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	<title>MAIN_web &#187; Alltagstest</title>
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		<itunes:author>MAIN_Medienarbeit Integrativ</itunes:author>
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		<title>Leichter flickern</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/11/15/leichter-flickern/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 14:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Was es f&#252;r tolle Fotos gibt im Internet, ich staune immer wieder&#8230;. 
Wer bei flickr nur Bilder anschauen will und nicht selber Fotos hochladen, kommentieren usw. will, kann das einfacher und sch&#246;ner haben auf Seiten, die das flickr API (Programmierschnittstelle) nur f&#252;r diesen Zweck benutzen.
Das ist nat&#252;rlich auch f&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten interessant, die einfachere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was es f&#252;r tolle Fotos gibt im Internet, ich staune immer wieder&#8230;. </p>
<p>Wer bei <a href="http://www.flickr.com">flickr</a> nur Bilder anschauen will und nicht selber Fotos hochladen, kommentieren usw. will, kann das einfacher und sch&#246;ner haben auf Seiten, die das flickr <acronym title="application programming interface" lang="en" xml:lang="en">API</acronym> (Programmierschnittstelle) nur f&#252;r diesen Zweck benutzen.<br />
Das ist nat&#252;rlich auch f&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten interessant, die einfachere Webgestaltung brauchen.</p>
<p>Christian Heilmann hat eine <a href="http://icant.co.uk/easy-flickr/">ganz ganz einfache flickr Bildersuche</a> entwickelt, die man auch auf eigenen Seiten einbauen kann. Hier gibt es nicht mehr als ein Suchfeld. Dann wird ein Bild gro&#223; angezeigt. 20 weitere Bilder, mehr nicht, gibts beim Weiterklicken. </p>
<p>K&#252;rzlich erst habe ich <a href="http://www.flickriver.com">flickriver.com</a> entdeckt, eine Bildersuche, die &#252;berhaupt nicht die Absicht hat, speziell die Zielgruppe mit Lernschwierigkeiten zu bedienen, dabei aber doch sehr einfach ist.  Und zudem sehr sch&#246;n! </p>
<p>Auf schwarzem Hintergrund wird ein nicht enden wollender Fluss von gro&#223;en Bildern angezeigt. Man kann solange weiterscrollen, wie man will und immer werden neue Bilder nachgeladen. JavaScript brauchts halt, aber das ist ja &#8211; tastaturbedienbar &#8211; kein Accessibility Hindernis mehr.</p>
<p>Gesto&#223;en bin ich auf flickriver &#252;ber das <a href="http://www.ralph-segert.de/2008/11/page/4/">Blog von Ralph Segert</a>, der die Bilder der <a href="http://www.flickriver.com/groups/45626528@N00/pool/interesting/" lang="en" xml:lang="en">Flickr-Group Ants</a> dort verlinkt hat: 2528 irre Ameisenfotos auf einen integrativen Klick.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Tastatur im Lazy Web</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/28/mit-tastatur-im-lazy-web/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/28/mit-tastatur-im-lazy-web/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 12:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tab Parade]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[JavaScript]]></category>
		<category><![CDATA[tabparade]]></category>
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		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[JavaScript Libraries und Frameworks sind gro&#223;artig: Jquery, YUI, mootools, Prototype, scriptaculous, Dojo und wie sie alle hei&#223;en. Riesige Sammlungen von Scripts &#8211; fixfertig zum Gebrauch &#8211; f&#252;r alles, was an einem Webseitchen cool und web2nullig aussieht. Und alles gratis! Die Einsteiger Tutorials suggerieren einem auch, dass man nicht einmal mehr JavaScript k&#246;nnen muss, um damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JavaScript <span lang="en" xml:lang="en">Libraries</span> und <span lang="en" xml:lang="en">Frameworks</span> sind gro&#223;artig: Jquery, YUI, mootools, Prototype, scriptaculous, Dojo und wie sie alle hei&#223;en. Riesige Sammlungen von Scripts &#8211; fixfertig zum Gebrauch &#8211; f&#252;r alles, was an einem Webseitchen cool und web2nullig aussieht. Und alles gratis! Die Einsteiger Tutorials suggerieren einem auch, dass man nicht einmal mehr JavaScript k&#246;nnen muss, um damit klar zu kommen: ein Script herunterladen, und noch eines, von dem das andere abh&#228;ngig ist, verlinken, aufrufen nach Kochrezept mit einer fein verk&#252;rzten Schreibweise, fertig.</p>
<p>Klingt bequem und stimmt nat&#252;rlich nicht. Sobald kleinste &#196;nderungen n&#246;tig sind, steht man da mit seinem Unwissen wir der Ochs vorm Stadeltor 2.0.</p>
<h3>Aber lasst uns einmal faul und cool sein</h3>
<p>Wir nehmen nun allerdings einmal an, dass wir sogar trotz <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility</span> Fokus faul sein d&#252;rfen und mit copy und paste durchkommen. Wir suchen uns ein einfaches <span lang="en" xml:lang="en">Accordion Script</span> zur Probe aufs Exempel, dass barrierefrei auch hipp sein kann.</p>
<p>Ein Akkordeon ist ein Effekt, mit dem man Inhaltsteile platzsparend verstecken kann, mit einem Klick auf das Triggerelement, z.B. eine &#220;berschrift, klappt der Inhalt auseinander wie ein Akkordeon, mit Klick auf die n&#228;chste &#220;berschrift, klappt der eine Inhalt wieder zu und der n&#228;chste auf. Das ist Musik f&#252;rs Auge, geht vertikal und horizontal und eignet sich f&#252;r Navigationen oder repetitiv strukturierte Inhalte wie <acronym title="Frequently asked Questions" lang="en" xml:lang="en">FAQs</acronym> ganz pr&#228;chtig. </p>
