27. November 2006, von Kornelia Götzinger
Schlaglöcher
Seit November 2005 bin ich häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien unterwegs. Unter anderem auch mit der U6 bei der Station Alserstraße. Dort gibt es auf dem Weg zur Rampe drei tiefe Schlaglöcher, denen ich regelmäßig ausweichen muss, um mit den Vorderrädern meines Rollstuhls nicht hängen zu bleiben. Mühsam wird es zusätzlich, wenn Menschenmassen über die Rampe strömen und ich dadurch die Schlaglöcher nicht umfahren kann.
Bis Juni dieses Jahres beobachtete ich die Situation und wunderte mich, dass seitens des Straßenbetreibers nichts passiert.
Zufällig erhielt ich den Tipp, mein Anliegen per Mail an die MA 28 zu schicken. Gesagt – getan. An einem sonnigen Freitag um 13.30 Uhr stehe ich wieder einmal vor den Schlaglöchern, nehme meinen Blackberry zur Hand und schreibe ein Email an die MA 28. Um 16.30 Uhr komme ich dann wieder an die Stelle mit den Schlaglöchern. Und siehe da, die Schlaglöcher sind nicht mehr vorhanden.
Kompliment an Frau Layr von der MA 28, die prompt reagierte, und noch dazu an einem Freitag Nachmittag, schnell alles in die Wege leitete, um eine Gefahrenquelle zu entschärfen, über die ich mich ein halbes Jahr ärgern musste.









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Am 20. Dezember 2006 um 13:29 Uhr
Solche „Stolperstellen“ lassen sich in jeder Stadt – sofern sie gemeldet werden – innerhalb kürzester Zeit entschärfen. Von sich „ärgern müssen“ kann also eigentlich keine Rede sein…