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		<title>Workshop: Museum begreifen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 11:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Heuer veranstaltet der &#214;sterreichische Verband der KulturvermittlerInnen gemeinsam mit dem Verein konsensio.kultur.barrierefrei.gestalten zum zweiten Mal einen Workshop, der barrierefreie Kulturvermittlung zum Thema hat. 
Termin ist der 27. November 2009 von 10:00 bis 17:00 Uhr.
Dieses Jahr steht das Thema „Museum begreifen: Kulturvermittlung f&#252;r Menschen mit Sehbehinderungen in Museen und Ausstellungen“ am Programm.
Fragen die im Laufe des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heuer veranstaltet der &#214;sterreichische Verband der KulturvermittlerInnen gemeinsam mit dem Verein konsensio.kultur.barrierefrei.gestalten zum zweiten Mal einen <span lang="en" xml:lang="en">Workshop</span>, der barrierefreie Kulturvermittlung zum Thema hat. </p>
<p>Termin ist der 27. November 2009 von 10:00 bis 17:00 Uhr.</p>
<p>Dieses Jahr steht das Thema „Museum begreifen: Kulturvermittlung f&#252;r Menschen mit Sehbehinderungen in Museen und Ausstellungen“ am Programm.</p>
<p>Fragen die im Laufe des Workshops behandelt und diskutiert werden sollen sind:</p>
<ul>
• Gehen blinde oder sehbehinderte Menschen ins Museum? </ul>
<ul>
• Wer ist diese Zielgruppe der so genannten Menschen mit Sehbehinderung? </ul>
<ul>
• Welche Formen von Sehbehinderungen gibt es und wie sehen Menschen mit einer solchen Einschr&#228;nkung? </ul>
<ul>
• Welche Bed&#252;rfnisse haben sie an die Gestaltung ihrer Umwelt? </ul>
<ul>
• Welche Angebote und Hilfsmittel schaffen einen barrierefreieren Zugang zu grafischen Informationen, geschriebenem Text oder virtuellen, realen und multimedialen R&#228;umen? </ul>
<ul>
• Wie k&#246;nnen Sie diese Zielgruppe ansprechen und erreichen und was k&#246;nnen Sie als AusstellungsgestalterIn oder KulturvermittlerIn bieten? </ul>
<p><br/>Die Besch&#228;ftigung mit diesen Fragen und die M&#246;glichkeit durch<br />
Selbsterfahrung in die Erlebniswelt blinder und sehbehinderter<br />
Menschen einzutauchen, sollen die Situation dieser Gruppe von<br />
MuseumsbesucherInnen n&#228;her bringen. </p>
<p>Ich werde den Tag gemeinsam mit Erich Schmid, der Lehrer am Bundes- Blinden-Erziehungsinstitut ist, gestalten und m&#246;chte alle Interessierten ganz herzlich zur Teilnahme am <span lang="en" xml:lang="en">Workshop </span>einladen.</p>
<h3>Zeit, Ort und Anmeldung</h3>
<p>Termin: Freitag, 27. November 2009, 10.00 – 17.00 Uhr<br />
Ort: Belvedere, Atelier Pinselstrich<br />
Unteres Belvedere, Rennweg 6, 1030 Wien </p>
<p>Kostenbeitrag:<br />
Freie Teilnahme f&#252;r Mitglieder des &#214;sterreichischen Verbands<br />
der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen.<br />
F&#252;r Nichtmitglieder € 25,- Kostenbeitrag. </p>
<p>Anmeldung und Information<br />
Brigitte Hauptner<br />
T: 0699 119 55 000<br />
M: <a href="mailto:verband@kulturvermittlerinnen.at">verband@kulturvermittlerinnen.at</a></p>
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		<title>Europ&#228;isches Accessibility Forum Frankfurt</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2009/01/22/europaeisches-accessibility-forum-frankfurt/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 17:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Website zum Europ&#228;ischen Accessibility Forum in Frankfurt am Main am
27. M&#228;rz 2009 ist seit ein paar Tagen online. Die deutsche Version ist unter http://eafra.de und die englische unter http://eafra.eu zu finden. 
Die Initiative zu dieser internationalen Konferenz ging von Martin Kliehm aus. Der engagierte Experte f&#252;r Webstandards und Barrierefreiheit arbeitet f&#252;r das IT-Unternehmen namics, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Website zum Europ&#228;ischen Accessibility Forum in Frankfurt am Main am<br />
27. M&#228;rz 2009 ist seit ein paar Tagen online. Die deutsche Version ist unter <a href="http://eafra.de">http://eafra.de</a> und die englische unter <a href="http://eafra.eu">http://eafra.eu</a> zu finden. </p>
<p>Die Initiative zu dieser internationalen Konferenz ging von Martin Kliehm aus. Der engagierte Experte f&#252;r Webstandards und Barrierefreiheit arbeitet f&#252;r das IT-Unternehmen namics, das er als Veranstalter f&#252;r das Frankfurter <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> <span lang="en" xml:lang="en">Event</span> gewinnen konnte. Martin Kliehm war &#252;brigens auch Gast beim A-Tag im November 2008 in Wien, wo er &#252;ber <a href="http://atag.accessiblemedia.at/programm/view/14"><acronym title="Web Accessibility Initiative" lang="de" xml:lang="de">WAI</acronym> <acronym title="Accessible Rich Internet Applications" lang="de" xml:lang="de">ARIA</acronym> in der Praxis</a> referierte.</p>
<h3>Innovationsf&#252;hrer der Branche</h3>
<p>Das Frankfurter <a href="http://eafra.de/2009/programm/">Programm</a> verspricht eine spannende Tagung, die Barrierefreiheit vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ansiedelt und Aspekte der Professionalit&#228;t und Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund r&#252;ckt. Auf der Startseite hei&#223;t es dazu: &#8220;Die Innovationsf&#252;hrer der Branche – darunter die Europ&#228;ische Kommission, <span lang="fr" xml:lang="en">France Télécom</span>, <span lang="en" xml:lang="en">Google</span>, <span lang="en" xml:lang="en">IBM</span>, <span lang="en" xml:lang="en">Microsoft</span>, Mozilla, Opera, das <acronym title="World Wide Web Consortium" lang="de" xml:lang="de">W3C</acronym>, das <span lang="en" xml:lang="en">Web Standards Project</span> und <span lang="en" xml:lang="en">Yahoo</span>! – teilen ihr Wissen, diskutieren soziale und politische Entwicklungen im Internet: Das Netz, das uns &#252;berall umgibt und durch dessen Maschen wir auch dann nicht fallen wollen, wenn wir im Alter eine Behinderung erwerben.&#8221;</p>
<p>Geplant sind dazu sieben Gespr&#228;chsrunden, in denen internationale und hochkar&#228;tige <a href="http://eafra.de/2009/referenten/">Expertinnen und Experten</a> Barrierefreiheit aus verschiedenen Perspektiven beleuchten: Technologie, Wirtschaftlichkeit, Politik und Hochschulausbildung. Die Anmeldung ist ab 28. J&#228;nner 2009 ge&#246;ffnet. Die Teilnahme kostet, und zwar bis zum 15. Februar 2009 Euro 150 und danach Euro 220. Der Tag f&#252;r Beitr&#228;ge und Bilder zum Europ&#228;ischen Accessibility Forum Frankfurt am Main lautet: eafra</p>
<p>PS: Eine der Diskussionsrunden, n&#228;mlich jene zum Thema &#8220;Mobiler Zugang – ger&#228;teunabh&#228;ngig oder barrierefrei?&#8221; werde ich die Ehre und hoffentlich auch das Vergn&#252;gen haben, zu moderieren. Dankesch&#246;n f&#252;r die Einladung, Martin, ich freu mich schon auf Frankfurt.</p>
