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	<title>MAIN_web &#187; Medien</title>
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			<title>MAIN_web</title>
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		<title>signtime.tv</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 08:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Gratuliere zum Start signtime.tv! 
www.signtime.tv , ein neuer Internet-TV-Sender in &#214;sterreichischer Geb&#228;rdensprache ist online.
Konsequent nur in Geb&#228;rdensprache, ich versteh (fast) kein Wort. Aber schaut gut aus.
Und ich will SOFORT, auf der Stelle, JETZT GLEICH, ein St&#252;ck Schokolade: Milka Werbung in Geb&#228;rdensprache, sonst arbeite ich heute nix.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gratuliere zum Start signtime.tv! </p>
<p><a href="http://www.signtime.tv">www.signtime.tv</a> , ein neuer Internet-TV-Sender in &#214;sterreichischer Geb&#228;rdensprache ist online.</p>
<p>Konsequent nur in Geb&#228;rdensprache, ich versteh (fast) kein Wort. Aber schaut gut aus.</p>
<p>Und ich will SOFORT, auf der Stelle, JETZT GLEICH, ein St&#252;ck Schokolade: <a href="http://www.signtime.tv/#/Slogans__17">Milka Werbung in Geb&#228;rdensprache</a>, sonst arbeite ich heute nix.</p>
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		<item>
		<title>&#214;ZIV Medienpreis 2008</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/13/oeziv-medienpreis-2008/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/13/oeziv-medienpreis-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 19:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[notizblog]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Scheck und Schuasch
Gestern ging die Gala zum &#214;ZIV Medienpreis 2008 im Studio 44 der &#214;sterreichischen Lotterien am Wiener Rennweg &#252;ber die B&#252;hne. Diese Auszeichnung wird vom &#214;ZIV f&#252;r herausragende Berichterstattung &#252;ber Menschen mit Behinderungen im Arbeits- und im Wirtschaftsleben vergeben und ist mit 1.000 Euro und dem &#8220;Schuasch&#8221;, einer vom K&#252;nstler Rudolf Pinter geschaffenen Statue, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Scheck und Schuasch</h3>
<p>Gestern ging die Gala zum <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> Medienpreis 2008 im Studio 44 der &#214;sterreichischen Lotterien am Wiener Rennweg &#252;ber die B&#252;hne. Diese Auszeichnung wird vom <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> f&#252;r herausragende Berichterstattung &#252;ber Menschen mit Behinderungen im Arbeits- und im Wirtschaftsleben vergeben und ist mit 1.000 Euro und dem &#8220;Schuasch&#8221;, einer vom K&#252;nstler Rudolf Pinter geschaffenen Statue, dotiert. </p>
<p>Scheck und Schuasch wanderten heuer an die H&#228;nde der Preistr&#228;gerin Karin Lehner vom <acronym title="&#214;sterreichischer Rundfunk" lang="de" xml:lang="de">ORF</acronym> H&#246;rfunk, die f&#252;r ihren &#214;1 Radiokolleg-Beitrag &#8220;Inselbegabte. Autismus im Wandel&#8221; ausgezeichnet wurde. Auch die beiden ehrenden Anerkennungen gingen diesmal an <acronym title="&#214;sterreichischer Rundfunk" lang="de" xml:lang="de">ORF</acronym> JournalistInnen, und zwar an Markus M&#252;ller f&#252;r einen Beitrag im &#214;1-Morgenjournal &#252;ber ein Tiroler Projekt, das Fachkr&#228;fte f&#252;r Barrierefreiheit und Chancengleichheit ausbildet, und an Inge Maria Limbach f&#252;r einen Beitrag in &#8220;Heute in &#214;sterreich&#8221;, in dem es um den Berufsalltag von Menschen mit <span lang="en" xml:lang="en">Down</span> Syndrom geht, die bei einer Kaffeehauskette besch&#228;ftigt sind.</p>
<h3>Qual der Wahl</h3>
<p>Es ist heuer bereits die dritte Runde f&#252;r den <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> Medienpreis. Wie ich als Mitglied der Jury wei&#223;, beteiligten sich an der Ausschreibung 2008 insgesamt 38 EinreicherInnen mit thematisch vielf&#228;ltigen Beitr&#228;gen aus Printmedien, Radio, Internet und TV. Das sind nicht nur fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, auch die inhaltliche Qualit&#228;t und die sprachliche Sensibilit&#228;t dieser Medienberichte kann sich durchwegs sehen bzw. h&#246;ren lassen. (Was die Auswahl f&#252;r die Jury nat&#252;rlich nicht leichter macht.)</p>
<p>Als Problem erweist sich dabei allerdings, dass einige wirklich gut gemachte Geschichten eingereicht wurden, die sich nicht oder nur am Rande mit dem Themenfeld &#8220;Menschen mit Behinderungen im Arbeits- und im Wirtschaftleben&#8221; befassen und daher von der Jury auch nicht in die engere Wahl gezogen werden konnten. W&#228;re also gut, wenn das bei der Ausschreibung 2009 vom Veranstalter, dem <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym>, noch deutlicher kommuniziert wird, dass es bei diesem Medienpreis insbesondere um Berichte geht, die Fragen der beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt r&#252;cken. Weil sonst wom&#246;glich auch Frust entsteht bei all jenen KollegInnen, die dann wieder h&#246;chst engagierte Beitr&#228;gen einreichen, aber wegen &#8220;Themenverfehlung&#8221; eigentlich von vorneherein chancenlos sind. </p>
<p>Ein andere Schwierigkeit dieses Medienpreises sehe ich auch in der Beurteilung h&#246;chst unterschiedlicher Publikationen und Formate. So kann sich ein tagesaktueller, schnell gemachter Zeitungsbericht nur schwer messen mit einer langen und aufw&#228;ndig produzierten TV-Dokumentation. Hier w&#228;re vielleicht eine Unterteilung in die unterschiedlichen Formate sinnvoll, um die Pr&#228;mierung etwas pr&#228;ziser gestalten zu k&#246;nnen. </p>
<h3>Offene Diskussion</h3>
<p>Gut f&#228;nde ich auch, wenn es beim n&#228;chsten Mal ein Art Publikumspreis g&#228;be und die eingereichten Beitr&#228;ge auch im Web heruntergeladen und diskutiert werden k&#246;nnten. Damit w&#228;re auch eine gewisse Transparenz und Nachhaltigkeit gegeben, die sich der <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> mit der ganzen Aktion ja auch zum Ziel setzt, wie etwa in der aktuellen <a href="/aktuell/apa-ots/?detail=OTS0111-20081113"><acronym title="Austria Presse Agentur" lang="de" xml:lang="de">APA</acronym> <acronym title="Original Text Service" lang="de" xml:lang="de">OTS</acronym> Aussendung</a> Klaus Voget, Pr&#228;sident des <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym>, erkl&#228;rt: &#8220;Mit dem Medienpreis tragen wir dazu bei, dass den Anliegen von Menschen mit Behinderung Geh&#246;r verschafft wird und dass das Thema Behinderung offen diskutiert wird.&#8221;</p>
<p>Eine Medienproduktion, die diesem Anspruch jedenfalls Rechnung tr&#228;gt, ist die Radiokolleg-Reihe der diesj&#228;hrigen Preistr&#228;gerin Karin Lehner &#252;ber &#8220;Inselbegabte. Autismus im Wandel&#8221;, die im November 2007 auf &#214;1 ausgestrahlt wurde. Die vierteilige Dokumentation beleuchtet, wie sich die Forschung &#252;ber Autismus in den vergangenen Jahrzehnten ausgeweitet hat, von sehr vage beschriebenen Krankheitsbildern hin zu neuen Konzepten, die Autismus als Kontinuum ansehen und nicht als klar umgrenzte Kategorie. Besonders h&#246;renswert finde ich vor allem die Passagen, in denen Menschen mit Autismus selbst zu Wort kommen, unter ihnen zum Beispiel ein &#8220;Inselbegabter&#8221;, der im Funkausarchiv arbeitet und gestern bei der Medienpreis Gala anwesend war. Gratulation!</p>
<p>PS: Leider keine Links zu den erw&#228;hnten <acronym title="&#214;sterreichischer Rundfunk" lang="de" xml:lang="de">ORF</acronym> Beitr&#228;gen zum Nachh&#246;ren, weil bekanntlich nicht frei zug&#228;nglich.</p>
<p><span class="floatbox"> <a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/oeziv_medienpreis-2008.jpg"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/oeziv_medienpreis-2008.jpg" alt="Gruppenbild f&#252;r Fotografen beim OEZIV Medienpreis" title="oeziv_medienpreis-2008" class="alignnone size-full wp-image-1090" /></a></span></p>
<p class="small">Gruppenbild f&#252;r FotografInnen: OrgansatorInnen und Preistr&#228;gerInnen des <acronym title="&#214;sterreichischer Zivil-Invalidenverband" lang="de" xml:lang="de">&#214;ZIV</acronym> Medienpreises 2008.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>DIE ZEIT braucht Zeit</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/06/die-zeit-braucht-zeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 10:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Mallinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tab Parade]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich auch, wie ihr seht und vor allem mein kleiner Sohn Jona. Er ist der gute Grund f&#252;r meine lange Schreibpause. Jetzt melde ich mich wieder einmal zu Wort um euch im Rahmen der Tab Parade &#252;ber meine Erfahrungen beim Surfen  ohne Maus in Online-Medien zu berichten. 