<h3>Der Plan f&#252;r einen schnellen Tabparadenbeitrag</h3>
<p>&#8230; ist nun folgender:</p>
<ol>
<li>Wir googeln h&#246;chstens 20 Minuten nach dem idealen Akkordeon</li>
<li>Es muss tastaturbedienbar sein, d.h die Aufklappaktion muss an einem HTML Element h&#228;ngen, das mit Tastatur ansteuerbar ist. Eine <span lang="en" xml:lang="en">Headline</span> ist das z.B. derzeit noch nicht.</li>
<li>Es muss <span lang="en" xml:lang="en">unobtrusive</span> sein &#8211; sch&#246;nes Wort, das bedeutet, das Script legt sich unaufdringlich &#252;ber den Rest der Website, bei deaktiviertem JavaScript sind im Fall Akkordeon alle Inhalte sichtbar und der Trigger ist nicht mehr klickbar.</li>
<li>Das Siegerscript binden wir fix hier ein, wir doktern nicht daran herum.</li>
</ol>
<h3>Wer suchet, der findet</h3>
<p>Mit Tastatur auf den Websites der bekannten JavaScript Bibliotheken herumzusuchen, ist kein gro&#223;er Spa&#223;. Mit sichtbarem Tastatur Fokus haben die es nicht so. Mausm&#228;nner, haben wohl noch nicht ganz viele Gedanken an Accessibility verschwendet. Es ist sichtlich ein  M&#228;nnerspielplatz. Nur bei mootools mischen (auf den ersten Blick sichtbar) auch Frauen mit. Barrierefreier wirds dadurch noch nicht.</p>
<p>Falls sich Widerspruch von Leuten, die sich auskennen, regt: Wir sehen uns hier nur oberfl&#228;chlich ein paar Scripts an, wie sie pr&#228;sentiert und oft dann auch unangetastet verwendet werden. Sicher kann man alle anpassen, wie mans braucht, wenn mans kann.</p>
<h3>Schnelles Google Ergebnis</h3>
<h4><a href="http://moofx.mad4milk.net/">Moofx &#8211; mootools oder Prototype</a></h4>
<p>unobtrusiv: ja<br />
tastaturbedienbar: nein</p>
<h4><a href="http://www.stickmanlabs.com/accordion/">Stickman Labs &#8211;  Accordion v2.0 &#8211; scriptaculous</a></h4>
<p>unobtrusiv: ja<br />
tastaturbedienbar: nein</p>
<h4><a href="http://www.chrisesler.com/mootools/mootools-accordion.html">Chris Esler &#8211; Moo Tools Accordion</a></h4>
<p>unobtrusiv: ja<br />
tastaturbedienbar: bedingt: mit Tastenkombinationen, wenn man sie wei&#223;</p>
<h4><a href="http://www.artviper.eu/mootoolsmenu/">Artviper &#8211; Mootools Accordion Men&#252;</a></h4>
<p>unobtrusiv: ja<br />
tastaturbedienbar: schwierig, aber ja, weil Men&#252;links</p>
<h4><a href="http://www.nyokiglitter.com/tutorials/tabs.html">Nyokiglitter &#8211; Mootools Accordion Men&#252;</a></h4>
<p>unobtrusiv: ja<br />
tastaturbedienbar: ja in einer alten Version, weil Links</p>
<h4><a href="http://jquery.bassistance.de/accordion/demo/">Bassistance &#8211; JQuery</a></h4>
<p>unobtrusiv: ja<br />
tastaturbedienbar: teilweise, Beispiele mit Links ohne href, mit &#8220;echten&#8221; Links, mit Buttons</p>
<h4><a href="http://www.i-marco.nl/weblog/jquery-accordion-menu-redux2">Marco van Hylckama Vlieg &#8211; JQuery Men&#252;</a></h4>
<p>unobtrusiv: ja<br />
tastaturbedienbar: ja, weil Links, aber schwierig, kein sichtbarer Tastaturfokus</p>
<h4><a href="http://www.projectatomic.com/2008/04/faq-accordion/">Project Atomic &#8211; FAQ Accordion -JQuery</a></h4>
<p>unobtrusiv: ja<br />
tastaturbedienbar: bedingt, weil mit einem Link alles aufeinmal aufgeklappt werden kann, ansonsten Definitionlist</p>
<h4><a href="http://www.i-marco.nl/weblog/yui-accordion/">Marco van Hylckama Vlieg &#8211; YUI Men&#252;</a></h4>
<p>unobtrusiv: ja<br />
tastaturbedienbar: ja, mit Pfeiltasten</p>
<h3>Der schnelle Sieger ist also das <span lang="en" xml:lang="en">YUI AccordionView Widget</span></h3>
<p>Mit den Pfeiltasten k&#246;nnen Sie die einzelnen Panels ansteuern, mit Enter &#246;ffnen.</p>
<ul id="mymenu">
<li>
<p>Item 1</p>
<div>
<div class="padded clearfix">
<p><img alt="" src="http://www.i-marco.nl/photoblog/thumbnails/thumb_20080512070603__dsc9612.jpg" style="margin-right:5px;">Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Vestibulum pellentesque. Nunc justo mauris, ultricies et, consequat ac, tristique congue, enim. Vestibulum tempor ultrices leo. Nam venenatis arcu. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Suspendisse facilisis bibendum mauris.</p>
</p></div>
</p></div>
</li>
<li>
<p>Item 2</p>
<div>
<div class="padded clearfix">
<ul>
<li><a href="http://www.apple.com/">Lorem ipsum dolor sit amet</a>, consectetuer adipiscing elit.</li>
<li>Ut eleifend dui <a href="http://www.i-marco.nl/">accumsan lorem</a>.</li>
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<li>Curabitur bibendum elit a nibh.</li>
<li>Curabitur fringilla velit sit amet diam.</li>
<li>Proin bibendum orci eget ante.</li>
</ul></div>
</p></div>
</li>
<li>
<p>Item 3</p>
<div>
<div class="padded clearfix">
<p>Morbi commodo dignissim odio. Donec ac velit id elit molestie consectetuer. Vivamus ac ligula sit amet mi aliquam accumsan. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus.</p>
<p>Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Aliquam pede pede, convallis sit amet, condimentum a, accumsan tristique, tellus. In justo mi, interdum tempor, fermentum ut, porttitor at, lacus. Nulla lobortis commodo enim. Suspendisse varius auctor est. Phasellus sodales egestas leo.</p>
</p></div>
</p></div>
</li>
</ul>
<p>		<script type="text/javascript" src="/wp-content/uploads/accordionview/accordionview.js"></script></p>
<p>	  <script type="text/javascript">
		var menu1 = new YAHOO.widget.AccordionView('mymenu', {collapsible: true, width: '400px', expandItem: 2, animationSpeed: '0.3', animate: true, effect: YAHOO.util.Easing.easeBothStrong});