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		<title>Ohrenschmaus</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2009/01/05/ohrenschmaus/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 10:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernbehinderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Literaturpreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Am. 9. Dezember war die Preisverleihung f&#252;r den Literaturpreis Ohrenschmaus 2008. Und erst im Jahr darauf berichten wir dar&#252;ber. Das ist bestes Slow Blogging, obwohls blo&#223; am Zeitmangel liegt. Der von Franz-Joseph Huainigg initierte Preis f&#252;r Literatur von Menschen mit Lernschwierigkeiten wurde zum 2. Mal verliehen, im Museumsquartier, hochkar&#228;tig dekoriert mit Kulturministerin Schmied und Caritasdirektor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am. 9. Dezember war die Preisverleihung f&#252;r den Literaturpreis <a href="http://www.ohrenschmaus.net">Ohrenschmaus 2008</a>. Und erst im Jahr darauf berichten wir dar&#252;ber. Das ist bestes <span lang="en" xml:lang="en"><a href="http://toddsieling.com/slowblog/?page_id=10" >Slow Blogging</a></span>, obwohls blo&#223; am Zeitmangel liegt. Der von Franz-Joseph Huainigg initierte Preis f&#252;r Literatur von Menschen mit Lernschwierigkeiten wurde zum 2. Mal verliehen, im Museumsquartier, hochkar&#228;tig dekoriert mit Kulturministerin Schmied und Caritasdirektor Landau.</p>
<p>Ohrenschmaus ist ein sehr passender Titel. Die <a href="http://www.ohrenschmaus.net/texte_08/index.html">Siegertexte</a> eignen sich in ihrer Lakonie und Einfachheit besonders gut zum Vorlesen und sind ein kulinarisches Vergn&#252;gen. Gleich kann man aber auch kritisch anmerken, dass bei diesem Preis wohl die netten, kindlichen Genusstexte, die nicht anecken und nicht wehtun, die r&#252;hren und Sympathie wecken, bessere Chancen haben. </p>
<h3>Prosa</h3>
<p>In der Kategorie Prosa wurde ein schr&#228;ges M&#228;rchen ausgezeichnet: &#8220;Das gro&#223;e Herz&#8221; von Marek Janta: Der unheilbar kranke Prinz Marek muss einen Skikurs belegen, weissagt die Wahrsagerin des K&#246;nigshauses, um gerettet zu werden. Bis zur gl&#252;cklichen Eheschlie&#223;ung mit der sch&#246;nen Nadja, dem Hotelierst&#246;chterchen vom Skihotel Rumkokos, gibts gro&#223;e Verwirrungen, vertauschte Koffer, eine verlorene Krone, ein Safe voller Knallfr&#246;sche und eine b&#246;se Hexe, die sich vor Angst in Luft aufl&#246;st.</p>
<h3>Lebensberichte</h3>
<p>In der Kategorie Lebensberichte gewann J&#252;rgen Bonner den Preis mit &#8220;Ich bin J&#252;rgen, ein Genie&#8221;:<br />
Sehr plastisch beschreibt er seinen Bruder und seine Eltern &#8211; v&#246;llig simpel, nur durch das, was sie so tun. Ebenso lakonisch anschaulich werden diverse sportliche Aktivit&#228;ten und ein Discobesuch: </p>
<blockquote><p>&#8220;Da tanze ich mit den Frauen. Die blonden mit langen Haaren gefallen mir gut. Ich k&#252;sse ihre Hand. Ich bin  verklemmt und verknallt  und werde rot im Gesicht.&#8221; </p></blockquote>
<p>In S&#228;tzen wie diesem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mit dem Flugzeug bin ich lange &#252;ber die Welt geflogen. Brutal getraut hab ich mich.&#8221; </p></blockquote>
<p>entsteht das Bild eines jungen Mannes, der sich durch seine Behinderung eine unverdorbene reine Lebensfreude und einen ganz klaren Blick bewahrt hat. Das kindlich sonnige Gem&#252;t von geistig behinderten Menschen ist ein Klischee, aber in diesem Text wird es so erfrischend authentisch bedient, dass man es gerne glaubt. </p>
<h3>Lyrik</h3>
<p>Der Preis in der Kategorie Lyrik wurde  nicht vergeben, weil das beinahe daf&#252;r nominierte Gedicht von Astrid Lindgren abgeschrieben wurde. Eine <a href="http://www.ohrenschmaus.net/jury.html">gute Jury</a>  ist aber belesen genug, um sich nicht austricksen zu lassen: lauter renommierte AutorInnen, teils mit Kinder- und Jugendbuchpreisen ausgezeichnet, mit Felix Mitterer als Schirmherr und die Preistr&#228;ger des Vorjahres Andreas Burtscher und Herbert Offenhuber. </p>
<h3>Kein Mitleidspreis</h3>
<p>Der Anspruch des Ohrenschmaus ist auch, kein Ghettopreis zu sein, sondern tats&#228;chlich Literatur auszuzeichnen. Was immer man unter Literatur versteht, eigenst&#228;ndige Texte jedenfalls, die einen besonderen Blickwinkel und besonderes Sprachgef&#252;hl zeigen, Texte, die von mehr als pers&#246;nlichem Interesse sind und Interpretationsspielraum lassen.</p>
<p>Unweigerlich messe ich die Siegertexte an der hintersinnigen Kurzprosa des S&#252;dtiroler Dichters <a href="http://www.georgpaulmichl.com/">Georg Paulmichl</a>.  Er ist der einzige etablierte Dichter mit geistiger Behinderung, den ich kenne. An seinen Sprachwitz kommt bislang keiner heran.</p>
<p>&#220;ber 100 Texte wurden eingereicht. Mein Favorit &#8220;Hektik&#8221; von Arnold Kozak hats nur auf die &#8220;Ehrenliste&#8221; gebracht, aber das wunderbare Gedicht sei hier zur G&#228;nze zitiert, weil sich sicher nicht nur Albert Einstein darin wiedergefunden h&#228;tte: </p>
<blockquote><p><span lang="en" xml:lang="en">&#8220;One lives all one´s life under constant tension until it is time to go for good&#8221;</span></p></blockquote>
<p>schreibt er in meinem Clokalender.</p>
<h4  class="center">Hektik</h4>
<blockquote class="center"><p>Man nimmt sich was vor, es gelingt nicht<br />
Hektik<br />
Man kauft ein, das Geld ist zu wenig<br />
Hektik<br />
Man ist froher Dinge, erf&#228;hrt etwas Ernstes<br />
Hektik<br />
Es ist ein Ausflug geplant, es sch&#252;ttet<br />
Hektik<br />
Es wird etwas gesucht, es l&#228;sst sich nicht finden<br />
Hektik<br />
Es ist eine flotte Wanderung, man landet im Sumpf<br />
Hektik<br />
Es wird gegessen, man patzt sich an<br />
Hektik<br />
Man bastelt, es wird defekt<br />
Hektik<br />
Es l&#228;uft das Fernsehprogramm, Bildausfall<br />
Hektik<br />
Man braucht Trost, es kommt Stress<br />
Hektik<br />
Man will liebensw&#252;rdig sein, es kommt Brutalit&#228;t<br />
Hektik<br />
Man tr&#228;umt, die Wirklichkeit ist ernst<br />
Hektik</p></blockquote>
<h3>Leiden an sich selbst</h3>
<p>Viele Texte beschreiben das Leiden an den eigenen Einschr&#228;nkungen, so z.B. das Gedicht &#8220;Ungeduld&#8221; von G&#252;nther Berger. Es wurde auf der Schleife der Zotter Schokolade abgedruckt, die f&#252;r den Ohrenschmaus  kreiert wurde:</p>
<blockquote><p>&#8220;Schade, dass ich im Rollstuhl sitze<br />
und ungeduldig warte,<br />
dass etwas mit mir passiert.<br />
Das macht mich Innen w&#252;tend<br />
und Au&#223;en m&#246;chte ich mit dem Rollstuhl<br />
gegen etwas fahren,<br />
aber ich kann es nicht.<br />
Ab und zu bin ich traurig<br />
und mein Herz klopft.<br />
Dann nehme ich den Zauberstab<br />
und hole den Sportler zu mir.<br />
Dann bin ich froh,<br />
dass der Sportler in meinen Gedanken ist,<br />
und so gute Tore schie&#223;en kann.<br />
Dann wird die Mauer zum Tor.&#8221;</p></blockquote>
<p>Bemerkenswert ist der Lebensbericht von Christian Aigner: &#8220;&#220;BER DAS HARTE LEBEN, WENN MAN SICH NICHT TRAUT&#8221;, der einen eigenartigen Abstraktionsgrad erreicht.<br />
Auf der Ehrenliste, der Shortlist f&#252;r den Preis, findet sich auch der Text von Martin Gr&#228;tzl. Er beschreibt nur in kurzen S&#228;tzen ein paar Fotos und macht damit aber eine ganze Lebensgeschichte vorstellbar. </p>
<h3>Authentische Texte mit Seele</h3>