Zeit zum Lesen nehme ich mir eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="floatbox"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/banner_tabparade1.gif"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/11/banner_tabparade1.gif" alt="" class="alignleft size-full wp-image-1062" /></a><br />
Ich auch, wie ihr seht und vor allem mein kleiner Sohn Jona. Er ist der gute Grund f&#252;r meine lange Schreibpause. Jetzt melde ich mich wieder einmal zu Wort um euch im Rahmen der Tab Parade &#252;ber meine Erfahrungen beim <span lang="en">Surfen </span> ohne Maus in <span lang="en">Online</span>-Medien zu berichten. </p>
<p>Zeit zum Lesen nehme ich mir eigentlich gerne f&#252;r die deutsche Wochenzeitung <a href="http://www.diezeit.de">DIE ZEIT</a>. Doch <span lang="en">online </span> verfliegt die Zeit schon bevor ich bei den wirklich spannenden Beitr&#228;gen angekommen bin.</p>
<p>Meine Leseprobe ohne Maus war, wie man in Wien sagen w&#252;rde, durchwachsen. Einerseits habe ich versucht mich nur mit Tab und Enter durch das wirklich umfangreiche Portal zu bewegen und andererseits hab ich auch die Tastenkombinationen von meiner Sprachausgabe eingesetzt. Da ich ein Vergr&#246;&#223;erungsprogramm verwende ist es &#228;u&#223;erst schwierig, nur mit der Tab-Taste ans gew&#252;nschte Ziel zu kommen, da der Fokus am Bildschirm schwer mitverfolgt werden kann, weil er sich kaum vom Gesamtbild abhebt und immer wieder aus dem Bildausschnitt meines Vergr&#246;&#223;erungsprogramms verschwindet. </p>
<p>Zugegeben, ich surfe f&#252;r gew&#246;hnlich mit Maus und Tastatur durchs Netz und muss mich deshalb von vornherein etwas anstrengen nicht einfach den Men&#252;punkt meiner Begierde anzuklicken. Doch Zeit sparen w&#228;re auf <a href="http://www.diezeit.de">www.diezeit.de</a> sicher m&#246;glich. Wer sich etwa heute &#252;ber die Pr&#228;sidentschaftswahlen in den USA informieren will, muss sich immer wieder durchs gesamte Hauptmen&#252; tabben um zum gew&#252;nschten Artikel zu gelangen. Das sind um die 40 Links. </p>
<p>Mit <span lang="en">Jaws </span> lassen sich die Links direkt ansteuern. Das funktioniert viel einfacher. Aber auch hier muss man sich Zeit nehmen, da die Links nicht immer halten, was sie vorgeben zu versprechen.</p>
<h3>Wer Zeit h&#246;ren will kann tabben</h3>
<p>Ein von mir sehr gesch&#228;tztes Angebot der Zeit ist Zeit Audio. F&#252;r AbonnentInnen werden w&#246;chentlich 16 ausgew&#228;hlte Artikel von Profi-Sprechern aufgelesen und zum Download angeboten. Ich jab versucht, dieses Abo ohne Maus zu bestellen. Es hat funktioniert Doch musste ich beim Bestellformular die Funktionen von <span lang="en">Jaws </span>zu Hilfe nehmen.</p>
<h3>Mein kurzes praktisches und untechnisches Fazit: </h3>
<p>Barrierefrei ist das Portal der Zeit noch nicht. <span lang="en">Surft </span>man nur mit der Tastatur durch die vielen „Zeit-R&#228;ume“ kommt man auf Umwegen ans Ziel. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webstandards f&#252;r den Web Standard</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/11/16/webstandards-fuer-den-web-standard/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/11/16/webstandards-fuer-den-web-standard/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 12:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility prüfbericht onlinemedien]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit der ORF nicht so einsam an unserem Blogdorfpranger steht (Bewegliche Ziele), stellen wir ihm den Standard online zur Seite. Als Service gibt es dazu auch wieder einen Pr&#252;fbericht, den Maria Putzhuber im Auftrag von MAIN erstellt hat: Der Standard: Accessibility Pr&#252;fbericht (PDF, 340kb). 
Einen Vergleich erlaubt auch ein schneller BITV-Test der deutschen Pr&#252;fstelle BIK [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit der ORF nicht so einsam an unserem Blogdorfpranger steht (<a href="http://www.mainweb.at/blog/2007/10/11/bewegliche-ziele/">Bewegliche Ziele</a>), stellen wir ihm den Standard online zur Seite. Als Service gibt es dazu auch wieder einen Pr&#252;fbericht, den Maria Putzhuber im Auftrag von MAIN erstellt hat: <a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/11/wai_pruefbericht_derstandard.pdf' target="_blank" title="&#246;ffnet neues Fenster">Der Standard: Accessibility Pr&#252;fbericht (PDF, 340kb)</a>. </p>
<p>Einen Vergleich erlaubt auch ein schneller BITV-Test der deutschen Pr&#252;fstelle BIK in Selbstbewertung: <a href="http://www.bitvtest.de/selbstbewertung/">derstandard.at BITV Selbstbewertung</a>. In der linken Navigationsleiste kann der Fragebogen aufgerufen werden, und zwar mit der Fragebogennummer: 1589, Passwort: derstandard.</p>
<p><span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/standard.jpg' alt='der Standard' /><br />
<br/></span></p>
<h2>Komplexe Seite &#8211; mangelhafte Zug&#228;nglichkeit</h2>
<p><a href="http://www.derstandard.at">derStandard.at</a> ist so wie <a href="http://www.orf.at/">ORF.at</a> eines dieser komplexen Riesenprojekte, das einen gleich von vorne herein irgendwie entmutigt, Verbesserungen bei der Zug&#228;nglichkeit einzufordern. Dazu kommt, dass die Webseite funktioniert, hohe Zugriffszahlen und eine lebhafte Community hat und sehr viel an Information und Service bietet. Gewiss war diese Site auch h&#246;chst kostspielig und ist nat&#252;rlich hochprofessionell (nur f&#252;r Standardistas auch &#8220;merkbar schludrig&#8221;, so Maria Putzhuber) programmiert. In der Konzeption wurde offensichtlich die Frage nach der Accessibility &#252;berhaupt nicht gestellt geschweige denn mitbedacht. Ein Umbau des teuren, komplizierten Webauftritts erscheint h&#246;chst unrealistisch. Webstandards f&#252;r den Web Standard sind also vermutlich erst bei einem n&#228;chsten Relaunch vorstellbar.</p>
<p>In einem <a href="http://www.bitvtest.de/index.php?a=sl&#038;prid=1">BITV Test von Online Zeitungen der deutschen Pr&#252;fstelle BIK 2004</a> wurde der Standard mit 64,5 von 100 Punkten als nicht zug&#228;nglich eingestuft. Dieses Urteil l&#228;sst sich heute etwas revidieren. Denn Screen-Reader k&#246;nnen mittlerweile besser mit Javascript umgehen, die Seite ist damit auch f&#252;r blinde LeserInnen &#8211; sagen wir &#8211; &#8220;entzifferbar&#8221;. Von komfortabler Lesbarkeit kann aber weiterhin nicht die Rede sein.</p>
<p>Die frames- tabellen- und javascriptlose Text only Version des <span lang="en" xml:lang="en">Newsrooms</span>, die 2004 noch kostenpflichtig war, ist mittlerweile frei zug&#228;nglich und &#8211; aus pragmatischer Sicht f&#252;r blinde UserInnen &#8211; eine nutzbare, wenn auch nicht optimale Alternative: Die Alternativtexte f&#252;r Bilder in der grafischen Version sind unzureichend, auf Werbung kann mensch auch verzichten, die News sind dieselben. Auch zum Zoomen eignet sich die lineare Textversion besser. </p>
<p>Die Details zum Barrierecheck auf derStandard.at hat Maria Putzhuber f&#252;r das MAIN_blog nachfolgend zusammengefasst (<a href="http://www.putzhuber.net">putzhuber.net</a>, barrierefreies Webdesign und Acccessibility Consulting):</p>
<h2>Zusammenfassung des Pr&#252;fberichtes</h2>
<p>Von Maria Putzhuber </p>
<p>Die Webseite derStandard.at ist nicht WAI konform. Von 66 (Farbkontraste doppelt gez&#228;hlt 67) Checkpunkten werden bei gro&#223;z&#252;giger Auslegung 22 nicht erf&#252;llt.</p>
<h3>WAI A:</h3>
<ul>
<li>erf&#252;llte Checkpunkte (mit ?): 7</li>
<li>nicht erf&#252;llte Checkpunkte: 6</li>
<li>nicht anwendbare Checkpunkte: 4</li>
</ul>
<p><strong>Zu tun:</strong></p>
<ul>
<li>Alternativtexte &#252;berarbeiten</li>