		menu1.addPanel({label: 'Dynamisch angeh&#228;ngtes Panel', content: 'Dynamisch eingef&#252;gter Inhalt. Dynamisch eingef&#252;gter Inhalt. Dynamisch eingef&#252;gter Inhalt.'});
		</script></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Sie haben v&#246;llig recht. Diese Herangehensweise ist unprofessionell. Nat&#252;rlich muss man sich  auskennen, um mit diesen Tools gut und mit Accessibility im Hinterkopf umgehen zu k&#246;nnen.</p>
<p>In WordPress, das wir hier als Blogsoftware verwenden, sind JQuery und Scriptaculous bereits integriert. Es bietet sich also an, f&#252;r h&#252;bsche Effekte auf deren Plugins zur&#252;ckzugreifen. Dann laden die Seiten auch schneller, als es dieser Artikel gerade getan hat.<br />
Auch daf&#252;r gibt es gute Tutorials, z.B. bei <a href="http://bueltge.de/scriptaculous-effekte-in-wordpress-themes-integrieren/377/">bueltge.de</a>. </p>
<h3>Nachtrag</h3>
<p>Beim Dr&#252;ber Nachdenken kommt mir das obige Plugin zu kompliziert vor. Das folgende <a href="http://jquery.bassistance.de/accordion/demo/">jQuery Plugin</a> scheint mir besser geeignet f&#252;r den einfachen Effekt.</p>
<h3>jQuery Accordion Plugin</h3>
<div id="jquerybeispiel1">
<h4>jQuery ist auch nicht schlecht:</h4>
<p>Oder sehen Sie hier irgendeinen Nachteil zum obigen, komplizierteren YUI Script?</p>
<h4>Es ist schlank:</h4>
<p>jQuery ist integriert in WordPress und das zus&#228;tzliche Accordeon Script hat 9kb.</p>
<h4>Es ist einfach anzupassen:</h4>
<p>Man kann beim Aufrufen ein paar Parameter angeben. Die Links wurden von mir dynamisch dazugef&#252;gt, dadurch wird das Akkordeon tastaturbedienbar. Ohne JavaScript gibt es auch keine &#252;berfl&#252;ssigen Links. Das bisschen Styling kann man leicht selber machen, man braucht also kein zus&#228;tzliches CSS.</p>
</p></div>
<h3>jQuery &#8211; einfacher slideToggle Effekt</h3>
<div id="jquerybeispiel2">
<h4>jQuery ist gut:</h4>
<p>F&#252;r eine einfache Slide Funktion ben&#246;tigt man gar kein Plugin, nur ein paar Zeilen Code.</p>
<h4>Es ist einfach:</h4>
<p>Man muss kein JavaScript Guru sein, um diesen Code nachvollziehen zu k&#246;nnen:<br />
<code>$('#jquerybeispiel2').find('p').hide().end().find('h4')<br />
.wrapInner('&lt;a href="#" title="Bitte klicken, um Inhalt anzuzeigen"&gt;&lt;/a&gt;')<br />
.click(function(){<br />
$(this).next().slideToggle("fast");return false;});</code></p>
<h4>Es macht Spa&#223;:</h4>
<p>Einfache Effekte sind leicht zu bewerkstelligen. Aber es lohnt sich absolut, jQuery genauer zu lernen.</p>
</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Unbehindert einkaufen</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/17/unbehindert-einkaufen/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/17/unbehindert-einkaufen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 13:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[e-commerce]]></category>
		<category><![CDATA[online-shopping]]></category>
		<category><![CDATA[usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaufen Menschen mit Behinderungen im Internet ein? No, na, nat&#252;rlich.
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Accessible E-Commerce“ wollten wir, WIENFLUSS und putzhuber.net, doch ein wenig genauer wissen, wie und wo sie kaufen.
Neben  Accessibility und Usability Tests von bekannten Webshops f&#252;hrten wir deshalb auch &#252;ber MAIN eine E-Mail Befragung zur Nutzung von Online-Shops durch Menschen mit Behinderungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaufen Menschen mit Behinderungen im Internet ein? No, na, nat&#252;rlich.<br />
Im Rahmen des Forschungsprojektes <a href="http://blog.wienfluss.net/2007/10/30/barrierefreie-online-shops-accessible-ecommerce/" lang="en" xml:lang="en">„Accessible E-Commerce“</a> wollten wir, WIENFLUSS und putzhuber.net, doch ein wenig genauer wissen, wie und wo sie kaufen.<br />
Neben  <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility </span>und <span lang="en" xml:lang="en">Usability</span> Tests von bekannten Webshops f&#252;hrten wir deshalb auch &#252;ber <span lang="en" xml:lang="en">MAIN</span> eine E-Mail Befragung zur Nutzung von Online-Shops durch Menschen mit Behinderungen in &#214;sterreich durch. </p>
<h3>Die Umfrage</h3>
<p>Die Umfrage war bewusst klein angelegt, mit vorwiegend offen gestellten Fragen. Ziel war nicht, statistisch verwertbare Daten, sondern ein Gef&#252;hl f&#252;r Stimmung und Bed&#252;rfnisse der TeilnehmerInnen zu bekommen. Die Ergebnisse sind also sicher nicht repr&#228;sentativ, was uns auch bislang z&#246;gern lie&#223;, sie zu ver&#246;ffentlichen.</p>
<p>Belanglos sind die Ergebnisse aber keinesfalls, deshalb und auch um denen, die mitgemacht haben, Feedback zu geben, hier nun doch eine Zusammenfassung der Antworten, die wir bekommen haben.</p>
<h3>Die TeilnehmerInnen</h3>
<p>Die Umfrage wurde an 29 geh&#246;rlose, 26 sehbehinderte oder blinde, 36 k&#246;rperbehinderte und 7 lernbehinderte Personen geschickt. Retour gesendet wurden davon 24 Frageb&#246;gen, davon 10 von blinden und  9 von  k&#246;rperbehinderten Personen. Eine Person mit Lernschwierigkeiten und eine schwerh&#246;rige Person antwortete, aber keine der angeschriebenen Geh&#246;rlosen.  Die R&#252;cklaufquote von fast 25%  ist f&#252;r eine schriftliche Umfrage bemerkenswert hoch.</p>
