30. Januar 2008, von Beate Firlinger
Videorückblick: MAIN bei dig.it|all
Unter dem Motto “dig.it|all: Communities treffen aufeinander” gab es am 18. Dezember 2007 eine nette Veranstaltung, an der sich auch das MAIN_blog beteiligte. Bei diesem Event wurden eine Reihe von Projekten im Netz “ausgegraben” (englisch: “dig”) und eingeladen, ihre Aktivitäten in einer zweiminütigen Kurzpräsentation bei einem so genannten “Digi-Slam” öffentlich vorzustellen. (Ein “Slam” ist eine Art Vortragswettbewerb.)
Organisiert wurde diese kurzweilige Zusammenkunft als Kooperationsprojekt des Wiener Instituts für Vernetzung (WIfV) mit net.culture.space & net.culture.lab und digitalks von Meral Akin-Hecke.
Seit kurzem gibt es alle Präsentationen auch als Videorückblick (copyright Telekom Austria) online, zu sehen auf der Website des Wiener Instituts für Vernetzung.
Accessibility Shortcut
Als Nachlese zum dig.it|all Event gibt’s hier im MAIN_blog den Videomittschnitt, der zeigt, wie es mir bei diesem “Shortcut”, also einem Kürzest-Auftritt zum komplexen Thema Web Accessibility erging. LeserInnen ohne auditiven Kanal finden nachfolgend auch eine Abschrift des Videos. Das ist zwar keine wirklich elegante, barrierefreie Multimedia-Lösung, aber mangels einer schnell umsetzbaren Alternative doch besser als gar nichts.
Link: sevenload.com
Videoabschrift
(Moderator) Martin Bredl (Telekom): MAIN_blog. Beate Firlinger. Beate ist schon da und – Moment noch, Zeitnehmung, los kann es gehen.
Beate Firlinger (MAIN): Danke für die Einladung hier mit zu slammen. Es geht um einen Web Accessibility Shortest Cut. Das ist ein komplexes Thema. Mich erinnert das dig.it all immer an einen Song von Mark Knopfler und Emmylou Harris: „I dug up a diamond in a deep dark mine“.
Und für mich ist das auch eine ganz schöne Analogie zum Internet – es ist ein weit verzweigtes Minenfeld das verschiedene Schätze bietet und vor allen Dingen Zugang zu Rohstoffen. Es wurde heute schon erwähnt – es geht um Wissen. Wissen ist ein wichtiger Rohstoff. Es geht um die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Wissen, die bekanntermaßen nicht für alle Menschen in gleicher Weise gegeben ist. Insbesondere auch Menschen mit Behinderungen brauchen barrierefreie Webangebote. Und das ist sozusagen eines der Themen des Vereins den ich vertrete: MAIN_Medienarbeit Integrativ. Wir beschäftigen uns mit Web Accessibility, allerdings weniger von der technischen Seite her und mehr von der Kommunikation, PR, Vernetzung. Wir versuchen Anstöße zu geben für Kommunikationsprozesse.
Ich hab einen älteren Beitrag ausgegraben, wo es unter anderem um die Barrierefreiheit bzw. Barrieren auf telekom.at geht. Wir haben dazu gebloggt und in Folge gab es mehrere Beratungsprozesse und Gespräche. Das führte soweit, dass mittlerweile ein Teil, nämlich telekomaustria.com, auf dem Weg zur Barrierefreiheit ist. Das kann man von telekom.at leider noch nicht sagen. Also ich steh dann gern weiter zur Verfügung.
(Applaus)
Martin Bredl (Telekom): Die Botschaft ist angekommen!
(Applaus)
Beate Firlinger (MAIN): Ähnliche Dinge tun wir auch mit anderen. Also wir tun immer ein wenig „bashen“ wird uns vorgeworfen. orf.at, standard.at. Auch hier…
(Klingelton: Ende der 2-minütigen Präsentationszeit)
Martin Bredl (Telekom): Super. Super. Also wir reden dann noch, ja? Über telekom.at. Beate Firlinger, das ist die Trophäe. (Überreicht dig.it all Schaufel)
Beate Firlinger (MAIN): Danke.









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