<li>Einsatz von Funktionsgrafiken &#252;berpr&#252;fen</li>
<li>Frames betiteln</li>
<li>Frames bei verschiedenen Darstellungsmodi &#252;berpr&#252;fen (z.B. Zoomfunktion von IE7, vergr&#246;&#223;erte Schrift, Kontrastmodus, abgeschaltenes CSS)</li>
<li>Videos untertiteln</li>
</ul>
<h3>WAI AA:</h3>
<ul>
<li>erf&#252;llte Checkpunkte (mit ?): 17</li>
<li>nicht erf&#252;llte Checkpunkte: 11</li>
<li>nicht anwendbare Checkpunkte: 2</li>
</ul>
<p><strong>Zu tun:</strong></p>
<ul>
<li>Textstrukturierung (&#220;berschriften, Abs&#228;tze) verbessern</li>
<li>Navigationteile klarer strukturieren (mit &#220;berschriften?)</li>
<li>Schriftgr&#246;&#223;e in em</li>
<li>Validierungsfehler &#252;berpr&#252;fen</li>
<li>Tabellenlayout &#252;berpr&#252;fen</li>
<li>Tastaturbedienbarkeit von Videos &#252;berpr&#252;fen</li>
<li>Sichtbarkeit von Fokus f&#252;r TastaturbenutzerInnen, Hover Effekte (?)</li>
<li>klare Linkbezeichnungen</li>
</ul>
<h3>WAI AAA:</h3>
<ul>
<li>erf&#252;llte Checkpunkte: 6</li>
<li>nicht erf&#252;llte Checkpunkte: 5</li>
<li>nicht anwendbare Checkpunkte: 9</li>
</ul>
<p>Die Webseite derStandard.at entspricht nicht aktuellen Webstandards, sie basiert auf Layouttabellen und Frames. Sie verwendet veraltete (<span lang="en" xml:lang="en">deprecated</span>) HTML Elemente und ist nicht valide. Die Darstellung ist javascriptabh&#228;ngig. Ohne Javascript steht eine (mittlerweile nicht mehr kostenpflichtige ) Text only Version zur Verf&#252;gung. Es gibt auch eine Version f&#252;r mobile Ger&#228;te.</p>
<h3>Zug&#228;nglichkeit f&#252;r blinde UserInnen:</h3>
<p>Die Seite ist im Prinzip zwar zug&#228;nglich mit modernen, javascriptf&#228;higen Screen Readern, aber f&#252;r blinde UserInnen schwierig in der Handhabung. Sie ist schlecht strukturiert und nicht optimiert f&#252;r maschinellen Output f&#252;r Screen Reader. Falls sie optimiert werden sollte, ist ein Usertest mit Betroffenen zu empfehlen.</p>
<p>Bildalternativtexte sind generell nicht f&#252;r blinde UserInnen optimiert (nur © Infos, fehlendes alt Attribut bei verlinkten Bildern usw.). Im Inhalt fehlt vor allem eine (auch im HTML) strukturierte Navigation (mit &#220;berschriften, Sprungmarken, in Listenform &#8230;) und eine strukturierte Textgestaltung (mit &#220;berschriften, Abs&#228;tzen). Sprachauszeichnung fehlt. Links sind nicht immer klar verst&#228;ndlich.</p>
<p><span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/11/webformator.gif' alt='derstandard.at Textauslese mit Webformator' /></span></p>
<p class="small">Textauslese mit dem Webformator</p>
<p>Aus pragmatischer Sicht (viele Betroffene werden ihr nicht zustimmen) ist Screen Reader NutzerInnen eher die Text only Version zu empfehlen. Aber auch sie sollte verbessert werden: Hauptmen&#252; als Liste, nicht mit Trennzeichen Senkrechter Strich. (Ev. leerer) Alternativtext f&#252;r Werbebanner, eher Verzicht auf beim Vorlesen st&#246;rende Sonderzeichen wie [+] oder < > bzw. deren Auslagerung ins CSS. Erl&#228;uterung von unklaren Angaben wie [668] .</p>
<p>Die Text only Version bietet aktuelle Nachrichten, aber auch das Zeitungsarchiv, nicht jedoch den Bereich Livingroom (Leichtsinn, Reise, Gesundheit etc&#8230;). Wetterinfos, Karriere-, Immobilien- und Autoinserate sind bei abgeschaltenem Javascript in einer framelosen Version erreichbar. Diese sollten auch in der Text only Version verlinkt werden.</p>
<h3>Zug&#228;nglichkeit bei Sehbehinderung:</h3>
<p>Die Seite ist bei Aufl&#246;sung 800&#215;600 ohne Querscrollen lesbar. Sie ist f&#252;r UserInnen mit Sehbehinderung im Kontrastmodus (Windows mit Internet Explorer; im Opera Kontrastmodus fehlt das Topmen&#252;) und mit Zoomsoftware lesbar.</p>
<p><span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/11/kontrast.jpg' alt='derstandard.at im Kontrastmodus' /></span></p>
<p class="small">Kontrastmodus im Opera ohne Topmen&#252;</p>
<p>Mit Zoomsoftware ist eine Seite generell schwerer bedienbar, weil jeweils nur ein kleiner Bildausschnitt sichtbar ist; hier auch im Speziellen, weil die Seite sehr voll ist mit lauter sehr &#228;hnlichen Elementen und (bei Artikelansicht) mehrfache Scrolloptionen da sind.</p>
<p>Die Schriftgr&#246;&#223;e ist fixiert mit px, im <span lang="en" xml:lang="en">Firefox</span> oder Safari ist Schriftvergr&#246;&#223;erung aber um einige Stufen m&#246;glich, ohne dass das Layout zerf&#228;llt (nicht im IE).</p>
<p>Die Zoomfunktion des IE7 ist aufgrund des Framesets nur erschwert nutzbar.</p>
<p>Das Hauptmen&#252; verschwindet zum Teil, der Hauptframe wird abgeschnitten. Man kann sich zwar mit den Pfeiltasten bewegen, aber m&#252;sste querscrollen, um die verschiedenen Scrollbalken der Frames zu bedienen.</p>
<p><span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/11/zoom125.jpg' alt='Der Standard  gezoomt auf 125 % im IE 7' /></span></p>
<p class="small">Gezoomt im IE7 auf 125%</p>
<p>Der farbige Hintergrund n&#252;tzt UserInnen mit Blendempfindlichkeit, wirkt jedoch besonders auf der Startseite etwas dunkel und nicht einladend.</p>
<p>Das Verh&#228;ltnis von Farbs&#228;ttigung zu Kontrast und die Helligkeitsdifferenz sind ausreichend, nicht jedoch die Farbdifferenz. Blaue Links auf grauem Hintergrund wirken auch f&#252;r Normalsichtige schwerer lesbar und verschwommen. Wei&#223;e Schrift auf hellgrau (z.B. Text only) ist kaum lesbar.</p>
<p>Als zweite Kennzeichnung von Links (neben der Farbe) gibt es kleine Pfeilgrafiken bzw. Fettdruck bei Hauptartikeln. Der Farbunterschied von Links und Normaltext k&#246;nnte gr&#246;&#223;er sein. Hover Effekte (zur deutlichen Kennzeichnung, dass Text anklickbar ist) fehlen.</p>
<p>Generell ist die Seite sehr voll, mehr Wei&#223;raum w&#228;re w&#252;nschenswert.</p>
<p>Die Text only Version n&#252;tzt bei Bedarf nach einem Einspaltenlayout zur starken Vergr&#246;&#223;erung, ohne gleich querscrollen zu m&#252;ssen.</p>
<h3>Bedienbarkeit bei motorischer Behinderung:</h3>
<p>Die Seite ist tastaturbedienbar (mit Tabulatortaste, Entertaste und Browser Suchfunktion). Es gibt aber keinerlei Navigationsunterst&#252;tzung f&#252;r TastaturbenutzerInnen wie Farb&#228;nderung der Links bei Fokus, Sprungmarken zum Inhalt oder Zwischen&#252;berschriften. (&#220;berschriften k&#246;nnten mittlerweile – im Opera – auch mit Tastatur angesteuert werden.)</p>
<p>Das umspringende Hauptmen&#252; ist schwer bedienbar f&#252;r Menschen mit feinmotorischen Problemen, ebenso divs mit Scrollbalken und kleine Links mit geringem Zeilenabstand.</p>
<p>Das Submen&#252; wird bei Tastaturbedienung nicht angezeigt, ist aber auf Ressortseiten angezeigt.</p>
<h3>Angebote f&#252;r Menschen mit H&#246;rbehinderungen:</h3>
<p>F&#252;r geh&#246;rlose NutzerInnen gibt es keine Geb&#228;rdensprachvideos, f&#252;r Menschen mit H&#246;rbeeintr&#228;chtigung und geh&#246;rlose Menschen auch keine Untertitelung von Videos.</p>
<h3>Angebote f&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten:</h3>
<p>F&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten gibt es keine Angebote (Kurzversionen, <span lang="en" xml:lang="en" title="Einfach zu lesen">Easy to Read</span> Texte).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Notiz Blog Parade 4</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/11/15/notiz-blog-parade-4/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 18:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Blog Parade]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[notizblog]]></category>
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		<category><![CDATA[accessibilityblogparade]]></category>
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		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter &#252;ber Barrieren im Netz

