber leider nicht in &#214;sterreich abgehalten wird. Der <a href="http://www.zgdv.de/zgdv/zgdv/Seminar/Darmstadt/Kongresse/6_EGov">6. Kongress Barrierefreies E-Government &#8211; Entwicklungen im Web 2.0</a> wird am <strong>20. Juni 2007</strong> in Darmstadt tagen, organisiert vom Zentrum f&#252;r grafische Datenverarbeitung &#8211; ZGDV Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Projekt f&#252;r Barrierefreiheit im Internet <a href="http://www.webforall.info/">WEB for ALL</a>, dem <a href="http://www.abi-projekt.de/ ">Aktionsb&#252;ndnis f&#252;r barrierefreie Informationstechnik </a> und <a href="http://www.designzentrum-hessen.de/findex.htm">Hessen Design</a>, einem Kompetenzzentrum f&#252;r hessische Unternehmen und <span lang="en" xml:lang="en">DesignerInnen</span>. </p>
<p>Das Programm zum Darmst&#228;dter Kongress liest sich interessant: &#8220;Wesentlich ist bei dem Konzept zu Web 2.0, dass der Mehrwert durch die Partizipation der Nutzer entsteht. Wie aber k&#246;nnen alle Nutzer an diesen neuen technologischen und auch gesellschaftlichen Entwicklungen partizipieren, ohne dass gleichzeitig bestimmte Gruppen ausgeschlossen werden?&#8221; Noch sind viele Probleme nicht gel&#246;st, wie das &#8220;Social Web&#8221; mit seinen dynamischen und sich st&#228;ndig aktualisierenden Inhalten barrierefrei gestaltet werden kann. Die zur Konferenz geladenen deutschen ExpertInnen diskutieren daher die M&#246;glichkeiten, wie das umfassende Ziel eines barrierefreieren Web 2.0 zu erreichen ist. </p>
<p>Zu den Vortr&#228;gen und Workshops finden sich unter anderen folgenden Themen: &#8220;Fussangeln 2.0 &#8211; Technische Herausforderungen bei der Interaktivit&#228;t im &#8216;neuen&#8217; Web&#8221;, &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">Accessible Rich Internet Applications (ARIA)</span> &#8211; Ein neuer Standard des W3C zur Barrierefreiheit von Web 2.0 Anwendungen&#8221;, &#8220;Virtueller H&#252;rdenlauf: AJAX und Co. auf dem Pr&#252;fstand&#8221; oder &#8220;Case Study: Warum geh&#246;rlose Menschen in besonderer Weise vom Web 2.0 profitieren&#8221;&#8230;</p>
<h3>Finale LiNK_pr2</h3>
<p>Und f&#252;r alle, die es noch nicht wissen sollten &#8211; hier gleich nochmals die Vorank&#252;ndigung in eigener Sache: Am Freitag, den <strong>22. Juni 2007</strong>, veranstaltet MAIN_Medienarbeit Integrativ im Wien Museum am Karlsplatz ab 17:30 Uhr das &#246;ffentliche Abschlussevent des zweiten Lehrgangs f&#252;r inklusive Kommunikation und barrierefreie Public Relations, kurz LiNK_pr2. Auch bei dieser Veranstaltung wird es Referate zur Barrierefreiheit im Web geben, unter anderem von Christian Schmitz von der Aktion Mensch, der den <a href="http://www.biene-award.de/award/">BIENE-Wettbewerb</a> f&#252;r barrierefreies Webdesign in Deutschland vorstellen wird. Danach wird gefeiert. Alle Infos dazu siehe <a href="/blog/2007/05/06/link_pr2-im-finale/">hier</a> im MAIN_Blog oder unter <a href="/aktuell/termine/abschlussveranstaltung-link_pr2/">Termine &#038; News</a> im MAIN_web.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Government: Rechte, Pflichten und Prognosen</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/04/05/e-government-rechte-pflichten-und-prognosen/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/04/05/e-government-rechte-pflichten-und-prognosen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2007 13:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[e-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. J&#228;nner 2008 ist es so weit. Dann m&#252;ssen laut e-Governmentgesetz (E-GovG) Internetangebote &#246;ffentlicher Stellen f&#252;r Menschen mit Behinderungen zug&#228;nglich sein. Hier einige Infos zum Gesetz, zu aktuellen Aktivit&#228;ten und Einsch&#228;tzungen von Expertinnen und Experten f&#252;r barrierefreies Web und Recht.