<p>Der gr&#246;&#223;ere Teil der eingereichten Texten ist nicht literarisch, sondern pers&#246;nlich, alltagssprachlich, eher Kunstherapieprodukt als Kunst, auch einfach Zeugnis der Behinderung seiner AutorInnen. Es ist aber trotzdem interessant, diese Texte, besonders die Lebensberichte, zu lesen. Man erf&#228;hrt viel &#252;ber die Realit&#228;t und Wahrnehmungswelt von Menschen mit Lernschwierigkeiten, von schwierigen Lebensl&#228;ufen und durch die  Behinderung gepr&#228;gten Familienverh&#228;ltnissen, vom Leben und Arbeiten in gesch&#252;tzen Werkst&#228;tten, in Heimen und betreuten Wohnungen. </p>
<p>Spannend fand ich z.b. die wilde Lebensgeschichte von Oswald F&#246;llerer oder auch die Lebensberichte von Maria Altenberger, Andrea Hauck, Brigitte Riedl und Jasmin Skala. Arg ist der Text von Iris Grasel: &#8220;Mein Erlebnis im Spital&#8221;, eine Operationsodyssee mit dem lakonischen Fazit:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das M&#246;dlinger Spital hat mich verpfuscht und ich mag das Spital nicht mehr. Ich rate jedem ab, der eine leichte Beeintr&#228;chtigung hat, dort hinzugehn.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Literatur und Therapie, Emanzipation und Integration</h3>
<p>Der Literaturpreis Ohrenschmaus hat prim&#228;r die Funktion, Literatur zu k&#252;ren, von AutorInnen, die ansonsten aufgrund ihrer Behinderung wohl weniger bis keine &#214;ffentlichkeit bekommen w&#252;rden.</p>
<p>Er hat auch therapeutische Funktion. Viele der Texte sind unter kunsttherapeutischer Anleitung entstanden. Das ist gro&#223;artig, gut und wichtig, l&#228;sst einen aber auch &#252;ber Authentizit&#228;t, Lenkung, Zensur, Ehrgeiz von BetreuerInnen und Betreuten nachdenken. Der Text &#8220;Scheisse&#8221; von Reinhard Seisenbacher thematisiert die Produktionsbedingungen von Kunst in einer gesch&#252;tzten Werkst&#228;tte: </p>
<blockquote><p>SCHEISSE!</p>
<p>Mein Bild wurde ver&#228;ndert, ich bin erschrocken,<br />
ich &#228;rgere mich,<br />
vielleicht sollte ich mich nicht &#228;rgern,<br />
vielleicht sollte ich es auf die leichte Schulter nehmen.</p>
<p>Meine Bilder werden nicht verkauft, das setzt mich unter Druck,<br />
andere Bilder gehen besser,<br />
vielleicht sollte ich mich nicht unter Druck setzen lassen,<br />
vielleicht darf ich nicht so kompliziert denken&#8230;&#8230;</p></blockquote>
<p>Und nicht zuletzt hat der Preis emanzipatorische und integrative Funktion. Er gibt Menschen mit Lernbehinderung &#214;ffentlichkeit und ermuntert sie zur M&#252;ndigkeit. Und er gibt allen, die sich daf&#252;r interessieren, Einblick in Lebens- und Gedankenwelten, die ansonsten sehr abgeschottet von der Welt der &#8220;Normalen&#8221; sind.</p>
<p>Damit es den Ohrenschmaus auch dieses Jahr wieder geben kann, seien zum Schluss auch noch seine <a href="http://www.ohrenschmaus.net/partner.html">Sponsoren</a>  gelobt. Sie unterst&#252;tzen einen wichtigen Preis!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kunst barrierefrei vermitteln, aber wie?</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/12/04/kunst-barrierefrei-vermitteln-aber-wie/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 11:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber Zug&#228;nge zur Zug&#228;nglichkeit der Museumslandschaft
Am 21. November 2008 fand in der &#214;sterreichischen Galerie Belvedere eine Veranstaltung zur barrierefreien Kunst- und Kulturvermittlung in Museen und Ausstellungen statt. Titel: &#8220;Wie soll das denn bitte gehen?&#8221; Gekommen waren knapp 20 Kulturvermittlerinnen (ausschlie&#223;lich Frauen) aus renommierten Museen in Wien, Nieder&#246;sterreich und Ober&#246;sterreich, wie etwa dem Wien Museum, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&#220;ber Zug&#228;nge zur Zug&#228;nglichkeit der Museumslandschaft</h2>
<p>Am 21. November 2008 fand in der &#214;sterreichischen Galerie Belvedere eine Veranstaltung zur barrierefreien Kunst- und Kulturvermittlung in Museen und Ausstellungen statt. Titel: &#8220;Wie soll das denn bitte gehen?&#8221; Gekommen waren knapp 20 Kulturvermittlerinnen (ausschlie&#223;lich Frauen) aus renommierten Museen in Wien, Nieder&#246;sterreich und Ober&#246;sterreich, wie etwa dem Wien Museum, dem Stift Klosterneuburg, der Sammlung Essl und dem Belvedere selbst. Als ReferentInnen waren Manfred Fischer, <span lang="en">Jo</span> Spelbrink und meine Wenigkeit geladen, um einen Einblick in die Situation behinderter Menschen im Museumsbetrieb zu geben. </p>
<h3>Was war</h3>
<p>&#8220;Kultur wird barrierefrei&#8221; lautete der mutige Titel einer Impulsveranstaltung, mit der wir von MAIN vor rund 2 ½ Jahren in &#214;sterreich ein St&#252;ck Pionierarbeit leisteten und dem Kulturbetrieb konkrete Anst&#246;&#223;e gaben. Gro&#223;es Interesse, positive Resonanz und einige Initiativen in Richtung Barrierefreiheit waren der Erfolg. Jetzt setzte der Verband der KulturvermittlerInnen gemeinsam mit dem Verein &#8220;Konsensio kultur.barrierefrei.gestalten&#8221; mit dem aktuellen <span lang="en" xml:lang="en">Event</span> eine neue Initiative. &#8220;Dieser Tag soll ein Startschuss f&#252;r mehr Barrierefreiheit sein.&#8221;, erkl&#228;rt Brigitte Hauptner, die Mitbegr&#252;nderin von Konsensio und neue Pr&#228;sidentin des Verbandes der KulturvermittlerInnen. </p>
<p>Wer ist die so genannte Zielgruppe der &#8220;Menschen mit Behinderungen&#8221;? Gehen diese Leute &#252;berhaupt ins Museum und wie erleben Menschen mit unterschiedlichen K&#246;rper- und Sinnesbehinderungen Ausstellungsangebote bzw. wie k&#246;nnen sie diese nutzen? Mit diesen Fragen haben wir uns in Impulsreferaten und Diskussionen auseinandergesetzt. Ein <span lang="en">Workshop</span> am Ende des Tages gab den Teilnehmenden dann auch noch die Gelegenheit, Barrieren in einer aktuellen Ausstellung zu entdecken und sich selbst an einer Bildbeschreibung f&#252;r blinde und sehbehinderte AusstellungsbesucherInnen zu versuchen.</p>
<h3>Was ist</h3>
<p>Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich mich f&#252;r das angefragte Impulsreferat vorbereitet habe. Zug&#228;ngliche Kulturangebote sind die Ausnahme und nicht die Regel. Das ist wie vor 2 ½ Jahren. Doch dass Menschen mit Behinderungen potenzielle Besucherinnen und Besucher sind, spricht sich zunehmend herum. So haben sich die Informationsangebote zum Thema Barrierefreiheit auf der Website des Belvederes und des Wien Museums verbessert. Das sind nur zwei positive Beispiele, die mir auf meiner Recherche begegnet sind. Um die Barrierefreiheit der musealen Websites selbst ist es dagegen nach wie vor recht schlecht bestellt. Da kann ich leider keine Glanzlichter nennen. Falls mir da etwas entgangen sein sollte, bitte ich um entsprechende Hinweise. Infos, wie es in den einzelnen Museen um die konkreten barrierearmen Angebote steht, kann ich derzeit leider noch nicht bieten. </p>
<h3>Was bleibt</h3>
<p>Bei dieser Veranstaltung wurde mir wieder einmal bewusst, wie wichtig es ist, Barrierefreiheit in einem inklusiven Sinne zu denken. Wir haben uns in den unterschiedlichen Impulsreferaten mit den unterschiedlichen Bed&#252;rfnissen von Menschen mit diversen Behinderungen besch&#228;ftigt, also welche Angebote brauchen etwa blinde oder geh&#246;rlose oder mobilit&#228;tsbehinderte Menschen in Museen, Galerien, Austellungen. Diese Ann&#228;herung hat ihre Berechtigung, weil nichtbehinderte Personen nat&#252;rlich auch verstehen sollen, wie behinderte MuseumsbesucherInnen Kulturangebote erleben. Es ist aber auch gef&#228;hrlich, denn die passende Schublade mit dem daf&#252;r gemachten Angebot f&#252;r jede Art von Behinderung, das ist f&#252;r mich noch nicht das angepeilte &#8220;Museum f&#252;r alle&#8221;. Viel mehr scheint es mir erstrebenswert, die BesucherInnen als Individuen mit unterschiedlichen Bed&#252;rfnissen, Wahrnehmungsm&#246;glichkeiten und Erfahrungen zu begreifen und im Sinne des inklusiven <span lang="en">Designs</span> Ausstellungen zu konzipieren. </p>