Event Event
Die Vorbereitungsarbeiten f&#252;r unser Live Event zur Accessibility Blog Parade am 29.11.2007 laufen. Auch haben sich bereits etliche Leute angemeldet, was uns nat&#252;rlich freut. Es k&#246;nnen und sollen aber ruhig noch viele mehr werden. Denn das Auditorium im Museum Moderner Kunst (MUMOK) ist relativ ger&#228;umig und auch ein wenig bunkerhaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Weiter &#252;ber Barrieren im Netz</h2>
<p><span class="floatbox"><a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/11/banner_live_event_accessibilityblogparade_468x60.gif' title='Banner 468 x 60: Live Event zur Accessibility Blog Parade. Ueber Barrieren im Netz. 29.11.2007 im MUMOK Auditorium im MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien. Beginn 18.00 Uhr.'><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/11/banner_live_event_accessibilityblogparade_468x60.gif' alt='Banner 468 x 60: Live Event zur Accessibility Blog Parade. Ueber Barrieren im Netz. 29.11.2007 im MUMOK Auditorium im MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien. Beginn 18.00 Uhr.' /></a></span></p>
<h3>Event Event</h3>
<p>Die Vorbereitungsarbeiten f&#252;r unser <a href="/blog/2007/11/12/einladung-live-event-zur-accessibility-blog-parade/">Live Event zur Accessibility Blog Parade</a> am 29.11.2007 laufen. Auch haben sich bereits etliche Leute angemeldet, was uns nat&#252;rlich freut. Es k&#246;nnen und sollen aber ruhig noch viele mehr werden. Denn das <a href="http://www.mumok.at/vermietung/raeume/auditorium/">Auditorium im Museum Moderner Kunst (MUMOK)</a> ist relativ ger&#228;umig und auch ein wenig bunkerhaft, so wie das gesamte Geb&#228;ude. Also bitte weitersagen, bloggen, kommen und den Raum mit Leben erf&#252;llen.</p>
<h3><span lang="en" xml:lang="en">Visuals</span> von <span lang="en" xml:lang="en">Visualbrain</span></h3>
<p>Damit der Novemberabend im grauen MUMOK erhellend wird, sind nicht nur Pr&#228;sentationen geplant, die verschiedenen Facetten der Accessibility im Web n&#228;her beleuchten. Auch auf die <span lang="en" xml:lang="en">Visuals</span> von J&#252;rgen Brunner und Georg Marsh sei hier verwiesen, die ihr Licht ins Dunkel der <span lang="en" xml:lang="en">Location</span> werfen werden. Was diese beiden Herren von der <a href="http://www.visualbrain.net/">Agentur <span lang="en" xml:lang="en">Visual Brain</span></a> sonst noch Sinnvolles treiben, zeigt &#252;brigens ihre Serie &#8220;Die wundersame Welt der Geh&#246;rlosen&#8221;, zu entdecken auf ihrer <a href="http://www.visualbrain.net/fun/fun.php">Website</a> und auch auf <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=visualbrain&#038;search=Search"><span lang="en" xml:lang="en">YouTube</span></a>.</p>
<h3>Pr&#228;sente Parade</h3>
<p>Paradem&#228;&#223;ig war in den vergangenen Tagen einiges los. So waren wir von MAIN beim letzten Stammtisch von accessible media am 6. November 2007 als Gastgeberin und Gast zugleich pr&#228;sent. In dieser Doppelrolle versuchten wir gemeinsam mit unserem Partner Robert Lender am Beispiel der Accessibility Blog Parade einige Ideen f&#252;r die Kommunikation &#252;ber barrierefreies Internet anzuregen. Zur Diskussion gibt es auf der Website von accessible media eine ganz <a href="http://www.accessiblemedia.at/aktuelles/2007/11/12/5-accessibility-stammtisch-kurz-zusammengefasst/">kurze Zusammenfassung</a>.</p>
<p>Wie der Stammtisch zeigte, g&#228;be es in puncto Kommunikation jedenfalls noch sehr viel tun, zum einen um das Thema Web Accessibility einer breiteren &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich zu machen. Zum anderen aber auch, um gemeinsam die Kommunikationskultur in den eigenen Reihen zu verbessern, die Vernetzung zu f&#246;rdern und die neuen Kan&#228;le zu nutzen, die sich mit Web 2.0 und Social Media f&#252;r die &#214;ffentlichkeitsarbeit auftun.</p>
<p>Auch beim Webmontag am 12. November 2007 in Wien ging es um die Accessibility Blog Parade. N&#228;heres dazu bietet Robert Lenders <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2337-Bericht-zum-8.-Web-Montag-in-Wien.html">Bericht auf Nur ein Blog</a>, wo er auch auf seine <a href="http://www.slideshare.net/RobLen/kurzprsentation-accessibility-blog-parade">Pr&#228;sentation zur Parade</a> verweist, die er beim Webmontag zum Besten gab und auf <a href="http://www.slideshare.net/"><span lang="en" xml:lang="en">Slideshare</span></a> liegt.</p>
<p>Und wir vom MAIN_blog haben in der Zwischenzeit ein wenig aufger&#228;umt, und zwar in der <a href="/blog/blogparaderoll/">Blogparade Roll</a>, wo wir zum leichteren Auffinden die mehr als 100 Beitr&#228;ge in diverse Schubladen gesteckt haben. Das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ein erster Versuch von inhaltlicher Zuordnung der gesammelten Werke &#252;ber Barrieren im Netz.</p>
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		<title>Maus raus</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/10/15/maus-raus/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 09:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Mausfreier Tag! Ha, den kann der Thomas Caspers selber feiern! Ich habe es nur zu einer mausfreien Stunde gebracht und heute morgen beim Zeitung lesen die Klicks auf die Tabulatortaste gez&#228;hlt, die es bei einzelnen &#246;sterreichischen Online-Medien braucht bis man den ersten Headline Artikel lesen kann. Ergebnis: frau hat sich ziemlich d&#228;mlich getabbt. Sicher tun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/eintraege.php?id=2237_0_1_0">Mausfreier Tag!</a> Ha, den kann der Thomas Caspers selber feiern! Ich habe es nur zu einer mausfreien Stunde gebracht und heute morgen beim Zeitung lesen die Klicks auf die Tabulatortaste gez&#228;hlt, die es bei einzelnen &#246;sterreichischen Online-Medien braucht bis man den ersten Headline Artikel lesen kann. Ergebnis: frau hat sich ziemlich d&#228;mlich getabbt. Sicher tun echte TastaturbenutzerInnen anders&#8230;??? Kommentare von ihnen w&#228;ren sehr willkommen. </p>
<p>Gelesen habe ich mit dem Internet Explorer 7, ein paar Klicks jeweils schluckte das Browsermen&#252;. Gez&#228;hlt wurde bis zur 1. verlinkten Headline + die n&#246;tigen Klicks bis zum kompletten Artikel.</p>
<p>Sprungmarken sind mir nur bei Kurier und oe24 aufgefallen, gut auslesbar waren sie aber nur mit vorgeschaltenem Webformator, beim Kurier sonst nur in der Statusleiste sichtbar, bei oe24 mit display:none gut versteckt. Mit CSS farblich markierte Fokusanzeige bietet keines der Medien, nicht einmal der standardsbeflissene Kurier.</p>
<h3>Der Sieger: <a href="http://www.kurier.at">Kurier</a></h3>
<p>8 bis zur Sprungmarke + 9 bis zum Artikel (1 + 1 mit Webformator)<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/kurier.jpg' alt='Screenshot Kurier' /></span></p>
<h3>Usabilitybewusst schlank: <a href="http://www.orf.at">ORF</a></h3>
<p>18 + 22<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/orf.jpg' alt='Screenshot ORF' /></span></p>
<h3>Text only: <a href="http://derstandard.at/Text/?ressort=Newsroom">der Standard &#8211; Textversion</a></h3>
<p>9 + 10 + 12<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/standardtext.jpg' alt='Screenshot der Standard Textversion' /></span></p>
<h3>Die flotteste der Schnecken: <a href="http://www.oe24.at">oe24 </a></h3>
<p>39  (mit Webformator 1 + 12)<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/oe24.jpg' alt='Screenshot &#214;sterreich - oe24' /></span></p>
<h3>Seri&#246;s und doch verspielt: <a href="http://www.diepresse.at">die Presse</a></h3>