 In §1 Abs. 3 im E-GovG hei&#223;t es: 
„Bei der Umsetzung der Ziele dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. J&#228;nner 2008 ist es so weit. Dann m&#252;ssen laut <span lang="en" xml:lang="en">e-Government</span>gesetz (E-GovG) Internetangebote &#246;ffentlicher Stellen f&#252;r Menschen mit Behinderungen zug&#228;nglich sein. Hier einige Infos zum Gesetz, zu aktuellen Aktivit&#228;ten und Einsch&#228;tzungen von Expertinnen und Experten f&#252;r barrierefreies Web und Recht.</p>
<p> In §1 Abs. 3 im E-GovG hei&#223;t es: </p>
<p>„Bei der Umsetzung der Ziele dieses Bundesgesetzes ist Vorsorge<br />
daf&#252;r zu treffen, dass beh&#246;rdliche Internetauftritte, die<br />
Informationen anbieten oder Verfahren elektronisch unterst&#252;tzen,<br />
sp&#228;testens bis 1. J&#228;nner 2008 so gestaltet sind, dass internationale<br />
Standards &#252;ber die Web-Zug&#228;nglichkeit auch hinsichtlich des<br />
barrierefreien Zugangs f&#252;r behinderte Menschen eingehalten werden.&#8221;</p>
<p>Einige Ministerien und wenige Gemeinden, sowie der virtuelle Amtshelfer <a href="http://www.help.gv.at">www.help.gv.at </a>haben ihren Webauftritt schon barrierearm umgestaltet. Doch obwohl das Gesetz bereits seit M&#228;rz 2004 in Kraft ist, bleibt f&#252;r viele Beh&#246;rden und Gemeinden bis Anfang J&#228;nner noch einiges zu tun, um auch Menschen mit Behinderungen Amtswege zu ersparen. </p>
<h4>Pflicht oder K&#252;r</h4>
<p>Am 9. M&#228;rz 2007 lud das Bundeskanzleramt zu einer Veranstaltung mit dem Titel „<span lang="en" xml:lang="en">Kick off </span>– Barrierefreiheit 2007“. Staatssekret&#228;rin Heidrun Silhavy meinte in einer Presseaussendung dazu:  „Unser Ziel ist es, eine gemeinsame Initiative zur Erhebung der Barrierefreiheit von &#246;ffentlichen Internetangeboten der Bundesverwaltung voranzubringen.“ Bis Ende Juni soll deshalb ein Bericht erstellt werden, wie es um die Barrierefreiheit der <span lang="en" xml:lang="en">Websites </span>des Bundes steht.</p>
<p>Erhoben wurde in den letzten Jahren schon zwei Mal, wie <a href="http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=7631&#038;suchhigh=kick%2Boff">BIZEPS-INFO Online</a>  berichtete. Doch die Staatssekret&#228;rin r&#228;umt der barrierefreien Gestaltung von Internetangeboten nun h&#246;chste Priorit&#228;t ein, um den Zugang zu den Leistungen und Angeboten des Bundes und dessen Selbstverpflichtung zur Einhaltung von Standards der Barrierefreiheit  nachzukommen. </p>
<p>Dem Thema d&#252;rfte also nun erh&#246;hte Aufmerksamkeit entgegen gebracht werden. Doch geht es bei den betroffenen Stellen h&#228;ufig noch um die grundlegende Frage „Was ist Pflicht und was die K&#252;r?“ In Gespr&#228;chen mit Beh&#246;rden ortet Eva Papst von „<a href="http://accessible-media.at">accessible media</a>“ bei vielen Verantwortlichen das Empfinden, Barrierefreiheit sei eine zus&#228;tzlich aufgeb&#252;rdete Last. Der Mehrwert der vor allem f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger geschaffen wird und auch Entlastung f&#252;r Rechenzentren und telefonische Kundenbetreuung bringt, wird oft nicht gesehen. Deshalb ist die am h&#228;ufigsten gestellte Frage: „Was m&#252;ssen wir umsetzen, um die Mindeststandards zu erf&#252;llen?“, so Papst. </p>