<p>Die Basis daf&#252;r ist Normalit&#228;t im Umgang mit behinderten BesucherInnen. So stellte eine Veranstaltungsteilnehmerin fest: &#8220;Wir d&#252;rfen keine Angst haben, wenn wir Vermittlungsangebote f&#252;r Menschen mit Behinderungen setzen und m&#252;ssen den G&#228;sten im Museum mit Normalit&#228;t begegnen. Dann gibt es kaum Probleme.&#8221; </p>
<p>Warum mir der inklusive Zugang zu Kulturangeboten so wichtig ist, liegt am Mehrwert, der f&#252;r m&#246;glichst viele Menschen geschaffen werden soll. Dieser Mehrwert bringt Menschen mit Behinderungen die Chance auf ein autonomes Kulturerlebnis. Das Bild, dass behinderte Menschen nur in Gruppen mit Begleitung ins Museum gehen, sollte nicht mehr das sein, das in den K&#246;pfen pr&#228;sent ist. Ist es aber noch. Das stand auch beim Workshop zur Diskussion. Klar, Spezialangebote, wie beispielsweise <span lang="en" xml:lang="en">Touch Tours</span> f&#252;r Gruppen von blinden BesucherInnen oder F&#252;hrungen in Geb&#228;rdensprache f&#252;r geh&#246;rlose BesucherInnen, sind nat&#252;rlich auch gefragt. Sie sollten aber erstens regelm&#228;&#223;ig stattfinden, was in vielen Museen nicht der Fall ist, und zweitens, so wie bei anderen Gruppen von BesucherInnen, auch auf deren Interessen zugeschnitten werden. Es bleibt also noch viel zu tun.</p>
<h3>Was kommt</h3>
<p>Hoffentlich weiterhin viel Interesse auf Seiten der KulturvermittlerInnen und vermehrt auch den Kultureinrichtungen und nat&#252;rlich weitere Initiativen in Richtung Barrierefreiheit. Der Wunsch der Teilnehmenden danach wurde artikuliert. </p>
<h3>Was fehlt</h3>
<p>Barrierefreiheit als strukturelles Element, das von Anfang an in der Planung und Konzeption mitgedacht wird. Das w&#252;rde die Umsetzung erleichtern und ein neues Kulturerlebnis f&#252;r alle schaffen. Das ist nichts Neues, muss aber immer wieder gesagt werden.</p>
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		<title>Eine M&#252;tze Barrierefreiheit</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/28/eine-muetze-barrierefreiheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 10:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Tab Parade]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[notizblog]]></category>
		<category><![CDATA[bbd08 bluebeanieday tabparade accessibility web web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele Tage in diesen Tagen. Von A wie dem A-Tag am vergangenen Freitag, den 21.11.2008, der heuer unter dem Motto &#8220;Die Zukunft ist heute&#8221; stand und zur &#8220;Befreiten Barrierefreiheit&#8221; ermutigte, zu Liberated Accessibility, wie der Webentwickler Christian Heilmann seine Pr&#228;sentation betitelte, &#252;ber die Maria Putzhuber hier im MAIN_blog in ihrem Report zum A-Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Tage in diesen Tagen. Von A wie dem <a href="http://atag.accessiblemedia.at/">A-Tag</a> am vergangenen Freitag, den 21.11.2008, der heuer unter dem Motto &#8220;Die Zukunft ist heute&#8221; stand und zur &#8220;Befreiten Barrierefreiheit&#8221; ermutigte, zu <span lang="en" xml:lang="en" title="Befreite Barrierefreiheit"><a href="http://www.wait-till-i.com/2008/11/23/liberated-accessibility-at-a-tag-in-vienna/">Liberated Accessibility</a></span>, wie der Webentwickler Christian Heilmann seine Pr&#228;sentation betitelte, &#252;ber die Maria Putzhuber hier im MAIN_blog in ihrem Report zum <a href="/blog/2008/11/25/a-tag-08-wien/">A-Tag 08</a> N&#228;heres zu berichten wei&#223;.</p>
<p>Bis B wie dem B-Tag, dem <span lang="en" xml:lang="en" title="Blauer M&#252;tzen Tag">Blue Beanie Day</span>, heute am 28.11.2008, einem symbolischem Interaktionstag f&#252;r Standards und <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit">Accessibility</span> im weltweiten Web, an dem das Tragen von blauen M&#252;tzen (englisch: <span lang="en" xml:lang="en">blue beanies</span>) angesagt ist, um f&#252;r ein zug&#228;ngliches und benutzerInnenfreundliches Internet ein sichtbares Zeichen zu setzen. Also, alle, die dies tun m&#246;chten, schnell blaue M&#252;tze besorgen und auf den Kopf setzen, L&#228;cheln (muss nicht unbedingt sein), Fotos machen, diese mit den <span lang="en" xml:lang="en" title="Schlagw&#246;rtern">Tags</span> &#8220;bbd08&#8243; und &#8220;bluebeanieday&#8221; versehen und sodann &#246;ffentlich posten, zum Beispiel auf Flickr in der <a href="http://www.flickr.com/groups/bbd08/">deutschsprachigen Gruppe zum <span lang="en" xml:lang="en">Blue Beanie Day</span> 2008</a> und nat&#252;rlich auch im <span lang="en" xml:lang="en">Poo</span>l <a href="http://www.flickr.com/groups/bluebeanieday2008/">der internationalen Flickr <span lang="en" xml:lang="en" title="Gruppe">Group</span> bluebeanieday2008</a>. Dort gibt es &#252;brigens ein geniales <a href="http://www.flickr.com/photos/adrienne-adams/3062723782/in/pool-bluebeanieday2008">Bild mit Mr. Obama</a> zu sehen, betitelt: <span lang="en" xml:lang="en" title="Du wei&#223;t, er w&#252;rde">You know he would!</span></p>
<h3>Schnappschussideen</h3>
<p>Der Tag der blauen M&#252;tze wird heuer &#252;brigens bereits zum zweiten Mal begangen. Ins Leben gerufen wurde die Spa&#223;initiative im Vorjahr, und zwar von Anh&#228;ngerInnen des amerikanischen Webstandards Vorreiters <span lang="en" xml:lang="en"><a href="http://www.zeldman.com/">Jeffrey Zeldman</a></span>. Auch wir vom MAIN_blog haben uns 2007 am <span lang="en" xml:lang="en"><a href="/blog/2007/11/26/blue-beanie-day-vienna/">Blue Beanie Day Vienna</a></span> mit einer kleinen Schnappschussidee an der Aktion beteiligt, bei der wir unter anderen auch (damals noch Staatssekret&#228;rin, jetzt dann nicht mehr Bundesministerin) Heidrun Silhavy zum <span lang="en" xml:lang="en">Blue Beanie Fotoshooting</span> baten.</p>
<p><span class="floatright"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/bbd-08-01.jpg"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/bbd-08-01.jpg" alt="Beate Filringer blaest Kerze auf Torte aus" title="bbd-08-01" class="alignnone size-full wp-image-1164" /></a></span></p>
<p>Und weil auch ich in diesen Tagen Geburtstag habe, spendiere ich diesmal ein St&#252;ck meiner Torte dem Blue Beanie Day 2008 zum ersten Jahrestag. Alles Gute!</p>
<h3>Paradenbeitr&#228;ge</h3>