<p>Inhalt unerreichbar, man bleibt im Werbebanner h&#228;ngen, bei deaktiviertem Javascript bzw. bei vorgeschaltenem Webformator 46<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/presse.jpg' alt='Screenshot die Presse' /></span></p>
<h3>Ladida, das Amtsblatt: <a href="http://www.wienerzeitung.at">Wienerzeitung</a></h3>
<p>72<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/wiener.jpg' alt='Screenshot Wiener Zeitung' /></span></p>
<h3>Langsame Provinz: <a href="http://www.salzburg.com">Salzburger Nachrichten</a></h3>
<p>93<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/sbg.jpg' alt='Screenshot Salzburger Nachrichten' /></span></p>
<h3>Anspruchsvoll: <a href="http://derstandard.at/">der Standard</a></h3>
<p>57 + 52<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/standard.jpg' alt='Screenshot der Standard' /></span></p>
<h3>Die schleppende Stimme des Volkes: <a href="http://www.krone.at">die Kronenzeitung</a></h3>
<p>73 + 73 (bzw. 21 bis zum Link Topnachrichten + 73)<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/krone.jpg' alt='Screenshot krone.at' /></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bewegliche Ziele</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/10/11/bewegliche-ziele/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 15:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[N&#228;chste Runde ORF.at
Unsere Diskussion &#252;ber die Zug&#228;nglichkeit der Webpr&#228;senz des &#214;sterreichischen Rundfunks (ORF) dreht sich weiter. So ist im aktuellen Extradienst (Printausgabe vom 5.10.2007 und online) ein Artikel erschienen, der einen Optimierungsbedarf bei orf.at ortet. Das Fachmagazin f&#252;r die Kommunikationsbranche berichtet darin &#252;ber die M&#228;ngel, die das meistgenutzte Internetmedium &#214;sterreichs in puncto Barrierefreiheit aufweist. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>N&#228;chste Runde ORF.at</h2>
<p>Unsere Diskussion &#252;ber die Zug&#228;nglichkeit der Webpr&#228;senz des &#214;sterreichischen Rundfunks (ORF) dreht sich weiter. So ist im aktuellen Extradienst (Printausgabe vom 5.10.2007 und online) ein Artikel erschienen, der einen <a href="http://www.extradienst.at/jaos/page/main_aktuell_content.tmpl?article_id=21823">Optimierungsbedarf bei orf.at</a> ortet. Das Fachmagazin f&#252;r die Kommunikationsbranche berichtet darin &#252;ber die M&#228;ngel, die das meistgenutzte Internetmedium &#214;sterreichs in puncto Barrierefreiheit aufweist. Ein Aufh&#228;nger daf&#252;r, die Debatte &#252;ber Barrieren im ORF-Netz auch bei dieser Accessibility Blog Parade wieder einmal ein wenig anzukurbeln.</p>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/banner2_accessibility_blogparade_468x60_statisch.gif"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/banner2_accessibility_blogparade_468x60_statisch.gif' alt='Banner 468 x 60, statisch: ueber barrieren im netz. 10.10. bis 11.11.2007. Accessibility Blog Parade. ' /></a></span></p>
<h3>H&#252;rden und Hebel</h3>
<p>Die Vorgeschichte geht unter anderem auf den Beitrag <a href="/blog/2007/06/29/huerden-und-hebel/">H&#252;rden und Hebel</a> zur&#252;ck, den wir Ende Juni 2007 hier im MAIN_blog ver&#246;ffentlichten. Wir haben uns dabei erlaubt, eine wenig aussagekr&#228;ftige Aussage von Karl Pachner ein bisserl b&#246;se zu kommentieren. Diese hat der zust&#228;ndige Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von ORF Online bei einem <a href="http://blog.werbeplanung.at/stories/3972955/">Gespr&#228;ch im Weblog von werbeplanung.at</a> abgegeben, und zwar als Antwort auf eine kritische Frage von MAIN, wie es denn um m&#246;gliche Nachbesserungen in Richtung barrierearm bestellt sei.</p>
<p>Bei den Internet-Recherchen ist der Mitarbeiter des Extradienst auf diese Geschichte gesto&#223;en. Er hat uns konsultiert und MAIN um eine Einsch&#228;tzung von orf.at gebeten, die auch im Artikel zitiert wird:</p>
<p>&#8220;Der Verein MAIN_Medienarbeit Integrativ hat orf.at stichprobenartig auf die WCAG-Kriterien untersuchen lassen. Beate Firlinger von MAIN fasst die Ergebnisse zusammen: &#8216;Es schaut so aus, als w&#252;rde orf.at derzeit nicht einmal die Mindestanforderungen erf&#252;llen&#8217; &#8211; also unter den WCAG-Richtlinien von Level A bleiben. Und sie nennt Kritikpunkte. &#8230;&#8221;</p>
<h3>Accessibility Check</h3>
<p>Um bei Bedarf &#8211; sozusagen als vorauseilendes Service &#8211; eine genauere Analyse vorweisen zu k&#246;nnen, haben wir das Online-Angebot des ORF tats&#228;chlich einem Accessibility Check unterzogen. Allerdings nicht einem Gesamt-Test, das sehen wir nicht als unsere Aufgabe, sondern einem Kurz-Check mit Empfehlungen, den die Accessibility Expertin <a href="http://www.putzhuber.net/">Maria Putzhuber</a> im Auftrag von MAIN durchgef&#252;hrt hat. Sie hat dazu vier Stichproben von unterschiedlichen Seiten (news.orf.at, iptv.orf.at) des umfangreichen ORF-Portals unter die Lupe genommen. F&#252;r uns jedenfalls nicht &#252;berraschend der Befund: Die Seiten sind nicht WAI A konform. </p>
<p>Derart gro&#223;e und laufend aktualisierte Websites wie <a href="http://www.orf.at">ORF.at</a> sind nat&#252;rlich &#8220;ein bewegliches Ziel&#8221;, wie Maria Putzhuber erkl&#228;rt. Der uns vorliegende Pr&#252;fbericht stammt vom 26. September 2007. Mittlerweile hat sich redaktionell schon wieder alles ge&#228;ndert, die Grundprobleme bleiben jedoch. Ob daran bereits gearbeitet wird, ist uns derzeit nicht bekannt. Auch der Extradienst erhielt keine R&#252;ckmeldung, wie die Verantwortlichen am K&#252;niglberg die Sache angehen wollen, und schreibt: &#8220;Dem ORF scheint ein Ma&#223;nahmenkatalog zu fehlen, um seinen behinderten Kunden den Informationszugang zu erleichtern bzw. zu erm&#246;glichen. Ein Plan daf&#252;r w&#228;re der erste Schritt in diese Richtung&#8221;.</p>
<h3>Bekenntnis zur Barrierefreiheit</h3>
<p>Niemand verlangt von einer Riesenmaschine wie ORF.at, dass von heute auf morgen ein barrierefreier Relaunch gemacht wird. Dennoch: Zumindest ein Bekenntnis zur Barrierefreiheit w&#228;re schon irgendwie gefragt, so wie es bereits viele Rundfunkanstalten in ganz Europa f&#252;r sich als Leitmotiv formuliert haben. Das k&#246;nnte doch ein wenig Licht ins Dunkel bringen, ein erster Schimmer der Hoffnung sein, auf dem langen Weg zum beweglichen Ziel. </p>
<p>Um ein wenig zur Erhellung beizutragen, stellen wir im MAIN_blog den Kurz-Check zur Accessibility von orf.at online. Zur Ansicht f&#252;r alle, die das interessieren mag. Das PDF Dokument von Maria Putzhuber ist zwar mit Tags und Lesezeichen versehen und somit barrierearm, aufgrund der Tabellenstruktur f&#252;r sehbehinderte NutzerInnen aber nicht optimal zu lesen. Bei Bedarf &#252;bermitteln wir gerne auch das Wordfile. </p>
<p>Herunterladen: <a href='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/pruefbericht_barrierefreiheit_orf_260907.pdf' title='pruefbericht_barrierefreiheit_orf_260907.pdf'>pruefbericht_barrierefreiheit_orf_260907.pdf</a> PDF (307 KB)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Accessibility Blog Parade im Startloch</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/10/08/accessibility-blog-parade-im-startloch/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 08:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 10.10.2007, ist es soweit: Unsere Accessibility Blog Parade hebt ab. Das V&#246;gelchen fliegt hoffentlich viele Weblogs an, die mitmachen und &#8220;&#252;ber Barrieren im Netz&#8221; sprechen, schreiben, bloggen, posten &#8230; Alle Infos zur Teilnahme finden sich hier im MAIN_blog in der Einladung zur Accessibility Blog Parade.