<p>Auch aus dem kleinen <span lang="en" xml:lang="en">Sample</span> kann man schlie&#223;en, dass besonders f&#252;r blinde Menschen die Verbesserung von Webshops – d.h. <span lang="en" xml:lang="en">Screen Reader</span> Optimierung – ein dringendes Anliegen ist. Geh&#246;rlose Personen sehen bei Webshops wohl keine gro&#223;en Verbesserungsm&#246;glichkeiten f&#252;r ihre Usergruppe und f&#252;hlten sich vielleicht auch deshalb von der Umfrage nicht angesprochen.<br />
F&#252;r TeilnehmerInnen mit K&#246;rperbehinderungen war die Fragestellung nach der Art der Behinderung zu unspezifisch, um daraus ableiten zu k&#246;nnen, ob &#252;berhaupt und welche Hilfsmittel sie f&#252;r die Computernutzung verwenden.</p>
<h3>Wo wird <span lang="en" xml:lang="en">online</span> gekauft?</h3>
<p>Interessante Ergebnisse lieferte die Frage nach frequentierten Shops. Blinde Personen nannten insgesamt 21 Webshops, bei denen sie bereits gekauft haben, es gab sehr viele Einzelnennungen (Shops f&#252;r B&#252;cher, Lebensmittel, Bekleidung, Tickets, Flugreisen, Gartenbedarf und spezielle Bedarfsangebote f&#252;r Blinde), die h&#228;ufigsten Nennungen erhielten Amazon (6), Ebay und Merkur direkt (je 3).<br />
Insgesamt wurden 38 Webshops angef&#252;hrt, Amazon f&#252;hrend mit 11 Nennungen, ansonsten meist Einzelnennungen.</p>
<h3>Was wird <span lang="en" xml:lang="en">online</span> gekauft?</h3>
<p>Die meisten Produktnennungen generell erhielten </p>
<ul>
<li>Unterhaltungselektronik, Hardware, Software (14)</li>
<li>Reisebuchung (11)</li>
<li>Kleidung/Schmuck (10)</li>
<li>B&#252;cher, Musik, Video (8) und </li>
<li>Eintrittskarten (8).</li>
</ul>
<h3>Vorteile</h3>
<p>Besondere Vorteile des Einkaufens im Internet sehen Menschen mit Behinderungen </p>
<ul>
<li>in der gr&#246;&#223;eren Selbst&#228;ndigkeit und Unabh&#228;ngigkeit (8 Nennungen)</li>
<li>der Wegersparnis (6)</li>
<li>und der M&#246;glichkeit, Waren und Preise zu vergleichen (5).</li>
</ul>
<p>Einzelne konkrete Zitate f&#252;hren als Vorteile, die man behinderungsspezifisch sehen kann, zudem an: </p>
<ul>
<li>keine Fahrt organisieren m&#252;ssen</li>
<li>keine Jacke anziehen m&#252;ssen</li>
<li>nicht mit Rollstuhl ins Gesch&#228;ft m&#252;ssen</li>
<li>keine Bewegung in unbekannter Umgebung</li>
<li>die eigene Behinderung ist online von weniger Belang als offline</li>
<li>keine Hilfe n&#246;tig</li>
<li>unbegrenzte Zeit</li>
<li>keine Dr&#228;ngelei</li>
<li>kein Stress</li>
</ul>
<h3>Nachteile</h3>
<p>Als gr&#246;&#223;te Nachteile werden angef&#252;hrt, dass </p>
<ul>
<li>das Ausprobieren, Anfassen, Anprobieren fehlt (6)</li>
<li>Shops nicht barrierefrei und schlecht bedienbar sind (6) und</li>
<li>es kaum gute Beschreibungen der Produkte gibt (4).</li>
</ul>
<p>Nur 6 der 24 retournierten Frageb&#246;gen f&#252;hren konkrete pers&#246;nliche Gr&#252;nde an, nicht im Internet einzukaufen (z.B. keine Kreditkarte, Mi&#223;trauen&#8230;), nur einer davon ist behinderungsspezifisch (Shops sind nicht <span lang="en" xml:lang="en">Screen Reader </span>tauglich, man ist auch hier auf Hilfe angewiesen).</p>
<h3>Pers&#246;nliche Erfahrungen</h3>
<p>Die h&#228;ufigsten Angaben zu positiven und negativen Erfahrungen beim Einkaufen sind nicht behinderungsspezifisch. Positiv ist Problemlosigkeit (beim Bezahlen, beim Bedienen, beim Finden von Waren, beim Registrieren, bei der Lieferung&#8230;). Negativ sind Probleme (bei H&#228;ndleranfragen, bei der Lieferung, bei Zahlungsm&#246;glichkeiten). </p>
<p>Einzelne behinderungsspezifische negative Erfahrungen, die genannt werden, sind z.B. </p>
<ul>
<li>keine Struktur</li>
<li>keine Information bei Grafiken</li>
<li>mangelnde Produktbeschreibungen</li>
<li>inadequate Benennung von Bedienelementen</li>
<li>schlechte Tastaturbedienbarkeit</li>
<li>unn&#246;tige Texte (Werbung, zuviele Links), die das Finden von Information erschweren</li>
<li>schlechte Bedienbarkeit von Formularen  mit Screen Reader (Registrieren M&#252;ssen, zu h&#228;ufige Forderung nach Passworteingabe)</li>
</ul>
<h3>Vorschl&#228;ge zur Verbesserung</h3>
<p>Vorschl&#228;ge, die von Menschen mit Behinderung, die den Fragebogen beantwortet haben, zur Verbesserung von Webshops gemacht werden sind folgende:</p>
<ul>
<li>Seiten barrierefrei gestalten (6)</li>
<li>Gute Produktbeschreibungen (3)</li>
<li>Semantische Seitenstruktur (&#220;berschriften, Listen, Datentabellen) (3)</li>
</ul>
<p><strong>Einzelnennungen:</strong></p>
<ul>
<li>Weniger Werbung &#8211; Keine Laufschriften, Blinken und Banner</li>
<li>Seiten nicht &#252;berladen</li>
<li>Bilder mit Alternativtext</li>
<li>M&#246;glichst wenig Passwortabfragen</li>
<li>Selectboxen alphabetisch sortieren</li>
<li>keine Sonderzeichen (*, #&#8230;)</li>
<li>Skiplinks zu den wichtigsten Inhalten</li>
<li>Rollstuhlpl&#228;tze buchbar machen</li>
</ul>
<p><strong>Generelle Qualit&#228;tskriterien, die auch genannt werden</strong></p>
<ul>
<li>Freie Wahl der Zahlungsart </li>
<li>Bessere Lieferzeiten – Lieferung durch private Zusteller, nicht nur durch die Post</li>
<li>G&#252;tesiegel</li>
<li>Klarere Haftungsrichtlinien und AGBs</li>
<li>Umtauschrecht</li>
<li>gute Auskunft</li>
<li>g&#252;nstige Versandkosten</li>
<li>optisch ansprechende Gestaltung</li>
</ul>
<h3>Fazit</h3>
<p>Bemerkenswert ist in erster Linie wieder einmal, dass blinde NutzerInnen auch mit Shops irgendwie  zurechtkommen, die gar nicht den Kriterien f&#252;r ein barrierefreies Web entsprechen. Nat&#252;rlich handelt es sich bei den &#252;ber <span lang="en" xml:lang="en">MAIN</span> angesprochenen Personen eher um eine internetaffine Elite mit &#252;berdurchschnittlichen Kompetenzen in der Nutzung von Computer und Assistiven Technologien und gro&#223;em Ehrgeiz, trotz Barrieren zum Ziel zu kommen.</p>