<p>Diese Frage sollte doch nun eigentlich schon beantwortet sein. Denn die Standards f&#252;r barrierefreies Web stammen bereits aus dem Jahr 1999 und das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz ist seit 1. J&#228;nner 2006 in Kraft. Au&#223;erdem sollte gerade der &#246;ffentliche Dienst an der Zug&#228;nglichkeit seiner Informationen und Angebote gr&#246;&#223;tes Interesse haben und als vorbildhaft vorangehen. Einen Grund f&#252;r die schleppende Realisierung barrierefreierer Webangebote sieht Papst darin, dass die WAI-Richtlinien in Europa in den ersten Jahren kaum Ber&#252;cksichtigung fanden. Gesetze wurden im Gegensatz zu den USA erst Jahre sp&#228;ter erlassen.</p>
<h4>Ausblicke</h4>
<p>Bis J&#228;nner 2008 bleiben nun noch neun Monate Zeit, um sich in das Wissen rund um Barrierefreies Webdesign zu vertiefen. Papst ist deshalb pessimistisch, dass die Bundesverwaltung ihrer Verpflichtung wirklich nachkommen wird. F&#252;r sie k&#228;me es einem Wunder gleich, wenn 2008 die Websites aller Bundesministerien barrierefrei benutzbar w&#228;ren.</p>
<p>Dass es mit viel Aufwand und Schwierigkeiten verbunden ist, umfangreiche Webauftritte umzustellen, sei ihr bewusst. Dass es aber m&#246;glich ist, zeigt zum Beispiel der Webauftritt der Gemeinde Wien. Hier wurde schon vor Jahren begonnen, Barrierefreiheit mitzudenken und einen Relaunch zu planen, der viele Barrieren beseitigt hat.  </p>
<p>Was wird nun 2008 passieren, wenn beh&#246;rdliche Webangebote f&#252;r behinderte Menschen nicht benutzbar sind und zum Beispiel ihre Steuererkl&#228;rung oder Antr&#228;ge nicht online abgeben k&#246;nnen? Martin Ladst&#228;tter vom Verein <a href="http://bizeps.or.at">BIZEPS </a>erkl&#228;rt: „Die M&#246;glichkeit die eigenen B&#252;rgerrechte einzuklagen ist durch das Bundes-Behindertengleichstellungspaket gegeben. Ich glaube, dass behinderte Menschen ihr Recht in Anspruch nehmen werden, denn sie waren wegen langen &#220;bergangsfristen sehr geduldig.“, so Ladst&#228;tter. </p>
<p>Aus dem <span lang="en" xml:lang="en">e-Government</span>gesetz ergeben sich nicht nur f&#252;r &#246;ffentliche Stellen Herausforderungen. Auch die Wirtschaft ist gefragt, auf die Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich Barrierefreiheit zu reagieren. Wir werden diesbez&#252;glich recherchieren und behalten die e-Government-Aktivit&#228;ten im Blick. Einblicke, Erfahrungen und Einsch&#228;tzungen von Webangeboten von Beh&#246;rden, Gemeinden und Dienstleistungsunternehmen, wie immer sehr willkommen.</p>
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