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Wo die Accessibility Blog Parade schon &#252;berall &#8220;zwitschert&#8221;, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 10.10.2007, ist es soweit: Unsere Accessibility Blog Parade hebt ab. Das V&#246;gelchen fliegt hoffentlich viele Weblogs an, die mitmachen und &#8220;&#252;ber Barrieren im Netz&#8221; sprechen, schreiben, bloggen, <span lang="en" xml:lang="en" title="eine Mitteilung machen">posten</span> &#8230; Alle Infos zur Teilnahme finden sich hier im MAIN_blog in der <a href="/blog/2007/09/28/einladung-accessibility-blog-parade/">Einladung zur Accessibility Blog Parade</a>.</p>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/banner2_accessibility_blogparade_468x60_statisch.gif"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/09/banner2_accessibility_blogparade_468x60_statisch.gif' alt='Banner 468 x 60, statisch: ueber barrieren im netz. 10.10. bis 11.11.2007. Accessibility Blog Parade. ' /></a></span></p>
<h3><span lang="en" xml:lang="en">Twitter</span></h3>
<p>Wo die Accessibility Blog Parade schon &#252;berall &#8220;zwitschert&#8221;, ist unserem <a href="http://twitter.com/accessibility"><span lang="en" xml:lang="en">Twitterfeed Accessibility</span></a> zu entnehmen, in dem wir laufend &#252;ber neue MitstreiterInnen berichten und die aktuellen Blogbeitr&#228;ge sammeln.</p>
<h3>Vorberichte</h3>
<p>Ein paar BloggerInnen sind es bereits, die sich vom Thema der Aktion sehr angesprochen f&#252;hlen und schon im Vorfeld so ihre Gedanken machen. So meint etwa der deutsche Unternehmensberater Matthias Schwenk in seinem Weblog <a href="http://www.bwlzweinull.de/">bwl zwei null</a> im <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/02/accessibility-blog-parade-2007-das-internet-barrierearm-gestalten/">Vorbericht zur Accessibility Blog Parade</a>: &#8220;Unternehmen sollten sich mit der Thematik ebenfalls befassen. Meiner Erfahrung nach sind n&#228;mlich Werbe- oder Internet-Agenturen l&#228;ngst nicht automatisch auf Barrierefreiheit eingestellt, schr&#228;nkt diese doch den kreativen Spielraum (in deren Augen) etwas ein. Selbst wer also eine teure Agentur mit der Gestaltung seines Internetauftritts beauftragt, kann nicht sicher sein, dass dieser dann auch barrierefrei ist.&#8221;</p>
<p>Eine Einsch&#228;tzung, die wir von MAIN aus unserer allt&#228;glichen Arbeit heraus nur teilen k&#246;nnen. Auch unsere qualitative Studie <a href="/wissen/publikationen/studien-main/">Mediennutzung ohne Barrieren</a> aus dem Jahr 2006 belegt, dass die gro&#223;e Mehrheit der befragten Kommunikationsfachleute und Webverantwortlichen Null Ahnung hat, was die zug&#228;ngliche Gestaltung ihrer Internetauftritte betrifft. Doch welche Strategien sind zielf&#252;hrend, um mehr Unternehmen und Agenturen von der Notwendigkeit barrierefreier Webangebote zu &#252;berzeugen? Beitr&#228;ge zu dieser Frage w&#252;rden wir von MAIN bei der Accessibility Blog Parade spannend finden.</p>
<h3>Zug&#228;nge</h3>
<p><a href="http://hyperkontext.at/weblog/artikel/accessibility_blog_parade_2007/">Zug&#228;nge zur Zug&#228;nglichkeit</a> betitelt Gerald Brozek seinen Vorbericht zur Accessibility Blog Parade im Weblog <a href="http://hyperkontext.at/">hyperkontext</a>. Er h&#228;lt diese Blog Parade f&#252;r geeignet, &#8220;Befindlichkeiten, Meinungen, Probleme und Ansichten aus unterschiedlichsten Benutzer- und Entwicklerkreisen darzustellen und kennenzulernen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse zu diesem Thema ist f&#252;r mich das Verst&#228;ndnis daf&#252;r zu schaffen, dass Accessibility, Barrierefreiheit, barrierearm, oder wie immer ich es nenne, eigentlich nur ein Resultat aus konsequenter Anwendung von Webstandards und logischer, semantischer – bedeutungsvoller – Dokumentenstruktur ist.&#8221;</p>
<p>Ob Webstandard-Szene oder Unternehmensberatung &#8211; es gibt viele m&#246;gliche thematische Zug&#228;nge, um &#252;ber Barrieren und Barrierefreiheit im Netz zu schreiben. Hinweise auf weitere interessante Vorberichte finden sich im schon erw&#228;hnten <span lang="en" xml:lang="en">Twitterfeed</span>. </p>
<p>Wir vom MAIN_blog werden uns bei der Accessibility Blog Parade unter anderem die Online Angebote &#246;sterreichischen Massenmedien genauer auf ihre Zug&#228;nglichkeit f&#252;r NutzerInnen mit Behinderungen ansehen. Auch freut es uns, dass ausgewiesene Accessibility ExpertInnen wie Eva Papst von <a href="http://www.wai-austria.at/">WAI Austria</a> und Martin Ladst&#228;tter von <a href="http://www.bizeps.or.at/">BIZEPS</a> unser Webevent mit fachkundigen Beitr&#228;gen unterst&#252;tzen wollen. Beide geh&#246;ren sie auch dem Verein <a href="http://www.accessiblemedia.at/">accessible media</a> an, einer Plattform f&#252;r barrierefreies Internet in &#214;sterreich.</p>
<h3>Praxis</h3>
<p>Einen ganz pragmatischen Ansatz hat unser gesch&#228;tzter und &#252;beraus engagierter Paradenpartner Robert Lender gew&#228;hlt. Er wird im Laufe der Accessibility Blog Parade berichten, wie es ihm gelingt, sein eigenes Weblog zug&#228;nglicher zu gestalten: „Es geht nicht darum perfekt zu sein&#8221;, lautet seine Devise. &#8220;Ich m&#246;chte neue Ideen finden, wie Blogs technisch – aber auch sprachlich und von der Bedienung her – barriere&#228;rmer werden k&#246;nnen, welche kleinen Kniffe, Tipps und Tricks es dazu gibt. Wenn es gut geht, haben wir nach der Blog Parade dann schon ein paar Erfolge erzielt.“ Robert Lender hat in seinem <a href="http://www.robertlender.info/blog/">Nur ein Blog</a> bereits zahlreiche praxisbezogene Anregungen und Aspekte zur <a href="http://www.robertlender.info/blog/plugin/tag/accessibilityblogparade">Accessibility Blog Parade </a>formuliert.</p>
<h3><span lang="en" xml:lang="en">Facebook</span></h3>
<p>Au&#223;erdem hat unser Partner in <span lang="en" xml:lang="en">Facebook</span> eine eigene Gruppe Accessibility Blog Parade eingerichtet. Was das ist und wie das geht, beschreibt Robert Lender im Beitrag: <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2282-Facebook-und-die-Accessibility-Blog-Parade.html">Facebook und die Accessibility Blog Parade</a>. </p>
<p>Damit der inhaltliche Streifzug in viele neue und unterschiedliche Gefielde f&#252;hrt, ersuchen wir alle Interessierten &#252;ber die Accessibility Blog Parade zu berichten und vor allem mitzuwirken. Vielen Dank im voraus. Wir halten euch hier und &#252;ber die anderen Kan&#228;le am Laufenden.</p>
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		<title>Nachlese Medienworkshop</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 04:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Donnerstag, den 4. Oktober 2007, fand in den R&#228;umlichkeiten von MAIN der Workshop „Zwischen Verkl&#228;rung und Vorurteil – Sichtweisen von Behinderung in den Medien” statt. Diese Weiterbildungsveranstaltung f&#252;r Medienmenschen wurde von MAIN gemeinsam mit dem &#214;sterreichischen Journalisten Club (&#214;JC) und dem &#214;sterreichischen Zivil-Invalidenverband (&#214;ZIV) organisiert. (Siehe auch Pressecorner im MAIN_web: OTS-Aussendung von MAIN)