<p>Gute sechs Wochen alt ist unsere j&#252;ngste Webaktion, die Tab Parade, die das MAIN_Blog gemeinsam mit Robert Lenders Nur ein Blog anl&#228;sslich des <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2644-Blog-Parade-zum-Internationalen-Tag-der-Tastatur.html">Internationalen Tags der Tastatur</a> am 15. Oktober starteten und die am 25. November 2008 im Vorfeld des <span lang="en" xml:lang="en">Blue Beanie Days</span> ausrollte. Es war eigentlich nur so eine spontane Idee, bei der es darum ging, zur Abwechslung mal ohne Maus durchs Web zu surfen und dar&#252;ber zu bloggen, &#8220;wie m&#252;hsam das Ganze sein kann&#8221;, wie es beispielsweise Max Kossatz in seinem Blog Wissen belastet beschreibt, der sich f&#252;r unsere Parade durch die <a href="http://wissenbelastet.com/2008/11/24/tab-parade-parteiseiten-im-vergleich/">Parteiseiten im Vergleich</a> tabbte und dazu auch ein Video angefertigt hat. </p>
<p><span class="floatright"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/10/banner_150.gif"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/10/banner_150.gif" alt="Banner Tab Parade: 15.10. bis 25.11.2008. GIF, Format: 150 x 150" title="banner_150" class="alignnone size-full wp-image-964" /></a></span></p>
<p>Ohne gro&#223; die Werbetrommel f&#252;r die Tab Parade zu r&#252;hren, freut es uns, dass sich soviele BloggerInnen beteiligt haben, unter ihnen viele Webgestaltungs- und <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span>-Profis wie Maria Putzhuber, Eva Papst, Kerstin Probiesch, Jana Herwig, Johannes Reiss, J&#252;rgen Liechtenecker, Gerald Brozek, Peter Rozek, Peter Kammerer &#8230; So, jetzt habe ich sicher jemanden vergessen. Eine doch erstaunlich lange Liste aller Blogbeitr&#228;ge findet sich in der <a href="/blog/category/tab-parade/">Tab Parade Roll</a> hier im MAIN_Blog. Lieben Dank f&#252;r&#8217;s Mittabben an alle in die Runde!</p>
<p>Einen der Beitr&#228;ge m&#246;chte ich noch extra herausgreifen. Es geht dabei um <a href="http://www.sprungmarker.de/2008/tab_parade_seniorkom_at/">Sylvia Eggers Praxistest von Seniorkom.at</a>, das die <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> Fachfrau in ihrem Weblog Sprungmarker f&#252;r die Tab Parade sehr kritisch unter die Lupe nimmt. Ihr Fazit: Dieses &#246;sterreichische Webportal f&#252;r &#228;ltere Menschen kann nicht mit optimaler Tastaturnutzung punkten und ist ein gutes Beispiel daf&#252;r, dass auch ambitionierte Preistr&#228;ger-Projekte alles andere als perfekt gemacht sind. Denn <a href="http://www.seniorkom.at/">Seniorkom.at</a> erh&#228;lt dieser Tage immerhin einen <span lang="en" xml:lang="en">e-Inclusion Award</span>, eine Auszeichnung, die im Rahmen der <a href="http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/index_en.htm">e-Inclusion MinisterInnen-Konferenz der Europ&#228;ischen Kommission</a> verliehen wird. </p>
<h3>e-Inklusionsstrategien</h3>
<p>Dieses ministerielle Mega <span lang="en" xml:lang="en">Event</span>, zu dem rund 1.500 TeilnehmerInnen erwartet werden, findet ab kommenden Sonntag, den 30. November, bis zum Dienstag, den 2. Dezember 2008, in Wien statt. Bei der Veranstaltung, die den Abschluss des <span lang="en" xml:lang="en">e-Inclusion</span> Jahres der Europ&#228;ischen Kommission bildet, sollen Strategien zu den Schwerpunktthemen &#8220;Digitale Kompetenzen&#8221;, &#8220;IKT f&#252;r &#228;ltere Menschen&#8221;, &#8220;Webzug&#228;nglichkeit f&#252;r Alle&#8221; sowie &#8220;Wirtschaftliche und globale Aspekte der digitalen Integration&#8221; er&#246;rtert werden, die dazu beitragen k&#246;nnen, dass all &#8220;jene vom Ausschluss aus der Informationsgesellschaft betroffenen Gruppen der Gesellschaften in den Mitgliedstaaten integriert werden&#8221;. </p>
<p>Da gibt es wohl noch jede Menge zu tun. Das wurde auch beim diesj&#228;hrigen <a href="http://www.ispa.at/know-how/themen/internetsummit-2008/">Internet <span lang="en" xml:lang="en">Summit</span> Austria</a> am 2. Oktober 2008 deutlich, der unter dem Motto &#8220;Chancen nutzen &#8211; Internet f&#252;r eine integrative Informationsgesellschaft&#8221; von der <acronym title="Internet Service Providers Austria" lang="de" xml:lang="de">ISPA</acronym>, dem Dachverband der &#246;sterreichischen Internet Service-Anbieter, in Kooperation mit der Abteilung f&#252;r Medienangelegenheiten des Bundeskanzleramtes veranstaltet wurde und als nationales Vorbereitungsevents auf die e-Inclusion MinisterInnenkonferenz angelegt war. Einer der Gastredner dort war Paul Timmers, der in der <acronym title="Europ&#228;ische Kommission" lang="de" xml:lang="de">EU</acronym> Kommission die Abteilung &#8220;<acronym title="Informations- und Kommunikationstechnologie" lang="de" xml:lang="de">IKT</acronym> f&#252;r Integration&#8221; leitet.</p>
<p><span class="floatright"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/timmers.jpg"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/timmers.jpg" alt="Paul Timmers" title="timmers" class="alignnone size-full wp-image-1174" /></a></span></p>
<p>Wie Paul Timmers beim &#246;sterreichischen <span lang="en" xml:lang="en">Internet Summit</span> sagte, g&#228;be es &#8220;<span lang="en" xml:lang="en" title="zu wenig Fortschritt seit Riga">too little progress since Riga</span>&#8220;. Er meinte damit, dass im so genannten <a href="http://ec.europa.eu/information_society/events/ict_riga_2006/index_en.htm">Riga Prozess</a> der Fortschritt zu langsam sei, um der digitalen Kluft effektiv entgegezuwirken, wie es sich ja im Juni 2006 die MinisterInnen aus 34 europ&#228;ischen L&#228;ndern in der lettischen Hauptstadt Riga vorgenommen hatten. Sie formulierten damals als Ziele der digitalen Integration (&#8221;e-Inclusion&#8221;) etwa die Halbierung des R&#252;ckstands ausgrenzungsgef&#228;hrdeter Bev&#246;lkerungsgruppen bei der Internetnutzung und den barrierefreie Zugang zu allen &#246;ffentlichen Webseiten bis zum Jahr 2010. </p>
<p>Derzeit sind, wie eine <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20081002_OTS0188">APA OTS Aussendung des B&#252;ros Silhavy</a> vom 2.10.2008 belegt, europaweit aber lediglich 5 Prozent aller &#246;ffentlichen Webangebote barrierefrei. Stellt sich die Frage, wie sich die restlichen 95 Prozent bis zum Jahr 2010 aufholen lassen. Ganz zu schweigen von den privaten Websites der Unternehmen, um deren Zug&#228;nglichkeit es auch nicht besser bestellt ist. Paul Timmers jedenfalls sagte beim Vorgipfel in Wien: &#8220;<span lang="en" xml:lang="en" title="Wir m&#252;ssen uns schneller bewegen">We have to move faster</span>&#8220;. Oder anders gesagt auf gut &#246;sterreichisch: Anzahn Leute! </p>
<p><span class="floatright"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/jona-bbd.jpg"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/jona-bbd.jpg" alt="Jona" title="jona-bbd" class="alignnone size-full wp-image-1176" /></a></span></p>
<p>So sieht&#8217;s aus. In diesem Sinne also auf zu vielen k&#252;nftigen Aktionen, zu weiteren A-Tagungen und B-Tagen. Und heute zumindest eine blaue M&#252;tze auf den Kopf! So wie Jona, der Spr&#246;ssling unserer Kollegin Michaela, noch keine zwei Jahre alt, ein kleiner Lausbub und schon ein angehender Aktivist f&#252;r Web Accessibility. Denn, wie lautete noch das Motto des A-Tags so sch&#246;n: <span lang="en" xml:lang="en" title="Die Zukunft ist heute. ">Future is now</span>.</p>
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		<title>A-Tag 08 Wien</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 11:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<description><![CDATA[A-Tag war in Wien und wer nicht dort war, hat was vers&#228;umt.