<p>Die konkrete, pers&#246;nliche  Formulierung von Vorteilen, wie z.B. „ich muss keinen Fahrtendienst organisieren“, „ich muss mich nicht in unbekannter Umgebung bewegen“ gibt ein besseres Gef&#252;hl f&#252;r den Nutzen von barrierefreiem Online-Shopping, als das theoretische Wissen, dass  Menschen mit Behinderungen nat&#252;rlich davon profitieren.<br />
So banal es klingt, man muss seine UserInnen kennen, um ihre Bed&#252;rfnisse zu verstehen.</p>
<p>Wir danken nochmals allen, die bei der Umfrage teilgenommen haben!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tab und Enter</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/10/13/tab-und-enter/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 10:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Tab Parade]]></category>
		<category><![CDATA[JavaScript]]></category>
		<category><![CDATA[tabparade]]></category>
		<category><![CDATA[tastatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Robert Lender ist ein konsequenter Mann und will auch dieses Jahr wieder den "Internationalen Tag der Tastatur" begehen, den er am 15. Oktober letzten Jahres ausgerufen hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Robert Lender ist ein konsequenter Mann und will auch dieses Jahr wieder den „<a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2643-15.-Oktober-2.-Internationaler-Tag-der-Tastatur.html">Internationalen Tag der Tastatur</a>“ begehen, den er am 15. Oktober letzten Jahres ausgerufen hat. Wir schlie&#223;en uns gerne an mit zwei kleinen &#220;bungen zum Thema tastaturbedienbares JavaScript.<br />
Lassen Sie also die Maus beiseite am 15. Oktober und tabben Sie sich durch den Tag. Die besonders <a href="http://hyperkontext.at/weblog/artikel/zugaenglichkeit-von-websites-mit-empathie-testen/">Empathischen</a> unter Ihnen &#8211;  k&#246;nnen auch Handschuhe anziehen oder versuchen, den Computer ohne H&#228;nde zu bedienen.</p>
<h3>1. Dropdown Men&#252;s</h3>
<p>F&#252;r die <span lang="en">Accessibility Hardcore</span> Fraktion sind sie ein absolutes No-No – aus einer Menge guter Gr&#252;nde. Das pragmatische Lager meint, wenn Sie sie nicht vermeiden k&#246;nnen, machen Sie sie zumindestens richtig. </p>
<p>Hier nun eine Aufgabe speziell f&#252;r  MinisterialbeamtInnen und nat&#252;rlich auch alle B&#252;rgerInnen, die sich sonst noch auf Ministeriumsseiten verirren. Vergleichen Sie die Dropdownmen&#252;s auf der Website des <a href="https://www.bmf.gv.at/">Finanzministeriums</a> und des <a href="http://www.bmlv.gv.at/">Verteidigungsministeriums</a>. Ohne Maus, wohlgemerkt! Welche L&#246;sung ist aus Ihrer Sicht die richtigere? Kommentare herzlich willkommen.</p>
<p><span class="floatbox"><a href="https://www.bmf.gv.at/"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/10/finanzministerium480.jpg" alt="Finanzministerium" class="alignnone size-full wp-image-939" /></a></span></p>
<p><span class="floatbox"><a href="http://www.bmlv.gv.at/"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/10/verteidigungsministerium480.jpg" alt="Verteidigungsministerium" class="alignnone size-full wp-image-940" /></a></span></p>
<h3>2. <span lang="en">JavaScript Widgets</span></h3>
<p>Speziell f&#252;r neugierige ProgrammiererInnen und alle Web 2.0 Zukunftsgl&#228;ubigen die Aufgabe, sich durch die Website der <a href="http://www.gruene.at/">Gr&#252;nen</a> zu bewegen – ohne Maus. Konzept und Design der Seite sind toll, an der barrierefreien Umsetzung wird noch etwas gefeilt, wie man h&#246;rt.<br />
Wo kommen Sie weiter, wo bleiben Sie stecken, wie programmiert mans richtig: das ist spannend, finden Sie nicht auch?</p>
<p><span class="floatbox"><br />
<a href="http://www.gruene.at/"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/10/gruene480.jpg" alt="Die Gr&#252;nen" class="alignnone size-full wp-image-941" /></a></span></p>
<p>Am 15. Oktober machen Sie das bitte, nicht jetzt, jetzt k&#246;nnten Sie den „Tag der Tastatur“ ebenfalls bewerben: F&#252;r ein besseres Web!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trafik f&#252;r alle</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2008/06/18/trafik-fuer-alle/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2008/06/18/trafik-fuer-alle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 13:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Firlinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[notizblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Reden &#252;bers Rauchen und Rollen
Unl&#228;ngst unterhielt ich mich l&#228;nger mit &#8220;meinem&#8221; Trafikanten, Ercan Hazar, der sein Tabakwarenfachgesch&#228;ft in der Margaretenstra&#223;e im vierten Wiener Gemeindebezirk betreibt. Da ich (immer noch) rauche, frequentiere ich regelm&#228;&#223;ig und gerne seinen Laden. Auch weil mich die Atmosph&#228;re ein wenig an Smoke erinnert, diesen wunderbaren Film aus dem Jahr 1994, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Reden &#252;bers Rauchen und Rollen</h3>