Anlass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Donnerstag, den 4. Oktober 2007, fand in den R&#228;umlichkeiten von MAIN der Workshop „Zwischen Verkl&#228;rung und Vorurteil – Sichtweisen von Behinderung in den Medien” statt. Diese Weiterbildungsveranstaltung f&#252;r Medienmenschen wurde von MAIN gemeinsam mit dem <a href="http://www.oejc.at/">&#214;sterreichischen Journalisten Club (&#214;JC)</a> und dem <a href="http://www.oeziv.at/">&#214;sterreichischen Zivil-Invalidenverband (&#214;ZIV)</a> organisiert. (Siehe auch Pressecorner im MAIN_web: <a href="http://www.mainweb.at/presse/aussendungen/behinderung-in-den-medien/">OTS-Aussendung von MAIN</a>)</p>
<p>Anlass f&#252;r den Workshop gab der <a href="http://www.oeziv.org/index.php?lang=1&#038;f=text&#038;nID=1289&#038;sna=">&#214;ZIV Medienpreis 2007</a>, der heuer zum zweiten Mal herausragende Medienberichte &#252;ber Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben und in der Wirtschaft auszeichnet. Die Preisverleihung geht am 15. November 2007 bei der &#214;ZIV Medienpreis-Gala &#252;ber die B&#252;hne. Als Mitglied der Jury bin ich schon gespannt, welche Beitr&#228;ge eingereicht wurden und pr&#228;miert werden.</p>
<h3>Erwartungen</h3>
<p>Zum Workshop am 4.10.2007 haben sich rund 20 Personen eingefunden, die durchaus kontroversiell &#252;ber ihre Erfahrungen, Erwartungen und Empfehlungen zur Berichterstattung &#252;ber Menschen mit Behinderungen debattierten. Als Vertreter der Medien waren Fred Turnheim (&#214;JC Pr&#228;sident) und Claus Reitan (Chefredakteur &#214;sterreich) G&#228;ste am Podium. Als betroffene ExpertInnen brachten Mag.a Dorothea Brozek (Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin <a href="http://www.wag.or.at/">Wiener Assistenzgenossenschaft</a>), G&#252;nter Roiss (<a href="http://www.oeglb.at/">&#214;sterreichischer Geh&#246;rlosenbund</a>) und Mag. Michael Krispl (<a href="http://www.service4u.at/blickkontakt/index.php">Verein Blickkontakt</a>) ihre Sichtweisen zum Thema ein. </p>
<h3>Fragen</h3>
<p>Meine Aufgabe war es, die Diskussion zu leiten und mit inhaltlichen Impulsen zu stimulieren. Angeregt durch die <a href="http://www.barcamp.at/Home">BarCamps</a> und andere offene, lockere und meiner Meinung nach sehr sinnvolle Veranstaltungkonzepte, bereitete ich keinen fixen Vortrag vor. Ich strukturierte den Workshop mit insgesamt zehn Fragen, die ich mit Fakten und Zitaten erg&#228;nzte und in den Raum stellte:</p>
<p>1. Wie kommen Menschen mit Behinderungen in den &#246;sterreichischen Medien vor?<br />
2. Aus welcher Perspektive wird Behinderung in den Medien betrachtet und dargestellt?<br />
3. Welche Rollen werden behinderten Menschen in der Berichterstattung zugeschrieben?<br />
4. Wie wirken sich massenmediale Beitr&#228;ge auf die Selbstbilder von behinderten Menschen aus?<br />
5. Inwieweit k&#246;nnen die Medien dem Wunsch nach einer alltagsnahen Darstellung von Menschen mit Behinderungen nachkommen?<br />
6. Was zeichnet sprachlich sensible, korrekte und nicht diskriminierende Medienberichte aus?<br />
7. Welche Erfahrungen gibt es im Umgang von Medien und Menschen mit Behinderungen?<br />
8. Werden Betroffene als ExpertInnen in eigener Sache wahrgenommen und gezeigt?<br />
9. Wie kann der Blick gesch&#228;rft, der Dialog verbessert und der Perspektivenwechsel eingeleitet werden?<br />
10. Welche Ideen und Strategien gibt es, um das Bewusstsein f&#252;r eine zeitgem&#228;&#223;e Berichterstattung zum Komplex Behinderung zu heben?</p>
<h3>Antworten</h3>
<p>Die Antworten auf diese Fragen waren vielf&#228;ltig und keineswegs einhellig. Dennoch kam die Gesp&#228;chsrunde zu einem substanziellen Ergebnis: Wir planen gemeinsam mit dem &#214;sterreichischen Journalisten Club eine offene Arbeitsgruppe einzurichten. Dieses Forum soll den Dialog zwischen Medien und Menschen mit Behinderungen f&#246;rdern und das komplexe Spannungsfeld von Medien, Behinderung und Gesellschaft genauer unter die Lupe nehmen.</p>
<h3>Studie</h3>
<p>Viele Aspekte blieben beim Workshop naturgem&#228;&#223; unterbelichtet und w&#228;ren Gegenstand weiterer medien- oder kulturwissenschaftlicher Betrachtungen. Zur Frage, wie Menschen mit Behinderungen in den &#246;sterreichischen Medien dargestellt werden, gibt es bislang erst einige wenige empirische Erhebungen und qualitative Untersuchungen. Dazu z&#228;hlt vor allem die Diplomarbeit &#8220;Darstellungen von Behinderung in der Tagespresse&#8221; von Christiane Galehr (Leopold-Franzens-Universit&#228;t Innsbruck, 2005). Diese Studie sei hier allen empfohlen, die sich intensiver mit der Materie befassen m&#246;chten. Sie kommt unter anderem zu folgendem Befund: </p>
<p>&#8220;Bez&#252;glich der sozialen Konstruktion von Behinderung … in den untersuchten Tageszeitungen zeigt sich, dass … die behinderten Menschen haupts&#228;chlich in Zusammenhang mit ihrer Behinderung als klassifizierbares Wesensmerkmal in Erscheinung treten. Damit ist gemeint, dass behinderte Menschen gegenw&#228;rtig zwar h&#228;ufig in die Berichterstattungen eingebunden werden, die Behinderung als das besondere Darstellungselement aber nach wie vor im Vordergrund steht. Dadurch werden behinderte Menschen h&#228;ufig auf ihre Behinderung reduziert und damit sozusagen durch die Hintert&#252;r diskriminiert und instrumentalisiert.&#8221;</p>
<p>Die gesamte Diplomarbeit kann online nachgelesen werden: <a href="http://bidok.uibk.ac.at/library/galehr-medien-dipl.html">Darstellungen von Behinderung in der Tagespresse</a>, in der bidok, der digitalen Volltextbibliothek des Instituts f&#252;r Erziehungswissenschaften der Universit&#228;t Innsbruck.</p>
<h3>Literatur</h3>
<p>Auch das MAIN_web bietet weiterf&#252;hrende Literatur zum Thema. So findet sich in unserer neu gestalteten Infothek <a href="/wissen/">MAIN_wissen</a> unter Publikationen ein Zugriff auf die Online-Version des <a href="/wissen/publikationen/mainual-handbuch-barrierefreie-oeffentlichkeitsarbeit/">MAINual &#8211; Handbuch Barrierefreie &#214;ffentlichkeit</a>, das MAIN 2005 herausgebracht hat. Unter dem Motto &#8220;<a href="/mainual/teil_2_image_innovativ.html">Image innovativ</a>&#8221; beinhaltet der 2.Teil des Buches verschiedene Beitr&#228;ge &#252;ber Medien, &#214;ffentlichkeit und Behinderung. </p>
<p>Alt, aber gut, ist das <a href="/wissen/publikationen/buch-der-begriffe/">Buch der Begriffe</a>, ein W&#246;rterbuch zu Sprache, Behinderung und Integration, das ich im Jahr 2003 mitherausgegeben habe. Ein Nachschlagewerk f&#252;r alle, die nach Anleitungen f&#252;r einen nicht-diskriminierenden, respektvollen Sprachgebrauch suchen. </p>
<h3>Workshop Salzburg</h3>
<p>Abschlie&#223;end sei hier auch nochmals auf den Workshop &#8220;behindert, besonders, bed&#252;rftig …?&#8221;  am 23. Oktober 2007 in Salzburg verwiesen, bei dem es ebenfalls um korrekte Sprache, zeitgem&#228;&#223;e Bilder und nicht diskriminierende Darstellungsformen in Medien und &#214;ffentlichkeitsarbeit gehen wird. (Siehe auch Beitrag im MAIN_blog: <a href="/blog/2007/09/16/an-die-floskel-gefesselt/">an die Floskel gefesselt &#8230;</a>)</p>