Der A-Tag war gut
Mein Tagungs-Highlight war der Vortrag von Peter Purgathofer. Er hat mich vollst&#228;ndig davon &#252;berzeugt, dass E-Voting die Demokratie gef&#228;hrdet, und wer von unseren PolitikerInnen noch immer daf&#252;r ist, soll sich von ihm beraten lassen. Barrierefreiheit kam im durchgestylten Vortrag kaum vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://atag.accessiblemedia.at">A-Tag</a> war in Wien und wer nicht dort war, hat was vers&#228;umt.</p>
<h3>Der A-Tag war gut</h3>
<p>Mein Tagungs-Highlight war der Vortrag von Peter Purgathofer. Er hat mich vollst&#228;ndig davon &#252;berzeugt, dass E-Voting die Demokratie gef&#228;hrdet, und wer von unseren PolitikerInnen noch immer daf&#252;r ist, soll sich von ihm beraten lassen. Barrierefreiheit kam im durchgestylten Vortrag kaum vor, sie ist jedenfalls auch kein Pro-Argument.</p>
<h3>&#8230;mit coolen Leuten</h3>
<p>Der Parallelvortrag &#252;ber WAI-ARIA war damit vers&#228;umt. Der Vortragende Martin Kliem von namics hat mir sp&#228;ter erz&#228;hlt, dass er &#8211; bevor er jetzt als Webdeveloper endlich seri&#246;s Geld verdient, Initiator der <a href="http://www.fuckparade.org">Fuckparade</a> war und als DJ Trauma XP bei Hardcore Gabba Parties aufgelegt und H&#228;user besetzt hat f&#252;r freies Recht auf Party. Kann man alles fein bei Wikipedia nachlesen. Ich staune immer wieder, aus wievielen Zwiebelschichten Menschen bestehen und finde diese Facette eines namhaften Webstandards Experten nun im Moment grade interessanter als den 5. WAI-ARIA Vortrag in diesem Jahr.</p>
<p>Man mu&#223; schon aufpassen, dass man nicht nur im eigenen Fachbereichs-S&#252;ppchen dahink&#246;chelt und ist ganz dankbar f&#252;r breitere Blickwinkel.</p>
<h3>&#8230;inspirierend</h3>
<p>Der JavaScript Experte Christian Heilmann hat mich pr&#228;chtig unterhalten, aber nicht g&#228;nzlich davon &#252;berzeugt, dass wir uns das Web mit den heutigen M&#246;glichkeiten ganz leicht selber reparieren k&#246;nnen, statt herumzujammern, wie barrierenbehaftet und schwer zu verbessern und grottenschlecht das Internet ist. Seine zupackende und mitrei&#223;ende Art ist aber sehr inspirierend, und er bewegt tats&#228;chlich viel. <a href="http://scriptingenabled.org" lang="en" xml:lang="en">Scripting enabled</a> hat er zum Beispiel initiiert. Das ist ein Hackertag f&#252;r ProgrammiererInnen mit und ohne Behinderung, wo es darum geht, offene Web 2.0 Programmierschnittstellen zu nutzen, um zug&#228;nglichere Seitenvarianten zu basteln, wie eine Easy Version vom YouTube Player z.B.</p>
<p>Der in London lebende Heilmann zieht wie ein Nomade von Konferenz zu Konferenz, allein bis Weihnachten sei er noch 2x pro Woche woanders &#8211; in Bukarest, in Tel Aviv, in wei&#223; Gott wo. Was f&#252;r ein Leben! Ihm traue ich trotzdem zu, dass ihm bei jedem Vortrag noch etwas Neues einf&#228;llt, sonst w&#252;rde ihm der Job wohl keinen Spa&#223; mehr machen. Sein <a href="http://www.slideshare.net/cheilmann/befreite-barrierefreiheit-atag-wien-2008-presentation">Vortrag &#8220;Befreite Barrierefreiheit&#8221; bei Slideshare</a>. </p>
<h3>Breites Spektrum</h3>
<p>In Thomas J&#246;chlers Vortrag &#252;ber den neuen Wien Stadtplan hab ich auch Neues erfahren. Barrierefreier als Google Maps ist er noch nicht wirklich, aber sie tun ihr Bestes in die Richtung.</p>
<p>Ansonsten war eher mehr von mir bereits Bekanntem, und davon habe ich nur die H&#228;lfte geh&#246;rt, weils zwei parallele Sessions gab. Es ist nicht sooo einfach, f&#252;r ein breites Publikum wie beim A-Tag den Spagat zu machen zwischen Einf&#252;hrung und technisch anspruchsvollem Inhalt und keine/r soll sich dabei &#252;ber- oder unterfordert f&#252;hlen. Wer bereits zu sehr im Fachsumpf watet, kam wohl etwas zu kurz.</p>
<p>Das gilt sicher auch f&#252;r meinen eigenen Vortrag &#8220;Screendesign und Web-Accessibility&#8221;. Ich bin aber nett gelobt worden, von denen, die ich ein bisschen kritisch und von denen die ich als Positivbeispiel erw&#228;hnt habe, f&#252;r Katzencontent und f&#252;r braves Gendern&#8230;dabei habe ich nicht einmal gemerkt, dass ich nur noch von Designerinnen und Programmiererinnen gesprochen habe. War nicht Absicht, ich hoffe, die Herren f&#252;hlten sich mitgemeint. Die <a href="http://www.slideshare.net/slidemarie/screendesign-und-webaccessibility-presentation">Vortragsfolien f&#252;r Screendesign und Web-Accessibility</a> gibt es bei Slideshare. </p>
<p>Fotos kann man auf der <a href="http://atag.accessiblemedia.at/interaktiv/">A-Tag Interaktiv</a> Seite  sehen oder in einem Flu&#223; zum Runterscrollen per Pfeiltasten auf <a href="http://www.flickriver.com/photos/tags/atag08/">flickriver.com</a>. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#214;ZIV Medienpreis 2008</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/13/oeziv-medienpreis-2008/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 19:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[notizblog]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Scheck und Schuasch
Gestern ging die Gala zum &#214;ZIV Medienpreis 2008 im Studio 44 der &#214;sterreichischen Lotterien am Wiener Rennweg &#252;ber die B&#252;hne. Diese Auszeichnung wird vom &#214;ZIV f&#252;r herausragende Berichterstattung &#252;ber Menschen mit Behinderungen im Arbeits- und im Wirtschaftsleben vergeben und ist mit 1.000 Euro und dem &#8220;Schuasch&#8221;, einer vom K&#252;nstler Rudolf Pinter geschaffenen Statue, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Scheck und Schuasch</h3>
<p>Gestern ging die Gala zum <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> Medienpreis 2008 im Studio 44 der &#214;sterreichischen Lotterien am Wiener Rennweg &#252;ber die B&#252;hne. Diese Auszeichnung wird vom <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> f&#252;r herausragende Berichterstattung &#252;ber Menschen mit Behinderungen im Arbeits- und im Wirtschaftsleben vergeben und ist mit 1.000 Euro und dem &#8220;Schuasch&#8221;, einer vom K&#252;nstler Rudolf Pinter geschaffenen Statue, dotiert. </p>
<p>Scheck und Schuasch wanderten heuer an die H&#228;nde der Preistr&#228;gerin Karin Lehner vom <acronym title="&#214;sterreichischer Rundfunk" lang="de" xml:lang="de">ORF</acronym> H&#246;rfunk, die f&#252;r ihren &#214;1 Radiokolleg-Beitrag &#8220;Inselbegabte. Autismus im Wandel&#8221; ausgezeichnet wurde. Auch die beiden ehrenden Anerkennungen gingen diesmal an <acronym title="&#214;sterreichischer Rundfunk" lang="de" xml:lang="de">ORF</acronym> JournalistInnen, und zwar an Markus M&#252;ller f&#252;r einen Beitrag im &#214;1-Morgenjournal &#252;ber ein Tiroler Projekt, das Fachkr&#228;fte f&#252;r Barrierefreiheit und Chancengleichheit ausbildet, und an Inge Maria Limbach f&#252;r einen Beitrag in &#8220;Heute in &#214;sterreich&#8221;, in dem es um den Berufsalltag von Menschen mit <span lang="en" xml:lang="en">Down</span> Syndrom geht, die bei einer Kaffeehauskette besch&#228;ftigt sind.</p>
<h3>Qual der Wahl</h3>
<p>Es ist heuer bereits die dritte Runde f&#252;r den <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> Medienpreis. Wie ich als Mitglied der Jury wei&#223;, beteiligten sich an der Ausschreibung 2008 insgesamt 38 EinreicherInnen mit thematisch vielf&#228;ltigen Beitr&#228;gen aus Printmedien, Radio, Internet und TV. Das sind nicht nur fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, auch die inhaltliche Qualit&#228;t und die sprachliche Sensibilit&#228;t dieser Medienberichte kann sich durchwegs sehen bzw. h&#246;ren lassen. (Was die Auswahl f&#252;r die Jury nat&#252;rlich nicht leichter macht.)</p>
<p>Als Problem erweist sich dabei allerdings, dass einige wirklich gut gemachte Geschichten eingereicht wurden, die sich nicht oder nur am Rande mit dem Themenfeld &#8220;Menschen mit Behinderungen im Arbeits- und im Wirtschaftleben&#8221; befassen und daher von der Jury auch nicht in die engere Wahl gezogen werden konnten. W&#228;re also gut, wenn das bei der Ausschreibung 2009 vom Veranstalter, dem <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym>, noch deutlicher kommuniziert wird, dass es bei diesem Medienpreis insbesondere um Berichte geht, die Fragen der beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt r&#252;cken. Weil sonst wom&#246;glich auch Frust entsteht bei all jenen KollegInnen, die dann wieder h&#246;chst engagierte Beitr&#228;gen einreichen, aber wegen &#8220;Themenverfehlung&#8221; eigentlich von vorneherein chancenlos sind. </p>
<p>Ein andere Schwierigkeit dieses Medienpreises sehe ich auch in der Beurteilung h&#246;chst unterschiedlicher Publikationen und Formate. So kann sich ein tagesaktueller, schnell gemachter Zeitungsbericht nur schwer messen mit einer langen und aufw&#228;ndig produzierten TV-Dokumentation. Hier w&#228;re vielleicht eine Unterteilung in die unterschiedlichen Formate sinnvoll, um die Pr&#228;mierung etwas pr&#228;ziser gestalten zu k&#246;nnen. </p>
<h3>Offene Diskussion</h3>