<p>Unl&#228;ngst unterhielt ich mich l&#228;nger mit &#8220;meinem&#8221; Trafikanten, Ercan Hazar, der sein Tabakwarenfachgesch&#228;ft in der Margaretenstra&#223;e im vierten Wiener Gemeindebezirk betreibt. Da ich (immer noch) rauche, frequentiere ich regelm&#228;&#223;ig und gerne seinen Laden. Auch weil mich die Atmosph&#228;re ein wenig an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Smoke_(Film)">Smoke</a> erinnert, diesen wunderbaren Film aus dem Jahr 1994, in dessen Mittelpunkt ein Tabakladen in Brooklyn steht, bei dem <span lang="en" xml:lang="en">Wayne</span> Wang Regie f&#252;hrte, <span lang="en" xml:lang="en">Paul Auster</span> das Drehbuch schrieb und <span lang="en" xml:lang="en">Harvey Keitel</span> eine Hauptrolle spielt.</p>
<p>Nun, Wien ist nicht <span lang="en" xml:lang="en">New York City</span>. Aber Ercans <span lang="en" xml:lang="en" title="Zigarrenladen"><a href="http://www.cigarstore.at/">Cigarstore</a></span> ist ein kommunikativer Ort in meinem &#8220;Gr&#228;tzl&#8221;, wo Allt&#228;gliches und Neues ausgetauscht wird. Diesmal plauderten wir &#252;ber Barrierefreiheit und der freundliche Inhaber berichtete mir ausf&#252;hrlich, wie er sein kleines Gesch&#228;ft vor zwei Jahren renoviert und umgebaut hatte.</p>
<h3>Barrierefreier Tabakladen</h3>
<p>Was mir bislang nicht bewusst war: Diese Trafik ist eine der ganz wenigen in Wien, die auch f&#252;r Kundinnen und Kunden im Rollstuhl barrierefrei zug&#228;nglich und befahrbar ist. &#8220;Wie waren die ersten in dieser Branche, die das in Angriff genommen haben&#8221;, erz&#228;hlt Ercan Hazar. Ein Vorhaben, das schon recht aufw&#228;ndig war, so der Trafikant, sowohl baulich als auch finanziell. So musste etwa der gesamte Boden im Laden um etliche Zentimeter abgesenkt, die Stufe am Eingang beseitigt und die Schwelle rutschfest abgedeckt werden. Auch im Inneren der Trafik wurde auf Barrierefreiheit Bedacht genommen. Regale und Verkaufsschalter sind so gestaltet, dass auch RollstuhlfahrerInnen bequem im Gesch&#228;ftsraum man&#246;vrieren, die Produkte sehen oder mit dem mobilen Bankomatger&#228;t bezahlen k&#246;nnen.</p>
<p>Um den <a href="http://www.help.gv.at/Content.Node/127/Seite.1270300.html">Anforderungen der Barrierefreiheit</a> gerecht zu werden, wurde ein Architekt in die Planungsarbeiten einbezogen. Nach dem Umbau sei dann alles von Fachleuten ganz genau nachgemessen und &#252;berpr&#252;ft worden, so Ercan Hazar, ob die <a href="http://www.help.gv.at/Content.Node/127/Seite.1270100.html">&#214;NORMEN f&#252;r barrierefreies Bauen</a> auch tats&#228;chlich eingehalten wurden. Da dies der Fall war, konnte der Kleinunternehmer auch die F&#246;rderungen des Bundessozialamtes f&#252;r derartige <a href="http://www.basb.bmsg.gv.at/basb/UnternehmerInnen/Foerderungen_von_Investiven_Massnahmen?fontsize=150"><br />
Investive Ma&#223;nahmen</a> in Anspruch nehmen und damit einen Teil seines Mehraufwandes f&#252;r den barrierefreien Umbau abdecken. Die Kooperation mit der F&#246;rderstelle sei sehr zufriedenstellend gewesen, sagt er. &#8220;Das Bundessozialamt hat sich richtig gefreut, als wir uns gemeldet haben. Die zust&#228;ndigen Fachleute waren sehr engagiert, dass wir die F&#246;rderung erhalten.&#8221;</p>
<h3>Eigene Geschichte </h3>
<p>Was ihn pers&#246;nlich motivierte, sein Gesch&#228;ft barrierefrei zug&#228;nglich zu machen, erkl&#228;rt Ercan Hazar mit eigenen Erfahrungen: &#8220;Ich habe selbst eine Prothese an der H&#252;fte und wei&#223; genau, was es hei&#223;t, mit Kr&#252;cken unterwegs und in der Mobilit&#228;t eingeschr&#228;nkt zu sein. Und darum habe ich das gemacht.&#8221; Mittlerweile habe er drei Stammkunden im Rollstuhl, die &#8220;<span lang="en" xml:lang="en" title="gl&#252;cklich">happy</span>&#8221; sind, hier einzukaufen. Auch viele &#228;ltere Leute mit Gehhilfen seien froh, jetzt leichter hineinzukommen. &#8220;Aber sonst wei&#223; das halt leider niemand, dass wir eine barrierefreie Trafik haben&#8221;, zeigt sich Ercan Hazar nicht ganz so <span lang="en" xml:lang="en" title="gl&#252;cklich">happy</span> &#252;ber das Werbeverbot, dass es gem&#228;&#223; Tabakmonopolgesetz den TrafikantInnen untersagt, f&#252;r ihre Gesch&#228;fte zu werben. Doch das ist eine eigene und ziemlich komplizierte Geschichte &#8230;</p>
<p><span class="floatbox"><img src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2008/06/trafik.jpg" alt="Tabakladen innen" title="Tabakladen innen" class="alignnone size-medium wp-image-813" /></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Maus raus</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/10/15/maus-raus/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 09:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Putzhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Blog Parade]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[accessibilityblogparade]]></category>
		<category><![CDATA[tabben]]></category>
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		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Mausfreier Tag! Ha, den kann der Thomas Caspers selber feiern! Ich habe es nur zu einer mausfreien Stunde gebracht und heute morgen beim Zeitung lesen die Klicks auf die Tabulatortaste gez&#228;hlt, die es bei einzelnen &#246;sterreichischen Online-Medien braucht bis man den ersten Headline Artikel lesen kann. Ergebnis: frau hat sich ziemlich d&#228;mlich getabbt. Sicher tun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/eintraege.php?id=2237_0_1_0">Mausfreier Tag!</a> Ha, den kann der Thomas Caspers selber feiern! Ich habe es nur zu einer mausfreien Stunde gebracht und heute morgen beim Zeitung lesen die Klicks auf die Tabulatortaste gez&#228;hlt, die es bei einzelnen &#246;sterreichischen Online-Medien braucht bis man den ersten Headline Artikel lesen kann. Ergebnis: frau hat sich ziemlich d&#228;mlich getabbt. Sicher tun echte TastaturbenutzerInnen anders&#8230;??? Kommentare von ihnen w&#228;ren sehr willkommen. </p>