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		<title>an die Floskel gefesselt &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 10:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Workshops f&#252;r JournalistInnen und &#214;ffentlichkeitsarbeitende
Im Oktober 2007 stehen zwei Termine ins Haus, bei denen es um die mediale Berichterstattung zum Thema Behinderung geht. Es handelt sich um einen Workshop in Wien und einen in Salzburg, die von MAIN bzw. von mir inhaltlich mitgestaltet werden. Beide Veranstaltungen richten sich gezielt an JournalistInnen und Kommunikationsfachleute, die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Workshops f&#252;r JournalistInnen und &#214;ffentlichkeitsarbeitende</h2>
<p>Im Oktober 2007 stehen zwei Termine ins Haus, bei denen es um die mediale Berichterstattung zum Thema Behinderung geht. Es handelt sich um einen Workshop in Wien und einen in Salzburg, die von MAIN bzw. von mir inhaltlich mitgestaltet werden. Beide Veranstaltungen richten sich gezielt an JournalistInnen und Kommunikationsfachleute, die in Medien und &#214;ffentlichkeit &#252;ber Behinderung sprechen und schreiben. </p>
<h3>Sichtweisen von Behinderung in den Medien</h3>
<p>&#8220;Zwischen Verkl&#228;rung und Vorurteil – Sichtweisen von Behinderung in den Medien&#8221; lautet der Titel des Workshops am 4. Oktober 2007 in Wien. Eine Weiterbildungsveranstaltung f&#252;r JournalistInnen, die MAIN_Medienarbeit Integrativ gemeinsam mit dem <a href="http://www.oejc.or.at/">&#214;sterreichischen Journalisten Club (&#214;JC)</a> und dem &#214;sterreichischen Zivil-Invalidenverband (&#214;ZIV) anl&#228;sslich des <a href="http://www.oeziv.org/index.php?lang=1&#038;f=text&#038;nID=1289&#038;sna=">&#214;ZIV Medienpreises 2007</a> durchf&#252;hrt.</p>
<p>Zum Einstieg gibt es ein Impulsreferat, das ich halten werde. Thema: „Merk-mal“ Behinderung. &#220;ber Einordnungen, Zuschreibungen und Konstruktionen von Behinderung in den Medien und in der Gesellschaft. Im Anschluss daran ist unter dem Motto &#8220;an die Floskel gefesselt &#8230;&#8221; eine Gespr&#228;chsrunde geplant, bei der Sprachbilder, Wahrnehmungsmuster und der Umgang der Medien mit behinderten Menschen zur Diskussion stehen. Dazu werden folgende G&#228;ste ihre Sichtweisen einbringen: Fred Turnheim (&#214;JC Pr&#228;sident), Claus Reitan (Chefredakteur &#214;sterreich), Mag.a Dorothea Brozek (Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Wiener Assistenzgenossenschaft), G&#252;nter Roiss (&#214;sterreichischer Geh&#246;rlosenbund), Mag. Michael Krispl (Verein Blickkontakt).</p>
<p>Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und findet bei <a href="/kontakt/">MAIN</a> in der Marchettigasse 7/1, 1060 Wien statt. Wir ersuchen um verbindliche Anmeldung bis 2. Oktober 2007 unter: <a href="mailto:office@oejc.at">office@oejc.at</a></p>
<h3>behindert, besonders, bed&#252;rftig &#8230;?</h3>
<p>Um korrekte Sprache, zeitgem&#228;&#223;e Bilder und nicht diskriminierende Darstellungsformen in Medien und &#214;ffentlichkeitsarbeit wird sich auch der Workshop &#8220;behindert, besonders, bed&#252;rftig &#8230;?&#8221; am 23. Oktober 2007 im <a href="http://www.kolpinghaus-salzburg.at">Kolpinghaus Salzburg</a> drehen. Eine Veranstaltung im Europ&#228;ischen Jahr der Chancengleichheit 2007, die vom B&#252;ro f&#252;r Frauenfragen &#038; Chancengleichheit des Landes Salzburg und dem Frauenb&#252;ro der Stadt Salzburg durchgef&#252;hrt wird. </p>
<p>Ich werde den Workshop gemeinsam mit <a href="http://www.xing.com/profile/Tom_Wilflingseder">Tom Wilflingseder</a> halten, einem Salzburger PR-Profi, Rollstuhlfahrer und engagierten Experten in Behindertenfragen. Im Team werden wir versuchen, den anwesenden JournalistInnen, PressesprecherInnen und &#214;ffentlichkeitsarbeiterInnen n&#252;tzliche Tipps und Anregungen zu geben, wie sie besser &#252;ber Behinderung berichten k&#246;nnen. Der Workshop dauert von 13.30 bis 17.30 Uhr. Information und Anmeldung bei Katharina Zehner vom B&#252;ro f&#252;r Frauenfragen &#038; Chancengleichheit des Landes per Email unter <a href="mailto:katharina.zehner@salzburg.gv.at">katharina.zehner@salzburg.gv.at</a> oder per Telefon unter: 0662-8042-4042.</p>
<h3>Diskriminierende Formulierung</h3>
<p>Ob die Fortbildungsangebote tats&#228;chlich auch angenommen werden, bleibt abzuwarten. In Salzburg gibt es f&#252;r den Sensibilisierung-Workshop jedenfalls einen aktuellen Anlass, der in den vergangenen Wochen die Gem&#252;ter in der Behindertenbewegung erhitzte. Denn den Salzburger Frauenb&#252;ros ist ein grober Schnitzer unterlaufen, der umso peinlicher wirkte, da es sich um eine Kampagne anl&#228;sslich der EU-Jahres der Chancengleichheit 2007 handelte.</p>
<p>Konkret ging es um ein Infoplakat der Ausstellung &#8220;Ich bin gleich&#8221;, wo zum Thema Behinderung unter anderem folgende Textpassage zu lesen war: &#8220;&#8230; Weiters ist es Menschen mit Behinderung nicht ohne Hilfe m&#246;glich, geregelte soziale Beziehungen zu pflegen, sinnvolle Besch&#228;ftigung zu erlangen und auszu&#252;ben und angemessenes und ausreichendes Einkommen zu erzielen.&#8221; </p>
<p>Dass diese Formulierung heftige Kritik und den Vorwurf der Diskriminierung ausl&#246;ste, ist ob ihrer Dummheit nur verst&#228;ndlich. Martin Ladst&#228;tter hat auf <a href="http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8156">BIZEPS INFO online</a> die Geschichte aufgegriffen und vorangetrieben. Wie er berichtet, wurden mittlerweile das Infoplakat und dessen Beschreibung auf der <a href="http://www.stadt-salzburg.at/internet/die_stadt_salzburg/t2_144374/p2_221985.htm">Website der Stadt Salzburg</a> entfernt bzw. &#252;berarbeitet und die Verantwortlichen haben sich entschuldigt. Ihnen sei keine b&#246;se Absicht unterstellt, aber der Fall zeigt deutlich, dass nach wie vor &#252;berkommene und klischeehafte Vorstellungen existieren, die sich in Sprache und Texten niederschlagen und unhinterfragt in der &#214;ffentlichkeit verbreitet werden.</p>
<h3>Perspektivenwechsel</h3>
<p>Das gilt auch f&#252;r viele Medienberichte, die Menschen mit Behinderungen entweder als defizit&#228;re &#8220;Armutschkerl&#8221; oder als heldenhafte &#8220;Wunderwuzzis&#8221; darstellen und damit in verzerrte Rollenbilder dr&#228;ngen, die nicht ihrer realen Lebenswelt entsprechen.</p>
<p>Doch k&#246;nnen mediale Darstellungen der Lebensrealit&#228;t von behinderten Menschen &#252;berhaupt gerecht werden? Gelten nicht auch hier die Regeln der journalistischen Auswahl, die das Besondere und Eigenartige und eben nicht das Allt&#228;gliche ins Blickfeld des medialen Interesses r&#252;cken? Wie l&#228;sst sich diese Kluft zwischen den medial transportierten Fremdbildern aus zweiter Hand und der Selbstwahrnehmung behinderter Menschen &#252;berwinden? Gibt es Wege im Spannungsfeld von Medien, Behinderung und Gesellschaft, um die Klischees zu durchbrechen? Und wodurch zeichnen sich sprachlich sensible und inhaltlich korrekte Medienberichte &#252;ber Menschen mit Behinderungen aus?</p>
<p>Diese Fragen stehen am Programm der beiden Workshops in Wien und in Salzburg, mit denen wir ganz herzlich zum Perspektivenwechsel einladen m&#246;chten. Die Teilnahme ist kostenlos.</p>
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