<p>Gut f&#228;nde ich auch, wenn es beim n&#228;chsten Mal ein Art Publikumspreis g&#228;be und die eingereichten Beitr&#228;ge auch im Web heruntergeladen und diskutiert werden k&#246;nnten. Damit w&#228;re auch eine gewisse Transparenz und Nachhaltigkeit gegeben, die sich der <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> mit der ganzen Aktion ja auch zum Ziel setzt, wie etwa in der aktuellen <a href="/aktuell/apa-ots/?detail=OTS0111-20081113"><acronym title="Austria Presse Agentur" lang="de" xml:lang="de">APA</acronym> <acronym title="Original Text Service" lang="de" xml:lang="de">OTS</acronym> Aussendung</a> Klaus Voget, Pr&#228;sident des <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym>, erkl&#228;rt: &#8220;Mit dem Medienpreis tragen wir dazu bei, dass den Anliegen von Menschen mit Behinderung Geh&#246;r verschafft wird und dass das Thema Behinderung offen diskutiert wird.&#8221;</p>
<p>Eine Medienproduktion, die diesem Anspruch jedenfalls Rechnung tr&#228;gt, ist die Radiokolleg-Reihe der diesj&#228;hrigen Preistr&#228;gerin Karin Lehner &#252;ber &#8220;Inselbegabte. Autismus im Wandel&#8221;, die im November 2007 auf &#214;1 ausgestrahlt wurde. Die vierteilige Dokumentation beleuchtet, wie sich die Forschung &#252;ber Autismus in den vergangenen Jahrzehnten ausgeweitet hat, von sehr vage beschriebenen Krankheitsbildern hin zu neuen Konzepten, die Autismus als Kontinuum ansehen und nicht als klar umgrenzte Kategorie. Besonders h&#246;renswert finde ich vor allem die Passagen, in denen Menschen mit Autismus selbst zu Wort kommen, unter ihnen zum Beispiel ein &#8220;Inselbegabter&#8221;, der im Funkausarchiv arbeitet und gestern bei der Medienpreis Gala anwesend war. Gratulation!</p>
<p>PS: Leider keine Links zu den erw&#228;hnten <acronym title="&#214;sterreichischer Rundfunk" lang="de" xml:lang="de">ORF</acronym> Beitr&#228;gen zum Nachh&#246;ren, weil bekanntlich nicht frei zug&#228;nglich.</p>
<p><span class="floatbox"> <a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/oeziv_medienpreis-2008.jpg"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/oeziv_medienpreis-2008.jpg" alt="Gruppenbild f&#252;r Fotografen beim OEZIV Medienpreis" title="oeziv_medienpreis-2008" class="alignnone size-full wp-image-1090" /></a></span></p>
<p class="small">Gruppenbild f&#252;r FotografInnen: OrgansatorInnen und Preistr&#228;gerInnen des <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> Medienpreises 2008.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>A-Tag &#8216;08 &#8211; Die Zukunft ist heute</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/06/a-tag-08-die-zukunft-ist-heute/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 08:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Papst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Interessanter Titel&#8221;, sagt ein Bekannter, als ich ihn zur gemeinsamen Veranstaltung von accessible media und dem Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Familie und Jugend einlade. Er steht knapp vor dem Abschluss seines Informatikstudiums und wird eine Arbeit zum Thema Accessibility schreiben. Ich freue mich, dass ihm der Titel gef&#228;llt, aber dann f&#252;gt er hinzu: &#8220;Was genau bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Interessanter Titel&#8221;, sagt ein Bekannter, als ich ihn zur gemeinsamen Veranstaltung von <a href="http://atag.accessiblemedia.at" lang="en" xml:lang="en">accessible media</a> und dem <a href="http://www.bmgfj.gv.at">Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Familie und Jugend</a> einlade. Er steht knapp vor dem Abschluss seines Informatikstudiums und wird eine Arbeit zum Thema Accessibility schreiben. Ich freue mich, dass ihm der Titel gef&#228;llt, aber dann f&#252;gt er hinzu: &#8220;Was genau bedeutet das: Die Zukunft ist heute?&#8221;</p>
<p>Ich denke &#252;ber eine passende Antwort nach und erinnere mich an einen &#220;bungssatz, den mein Lehrer uns seinerzeit als Maschinschreib&#252;bung aufgegeben hat. Als blo&#223;e &#220;bung gedacht, hat er mich irgendwie mein ganzes Leben begleitet. Er scheint mir als Erl&#228;uterung des diesj&#228;hrigen Titels unserer Veranstaltung ziemlich passend: &#8220;Der Kluge horcht in die Vergangenheit, handelt nach der Gegenwart und denkt an die Zukunft.&#8221;</p>
<h3>Generationskonflikte</h3>
<p>Betrachtet man die Weblandschaft, scheint es zumindest drei Generationen von Seiten zu geben:</p>
<p>Da sind die &#8220;ewig Gestrigen&#8221;, die mit festgezurrten Tabellen-<span lang="en" xml:lang="en">Layouts</span> daherkommen, HTML- und andere Standards scheinbar nur vom H&#246;rensagen kennen und daher meist ignorieren. Sie weisen h&#228;ufig keinerlei strukturierende Elemente wie &#220;berschriften, Abs&#228;tze oder Listen auf. Dass von <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> wenig bis nichts zu finden ist, kann nicht verwundern, zumal diese Seiten auch in keiner Weise dem Stand der heutigen Technik entsprechen. Das trifft nicht nur mich als jemanden hart, der auf <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> angewiesen ist, sondern muss dar&#252;ber hinaus jedem seri&#246;sen Webworker wie ein Schlag in die Magengrube vorkommen. Dass etliche dieser Seiten im Jahr 2008 neu entstanden sind, ist geradezu ein Affront.</p>
<p>Eine erfreulicherweise im Wachsen begriffene Generation bem&#252;ht sich nicht nur um standardkonformen Code und zeitgem&#228;&#223;e Techniken (wie etwa Trennung von Inhalt und <span lang="en" xml:lang="en">Layout</span>), sondern oft auch um die Einhaltung von <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span>-Richtlinien. Neben der Nutzung technischer Checkprogramme legt man dar&#252;ber hinaus Wert auf Tests durch NutzerInnen, um vor allem der Surfpraxis gerecht zu werden.</p>
<p><span lang="en" xml:lang="en">Last but not least</span> sind da noch jene VorreiterInnen modernster Webtechniken, die schon lange ungeduldig in den Startl&#246;chern scharren, um <span lang="en"  xml:lang="en">Flash, AJAX</span> &amp; Co zum Nutzen der AnwenderInnen und nat&#252;rlich auch m&#246;glichst barrierearm einsetzen zu k&#246;nnen. Moderne Webapplikationen und <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> schlie&#223;en einander n&#228;mlich keineswegs aus, soferne man wei&#223;, welche Standards und Richtlinien dabei zu beachten sind.</p>
<h3>Gemeinsamer Nenner</h3>
<p>Mit der Themenvielfalt der diversen Referate beim A-Tag &#8216;08 versuchen die VeranstalterInnen den unterschiedlichsten Bed&#252;rfnissen unseres heterogenen Publikums und somit allen Generationen der WebgestalterInnen gerecht zu werden. Ob Richtlinien, Standards, Organisation, <span lang="en" xml:lang="en" title="Pr&#252;fwerkzeuge">Checktools</span> oder moderne Webtechnologie &#8211; es ist sicher f&#252;r jeden etwas dabei, das den Generationskonflikt der Weblandschaft verringern helfen kann.</p>
<p><em>Die Zukunft ist heute</em> steht daf&#252;r, dass die Zukunft unserer Weblandschaft vor allem in den H&#228;nden der in Ausbildung befindlichen Generation liegt. Darum wendet sich diese Veranstaltung in verst&#228;rktem Ma&#223;e an die Jugend und somit an die SeitenmacherInnen von morgen. Von ihrer Qualifikation und ihrem Wissen um moderne Technik und <span lang="en" xml:lang="en" title="Barrierefreiheit, Zug&#228;nglichkeit">Accessibility</span> wird es abh&#228;ngen, ob wir in f&#252;nf Jahren bei einem Relaunch ebenso b&#246;se &#220;berraschungen erleben k&#246;nnen wie im Jahr 2008.</p>
<p>Daf&#252;r sind neben Fortbildungsveranstaltungen aber auch entsprechend gut gestaltete Beispielseiten der Generation von heute und eine sp&#252;rbare Aufholjagd des Schlussfeldes &#8220;von gestern&#8221; erforderlich.</p>
<p>Der A-Tag &#8216;08 wird hoffentlich dazu beitragen, diese Kluft zwischen den Generationen von Webseiten zu verringern und vor allem Barrieren in den K&#246;pfen der Menschen abzubauen.</p>
<h3>N&#228;here Infos:</h3>
<p>Anmeldung und Programm auf der Website zum A-Tag &#8216;08: <a href="http://atag.accessiblemedia.at">http://atag.accessiblemedia.at</a><br />
Termin: 21. November 2008, Beginn 9.00 Uhr, Open end.<br />
Ort: <a href="http://atag.accessiblemedia.at/anfahrt/">TechGate Vienna</a>, Donau-City-Stra&#223;e 1, 1220 Wien.<br />
Die Veranstaltung ist gratis, die Pl&#228;tze sind jedoch limitiert.</p>
<p>Eva Papst ist Vorsitzende des Vereins <a href="http://www.accessiblemedia.at/" lang="en" xml:lang="en">accessible media</a> und wird den A-Tag &#8216;08 er&#246;ffnen. </p>
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		<title>Eisenstadt goes Flickr</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/09/28/eisenstadt-goes-flickr/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 15:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Städte]]></category>
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		<category><![CDATA[photowalk.at:27092008]]></category>
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		<description><![CDATA[Die ersten Bilder vom gestrigen Photowalk sind online und in den n&#228;chsten Tagen werden es noch viele mehr werden. Zu finden sind alle Fotos in der Flickr Gruppe Photowalk Eisenstadt. 