<p>Gelesen habe ich mit dem Internet Explorer 7, ein paar Klicks jeweils schluckte das Browsermen&#252;. Gez&#228;hlt wurde bis zur 1. verlinkten Headline + die n&#246;tigen Klicks bis zum kompletten Artikel.</p>
<p>Sprungmarken sind mir nur bei Kurier und oe24 aufgefallen, gut auslesbar waren sie aber nur mit vorgeschaltenem Webformator, beim Kurier sonst nur in der Statusleiste sichtbar, bei oe24 mit display:none gut versteckt. Mit CSS farblich markierte Fokusanzeige bietet keines der Medien, nicht einmal der standardsbeflissene Kurier.</p>
<h3>Der Sieger: <a href="http://www.kurier.at">Kurier</a></h3>
<p>8 bis zur Sprungmarke + 9 bis zum Artikel (1 + 1 mit Webformator)<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/kurier.jpg' alt='Screenshot Kurier' /></span></p>
<h3>Usabilitybewusst schlank: <a href="http://www.orf.at">ORF</a></h3>
<p>18 + 22<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/orf.jpg' alt='Screenshot ORF' /></span></p>
<h3>Text only: <a href="http://derstandard.at/Text/?ressort=Newsroom">der Standard &#8211; Textversion</a></h3>
<p>9 + 10 + 12<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/standardtext.jpg' alt='Screenshot der Standard Textversion' /></span></p>
<h3>Die flotteste der Schnecken: <a href="http://www.oe24.at">oe24 </a></h3>
<p>39  (mit Webformator 1 + 12)<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/oe24.jpg' alt='Screenshot &#214;sterreich - oe24' /></span></p>
<h3>Seri&#246;s und doch verspielt: <a href="http://www.diepresse.at">die Presse</a></h3>
<p>Inhalt unerreichbar, man bleibt im Werbebanner h&#228;ngen, bei deaktiviertem Javascript bzw. bei vorgeschaltenem Webformator 46<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/presse.jpg' alt='Screenshot die Presse' /></span></p>
<h3>Ladida, das Amtsblatt: <a href="http://www.wienerzeitung.at">Wienerzeitung</a></h3>
<p>72<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/wiener.jpg' alt='Screenshot Wiener Zeitung' /></span></p>
<h3>Langsame Provinz: <a href="http://www.salzburg.com">Salzburger Nachrichten</a></h3>
<p>93<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/sbg.jpg' alt='Screenshot Salzburger Nachrichten' /></span></p>
<h3>Anspruchsvoll: <a href="http://derstandard.at/">der Standard</a></h3>
<p>57 + 52<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/standard.jpg' alt='Screenshot der Standard' /></span></p>
<h3>Die schleppende Stimme des Volkes: <a href="http://www.krone.at">die Kronenzeitung</a></h3>
<p>73 + 73 (bzw. 21 bis zum Link Topnachrichten + 73)<br />
<span class="floatbox"><img src='http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/10/krone.jpg' alt='Screenshot krone.at' /></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bitte Klingeln!</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/03/22/bitte-klingeln/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/03/22/bitte-klingeln/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 07:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kornelia Götzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Wollzeile gibt es ein Lebensmittelgesch&#228;ft mit einer sehr hohen Stufe und einem tief zur&#252;ckgesetzten Portal. No Chance, alleine die Stufe dort hinaufzukommen.
Vor wenigen Monaten brachte die Gesch&#228;ftsleitung freundlicherweise einen Hinweis bei der Stufe an: „Sehr geehrter Kunde! Sollten Sie unsere Hilfe ben&#246;tigen, wenden Sie sich bitte an unser Personal!“ An und f&#252;r sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wollzeile gibt es ein Lebensmittelgesch&#228;ft mit einer sehr hohen Stufe und einem tief zur&#252;ckgesetzten Portal. <span lang="en" xml:lang="en" title="Keine Chance, unm&#246;glich">No Chance</span>, alleine die Stufe dort hinaufzukommen.</p>
<p>Vor wenigen Monaten brachte die Gesch&#228;ftsleitung freundlicherweise einen Hinweis bei der Stufe an: „Sehr geehrter Kunde! Sollten Sie unsere Hilfe ben&#246;tigen, wenden Sie sich bitte an unser Personal!“ An und f&#252;r sich ja eine nette Idee. Nur bekommt die Kundin im Rollstuhl aufgrund der baulichen Situation leider das Personal nicht zu Gesicht.</p>
<p>Eine Glocke k&#246;nnte da hilfreich sein. Und eine solche wurde auch angebracht – zumindest Teile davon. Anl&#228;uten l&#228;sst sich mit dem Ding allerdings nicht.</p>
<p><img id="image482" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/02/geschaeftseingang_glocke-und-schild_klein.JPG" alt="Geschaeftseingang_Glocke und Schild_klein.JPG" />Stellt sich die Frage, was dann das Hinweisschild neben den Fragmenten der Glocke &#252;berhaupt soll.</p>
<p>Da hat es wohl auch bei der Gesch&#228;ftsleitung noch nicht &#8220;geklingelt&#8221;, was das Service f&#252;r KundInnen mit Behinderungen anbelangt. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gitterbettsperre</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/03/15/gitterbettsperre/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2007 07:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kornelia Götzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[K&#252;rzlich flatterte ein Veranstaltungshinweis f&#252;r das J&#252;dische Museum auf meinen Schreibtisch. Ich &#252;berlegte kurz, ob die R&#228;ume stufenlos sind und beschloss, die Veranstaltung zu besuchen. Von meinen Stadtspazierg&#228;ngen hatte ich in Erinnerung, dass diese R&#228;ume barrierefrei zug&#228;nglich sind.
Denkste! Als ich um 19.10 Uhr zum Eingang kam, war dieser versperrt. An der T&#252;r befand sich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#252;rzlich flatterte ein Veranstaltungshinweis f&#252;r das J&#252;dische Museum auf meinen Schreibtisch. Ich &#252;berlegte kurz, ob die R&#228;ume stufenlos sind und beschloss, die Veranstaltung zu besuchen. Von meinen Stadtspazierg&#228;ngen hatte ich in Erinnerung, dass diese R&#228;ume barrierefrei zug&#228;nglich sind.</p>
<p>Denkste! Als ich um 19.10 Uhr zum Eingang kam, war dieser versperrt. An der T&#252;r befand sich ein Zettel mit dem Hinweis: „Eingang nebenan“. Ich rollte zur genannten T&#252;re, machte auf und stand vor vier Stufen. Gl&#252;cklicherweise sah ich in weiter Ferne einen Billeteur, mit dem ich durch Winken Kontakt aufnehmen konnte. Ich zeigte auf die Stufen und auf meinen Rollstuhl. Er holte einen Schl&#252;ssel und sperrte mir die stufenlos zug&#228;ngliche T&#252;r auf. Dann erkl&#228;rte er mir: „Wissen Sie, die rollstuhlgerechte T&#252;re wird um 18 Uhr zugesperrt“.</p>
<p>Diese Denkweise finde ich schon faszinierend. Scheint so, als glauben manche Leute allen Ernstes, dass behinderte Personen um 18 Uhr Gitterbettsperre haben und somit keine Abendveranstaltungen besuchen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sensibler Zugang</title>
		<link>http://www.mainweb.at/blog/2007/02/27/sensibler-zugang/</link>
		<comments>http://www.mainweb.at/blog/2007/02/27/sensibler-zugang/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2007 09:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kornelia Götzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit fuhr ich &#246;fter am ehemals behindertengerecht ausgestatteten Chancen-Nutzen-B&#252;ro des &#214;GB vorbei. Dort ist jetzt eine Buchhandlung des Gewerkschaftsbundes untergebracht, die ich mir ansehen wollte. 
Was aber schwieriger war, als ich vermutete. Denn der Eingang, der mit dem Rollstuhl benutzt werden kann, ist jetzt zu. Wie ein Hinweisschild zeigt, ist nun ein anderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit fuhr ich &#246;fter am ehemals behindertengerecht ausgestatteten Chancen-Nutzen-B&#252;ro des &#214;GB vorbei. Dort ist jetzt eine Buchhandlung des Gewerkschaftsbundes untergebracht, die ich mir ansehen wollte. <span class="floatright"><img id="image478" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/02/eingang_buchhandlung_pfeil_klein.JPG" alt="Foto: Eingang zur Buchhandlung mit Hinweis zum neuen Eingang links" /></span></p>
<p>Was aber schwieriger war, als ich vermutete. Denn der Eingang, der mit dem Rollstuhl benutzt werden kann, ist jetzt zu. Wie ein Hinweisschild zeigt, ist nun ein anderer Eingang links zu nehmen.</p>
<p>Bei diesem neuen Eingang angelangt, stehe ich tats&#228;chlich vor zwei Stufen. Na super! Ist schon eine Meisterleistung, einen zug&#228;nglichen Eingang zu schlie&#223;en und daf&#252;r einen neu gestalteten Zugang mit zwei Stufen zu versehen. Ziemlich ver&#228;rgert fuhr ich zur&#252;ck zum anderen, rollstuhlgerechten Eingang. </p>
<div class="clearright"><br/></div>
<p><img id="image479" src="http://www.mainweb.at/wp-content/uploads/2007/02/eingang_buchhandlung_stufen_klein.JPG" alt="Foto: Eingang zur Buchhandlung mit zwei Stufen" />Es wurde mir ge&#246;ffnet und ich fragte nach, wie zuk&#252;nftig Buchinteressierte wie ich die B&#252;cher des &#214;GB kaufen k&#246;nnen? Gro&#223;es Staunen.<br />
„Ach ja – Rollstuhlfahrer?“, meinte eine Mitarbeiterin der Buchhandlung. „Na wissen Sie, wir sind halt noch nicht so sensibilisiert“.</p>
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		<title>Schl&#252;sselerlebnis</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 06:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kornelia Götzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagstest]]></category>

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		<description><![CDATA[JederR ben&#246;tigt gelegentlich eine &#246;ffentliche Toilette, auch ich, halt ein Rollstuhl-WC. Und so geschieht es auch, als ich unl&#228;ngst in Richtung 3. Bezirk unterwegs bin. Ich &#252;berlege, dass ich im w3, dem Village Cinema, f&#252;ndig werden k&#246;nnte. Ein relativ neues Geb&#228;ude m&#252;sste eigentlich schon mit einem Behinderten-WC ausgestattet sein. Zum Gl&#252;ck kann ich mir das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JederR ben&#246;tigt gelegentlich eine &#246;ffentliche Toilette, auch ich, halt ein Rollstuhl-WC. Und so geschieht es auch, als ich unl&#228;ngst in Richtung 3. Bezirk unterwegs bin. Ich &#252;berlege, dass ich im w3, dem Village Cinema, f&#252;ndig werden k&#246;nnte. Ein relativ neues Geb&#228;ude m&#252;sste eigentlich schon mit einem Behinderten-WC ausgestattet sein. Zum Gl&#252;ck kann ich mir das Suchen ersparen, da mir schnurstracks zwei M&#228;nner der Security &#252;ber den Weg laufen, die mir freundlich den Weg zeigen, das Rollstuhl-WC mit einem Euroschl&#252;ssel aufsperren und wieder von dannen ziehen.</p>
<p>So weit so gut. Doch dann wieder einma der Alltagstest, ein Schl&#252;sselerlebnis sozusagen: Das WC l&#228;sst sich von innen nicht versperren, weder mit den euro-key noch gibt es einem Riegel. Was also tun? Es darauf ankommen lassen und hoffen, dass niemand reinkommt, k&#246;rperliche Bed&#252;rfnisse unterdr&#252;cken oder sich auf die Suche nach einem anderen, hoffentlich &#8220;stillen&#8221; &#214;rtchen begeben? Und w&#228;hrend ich mich f&#252;r Variante eins entscheide, denke ich mir: Ist schon seltsam, wer da eigentlich entscheidet, ob RollstuhlfahrerInnen eine WC-T&#252;re zusperren d&#252;rfen oder nicht.</p>
<p>PS: Die Info zum euro-key auf der Website der &#214;sterreichischen Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Rehabilitation tr&#228;gt den h&#252;bschen Titel &#8220;<a title="Neues Fenster" href="http://www.oear.or.at/ge/content.asp?SKU=10002&#038;CID=10042" target="_blank">Der Schl&#252;ssel zur Zufriedenheit</a>&#8220;.</p>
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