Ein herzliches Dankesch&#246;n an Andreas Hafenscher vom Webnfoto.com Blog f&#252;r die orts- wie fachkundige F&#252;hrung zu den mehr und auch weniger bekannten Sehensw&#252;rdigkeiten der burgenl&#228;ndischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Bilder vom gestrigen <span lang="en" xml:lang="en">Photowalk</span> sind <span lang="en" xml:lang="en">online</span> und in den n&#228;chsten Tagen werden es noch viele mehr werden. Zu finden sind alle Fotos in der <a href="http://www.flickr.com/groups/photowalkeisenstadt/">Flickr Gruppe Photowalk Eisenstadt</a>. </p>
<p>Ein herzliches Dankesch&#246;n an Andreas Hafenscher vom <a href="http://blog.webnfoto.com/">Webnfoto.com Blog</a> f&#252;r die orts- wie fachkundige F&#252;hrung zu den mehr und auch weniger bekannten Sehensw&#252;rdigkeiten der burgenl&#228;ndischen Hauptstadt. War in jeder Hinsicht ein informativer und beschaulicher Ausflug.</p>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/09/judischer-friedhof-22.jpg"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/09/judischer-friedhof-22.jpg" alt="Judeischer Freidhof Eisenstadt" title="judischer-friedhof" class="alignnone size-full wp-image-909" /></a></span>
<p class="small">Der J&#252;dische Friedhof in Eisenstadt, im Hintergrund &#8220;Mr. Photowalk&#8221; Martin Gratzer bei der Arbeit.</p>
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		<title>BarCamp bewegt</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/09/24/barcamp-bewegt/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 17:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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		<description><![CDATA[Demn&#228;chst wird in Wien wieder &#8220;geunkonferenzt&#8221;. Genau am Samstag 4. und Sonntag 5. Oktober 2008 beim BarCamp Vienna, das diesmal seine Zelte bei Hewlett Packard Austria aufschl&#228;gt. Beginn ist jeweils um 09.00 Uhr. Adresse: Wienerbergstrasse 41, 1120 Wien. Alle Infos dazu gibt es wie gewohnt im &#246;sterreichischen BarCamp Wiki unter BarCamp Vienna Oktober 2008. Dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Demn&#228;chst wird in Wien wieder &#8220;geunkonferenzt&#8221;. Genau am Samstag 4. und Sonntag 5. Oktober 2008 beim <span lang="en" xml:lang="en">BarCamp Vienna</span>, das diesmal seine Zelte bei <span lang="en" xml:lang="en">Hewlett Packard Austria</span> aufschl&#228;gt. Beginn ist jeweils um 09.00 Uhr. Adresse: <a href="http://google.at/maps/ms?ie=UTF8&#038;hl=de&#038;msa=0&#038;msid=101971441154254655095.000454d3dac3cb21b2c32&#038;ll=48.169749,16.333859&#038;spn=0.008429,0.015965&#038;z=16">Wienerbergstrasse 41, 1120 Wien</a>. Alle Infos dazu gibt es wie gewohnt im &#246;sterreichischen BarCamp Wiki unter <a href="http://www.barcamp.at/BarCamp_Vienna_Oktober_2008">BarCamp Vienna Oktober 2008</a>. Dort kann mensch sich auch anmelden. Was ich noch machen muss &#8230; </p>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/09/barcamp_logo.jpg"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/09/barcamp_logo.jpg" alt="BarCamp Vienna October 4 &#038; 5 2008" title="barcamp_logo" class="alignnone size-full wp-image-856" /></a></span></p>
<p>F&#252;r alle, die mit dem Ph&#228;nomen BarCamp noch nicht so vertraut sind, zum Nachschlagen der Hinweis auf den einschl&#228;gigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">Wikipedia-Eintrag</a>, wo es erkl&#228;rt wird: &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">BarCamp</span> ist ein internationales Netzwerk von &#8216;Unkonferenzen&#8217;, also offenen, partizipativen Veranstaltungen, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt werden. &#8230; Normalerweise werden auf BarCamps Web-2.0-Themen wie Webanwendungen in fr&#252;hem Stadium, <span lang="en" xml:lang="en">Open-Source</span>-Technologien und Soziale Software diskutiert. Mittlerweile werden jedoch auch <span lang="en" xml:lang="en">BarCamps</span> zu allen Facetten bestimmter Themen ausgerichtet, wie <span lang="en" xml:lang="en">EduCamps</span>, die sich mit mediengest&#252;tzen Lernen befassen. Auch zum Thema Tourismus gibt es bereits <span lang="en" xml:lang="en">Barcamps</span> in Deutschland und &#214;sterreich. &#8230;&#8221; (Siehe etwa: <a href="http://www.castlecamp.at/index.php/Castlecamp:Tourismus"><span lang="en" xml:lang="en">CastleCamp</span> Kaprun</a>) </p>
<h3><span lang="en" xml:lang="en">Upcoming Camps</span></h3>
<p>Nach dem <span lang="en" xml:lang="en">BarCamp Vienna</span> stehen in &#214;sterreich heuer auch noch weitere <span lang="en" xml:lang="en">BarCamps</span> am Plan: das <a href="http://www.barcamp.at/BarCamp_Graz_November_2008">BarCamp Graz</a> am 22. und 23. November 2008 und das <a href="http://www.barcamp.at/BarCamp_Innsbruck">BarCamp Innsbruck </a>am 29. November 2008. </p>
<p>Dass sich <span lang="en" xml:lang="en">BarCamps</span> nicht nur hierzulande, sondern weltweit immer mehr zu einer breiten Bewegung entwickeln, zeigt ein Blick in das Community Wiki <a href="http://www.barcamp.org/">barcamp.org</a>. Dort sind alle <span lang="en" xml:lang="en">Upcoming Camps</span> aufgelistet, und es sind wirklich sehr viele und sehr vielf&#228;ltige. So gibt es, um nur zwei davon herauszugreifen, zeitgleich mit dem <span lang="en" xml:lang="en">BarCamp Vienna</span> am 4. Oktober 2008 in Antananarivo das erste <a href="http://www.barcamp-madagascar.net/doku.php">BarCamp Madagascar</a> oder, geografisch etwas n&#228;her gelegen, ebenfalls an diesem Tag in Rom das <a href="http://barcamp.org/demcamp">DemCamp &#8211; Esperimenti democratici</a>, wo es um Initiativen gegen die Krise der Demokratie geht. Klingt schon spannend, finde ich. </p>
<p>Ich bin aber in Wien, hab nun endlich diesen Hinweis gepostet (und damit Regel Nummer 2 der <a href="http://www.barcamp.org/TheRulesOfBarCamp"><span lang="en" xml:lang="en">BarCamp</span> <span lang="en" xml:lang="en" title="Regeln, Gesetze">Rules</span></a> halbwegs befolgt: <span lang="en" xml:lang="en" title="Blogge &#252;ber BarCamp">You do blog about BarCamp</span>), melde mich jetzt gleich an, werde es mir inhaltlich noch durch den Kopf gehen lassen und freue mich schon auf ein hoffentlich interessantes und intensives <span lang="en" xml:lang="en">BarCamp Vienna</span>.</p>
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